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\begin{document}

\frenchspacing{}




























\setcounter{chapter}{3}

\chapter[Produktive und unproduktive Arbeit]{Theorien
\"uber produktive und unproduktive Arbeit{\textsuperscript{1}}}



\begingroup{}Wie wir A. Smith bisher in
allem zwieschl\"achtig gefunden haben, so in der
Bestimmung dessen, was er \emph{produktive Arbeit} im
Unterschied zu \emph{unproduktiver Arbeit} nennt.\nbsp{} Wir
finden durcheinanderlaufend bei ihm zwei Bestimmungen von
dem, was er produktive Arbeit nennt, und wollen zuerst die
erste, richtige Bestimmung betrachten.\par\endgroup{}

\section{[1.\nbsp{} Produktive Arbeit im Sinn der
kapitalistischen Produktion ist die Lohnarbeit, die Mehrwert
produziert]}

\begingroup{}Produktive Arbeit im Sinn der kapitalistischen
Produktion\hyperlink{mia.mew26.1p122_miafn1}{\textsuperscript{2}} ist die Lohnarbeit, die im
Austausch gegen den variablen Teil des Kapitals (den in
Salair ausgelegten Teil des Kapitals) nicht nur diesen Teil
des Kapitals reproduziert (oder den Wert ihres eignen
Arbeitsverm\"ogens), sondern au\ss{}erdem Mehrwert
f\"ur den Kapitalisten produziert.\nbsp{} Nur dadurch wird
Ware oder Geld in Kapital verwandelt, als Kapital
produziert.\nbsp{} Nur die Lohnarbeit ist produktiv, die
Kapital produziert.\nbsp{} (Dies ist dasselbe, da\ss{} sie
die in ihr ausgelegte Wertsumme vergr\"o\ss{}ert
reproduziert oder mehr Arbeit zur\"uckgibt, als sie
erh\"alt in der Form des Salairs.\nbsp{} Also nur das
Arbeitsverm\"ogen, dessen Verwertung gr\"o\ss{}er ist als
sein Wert.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Die mere existence\hyperlink{mia.mew26.1p122_fn1}{\textsuperscript{3}} einer Kapitalistenklasse, also
des Kapitals, beruht auf der Produktivit\"at der Arbeit,
aber nicht auf ihrer absoluten, sondern auf ihrer relativen
Produktivit\"at.\nbsp{} Z.B.: W\"are ein Arbeitstag nur
hinreichend, um den Arbeiter am Leben zu erhalten, d.h. sein
Arbeitsverm\"ogen zu reproduzieren, \(\Vert{}\)301\(\vert{}\) so
w\"are, absolut gesprochen, die Arbeit produktiv, weil
sie reproduktiv w\"are, d.h. die von ihr konsumierten
Werte (gleich dem Wert
ihres eignen Arbeitsverm\"ogens) stets ersetzte.\nbsp{}
Allein, sie w\"are nicht produktiv im kapitalistischen
Sinn, weil sie keinen Mehrwert produzierte.\nbsp{} (Sie
produzierte in der Tat keinen neuen Wert, sondern ersetzte
nur den alten; sie h\"atte ihn, den Wert, in der einen
Form konsumiert, um ihn in der andren zu
reproduzieren.\nbsp{} Und in diesem Sinn ist gesagt worden,
da\ss{} ein Arbeiter produktiv ist, dessen Produktion
gleich seiner eignen Konsumtion, und da\ss{} ein Arbeiter
unproduktiv ist, der mehr konsumiert, als er
reproduziert.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Diese Produktivit\"at beruht auf der relativen
Produktivit\"at, da\ss{} der Arbeiter nicht nur einen
alten Wert ersetzt, sondern einen neuen schafft; da\ss{}
er mehr Arbeitszeit vergegenst\"andlicht in seinem
Produkt, als in dem Produkt vergegenst\"andlicht ist, das
ihn als Arbeiter am Leben erh\"alt.\nbsp{} Auf dieser Art
produktiver Lohnarbeit beruht das Kapital, seine
Existenz.\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\{\)Aber gesetzt, es existiere
kein Kapital, sondern der Arbeiter eignete sich selbst seine
Surplusarbeit an, den \"Uberschu\ss{} der Werte, die er
geschaffen, \"uber den \"Uberschu\ss{} der Werte,
die er konsumiert.\nbsp{} So w\"are nur von dieser Arbeit
zu sagen, da\ss{} sie wahrhaft produktiv ist, d.h. neue
Werte schafft.\(\}\)\par\endgroup{}



\section{[2.\nbsp{} Physiokraten und Merkantilisten \"uber
produktive Arbeit]}

\begingroup{}Diese Auffassung der produktiven Arbeit folgt von
selbst aus A. Smiths Auffassung vom Ursprung des Mehrwerts,
also vom Wesen des Kapitals.\nbsp{} Soweit er diese
Auffassung geltend macht, folgt er der einen bei den
Physiokraten und selbst Merkantilisten eingeschlagnen
Richtung, sie nur von falscher Vorstellungsweise befreiend,
also ihren innren Kern herausarbeitend.\nbsp{} Die
Physiokraten, in ihrer falschen Auffassung, da\ss{} nur
die Agrikulturarbeit produktiv sei, machten die richtige
Ansicht geltend, da\ss{} nur die Arbeit, vom
kapitalistischen Standpunkt aus, produktiv ist, die einen
Mehrwert schafft, und zwar nicht f\"ur sich selbst,
sondern f\"ur den Eigent\"umer der
Produktionsbedingungen, die ein produit net\hyperlink{mia.mew26.1p123_fn1}{\textsuperscript{4}} nicht
f\"ur sich selbst, sondern f\"ur den
Grundeigent\"umer schafft.\nbsp{} Denn die surplus value\hyperlink{mia.mew26.1p123_fn2}{\textsuperscript{5}} oder
Surplusarbeitszeit ist vergegenst\"andlicht in einem
surplus produce\hyperlink{mia.mew26.1p123_fn3}{\textsuperscript{6}} oder produit net.\nbsp{} (Sie
fassen dies wieder falsch; weil mehr Weizen z.B.
\"ubrigbleibt, als Arbeiter und P\"achter aufessen;
aber es bleibt auch mehr Tuch \"ubrig als das, was
Tuchmacher (Arbeiter und master) zu ihrer eignen Bekleidung
bed\"urfen.)\nbsp{} Die surplus value wird selbst falsch
aufgefa\ss{}t, weil sie falsche Vorstellung von der value haben und
sie auf den Gebrauchswert der Arbeit, nicht auf Arbeitszeit,
gesellschaftliche, qualit\"atslose Arbeit
reduzieren.\nbsp{} Nichtsdestoweniger bleibt die richtige
Bestimmung, da\ss{} die Lohnarbeit nur produktiv ist, die
mehr Wert schafft, als sie kostet.\nbsp{} A. Smith befreit
dies von der falschen Vorstellung, die bei den Physiokraten
damit verbunden ist.\par\endgroup{}

\begingroup{}Gehn wir von den Physiokraten auf die
Merkantilisten zur\"uck.\nbsp{} Auch hier ist eine Seite,
die, wenn auch ihnen bewu\ss{}tlos, dieselbe Ansicht von
der produktiven Arbeit enth\"alt.\nbsp{} Ihnen lag die
Vorstellung zugrunde, da\ss{} die Arbeit nur produktiv in
den Produktionszweigen, deren Produkte, nach dem Ausland
geschickt, mehr Geld zur\"uckbringen, als sie gekostet
haben (oder als f\"ur sie ausgef\"uhrt werden
mu\ss{}te), die also ein Land bef\"ahigten, in
besondrem Grad an den Produkten der neuer\"offneten Gold-
und Silberminen zu partizipieren.\nbsp{} Sie sahen, da\ss{}
in diesen L\"andern rasches Wachstum des Reichtums und
der Mittelklasse stattfand.\nbsp{} Worauf beruhte in der Tat
dieser Einflu\ss{} des Goldes?\nbsp{} Der Arbeitslohn stieg
nicht im Verh\"altnis wie die Warenpreise; der
Arbeitslohn sank also, und damit vermehrte sich die relative
Surplusarbeit, stieg die Rate des Profits, nicht weil der
Arbeiter produktiver geworden, sondern weil der absolute
Arbeitslohn (d.h. die Summe der Lebensmittel, die der
Arbeiter erh\"alt) herabgedr\"uckt wurde, mit einem
Wort, die Lage der Arbeiter sich verschlechterte.\nbsp{} Die
Arbeit wurde also in diesen L\"andern in der Tat
produktiver f\"ur ihre Anwender.\nbsp{} Dies fact hing mit
dem influx\hyperlink{mia.mew26.1p124_fn1}{\textsuperscript{7}} der edlen
Metalle zusammen; und es war dies ein wenn auch nur dunkel
geahntes Motiv, weshalb die Merkantilisten die in solchen
Produktionszweigen angewandte Arbeit f\"ur allein
produktiv erkl\"arten.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\(\Vert{}\)302\(\vert{}\) \glqq{}Das auffallende Wachstum
[der Bev\"olkerung], das in den 50 oder 60
letzten Jahren fast in ganz Europa stattfand, hat vielleicht
seinen Hauptgrund in der angewachsenen Produktivit\"at
der amerikanischen Minen.\nbsp{} Ein vermehrter
\"Uberflu\ss{} der Edelmetalle\grqq{} \(\{\)of course\hyperlink{mia.mew26.1p124_fn2}{\textsuperscript{8}} infolge des
Sinkens ihres realen Werts\(\}\) \glqq{}hebt den Preis der
Waren in gr\"o\ss{}rem Verh\"altnis als den Preis
der Arbeit; das dr\"uckt die Lage des Arbeiters herab und
vermehrt zugleich die Profite seines Anwenders, der so mehr
zirkulierendes Kapital zum Mieten von Arbeitern anwendet,
und dies bef\"ordert das Wachstum der Bev\"olkerung
\Dots{} Malthus bemerkt, da\ss{} \glq{}die
Entdeckung der Minen von Amerika, w\"ahrend sie den Preis
des Korns 3--4mal, den der Arbeit nur 2mal
hob~\dots{}\grq{}\nbsp{} Der Preis der Waren f\"ur
den Konsum im Inland (z.B. Korn) steigt nicht unmittelbar
infolge eines Einstr\"omens von Geld, aber da die
Profitrate in der Agrikultur gegen die der Industrie
f\"allt, wird Kapital von der erstern der letztern
zugewandt:\nbsp{} So wirft jedes Kapital einen h\"oheren
Profit ab als fr\"uher, und ein Ansteigen der Profite ist
immer gleich einem Fallen der L\"ohne.\grqq{} (\emph{John Barton,
\glqq{}Observations on the circumstances which influence the
condition of the labouring classes of society\grqq{}, London
1817}, p. 29 sqq.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Also erstens h\"atte sich nach Barton in der
2ten H\"alfte des 18ten Jahrhunderts dasselbe
Ph\"anomen wiederholt, das seit dem letzten
1/3 des 16. Jahrhunderts und im 17.
dem Merkantilsystem den Ansto\ss{} gab.\nbsp{} Zweitens, da
nur die exportierten
Waren in Gold und Silber nach seinem gesunknen Wert sich
messen, w\"ahrend die f\"ur home consumption\hyperlink{mia.mew26.1p125_fn1}{\textsuperscript{9}} noch
fortfahren, in Gold und Silber nach seinem alten Wert
gemessen zu werden (bis die Konkurrenz unter den
Kapitalisten dies Messen in 2 verschiednen Ma\ss{}en
aufhebt), so erscheint die Arbeit in den ersten
Produktionszweigen als unmittelbar produktiv, d.h. Mehrwert
schaffend, dadurch, da\ss{} sie den Arbeitslohn unter sein
altes Niveau herabdr\"uckt.\par\endgroup{}



\section{[3.\nbsp{} Zwieschl\"achtigkeit in der Smithschen
Auffassung der produktiven Arbeit]}

\subsection{[a)\nbsp{} Erkl\"arung der produktiven Arbeit als
Arbeit, die sich gegen Kapital austauscht]}

\begingroup{}Die zweite, verkehrte Ansicht, die Smith von
produktiver Arbeit entwickelt, ist so verflochten mit der
richtigen, da\ss{} sie sich in demselben Passus Schlag auf
Schlag einander folgen.\nbsp{} Wir m\"ussen daher zur
Illustration der ersten Ansicht die Zitate st\"uckweis
auseinanderrei\ss{}en.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}(\emph{b. II, ch. III}
-- vol. II,
ed. McCulloch --, p. 93 sq.)\nbsp{} \glqq{}Es gibt eine
Art von Arbeit, die den Wert des Gegenstands, auf den sie
verwendet wird, erh\"oht; es gibt eine andere, die keine
solche Wirkung hat.\nbsp{} Die erstere kann, da \emph{sie einen
Wert produziert, als produktive}, die letztere \emph{als
unproduktive Arbeit} bezeichnet werden.\nbsp{} So
\emph{f\"ugt} die Arbeit eines Manufakturarbeiters in der
Regel dem Wert des von ihm verarbeiteten Materials noch den
Wert \emph{seines eigenen Unterhalts und den Profit seines
Herrn hinzu}.\nbsp{} Dagegen f\"ugt die Arbeit eines
Dienstboten keinen Wert hinzu.\nbsp{} Obwohl der
Manufakturarbeiter seinen Lohn von seinem Herrn
\emph{vorgeschossen} erh\"alt, \emph{kostet} er \emph{ihm in
Wirklichkeit nichts}, da der Wert dieses Lohns
gew\"ohnlich \emph{zusammen mit einem Profit} durch den
erh\"ohten Wert des Gegenstands, auf den er seine Arbeit
verwendet hat, zur\"uckerstattet wird.\nbsp{} Aber der
Unterhalt eines Dienstboten wird nie
zur\"uckerstattet.\nbsp{} Ein Mann \emph{wird reich} durch
die Besch\"aftigung einer Vielzahl von Manufakturisten;
er wird arm durch den Unterhalt einer Vielzahl von
Dienstboten.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}In dieser Stelle --
und in ihrem Fortgang, der sp\"ater zu zitieren, laufen
die widersprechenden Bestimmungen noch mehr zusammen --
ist haupts\"achlich, \'eminement\hyperlink{mia.mew26.1p126_fn1}{\textsuperscript{10}} unter
productive labour\hyperlink{mia.mew26.1p126_fn2}{\textsuperscript{11}} die verstanden, die einen
Mehrwert -- \glqq{}its master's profit\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p126_fn3}{\textsuperscript{12}} --
produziert, au\ss{}er der Reproduktion of the value
\glqq{}of his\grqq{} (the labourer's) \glqq{}own
maintenance\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p126_fn4}{\textsuperscript{13}}.\nbsp{} Auch k\"onnte der
manufacturer nicht grow \emph{rich} \glqq{}by employing a
multitude of manufacturers\grqq{} (working men)\hyperlink{mia.mew26.1p126_fn5}{\textsuperscript{14}}, wenn diese
au\ss{}er der value, die ihre eigne maintenance kostet,
nicht auch eine surplus value hinzuf\"ugten.\par\endgroup{}

\begingroup{}Zweitens aber versteht A. Smith hier unter productive
labour eine solche, die \"uberhaupt \glqq{}produces a
value\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p126_fn6}{\textsuperscript{15}}.\nbsp{} Diese
\(\Vert{}\)303\(\vert{}\)
letztre Erkl\"arung einstweilen au\ss{}er acht lassend,
wollen wir zun\"achst andre Stellen zitieren, worin die
erste Ansicht teils wiederholt, teils sch\"arfer
formuliert, namentlich aber auch weiterentwickelt
wird.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Wenn die Menge an
Lebensmitteln und Kleidung, die~\dots{} von den
unproduktiven konsumiert wurden, unter die produktiven
Arbeiter verteilt worden w\"are, h\"atten sie den
vollen Wert ihres Konsums \emph{zusammen mit einem Profit}
reproduziert.\grqq{} (l.c. p. 109; l. II, ch. III.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Hier ganz ausdr\"ucklich productive labourer\hyperlink{mia.mew26.1p126_fn7}{\textsuperscript{16}} der, der dem
Kapitalisten nicht nur die full value\hyperlink{mia.mew26.1p126_fn8}{\textsuperscript{17}} der im
Salair enthaltnen Lebensmittel reproduziert, sondern sie ihm
reproduziert \glqq{}with a profit\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p126_fn9}{\textsuperscript{18}}.\par\endgroup{}

\begingroup{}Nur die Arbeit, die Kapital produziert, ist
produktive Arbeit.\nbsp{} Kapital aber wird Ware oder Geld
dadurch, da\ss{} sie direkt gegen Arbeitsverm\"ogen
ausgetauscht wird und nur ausgetauscht wird, um durch mehr
Arbeit, als in ihr selbst enthalten ist, ersetzt zu
werden.\nbsp{} Denn der Gebrauchswert des
Arbeitsverm\"ogens besteht f\"ur den Kapitalisten als
solchen nicht in seinem\hyperlink{mia.mew26.1p126_fn10}{\textsuperscript{19}} \emph{wirklichen} Gebrauchswert,
in der N\"utzlichkeit dieser besondren konkreten Arbeit,
da\ss{} sie Spinnarbeit, Webarbeit usw., sowenig wie ihm
an dem Gebrauchswert des Produkts dieser Arbeit als solchem
liegt, indem das Produkt f\"ur ihn Ware (und zwar vor
ihrer ersten Metamorphose), nicht Konsumtionsartikel
ist.\nbsp{} Was ihn an der Ware interessiert, ist, da\ss{}
sie mehr Tauschwert besitzt, als er f\"ur sie zahlte, und
so ist der Gebrauchswert der Arbeit f\"ur ihn, da\ss{}
er ein gr\"o\ss{}res Quantum Arbeitszeit
zur\"uckerh\"alt, als er in der Form des Salairs
gezahlt hat.\nbsp{} Unter diese produktiven Arbeiter
geh\"oren nat\"urlich alle, die zur Produktion der
Ware d'une mani\`ere ou d'une autre\hyperlink{mia.mew26.1p126_fn11}{\textsuperscript{20}} mitarbeiten, vom
eigentlichen Handarbeiter bis zum manager, engineer (als
unterschieden vom Kapitalisten).\nbsp{} Und so z\"ahlt
auch der letzte englische offizielle Report \"uber die
factories \emph{\glqq{}ausdr\"ucklich\grqq{}} alle in der
Fabrik und den zugeh\"origen Comptoirs angewandten
Personen, mit Ausnahme der Fabrikanten selbst, unter der
Kategorie der besch\"aftigten Lohnarbeiter auf.\nbsp{}
(Sieh vor Schlu\ss{} dieser Schei\ss{}e die Worte des
report.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Die produktive Arbeit wird hier bestimmt vom
Standpunkt der kapitalistischen Produktion aus, und A. Smith
hat die Sache selbst begrifflich ersch\"opft, den Nagel
auf den Kopf getroffen -- es ist dies eines seiner
gr\"o\ss{}ten wissenschaftlichen Verdienste (es bleibt,
wie Malthus richtig bemerkt hat\hyperlink{mia.mew26.1p127_an58}{\textsuperscript{21}}, die Grundlage der ganzen
b\"urgerlichen \"Okonomie, diese kritische
Unterscheidung zwischen produktiver und unproduktiver
Arbeit), da\ss{} er die produktive Arbeit als Arbeit
bestimmt, \emph{die sich unmittelbar mit dem Kapital
austauscht}, d.h. durch Austausch, womit die
Produktionsbedingungen der Arbeit und Wert \"uberhaupt,
Geld oder Ware, sich erst in Kapital verwandeln (und die
Arbeit in Lohnarbeit im wissenschaftlichen Sinn).\par\endgroup{}

\begingroup{}Damit ist auch absolut festgesetzt, was
\emph{unproduktive Arbeit} ist.\nbsp{} Es ist Arbeit, die
sich nicht gegen Kapital, sondern \emph{unmittelbar} gegen
Revenue austauscht, also gegen Salair oder Profit
(nat\"urlich auch gegen die verschiednen Rubriken, die
als copartners\hyperlink{mia.mew26.1p127_fn1}{\textsuperscript{22}} am Profit des Kapitalisten
partizipieren, wie Zins und Renten).\nbsp{} Wo alle Arbeit
teilweis sich noch selbst bezahlt (wie die Agrikulturarbeit
des Fronbauern z.B.), teilweis sich direkt gegen die Revenue
austauscht (wie die Manufakturarbeit der St\"adte in
Asien), existiert kein Kapital und keine Lohnarbeit im Sinne
der b\"urgerlichen \"Okonomie.\nbsp{} Diese
Bestimmungen sind also nicht genommen aus der stofflichen Bestimmung
der Arbeit (weder der Natur ihres Produkts noch der
Bestimmtheit der Arbeit als konkreter Arbeit), sondern aus
der bestimmten gesellschaftlichen Form, den
gesellschaftlichen Produktionsverh\"altnissen, worin sie
sich verwirklicht.\nbsp{} Ein Schauspieler z.B., selbst ein
Clown, ist hiernach ein produktiver Arbeiter, wenn er im
Dienst eines Kapitalisten arbeitet (des entrepreneur\hyperlink{mia.mew26.1p127_fn2}{\textsuperscript{23}}), dem er
mehr Arbeit zur\"uckgibt, als er in der Form des Salairs
von ihm erh\"alt, w\"ahrend ein Flickschneider, der zu
dem Kapitalisten ins Haus kommt und ihm seine Hosen flickt,
ihm einen blo\ss{}en Gebrauchswert schafft, ein
unproduktiver Arbeiter ist.\nbsp{} Die Arbeit des erstren
tauscht sich gegen Kapital aus, die des zweiten gegen
Revenue.\nbsp{} Die erstre schafft einen Mehrwert; in der
zweiten verzehrt sich eine Revenue.\par\endgroup{}

\begingroup{}Produktive und unproduktive
Arbeit hier immer vom \emph{Standpunkt} des Geldbesitzers,
des Kapitalisten aus, nicht des \emph{Arbeiters}, und daher
der Bl\"odsinn bei Ganilh etc., die so wenig die Sache
verstehn, da\ss{} sie fragen, ob Arbeit oder Dienst oder
Funktion der Hure, Lakai etc. Geld einbringt. \(\vert{}\)303\(\Vert{}\)\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)304\(\vert{}\) Ein
Schriftsteller ist
ein produktiver Arbeiter, nicht insofern er Ideen
produziert, sondern insofern er den Buchh\"andler
bereichert, der den Verlag seiner Schriften betreibt, oder
sofern er der Lohnarbeiter eines Kapitalisten ist.\par\endgroup{}

\begingroup{}Der Gebrauchswert der Ware, worin sich die
Arbeit eines produktiven Arbeiters verk\"orpert, mag von
der futilsten\hyperlink{mia.mew26.1p128_fn1}{\textsuperscript{24}} Art sein.\nbsp{} Diese stoffliche
Bestimmung h\"angt mit dieser ihrer Eigenschaft gar nicht
zusammen, die vielmehr nur ein bestimmtes gesellschaftliches
Produktionsverh\"altnis ausdr\"uckt.\nbsp{} Es ist eine
Bestimmung der Arbeit, die nicht aus ihrem Inhalt oder ihrem
Resultat, sondern aus ihrer bestimmten gesellschaftlichen
Form stammt.\par\endgroup{}

\begingroup{}Andrerseits, vorausgesetzt, da\ss{} das Kapital sich
der ganzen Produktion bem\"achtigt hat -- da\ss{}
also \emph{Ware} (zu unterscheiden von blo\ss{}em
Gebrauchswert) nicht mehr produziert wird von irgendeinem
Arbeiter, der die Produktionsbedingungen zur Produktion
dieser Ware selbst besitzt --, da\ss{} also nur noch
der Kapitalist Produzent von \emph{Waren} ist (die einzige
Ware, das Arbeitsverm\"ogen, ausgenommen), so mu\ss{}
sich die Revenue austauschen \emph{aut} gegen Waren, die das
Kapital allein produziert und verkauft, \emph{aut}\hyperlink{mia.mew26.1p128_fn2}{\textsuperscript{25}} gegen
Arbeiten, die ebenso wie jene Waren gekauft werden, um
konsumiert zu werden, also blo\ss{} ihrer stofflichen
Bestimmtheit, ihres Gebrauchswerts halber, der
\emph{Dienste} halber,die sie in ihrer stoff lichen
Bestimmtheit ihrem K\"aufer und Konsumenten
leisten.\nbsp{} F\"ur den Produzenten dieser Dienste sind
diese Dienstleistungen Waren.\nbsp{} Sie haben einen
bestimmten Gebrauchswert (eingebildeten oder wirklichen) und
einen bestimmten Tauschwert.\nbsp{} F\"ur den K\"aufer
aber sind diese Dienste blo\ss{}e Gebrauchswerte,
Gegenst\"ande, worin \(\Vert{}\)305\(\vert{}\) er seine
Revenue konsumiert.\nbsp{} Diese unproduktiven Arbeiter
erhalten ihren Anteil an der Revenue (den Salairen und
Profiten) nicht umsonst, ihre copartnership\hyperlink{mia.mew26.1p128_fn3}{\textsuperscript{26}} an den von
der produktiven Arbeit produzierten Waren; sie m\"ussen
ihren share\hyperlink{mia.mew26.1p128_fn4}{\textsuperscript{27}} an denselben
kaufen; aber sie haben mit der Produktion derselben nichts
zu tun.\par\endgroup{}

\begingroup{}Es ist aber unter allen Umst\"anden klar: Je
mehr von der Revenue (Salair und Profit) in den von dem
Kapital produzierten Waren verausgabt wird, desto weniger
davon kann in den Dienstleistungen der unproduktiven
Arbeiter verausgabt werden, und umgekehrt.\par\endgroup{}

\begingroup{}Die stoffliche
Bestimmtheit der Arbeit und daher ihres Produkts hat an und
f\"ur sich nichts mit dieser Unterscheidung zwischen
produktiver und unproduktiver Arbeit zu tun.\nbsp{} Z.B. die
K\"oche und waiters\hyperlink{mia.mew26.1p129_fn1}{\textsuperscript{28}} in einem \"offentlichen Hotel
sind produktive Arbeiter, sofern ihre Arbeit sich in Kapital
f\"ur den Hotelbesitzer verwandelt.\nbsp{} Dieselben
Personen sind unproduktive Arbeiter als menial servants\hyperlink{mia.mew26.1p129_fn2}{\textsuperscript{29}}, insofern
ich in ihrem Dienst nicht Kapital mache, sondern Revenue
verausgabe.\nbsp{} In der Tat sind aber auch dieselben
Personen f\"ur mich, den Konsumenten, unproduktive
Arbeiter in dem Hotel.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Der Teil des
j\"ahrlichen Produkts von Boden und Arbeit \emph{irgendeines
Landes, der ein Kapital ersetzt}, wird \emph{unmittelbar}
nur f\"ur den Unterhalt produktiver Arbeiter
angewendet.\nbsp{} Er \emph{zahlt} nur \emph{die L\"ohne der
produktiven Arbeit}.\nbsp{} Der Teil, der
\emph{unmittelbar} f\"ur die Bildung einer Revenue
bestimmt ist, sei es als Profit oder als Rente, kann in
gleicher Weise sowohl zum Unterhalt produktiver als auch
unproduktiver Arbeiter dienen.\grqq{} (l.c. p. 98.)\nbsp{}
\glqq{}Welchen Teil seines Fonds jemand auch als Kapital
anlegen mag, er erwartet immer, da\ss{} er ihm mit einem
Profit wieder ersetzt werde.\nbsp{} Er verwendet ihn deshalb
ausschlie\ss{}lich f\"ur den Unterhalt \emph{produktiver
Arbeiter;} und nachdem er ihm in der Funktion als Kapital
gedient hat, bildet er f\"ur diese letzteren eine
Revenue.\nbsp{} Sobald er einen Teil davon \emph{zum Unterhalt
unproduktiver Arbeiter} irgendeiner Art verwendet, ist
vom gleichen Augenblick an seinem Kapital dieser Teil
entzogen und in seinen Fonds \"ubergegangen, der der
unmittelbaren Konsumtion vorbehalten ist.\grqq{}
(l.c.)\par\endgroup{}

\begingroup{}In demselben Umfang, wie sich das Kapital der
ganzen Produktion bem\"achtigt, also die h\"ausliche
und kleine, kurz, auf den Selbstverzehr
[gerichtete], nicht Waren produzierende Form der
Industrie verschwindet, ist es klar, da\ss{} die
unproduktiven Arbeiter, die, deren Dienste direkt gegen
Revenue ausgetauscht werden, zum gr\"o\ss{}ten Teil nur
noch \emph{pers\"onliche} Dienste verrichten werden, und
nur der geringste Teil derselben (wie Koch, N\"ahterin,
Flickschneider usw.) sachliche Gebrauchswerte produzieren
werden.\nbsp{} Da\ss{} sie keine \emph{Waren} produzieren,
liegt in der Natur der Sache.\nbsp{} Denn die Ware als solche
ist nie unmittelbar Gegenstand des Konsums, sondern
Tr\"ager des Tauschwerts.\nbsp{} Ein nur ganz
unbedeutender Teil dieser unproduktiven Arbeiter kann daher
bei entwickelter kapitalistischer Produktionsweise
unmittelbar an der materiellen Produktion beteiligt
sein.\nbsp{} Nur durch Austausch seiner Dienste gegen die
Revenue nimmt er Anteil an derselben.\nbsp{} Es hindert dies
nicht, wie A. Smith bemerkt, da\ss{} der Wert der Dienste
dieser unproduktiven Arbeiter in derselben (oder analogen)
Weise bestimmt wird und bestimmbar ist wie der der
produktiven Arbeiter.\nbsp{} N\"amlich durch die
Produktionskosten, die die Erhaltung oder Produktion
derselben kostet.\nbsp{} Es kommen hier noch andre Umst\"ande
hinzu, deren Betrachtung nicht hierher
geh\"ort.\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)306\(\vert{}\) Das Arbeitsverm\"ogen\hyperlink{mia.mew26.1p130_fn1}{\textsuperscript{30}} des
produktiven Arbeiters ist eine Ware f\"ur ihn
selbst.\nbsp{} So ist das des unproduktiven Arbeiters.\nbsp{}
Aber der produktive Arbeiter produziert Ware f\"ur den
K\"aufer seines Arbeitsverm\"ogens.\nbsp{} Der
unproduktive Arbeiter produziert ihm einen blo\ss{}en
Gebrauchswert, keine Ware, einen eingebildeten oder
wirklichen Gebrauchswert.\nbsp{} Da\ss{} der unproduktive
Arbeiter keine Ware f\"ur seinen K\"aufer produziert,
wohl aber Ware von ihm erh\"alt, ist charakteristisch
f\"ur ihn.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die
Arbeit einiger der
angesehensten St\"ande der Gesellschaft ist, ebenso wie
die der Dienstboten, nicht wertbildend \Dots{} So
sind zum Beispiel der Souver\"an mit allen seinen
Justizbeamten und Offizieren, die unter ihm dienen, die
ganze Armee und Flotte unproduktive Arbeiter.\nbsp{} Sie sind
die Diener der Gesellschaft und werden von einem Teil des
j\"ahrlichen Produkts des Flei\ss{}es anderer Leute
erhalten \Dots{} In die gleiche Klasse
geh\"oren~\dots{} Geistliche, Juristen, \"Arzte,
Literaten und Gelehrte aller Art; Schauspieler,
Possenrei\ss{}er, Musiker, Operns\"anger,
Ballett\"anzer usw.\grqq{} (l.c. p. 94, 95.)\par\endgroup{}

\begingroup{}An und f\"ur sich hat, wie gesagt, diese
Unterscheidung zwischen produktiver und unproduktiver Arbeit
nichts zu schaffen weder mit der besondren Spezialit\"at
der Arbeit noch mit dem besondren Gebrauchswert, worin sich
diese Spezialit\"at verk\"orpert.\nbsp{} In dem einen
Fall tauscht sich die Arbeit mit Kapital aus, in dem andren
mit Revenue.\nbsp{} In dem einen Fall verwandelt sich die
Arbeit in Kapital und schafft dem Kapitalisten einen Profit;
in dem andren Fall ist sie eine Ausgabe, einer der Artikel,
worin die Revenue verzehrt wird.\nbsp{} Z.B. der Arbeiter
eines Klaviermachers ist ein produktiver Arbeiter.\nbsp{}
Seine Arbeit ersetzt nicht nur das Salair, das er verzehrt,
sondern in dem Produkt, dem Klavier, der Ware, die der
Klaviermacher verkauft, ist ein Surpluswert \"uber den
Wert des Salairs hinaus enthalten.\nbsp{} Setze dagegen, ich
kaufe alles Material, das zu einem Klavier n\"otig ist
(oder meinetwegen mag es auch der Arbeiter selbst besitzen),
und lasse mir, statt das Klavier im Laden zu kaufen, es in
meinem Hause machen.\nbsp{} Der Klaviermacher ist jetzt
unproduktiver Arbeiter, weil seine Arbeit sich direkt gegen
meine Revenue austauscht.\par\endgroup{}

\subsection{[b)\nbsp{} Erkl\"arung der produktiven Arbeit als
Arbeit, die sich in Ware realisiert]}

\begingroup{}Es ist indes klar, da\ss{} in demselben
Ma\ss{}, wie das Kapital sich die gesamte Produktion
unterwirft -- also alle Ware f\"ur den Handel und
nicht f\"ur den unmittelbaren Konsum produziert wird, und in
diesem Ma\ss{}e entwickelt sich die Produktivit\"at der
Arbeit --, auch mehr und mehr ein stofflicher
Unterschied zwischen den produktiven und unproduktiven
Arbeitern eintreten wird, indem die erstren, geringe
Ausnahmen abgerechnet, ausschlie\ss{}lich \emph{Waren}
produzieren werden, w\"ahrend die letztren, mit geringen
Ausnahmen, nur pers\"onliche Dienstleistungen
verrichten.\nbsp{} Die erste Klasse wird daher den
unmittelbaren, materiellen, aus \emph{Waren} bestehenden
Reichtum produzieren, alle Waren, soweit sie nicht aus dem
Arbeitsverm\"ogen selbst bestehn.\nbsp{} Dies ist einer
der Gesichtspunkte, die den A. Smith bestimmen, au\ss{}er
der ersten und prinzipiell bestimmenden differentia
specifica\hyperlink{mia.mew26.1p131_fn1}{\textsuperscript{31}} andre
hinzuzuf\"ugen.\par\endgroup{}

\begingroup{}So, durch verschiedne Ideenassoziationen durch,
hei\ss{}t es:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die Arbeit eines
Dienstboten\grqq{} (im Unterschied zu der des manufacturer)
\glqq{}\dots{} \emph{f\"ugt keinen Wert
hinzu}~\dots{} der Unterhalt eines Dienstboten
\emph{wird nie zur\"uckerstattet}.\nbsp{} Ein Mann wird
reich durch die Besch\"aftigung einer Vielzahl von
Manufakturarbeitern; er wird arm durch den Unterhalt einer
Vielzahl von Dienstboten.\nbsp{} Die \emph{Arbeit der letzteren hat}
jedoch \emph{ihren Wert} und verdient ihren Lohn ebenso wie
die der ersteren.\nbsp{} Aber die Arbeit des
Manufakturarbeiters \emph{fixiert und realisiert sich in einem
besonderen Gegenstand oder einer verk\"auflichen Ware,
die wenigstens noch eine Zeitlang fort besteht, nachdem die
Arbeit beendet ist}.\nbsp{} Es wird gewisserma\ss{}en
eine bestimmte Menge Arbeit gesammelt und gespeichert, um
sp\"ater, wenn notwendig, verwendet zu werden.\nbsp{}
Dieser Gegenstand, oder was dasselbe ist, der Preis dieses
Gegenstandes, kann sp\"ater, wenn notwendig, die gleiche
Menge Arbeit in Bewegung setzen, die urspr\"unglich zu
seiner Produktion erforderlich war.\nbsp{} Die Arbeit des
Dienstboten \(\Vert{}\)307\(\vert{}\) dagegen
\emph{fixiert oder realisiert sich nicht in einem besonderen
Gegenstand oder einer verk\"auflichen Ware}.\nbsp{}
Seine \emph{Dienste vergehen gew\"ohnlich im Augenblick
ihrer Leistung} und \emph{hinterlassen selten eine Spur oder
einen Wert}, f\"ur den \emph{sp\"ater} eine gleiche
Menge von Dienstleistungen beschafft werden k\"onnte
\Dots{} Die Arbeit einiger der angesehensten
St\"ande der Gesellschaft ist, ebenso wie die der
Dienstboten, \emph{nicht wertbildend} und \emph{fixiert oder
realisiert sich nicht in einem dauerhaften Gegenstand oder
einer verk\"auflichen Ware.\grqq{}} (l.c. p. 93, 94
\emph{passim}.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Zur Bestimmung des unproduktiven Arbeiters haben
wir hier folgende Bestimmungen, die zugleich die Glieder des
innern Gedankengangs A. Smiths aussprechen:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Sie\grqq{} (die labour des
unproductive labourers\hyperlink{mia.mew26.1p131_fn2}{\textsuperscript{32}}) \glqq{}unproduktiv, nicht
wertbildend\grqq{}, \glqq{}f\"ugt keinen Wert
hinzu\grqq{}, \glqq{}der Unterhalt\grqq{} (of the
unproductive labourer) \glqq{}wird nie
zur\"uckerstattet\grqq{}, \glqq{}sie \emph{fixiert} oder
\emph{realisiert sich nicht in einem besonderen Gegenstand oder
einer verk\"auflichen Ware\grqq{}}.\nbsp{} Vielmehr:
\glqq{}Seine Dienste vergehen gew\"ohnlich im Augenblick
ihrer Leistung und hinterlassen selten eine Spur oder einen
Wert, f\"ur den \emph{sp\"ater} eine gleiche Menge von Dienstleistungen
beschafft werden k\"onnte.\grqq{} Schlie\ss{}lich:
\glqq{}Sie fixiert oder realisiert sich nicht \emph{in einem
dauerhaften Gegenstand} oder \emph{einer verk\"auflichen
Ware.\grqq{}}\par\endgroup{}

\begingroup{}In dieser Auffassung ist das \glqq{}productive
of value\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p132_fn1}{\textsuperscript{33}} oder \glqq{}unproductive of
value\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p132_fn2}{\textsuperscript{34}} in einem
andren Sinn genommen als urspr\"unglich.\nbsp{} Es bezieht
sich nicht mehr auf Produktion eines Mehrwerts, welche an
und f\"ur sich Reproduktion eines \"Aquivalents
f\"ur den konsumierten Wert einschlie\ss{}t.\nbsp{}
Sondern die Arbeit eines Arbeiters hei\ss{}t hiernach
produktiv, soweit er an die Stelle des konsumierten Werts
ein \"Aquivalent setzt, indem er durch seine Arbeit
irgendeinem Material ein gleiches Quantum Wert
hinzuf\"ugt, als in seinem Salair enthalten war.\nbsp{}
Hier fallen wir aus der Formbestimmung, aus der Bestimmung
der produktiven und unproduktiven Arbeiter durch ihr
Verh\"altnis zur kapitalistischen Produktion
heraus.\nbsp{} Aus dem 9. Kapitel des 4ten Buchs (worin A.
Smith die Lehre der Physiokraten kritisiert) ersieht man,
da\ss{} A. Smith zu dieser Aberration\hyperlink{mia.mew26.1p132_fn3}{\textsuperscript{35}} kam, teils
im Gegensatz zu, teils aus Abh\"angigkeit von den
Physiokraten.\nbsp{} Wenn ein Arbeiter blo\ss{}
j\"ahrlich ersetzt das \"Aquivalent seines Salairs, so
ist er kein produktiver Arbeiter f\"ur den
Kapitalisten.\nbsp{} Er ersetzt ihm zwar das Sahair, den
Kaufpreis seiner Arbeit.\nbsp{} Es ist aber ganz dieselbe Transaktion, als
wenn dieser Kapitalist die Ware, die dieser Arbeiter
produziert, gekauft h\"atte.\nbsp{} Er zahlt die in ihrem
capital constant und im Salair enthaltne Arbeit.\nbsp{} Er
besitzt dasselbe Quantum Arbeit in der Form der Ware, das er
fr\"uher in der Form des Geldes besa\ss{}.\nbsp{} Sein
Geld wird dadurch nicht in Kapital verwandelt.\nbsp{} In
diesem Falle ist es dasselbe, als wenn der Arbeiter selbst
der Besitzer seiner Produktionsbedingungen.\nbsp{} Von dem
Wert seines j\"ahrlichen Produkts mu\ss{} er
j\"ahrlich den Wert der Produktionsbedingungen abziehn,
um sie zu ersetzen.\nbsp{} Was er j\"ahrlich verzehrte
oder verzehren k\"onnte, w\"are [gleich] dem
Wertteil seines Produkts, gleich der j\"ahrlich seinem
capital constant zugef\"ugten neuen Arbeit, In diesem
Falle f\"ande also keine kapitalistische Produktion
statt.\par\endgroup{}

\begingroup{}Der erste Grund, warum A. Smith diese Art Arbeit
\glqq{}produktiv\grqq{} nennt, ist, weil die Physiokraten
sie \glqq{}st\'erile\grqq{} und \glqq{}non
productive\grqq{} nennen.\par\endgroup{}

\begingroup{}Smith sagt uns n\"amlich in dem
angef\"uhrten Kapitel:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Erstens erkennen sie an,
da\ss{} diese Klasse\grqq{} (n\"amlich die
industriellen Klassen, die keine Agrikultur treiben)
\emph{\glqq{}j\"ahrlich} den \emph{Wert} ihrer eigenen
j\"ahrlichen Konsumtion \emph{reproduziert} und mindestens die Existenz des Fonds oder
Kapitals forterh\"alt, der ihre Besch\"aftigung
\emph{und ihren Lebensunterhalt}
garantiert \Dots{} P\"achter und Landarbeiter
reproduzieren
allerdings au\ss{}er dem Kapital, das ihre Arbeit und
ihren Lebensunterhalt erm\"oglicht, noch j\"ahrlich
ein \emph{Nettoprodukt}, eine \"ubersch\"ussige Rente
f\"ur den Grundeigent\"umer~\dots{} die Arbeit
der P\"achter und Landarbeiter ist sicher produktiver als
die der Kaufleute, Handwerker und Manufakturarbeiter.\nbsp{}
Aber das h\"ohere Produkt der einen Klasse macht die
andere nicht \emph{steril} und \emph{unproduktiv}.\grqq{}
(l.c., t. III, p. 530 [Garnier].)\par\endgroup{}

\begingroup{}Hier f\"allt also A. Smith in die
 physiokratische \(\Vert{}\)308\(\vert{}\) Ansicht
 zur\"uck.\nbsp{} Die eigentlich \glqq{}produktive
 Arbeit\grqq{}, die einen Mehrwert und darum \glqq{}un
 produit net\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p133_fn1}{\textsuperscript{36}} \nbsp{}produziert,
 ist die Agrikulturarbeit.\nbsp{} Er gibt seine eigne Ansicht
 vom Mehrwert auf und akzeptiert die der Physiokraten.\nbsp{}
 Zugleich macht er gegen sie geltend, da\ss{} die
 Manufaktur-(und bei ihm auch kommerzielle)-arbeit doch auch
 produktiv sei, wenn auch nicht in diesem eminenten Sinn des
 Worts.\nbsp{} Er f\"allt also aus der Formbestimmung
 heraus, aus der Bestimmung dessen, was ein
 \glqq{}produktiver Arbeiter\grqq{} vom Standpunkt der
 kapitalistischen Produktion ist; macht geltend gegen die
 Physiokraten, da\ss{} die non agricultural, industrial
 class\hyperlink{mia.mew26.1p133_fn2}{\textsuperscript{37}} ihr eignes
 Salair reproduziert, also doch einen Wert produziert gleich
 dem, den sie verzehrt, und dadurch\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}mindestens die Existenz des Fonds
oder Kapitals forterh\"alt, der ihre Besch\"aftigung
garantiert.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}So entsteht, in der Abh\"angigkeit von und
im Gegensatz zu den Physiokraten, seine zweite Bestimmung
von dem, was \glqq{}produktive Arbeit\grqq{} ist.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Zweitens\grqq{}, sagt A. Smith,
\glqq{}w\"are es in diesem Zusammenhang ganz falsch, die
Handwerker, Manufakturarbeiter und Kaufleute unter demselben
Gesichtspunkt zu betrachten wie die einfachen
Dienstboten.\nbsp{} \emph{Die Arbeit eines Dienstboten erh\"alt
keineswegs den Fonds fort, der seine Besch\"aftigung und
seinen Lebensunterhalt garantiert.\nbsp{} Der Dienstbote wird
in letzter Instanz auf Kosten seines Herrn besch\"aftigt
und erhalten}, und \emph{seine Arbeit ist nicht derart,
da\ss{} sie diese Kosten ersetzen k\"onnte}.\nbsp{}
Seine Arbeit besteht in \emph{Diensten}, die
\emph{gew\"ohnlich im Augenblick ihrer Leistung vergehen und
verschwinden} und \emph{sich nicht in einer Ware fixieren
und realisieren, so da\ss{} man sie verkaufen und dadurch
den Wert ihres Unterhalts und ihres Lohns ersetzen
k\"onnte}.\nbsp{} Dagegen \emph{fixiert und realisiert
sich} die Arbeit der Handwerker, Kaufleute und
Manufakturarbeiter \emph{naturgem\"a\ss{} in einer
verk\"auflichen und austauschbaren Sache}.\nbsp{} Aus
diesem Grunde habe ich in dem Kapitel, das von
\emph{produktiver} und \emph{unproduktiver Arbeit} handelt,
Handwerker, Manufakturarbeiter und Kaufleute unter die
\emph{produktiven} und die Dienstboten unter die
\emph{sterilen} und \emph{unproduktiven} Arbeiter
gerechnet.\grqq{} (l.c. p. 531.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Sobald das Kapital sich der ganzen Produktion
bem\"achtigt hat, wird sich die Revenue, soweit sie sich
\"uberhaupt gegen Arbeit austauscht, nicht direkt gegen Arbeit
austauschen, die \emph{Waren} produziert, sondern gegen
blo\ss{}e \emph{Dienstleistungen}.\nbsp{} Sie tauscht sich
zum Teil gegen \emph{Waren} aus, die als Gebrauchswerte
dienen sollen, zum Teil gegen \emph{services},
Dienstleistungen, die als solche als Gebrauchswerte
konsumiert werden.\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Ware} -- im Unterschied zum Arbeitsverm\"ogen
selbst -- ist ein dem Menschen stofflich
gegen\"uberstehendes Ding von gewisser N\"utzlichkeit
f\"ur ihn, worin ein bestimmtes Quantum Arbeit fixiert,
materialisiert ist.\par\endgroup{}

\begingroup{}Wir kommen also zu der schon sub I der Sache
nach enthaltnen Bestimmung: Produktiver Arbeiter ist der,
dessen Arbeit \emph{Waren produziert}, und zwar verzehrt
dieser Arbeiter nicht mehr Waren, als er produziert, als
seine Arbeit kostet.\nbsp{} Seine Arbeit fixiert sich und
realisiert sich\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\emph{\glqq{}in einer verk\"auflichen und
austauschbaren Sache\grqq{}, \glqq{}in einer Ware, so
da\ss{} man sie verkaufen und dadurch den Wert ihres
Unterhalts und ihres Lohns ersetzen
k\"onnte\grqq{}}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}(n\"amlich der Arbeiter, die diese Waren
produzierten).\nbsp{} Dadurch, da\ss{} er Waren produziert,
reproduziert der produktive Arbeiter best\"andig das
variable Kapital, das er in der Form des Salairs
best\"andig verzehrt.\nbsp{} Er produziert best\"andig
den Fonds, der ihn zahlt, \glqq{}der seine
Besch\"aftigung und seinen Lebensunterhalt
garantiert\grqq{}.\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Erstens} schlie\ss{}t A. Smith nat\"urlich ein
in den travail, qui se fixe et [se] r\'ealise
in a venal and exchangeable commodity\hyperlink{mia.mew26.1p134_fn1}{\textsuperscript{38}}, alle
intellektuellen Arbeiten, die direkt in der materiellen
Produktion konsumiert werden, Nicht nur der direkte
Handarbeiter oder Maschinenarbeiter, sondern overlooker\hyperlink{mia.mew26.1p134_fn2}{\textsuperscript{39}}, ingenieur,
manager, commis etc., kurz, die Arbeit des ganzen Personals,
das in einer bestimmten Sph\"are der materiellen
Produktion erheischt ist, um eine bestimmte Ware zu
produzieren, dessen concours\hyperlink{mia.mew26.1p134_fn3}{\textsuperscript{40}} von Arbeiten (Kooperation)
notwendig zur Herstellung der Waren ist.\nbsp{} In der Tat
f\"ugen sie dem capital constant ihre Gesamtarbeit hinzu
und erh\"ohen den Wert des Produkts um diesen Betrag.\nbsp{}
(Wieweit dies von Bankiers etc. gilt?\hyperlink{mia.mew26.1p134_an59}{\textsuperscript{41}})\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)309\(\vert{}\) \emph{Zweitens} sagt A. Smith,
da\ss{} dies im ganzen, \glqq{}generally\grqq{}, nicht mit
der Arbeit der unproduktiven Arbeiter der Fall ist.\nbsp{}
Wenn auch das Kapital sich der materiellen Produktion
bem\"achtigt hat, also im gro\ss{}en und ganzen die
h\"ausliche Industrie verschwunden ist oder die des
kleinen Handwerkers, der unmittelbar im Hause des
Konsumenten ihm die Gebrauchswerte schafft, so wei\ss{} A.
Smith sehr wohl, da\ss{} eine N\"ahterin, die ich ins
Haus kommen lasse, um Hemden zu n\"ahen, oder die
Arbeiter, die M\"obel reparieren, oder der Dienstbote,
der das Haus w\"ascht, reinigt etc., oder die K\"ochin, die dem
Fleisch etc. die genie\ss{}bare Form gibt, ganz ebenso
ihre Arbeit in einem Ding fixieren und in der Tat den Wert
dieser Dinge erh\"ohen als die N\"ahterin, die in der
Fabrik n\"aht, der Maschinist, der die Maschine
repariert, die Arbeiter, die die Maschine reinigen, die
K\"ochin, die in einem Hotel kocht als Lohnarbeiterin
eines Kapitalisten.\nbsp{} Der M\"oglichkeit nach sind
diese Gebrauchswerte auch Waren; die Hemden k\"onnen ins
Pfandhaus geschickt werden, das Haus wieder verkauft, die
M\"obel versteigert werden usw.\nbsp{} Also der
M\"oglichkeit nach haben diese Personen auch Waren
produziert und den Gegenst\"anden ihrer Arbeit Wert
zugef\"ugt.\nbsp{} Dies ist aber eine sehr geringe
Kategorie unter den unproduktiven Arbeitern und gilt weder
von der Masse der menial servants\hyperlink{mia.mew26.1p135_fn1}{\textsuperscript{42}} [noch von] Pfaffen,
Regierungsleuten, Soldaten, Musikanten usw.\par\endgroup{}

\begingroup{}Aber wie gro\ss{} oder klein die Anzahl dieser
\glqq{}unproduktiven Arbeiter\grqq{} sei, so viel stellt
sich jedenfalls heraus und ist admitted\hyperlink{mia.mew26.1p135_fn2}{\textsuperscript{43}} durch dies
beschr\"ankende\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}seine Dienste vergehen
\emph{gew\"ohnlich} im Augenblick ihrer Leistung
etc.\grqq{},\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}da\ss{} es weder notwendig die Spezialit\"at der
Arbeit noch die Erscheinungsform ihres Produkts ist, die sie
\glqq{}produktiv\grqq{} oder \glqq{}unproduktiv\grqq{}
machen.\nbsp{} Dieselbe Arbeit kann produktiv sein, wenn ich
sie als Kapitalist, als Produzent kaufe, um sie zu
verwerten, und unproduktiv, wenn ich sie als Konsument,
Ausgeber von Revenue kaufe, um ihren Gebrauchswert zu
verzehren, sei es, da\ss{} dieser Gebrauchswert mit der
T\"atigkeit des Arbeitsverm\"ogens selbst verschwindet
oder sich in einem Ding materialisiert, fixiert.\par\endgroup{}

\begingroup{}Die K\"ochin im Hotel produziert f\"ur
den, der ihre Arbeit als Kapitalist gekauft hat, den
Hotelbesitzer, eine Ware; der Konsument der muttonchops\hyperlink{mia.mew26.1p135_fn3}{\textsuperscript{44}} hat ihre
Arbeit zu zahlen, und sie ersetzt dem Hotelbesitzer (von
Profit abgesehn) den Fonds, woraus er fortf\"ahrt, die
K\"ochin zu zahlen.\nbsp{} Dagegen kaufe ich die Arbeit
einer K\"ochin, damit sie mir das Fleisch etc. kocht,
nicht um sie zu verwerten als Arbeit \"uberhaupt, sondern
[sie] zu genie\ss{}en, zu gebrauchen als diese
bestimmte konkrete Arbeit, so ist ihre Arbeit unproduktiv;
obgleich diese Arbeit sich fixiert in einem materiellen
Produkt und ebensogut verk\"aufliche Ware sein
k\"onnte (in ihrem Resultat), wie sie es in der Tat f\"ur den
Hotelbesitzer ist.\nbsp{} Der gro\ss{}e Unterschied bleibt
aber (der begriffliche): Die K\"ochin ersetzt mir (dem
Privaten) nicht den Fonds, aus dem ich sie zahle, weil ich
ihre Arbeit nicht als wertbildendes Element kaufe, sondern blo\ss{} ihres
Gebrauchswerts halber.\nbsp{} Ihre Arbeit ersetzt mir
ebensowenig den Fonds, womit ich sie zahle, d.h. ihr Salair,
wie mich etwa das Diner, das ich im Hotel esse, als solches
noch bef\"ahigt, dasselbe Diner zum zweitenmal zu kaufen
und daher zu essen.\nbsp{} Dieser Unterschied findet aber
auch zwischen den Waren statt.\nbsp{} Die Ware, die der
Kapitalist kauft, um sein capital constant zu ersetzen (z.B.
Baumwollzeug, wenn er Kattundrucker ist), ersetzt ihren Wert
im gedruckten Kattun.\nbsp{} Kauft er sie dagegen, um den
Kattun selbst zu verzehren, so ersetzt ihm die Ware nicht
seine Auslage.\par\endgroup{}

\begingroup{}Die gr\"o\ss{}te Masse der Gesellschaft,
d.h. die Arbeiterklasse, mu\ss{} sich \"ubrigens diese
Art Arbeit selbst verrichten; kann sie sich aber nur
verrichten, wenn sie \glqq{}produktiv\grqq{} gearbeitet
hat.\nbsp{} Sie kann sich das Fleisch nur kochen, wenn sie
ein Salair produziert hat, womit Fleisch zahlen, und ihre
M\"obel und Wohnung nur rein halten, ihre Stiefel nur
putzen, wenn sie den Wert von M\"obel, Hausmiete, Stiefel
produziert hat.\nbsp{} Bei dieser Klasse der produktiven
Arbeiter selbst erscheint also als \glqq{}unproduktive
Arbeit\grqq{} die, die sie f\"ur sich selbst
verrichten.\nbsp{} Diese unproduktive Arbeit bef\"ahigt
sie niemals, \(\Vert{}\)310\(\vert{}\) dieselbe
unproduktive Arbeit von neuem zu wiederholen, wenn sie nicht
vorher produktiv gearbeitet haben.\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Drittens}.\nbsp{} Andrerseits: Ein entrepreneur von
Schauspielh\"ausern, Konzerten, Bordellen usw. kauft die
tempor\"are Verf\"ugung \"uber das
Arbeitsverm\"ogen der Schauspieler, Musikanten, Huren
etc. -- in fact auf einem Umweg, der nur
\"okonomisch-formelles Interesse hat; f\"ur das
Resultat die Bewegung dieselbe --; er kauft diese sog.
\glqq{}unproduktive Arbeit\grqq{}, deren \glqq{}Dienste im
Augenblick ihrer Leistung vergehen\grqq{} und sich nicht
fixieren oder realisieren in \glqq{}einem dauernden\grqq{}
(particular\hyperlink{mia.mew26.1p136_fn1}{\textsuperscript{45}} hei\ss{}t
es auch) \glqq{}Gegenstand oder einer verk\"auflichen
Ware\grqq{} (au\ss{}er ihnen selbst).\nbsp{} Der Verkauf
derselben an das Publikum erstattet ihm Salair und
Profit.\nbsp{} Und diese services, die er so gekauft hat,
bef\"ahigen ihn, sie wieder zu kaufen, d.h., durch sie
selbst wird der fonds erneuert, aus dem sie bezahlt
werden.\nbsp{} Dasselbe gilt z.B. von der Arbeit der clercs\hyperlink{mia.mew26.1p136_fn2}{\textsuperscript{46}}, die ein
advocat auf seinem bureau anwendet, au\ss{}erdem da\ss{}
diese services sich noch in sehr bulky \glqq{}particular
subjects\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p136_fn3}{\textsuperscript{47}}, in der Form von ungeheuren
Aktenst\"o\ss{}en, meist verk\"orpern.\par\endgroup{}

\begingroup{}Es ist wahr, da\ss{} dem entrepreneur selbst
diese services aus der Revenue des Publikums bezahlt
werden.\nbsp{} Aber es ist nicht minder wahr, da\ss{} dies
von allen Produkten gilt, soweit sie in die individuelle
Konsumtion eingehn.\nbsp{} Das Land kann zwar diese Dienste
als solche nicht exportieren; aber es kann die Dienstverrichter
exportieren.\nbsp{} So exportiert Frankreich Tanzmeister,
K\"oche usw. und Deutschland Schulmeister.\nbsp{}
Allerdings mit dem Export des Tanzmeisters und Schulmeisters wird auch
seine Revenue exportiert, w\"ahrend der Export von
Tanzschuhen und B\"uchern einen Return\hyperlink{mia.mew26.1p137_fn1}{\textsuperscript{48}} ins Land
bringt.\par\endgroup{}

\begingroup{}Wenn also einerseits ein Teil der sog.
unproduktiven Arbeit sich in materiellen Gebrauchswerten
verk\"orpert, die ebensogut Waren sein k\"onnten
(vendible commodities\hyperlink{mia.mew26.1p137_fn2}{\textsuperscript{49}}), so kann andrerseits ein Teil
der blo\ss{}en Dienste, die keine objektive Gestalt
annehmen -- nicht als Sache getrenntes Dasein von den
Dienstleistenden erhalten, auch nicht als Wertbestandteil in
eine Ware eingehn --, gekauft werden mit Kapital (von
dem \emph{unmittelbaren} K\"aufer der Arbeit), ihr eignes
Salair ersetzen und einen Profit abwerfen.\nbsp{} Kurz, die
Produktion dieser Dienste kann teilweise ebensowohl unter
das Kapital subsumiert werden wie ein Teil der Arbeit, die
sich in n\"utzlichen Dingen verk\"orpert, direkt von
der Revenue gekauft und nicht unter die kapitalistische
Produktion subsumiert wird.\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Viertens}.\nbsp{} Die ganze Welt der \glqq{}Waren\grqq{} kann
in 2 gro\ss{}e Partien geteilt werden.\nbsp{} Erstens das
Arbeitsverm\"ogen -- zweitens die von dem
Arbeitsverm\"ogen selbst unterschiednen Waren.\nbsp{} Der
Ankauf solcher Dienste nun, die das Arbeitsverm\"ogen
bilden, erhalten, modifizieren etc. kurz, ihm eine
Spezialit\"at geben oder es auch nur erhalten, also z.B.
der Dienst des Schulmeisters, soweit er \glqq{}industriell
n\"otig\grqq{} oder n\"utzlich, der Dienst des Arztes,
soweit er die Gesundheit erh\"alt, also die Quelle aller
Werte, das Arbeitsverm\"ogen selbst, konserviert usw.,
sind also Dienste, die an ihre Stelle setzen \glqq{}une
marchandise qui puisse se vendre etc.\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p137_fn3}{\textsuperscript{50}},
n\"amlich das Arbeitsverm\"ogen selbst, in dessen
Produktions- oder Reproduktionskosten diese Dienste
eingehn.\nbsp{} Indes wu\ss{}te A. Smith, wie wenig
\glqq{}education\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p137_fn4}{\textsuperscript{51}} in die Produktionskosten der
Masse der working men eingeht.\nbsp{} Und unter allen
Umst\"anden geh\"oren die Dienste des Arztes zu den
faux frais de production\hyperlink{mia.mew26.1p137_fn5}{\textsuperscript{52}}.\nbsp{} Man kann sie zu den
Reparierkosten der Arbeitsverm\"ogen rechnen.\nbsp{}
Gesetzt, da\ss{} Salair und Profit zusammenfielen, aus
irgendwelchem Grund, ihrem Gesamtwert nach, z.B., weil die
Nation fauler geworden, und zugleich ihrem Gebrauchswert
nach, weil die Arbeit unproduktiver geworden infolge von
Mi\ss{}ernten etc., kurz, der Teil des Produkts, dessen
Wert gleich der Revenue, nehme ab, weil weniger neue Arbeit
in dem letzten Jahr zugesetzt worden und weil die zugesetzte
Arbeit unproduktiver.\nbsp{} Wollten Kapitalist und Arbeiter
nun nach wie vor dieselbe Wertsumme in materiellen Dingen
verzehren, so k\"onnten sie weniger Dienste des Arztes,
Schulmeisters etc.
kaufen.\nbsp{} W\"aren sie gezwungen, dieselbe Ausgabe
f\"ur beide fortzusetzen, so m\"u\ss{}ten sie ihren
Konsum in andren Dingen einschr\"anken.\nbsp{} Also klar,
da\ss{} die Arbeit von Arzt und Schulmeister nicht
unmittelbar den fonds schaffen, aus dem sie bezahlt werden,
obgleich ihre Arbeiten in die Produktionskosten des Fonds
eingehn, der \"uberhaupt alle Werte schafft, n\"amlich
in die Produktionskosten des
Arbeitsverm\"ogens.\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)311\(\vert{}\) A.
Smith f\"ahrt fort:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Drittens scheint es unter jeder
Voraussetzung falsch zu sein, zu sagen, die Arbeit der
Handwerker, Manufakturarbeiter und Kaufleute
vergr\"o\ss{}ere nicht die \emph{reale Revenue} der
Gesellschaft.\nbsp{} Selbst wenn wir zum Beispiel annehmen,
wie es in diesem System geschieht.\nbsp{} da\ss{} der Wert
des t\"aglichen, monatlichen und j\"ahrlichen Konsums
dieser Klasse genau gleich sei dem Wert ihrer
t\"aglichen, monatlichen und j\"ahrlichen Produktion,
so w\"urde daraus doch keineswegs folgen, da\ss{} ihre
Arbeit nichts zur realen Revenue der Gesellschaft
hinzuf\"ugt, zu dem realen Wert des j\"ahrlichen
Produkts des Bodens und der Arbeit des Landes.\nbsp{} Ein
Handwerker zum Beispiel, der in den ersten sechs Monaten
nach der Ernte eine Arbeit im Werte von 10 Livres
ausf\"uhrt, wird auch dann, wenn er sn der gleichen Zeit
f\"ur 10 Livres Korn und andere lebensnotwendige Produkte
verzehrt, dem Jahresprodukt des Bodens und der Arbeit der
Gesellschaft einen Wert von 10 Livres hinzuf\"ugen.\nbsp{}
W\"ahrend er eine Halbjahrsrevenue von 10 Livres in Korn
und anderen lebensnotwendigen Produkten konsumierte,
produzierte seine Arbeit zur selben Zeit einen gleichen
Wert, mit dem er f\"ur sich oder einen anderen eine
ebensolche Halbjahrsrevenue kaufen kann.\nbsp{} Folglich ist
der Wert dessen, was in diesen sechs Monaten sowohl
konsumiert als auch produziert wurde, nicht gleich 10,
sondern 20 Livres.\nbsp{} Allerdings ist es m\"oglich,
da\ss{} von diesem Wert in jedem beliebigen Augenblick
niemals mehr als 10 Livres auf einmal vorhanden waren.\nbsp{}
W\"aren aber das Korn und die anderen lebensnotwendigen
Produkte im Werte von 10 Livres, die der Handwerker
konsumierte, von einem Soldaten oder Dienstboten verzehrt
worden, dann w\"are der Wertteil des Jahresprodukts, der
am Ende der sechs Monate vorhanden war, um 10 Livres
geringer, als er infolge der Arbeit des Handwerkers
war.\nbsp{} Selbst wenn man annimmt, da\ss{} der von dem
Handwerker produzierte Wert in jedem beliebigen Moment nicht
gr\"o\ss{}er ist als der von ihm konsumierte Wert, so
ist doch der Gesamtwert der jedesmal wirklich auf dem Markt
vorhandenen Waren infolge seiner Arbeit gr\"o\ss{}er,
als er ohne ihn w\"are.\grqq{} (l.c., t. III, p.
531--533 [Garnier].)\par\endgroup{}

\begingroup{}Ist nicht der Wert der jedesmal auf dem Markt
befindlichen Waren infolge der \glqq{}unproduktiven
Arbeit\grqq{} gr\"o\ss{}er, als er es ohne dieselbe
sein w\"urde?\nbsp{} Befinden sich nicht in jedem
Augenblick auf dem Markt neben Weizen und Fleisch etc. auch
Huren, Advokaten, Predigten, Konzerte, Theater, Soldaten,
Politiker etc.?\nbsp{} Diese Burschen oder Burschinnen
erhalten das bl\'e et autres denr\'ees de
n\'ecessit\'e\hyperlink{mia.mew26.1p138_fn1}{\textsuperscript{53}} oder d'agr\'ement\hyperlink{mia.mew26.1p138_fn2}{\textsuperscript{54}} nicht
umsonst.\nbsp{} Sie
geben daf\"ur oder dringen daf\"ur auf ihre Dienste,
die als solche Dienste einen Gebrauchswert und infolge ihrer
Produktionskosten auch einen Tauschwert haben.\nbsp{} In
consommablen articles gerechnet besteht jeden Augenblick,
neben den in den denr\'ees\hyperlink{mia.mew26.1p139_fn1}{\textsuperscript{55}} existierenden consommablen
Artikeln, ein Quantum als services consommabler Artikel.\nbsp{} Die Gesamtsumme
der consommablen Artikel ist so in jedem Augenblick
gr\"o\ss{}er, als sie ohne die consommablen services
w\"are.\nbsp{} Zweitens aber ist auch der Wert
gr\"o\ss{}er; denn er ist gleich dem Wert der Waren,
die diese services erhalten, und ist gleich dem Wert der
services selbst, indem hier, wie bei jedem Austausch von
Ware gegen Ware, \"Aquivalent f\"ur \"Aquivalent
gegeben wird, also derselbe Wert doppelt vorhanden ist,
einmal auf der Seite des K\"aufers und einmal auf der
Seite des Verk\"aufers.\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\{\)A. Smith f\"ahrt fort, mit
Bezug auf die Physiokraten zu sagen:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Wenn die Vertreter dieses
Systems sagen, die \emph{Konsumtion} der Handwerker,
Manufakturarbeiter und Kaufleute sei \emph{gleich dem Wert
dessen, was sie produzieren}, so meinen sie damit
wahrscheinlich nichts weiter, als da\ss{} die \emph{Revenue
dieser Arbeiter} oder der f\"ur \emph{ihren Unterhalt
bestimmte Fonds gleich diesem Wert ist\grqq{}} \(\{\)viz:
la valeur de ce qu'ils produisent\hyperlink{mia.mew26.1p139_fn2}{\textsuperscript{56}}\(\}\). (l.c. p.
533.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Darin hatten die Physiokraten recht mit Bezug auf
ouvriers und ma\^{\i}tres\hyperlink{mia.mew26.1p139_fn3}{\textsuperscript{57}} zusammengenommen, von deren
letztren Profit die Rente nur eine besondre Rubrik
bildet.\(\}\)\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)312\(\vert{}\)
\(\{\{\)A. Smith
bemerkt bei
derselben Gelegenheit, d.h. seiner Kritik der Physiokraten,
l. IV, ch. IX (edit. Garnier, t. III):\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Das j\"ahrliche Produkt
des Bodens und der Arbeit einer Gesellschaft kann nur auf
zwei Arten vermehrt werden: entweder \emph{erstens} durch
eine \emph{Vervollkommnung des produktiven Verm\"ogens der
n\"utzlichen Arbeit}, die jeweils in dieser
Gesellschaft betrieben wird, oder \emph{zweitens durch eine
Vermehrung der Quantit\"at dieser Arbeit}.\nbsp{} Damit
irgendeine Vervollkommnung oder ein Anwachsen der Kraft des
produktiven Verm\"ogens der n\"utzlichen Arbeit
eintrete, mu\ss{} sich \emph{entweder die Geschicklichkeit
des Arbeiters vervollkommnen oder mu\ss{} man die
Maschinen vervollkommnen, mit denen er arbeitet}
\Dots{} \emph{Die Vermehrung der Quantit\"at
n\"utzlicher Arbeit}, die jeweils in einer
Gesellschaft angewendet wird, h\"angt
ausschlie\ss{}lich \emph{von der Vermehrung des Kapitals ab,
das sich in T\"atigkeit h\"alt}; und \emph{die
Vermehrung dieses Kapitals mu\ss{}} ihrerseits
\emph{wieder genau gleich dem Betrag der Ersparnisse} aus
ihren Revenuen sein, die entweder diejenigen machen, die
dieses Kapital leiten und verwalten, oder andere, die es
ihnen leihen.\grqq{} (p. 534, 535.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Hier ein doppelter cercle vicieux\hyperlink{mia.mew26.1p139_fn4}{\textsuperscript{58}}.\nbsp{}
\emph{Erstens:} Das j\"ahrliche Produkt wird vermehrt
durch gr\"o\ss{}re Produktivit\"at der Arbeit.\nbsp{}
Alle Mittel, um diese Produktivit\"at zu vergr\"o\ss{}ern
\(\{\)soweit nicht durch Naturzuf\"alle wie besonders
g\"unstige Saison etc.\(\}\), erfordern
Vergr\"o\ss{}rung des Kapitals.\nbsp{} Aber um das
Kapital zu vergr\"o\ss{}ern, mu\ss{} das
j\"ahrliche Produkt der Arbeit vergr\"o\ss{}ert
werden.\nbsp{} Erster cercle.\nbsp{} \emph{Zweitens:} Das
j\"ahrliche Produkt kann vermehrt werden durch Vermehrung
in der Quantit\"at der angewandten Arbeit.\nbsp{} Die
Quantit\"at der angewandten Arbeit kann aber nur vermehrt
werden, wenn vorher das Kapital vermehrt ist qui le tient
(le travail) en activit\'e\hyperlink{mia.mew26.1p140_fn1}{\textsuperscript{59}}.\nbsp{} Zweiter cercle.\nbsp{}
Smith hilft sich aus beiden Kreisl\"aufen durch das
\emph{\'epargner\hyperlink{mia.mew26.1p140_fn2}{\textsuperscript{60}}}.\nbsp{} Unter diesem Ausdruck
versteht er n\"amlich die Verwandlung von revenue in
capital.\par\endgroup{}

\begingroup{}An und f\"ur sich schon falsch, den ganzen
profit als \glqq{}Revenue\grqq{} des Kapitalisten
aufzufassen.\nbsp{} Das Gesetz der kapitalistischen
Produktion erheischt vielmehr, da\ss{} ein Teil der
Surplusarbeit, der unbezahlten Arbeit, die der Arbeiter
verrichtet, in Kapital verwandelt wird.\nbsp{} Handelt der
einzelne Kapitalist als Kapitalist, d.h. als Funktion\"ar
des Kapitals, so mag dies ihm selbst als \'epargner
erscheinen; es stellt sich aber ihm selhst unter der
Notwendigkeit eines Reservefonds dar.\nbsp{} Die Vermehrung
des Arbeitsquantums h\"angt aber nicht nur von der Zahl
der Arbeiter ab, sondern von der L\"ange des
Arbeitstags.\nbsp{} Das Quantum der Arbeit kann also vermehrt
werden, ohne da\ss{} der Teil des Kapitals, der sich in
Arbeitslohn aufl\"ost, vermehrt wird.\nbsp{} Ebenso
braucht unter dieser Voraussetzung die Maschinerie etc,
nicht vermehrt zu werden (obgleich sie sich schneller
abn\"utzen w\"urde.\nbsp{} Dies \"andert aber nichts
an der Sache).\nbsp{} Das einzige, was vermehrt werden
m\"u\ss{}te, ist der Teil des Rohstoffs, der sich in
Samen aufl\"ost etc.\nbsp{} Und das bleibt richtig,
da\ss{}, ein Land gegeben (vom ausw\"artigen Handel
abstrahiert), die Mehrarbeit zun\"achst auf die
Agrikultur geworfen werden mu\ss{}, bevor sie in den
Industrien, die von ihr die mati\`ere brute\hyperlink{mia.mew26.1p140_fn3}{\textsuperscript{61}} erhalten,
m\"oglich ist.\nbsp{} Ein Teil dieser mati\`ere
brute, wie Kohle, Eisen, Holz, Fische etc. (letztre z.B. als
D\"unger), kurz, alle nicht animalischen D\"ungemittel
k\"onnen durch blo\ss{} vermehrte Arbeit (bei
gleichbleibender Arbeiterzahl) beschafft werden.\nbsp{} Daran
kann es also nicht fehlen.\nbsp{} Andrerseits fr\"uher
nachgewiesen, da\ss{} die Vermehrung der
Produktivit\"at urspr\"unglich stets blo\ss{}
Konzentration von Kapital, nicht Akkumulation desselben
voraussetzt.\hyperlink{mia.mew26.1p140_an60}{\textsuperscript{62}}\nbsp{} Sp\"ater aber
erg\"anzen sich beide Prozesse.\(\}\}\)\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\{\)Der Grund, warum die
Physiokraten f\"ur laissez faire, laisser passer\hyperlink{mia.mew26.1p140_an19}{\textsuperscript{63}}, kurz, freie
Konkurrenz predigten, richtig enthalten in den folgenden
S\"atzen von Smith:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Der
Handel zwischen
diesen beiden verschiedenen Klassen des Volkes\grqq{}
(campagne und ville\hyperlink{mia.mew26.1p141_fn1}{\textsuperscript{64}}) \glqq{}besteht in letzter
Instanz im Austausch einer gewissen Menge von Rohprodukten
gegen eine gewisse Menge von Manufakturprodukten.\nbsp{} Je
teurer folglich die letzteren sind, um so wohlfeiler werden
die ersteren sein; und alles, was in einem Lande den Preis
der Manufakturprodukte erh\"oht, f\"uhrt zu einer
Senkung des Preises der Rohprodukte der Erde und folglich zu
einer L\"ahmung der Agrikultur.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}Nun aber alle entraves, g\^enes aux
manufactures et au commerce \'etranger\hyperlink{mia.mew26.1p141_fn2}{\textsuperscript{65}} machen die
Manufakturwaren etc. teurer.\nbsp{} Ergo\hyperlink{mia.mew26.1p141_fn3}{\textsuperscript{66}} etc.
(Smith, l.c. p. 554.)\(\}\)\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)313\(\vert{}\) Smiths zweite oder vielmehr
mit seiner andren durchlaufende Ansicht von
\glqq{}produktiver\grqq{} und \glqq{}unproduktiver
Arbeit\grqq{} l\"auft also darauf hinaus, da\ss{} die
erste Arbeit ist, die \emph{Ware} produziert, die zweite
solche, die \glqq{}keine Ware\grqq{} produziert.\nbsp{} Er
leugnet nicht, da\ss{} die eine Art Arbeit so gut wie die
andre Ware ist.\nbsp{} Sieh oben\hyperlink{mia.mew26.1p141_fn4}{\textsuperscript{67}}:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die Arbeit der letzteren
hat~\dots{} ihren Wert und verdient ihren Lohn ebenso
wie die der ersteren\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}(n\"amlich \"okonomisch; von moralischen etc.
Standpunkten handelt es sich weder bei der einen noch bei
der andren Art der Arbeit).\nbsp{} Der Begriff der Ware
schlie\ss{}t aber ein, da\ss{} sich die Arbeit
verk\"orpert, materialisiert, realisiert in ihrem
Produkt.\nbsp{} Die Arbeit selbst in ihrem unmittelbaren
Dasein, in ihrer lebendigen Existenz, kann nicht unmittelbar
als Ware gefa\ss{}t werden, sondern nur das
Arbeitsverm\"ogen, dessen tempor\"are
\"Au\ss{}erung die Arbeit selbst ist.\nbsp{} Wie die
eigentliche Lohnarbeit nur in dieser Weise entwickelt werden
kann, so die \glqq{}unproduktive Arbeit\grqq{}, die A. Smith
\"uberall bestimmt durch die Produktionskosten, die
erheischt sind, um den \glqq{}unproduktiven Arbeiter\grqq{}
zu produzieren.\nbsp{} \emph{Ware} mu\ss{} also als
unterschiedne Existenz von der Arbeit selbst aufgefa\ss{}t
werden.\nbsp{} Dann aber zerf\"allt die Welt der Waren in
zwei gro\ss{}e Kategorien:\par\endgroup{}

\begingroup{}auf der einen Seite die
Arbeitsverm\"ogen;\par\endgroup{}

\begingroup{}auf der andren Seite die Waren
selbst.\par\endgroup{}

\begingroup{}Das Materialisieren etc, der Arbeit ist jedoch
nicht so schottisch zu nehmen, wie A. Smith es
fa\ss{}t.\nbsp{} Sprechen wir von der Ware als Materiatur
der Arbeit -- in dem Sinne ihres Tauschwerts --,
so ist dies selbst nur eine eingebildete, d.h. blo\ss{}
soziale Existenzweise der Ware, die mit ihrer
k\"orperlichen Realit\"at nichts zu schaffen hat; sie
wird vorgestellt als bestimmtes Quantum gesellschaftlicher
Arbeit oder Geld.\nbsp{} Es ist m\"oglich, da\ss{} die
konkrete Arbeit, deren
Resultat sie ist, keine Spur an ihr
zur\"uckl\"a\ss{}t.\nbsp{} Bei der Manufakturware
bleibt diese Spur in der Form, die dem Rohmaterial
\"au\ss{}erlich bleibt.\nbsp{} In dem Ackerbau etc.,
wenn die Form, die die Ware, z.B. Weizen, Ochs usw.,
erhalten haben, auch Produkt menschlicher Arbeit, und zwar
von Generation zu Generation vererbter und sich
erg\"anzender Arbeit ist, so ist das dem Produkt nicht
anzusehn.\nbsp{} Bei andrer industrieller Arbeit liegt es gar
nicht im Zweck der Arbeit, die Form des Dings zu
\"andern, sondern nur seine Ortsbestimmung.\nbsp{} Z.B.,
wenn eine Ware von China nach England gebracht wird etc., so
ist die Spur der Arbeit an dem Ding selbst nicht zu erkennen
(au\ss{}er bei denen, die sich erinnern, da\ss{} das
Ding kein englisches Produkt ist).\nbsp{} Also in der Art
w\"are das Materialisieren der Arbeit in der Ware nicht
zu verstehn.\nbsp{} (Hier kommt die T\"auschung daher,
da\ss{} sich ein gesellschaftliches Verh\"altnis in der
Form eines Dings darstellt.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Wohl aber bleibt richtig, da\ss{} die Ware als
vergangne, vergegenst\"andlichte Arbeit erscheint, also,
wenn sie nicht in der Form eines Dings erscheint, nur in der
Form des Arbeitsverm\"ogens selbst erscheinen kann; aber
nie unmittelbar (sondern auf einem Umweg, der praktisch
gleichg\"ultig scheint, jedoch es nicht ist in der
Bestimmung der verschiednen Arbeitsl\"ohne) als lebendige
Arbeit selbst.\nbsp{} Produktive Arbeit w\"are also
solche, die Waren produziert oder das Arbeitsverm\"ogen
selbst direkt produziert, bildet, entwickelt, erh\"alt,
reproduziert.\nbsp{} Letztre schlie\ss{}t A. Smith von
seiner Rubrik der produktiven Arbeit aus; willk\"urlich, aber
mit einem gewissen richtigen Instinkt, da\ss{}, wenn er
sie einschlo\ss{}, er Tor und T\"ur \"offnete
f\"ur false pretensions\hyperlink{mia.mew26.1p142_fn1}{\textsuperscript{68}} produktiver Arbeit.\par\endgroup{}

\begingroup{}Soweit also von dem Arbeitsverm\"ogen selbst
abstrahiert wird, l\"ost sich produktive Arbeit in solche
auf, die Waren produziert, materielle Produkte, deren
Herstellung ein bestimmtes Quantum Arbeit oder Arbeitszeit
gekostet hat.\nbsp{} Unter diesen materiellen Produkten sind
alle Produkte der Kunst und Wissenschaft, B\"ucher,
Gem\"alde, Statuen usw. eingeschlossen, soweit sie sich
dinglich darstellen.\nbsp{} Ferner aber mu\ss{} das Produkt
der Arbeit \emph{Ware} sein, in dem Sinne, da\ss{} es
\glqq{}a vendible commodity\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p142_fn2}{\textsuperscript{69}}, d.h. Ware in ihrer ersten Form,
die erst ihre Metamorphose zu durchlaufen hat.\nbsp{} (Ein
Fabrikant mag sich selbst eine Maschine bauen, wenn er sie
sonst nirgend gebaut bekommen kann, nicht um sie zu
verkaufen, sondern als Gebrauchswert zu vernutzen.\nbsp{}
Indes vernutzt er sie dann als Teil seines konstanten
Kapitals.\nbsp{} verkauft sie also st\"uckweis in der Form
des Produkts, zu dessen Herstellung sie konkurriert
hat.)\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)314\(\vert{}\) Also gewisse Arbeiten von
menial servants\hyperlink{mia.mew26.1p143_fn1}{\textsuperscript{70}} m\"ogen sich ebensogut in
\emph{Waren} (potentia\hyperlink{mia.mew26.1p143_fn2}{\textsuperscript{71}}) darstellen, und sogar in
denselben Gebrauchswerten, stofflich betrachtet.\nbsp{} Sie
sind aber nicht produktive Arbeit, weil sie in der Tat nicht
\glqq{}Waren\grqq{}, sondern unmittelbar
\glqq{}\emph{Gebrauchswerte}\grqq{} produzieren.\nbsp{} Was
aber Arbeiten betrifft, die f\"ur ihren K\"aufer oder
employer\hyperlink{mia.mew26.1p143_fn3}{\textsuperscript{72}} selbst
produktiv sind, wie z.B. die Arbeit des Schauspielers
f\"ur den Theaterentrepreneur, so w\"urde sie sich
dadurch als unproduktive Arbeit ausweisen, da\ss{} ihr
K\"aufer sie nicht in der Form der Ware, sondern nur in
der Form der T\"atigkeit selbst dem Publikum verkaufen
kann.\par\endgroup{}

\begingroup{}Abgesehn von diesem, ist produktive Arbeit solche,
die \emph{Waren} produziert, und \emph{unproduktive Arbeit}
solche, die pers\"onliche Dienste produziert.\nbsp{} Die
erstre Arbeit stellt sich in einem verkaufbaren Ding dar;
die letztre mu\ss{} w\"ahrend ihrer Operation verzehrt
werden, Die erstre schlie\ss{}t (mit Ausnahme der das
Arbeitsverm\"ogen selbst bildenden Arbeit) allen in
dinglicher Form existierenden materiellen und
intellektuellen Reichtum, Fleisch sowohl wie B\"ucher
[ein]; die zweite begreift alle Arbeiten ein, die
irgend ein eingebildetes oder wirkliches Bed\"urfnis des
Individuums befriedigen oder auch dem Individuum wider
seinen Willen sich aufdr\"angen.\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Ware} ist die elementarischste Form des
b\"urgerlichen Reichtums.\nbsp{} Die Erkl\"arung von
\glqq{}produktiver Arbeit\grqq{} dahin, da\ss{} sie Arbeit
ist, die \glqq{}Ware\grqq{} produziert, entspricht also auch
einem viel mehr elementarischen Standpunkt als die, die
erkl\"art, da\ss{} produktive Arbeit solche ist, die
Kapital produziert.\par\endgroup{}

\begingroup{}Die Gegner A. Smiths haben seine erste
sachgem\"a\ss{}e Erkl\"arung au\ss{}er acht
gelassen, dagegen sich an die zweite gehalten und die hier
unvermeidlichen Widerspr\"uche und Inkonsequenzen
hervorgehoben.\nbsp{} Hier wieder dadurch sich die Polemik erleichtert,
da\ss{} auf den stofflichen Inhalt der Arbeit eingegangen
und namentlich auf die Bestimmung, da\ss{} die Arbeit sich
in einem mehr oder minder \emph{dauerhaften} Produkt
fixieren mu\ss{}.\nbsp{} Was aber die Polemik besonders
hervorgerufen, werden wir gleich sehn.\par\endgroup{}

\begingroup{}Vorher noch dies.\nbsp{} A. Smith sagt vom
physiokratischen System, da\ss{} es sein gro\ss{}es
Verdienst sei, zu haben represented\hyperlink{mia.mew26.1p143_fn4}{\textsuperscript{73}},\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}der Reichtum der Nationen bestehe
nicht in dem nicht konsumierbaren Gold und Silber, sondern
in den konsumierbaren G\"utern, die allj\"ahrlich
durch die Arbeit der Gesellschaft reproduziert
werden\grqq{}. (v. III, l. IV, ch. IX, p. 538
[Garnier].)\par\endgroup{}

\begingroup{}Hier haben wir die Ableitung seiner zweiten
Definition of productive\hyperlink{mia.mew26.1p143_fn5}{\textsuperscript{74}} labour.\nbsp{} Die Bestimmung des
Mehrwerts hing nat\"urlich ab von der Form, worin der Wert selbst
gefa\ss{}t wurde.\nbsp{} Im Monetar- und Merkantilsystem
stellt er sich daher als \emph{Geld} dar; bei den
Physiokraten als Produkt der Erde, als Agrikulturprodukt;
endlich bei A. Smith als \emph{Ware} schlechthin.\nbsp{}
Soweit die \emph{Physiokraten auf die Substanz des Werts
kommen, l\"ost er sich ihnen ganz so in blo\ss{}en
Gebrauchswert} auf (\emph{Materie, Stoff) wie den
Merkantilisten in die blo\ss{}e Wertfornn\hyperlink{mia.mew26.1p144_fn1}{\textsuperscript{75}}}, Form,
worin das Produkt als allgemeine gesellschaftliche Arbeit
\emph{erscheint}, Geld; bei A. Smith sind die beiden
Bedingungen der Ware, Gebrauchswert und \emph{Tauschwert},
zusammengefa\ss{}t; und so ist jede Arbeit produktiv, die
sich in irgendeinem Gebrauchswert darstellt, [in]
n\"utzlichem Produkt.\nbsp{} Da\ss{} sie es ist, die
sich darin darstellt, schlie\ss{}t schon ein, da\ss{}
dies Produkt zugleich gleich bestimmtem Quantum allgemein
gesellschaftlicher Arbeit.\nbsp{} A. Smith, den Physiokraten
gegen\"uber, stellt den Wert des Produkts als das
Essentielle f\"ur den b\"urgerlichen Reichtum wieder
her, streift aber andrerseits die blo\ss{} phantastische
Form ab -- die von Gold und Silber --, worin den
Merkantilisten der Wert erscheint.\nbsp{} Jede Ware ist \emph{an
sich} Geld.\nbsp{} Da\ss{} A. Smith damit zugleich auch
plus on moins\hyperlink{mia.mew26.1p144_fn2}{\textsuperscript{76}} in die merkantilistische
Vorstellung von der \glqq{}Dauerhaftigkeit\grqq{}, in fact
inconsommabilit\'e\hyperlink{mia.mew26.1p144_fn3}{\textsuperscript{77}}, zur\"uckf\"allt, ist
unverkennbar.\nbsp{} Man erinnere sich der Stelle bei Petty
(sieh mein Heft I, p. 109\hyperlink{mia.mew26.1p144_fn4}{\textsuperscript{78}}, wo zitiert Petty,
\glqq{}\emph{Polit. Arith.}\grqq{}), wo der Reichtum
gesch\"atzt wird nach den Graden, worin er
unverg\"anglich ist, mehr oder minder dauerhaft ist, und
schlie\ss{}lich Gold und Silber \glqq{}als
unverg\"anglicher Reichtum\grqq{} an die Spitze gestellt
werden.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Indem er\grqq{} (sagt
\emph{Blanqui, A.}, \glqq{}Histoire de l'\'econ.
polit.\grqq{}, Bruxelles 1839, p. 152) \glqq{}die
Eigenschaft des \emph{Reichtums} ausschlie\ss{}lich auf
jene Werte beschr\"ankte, die in materiellen Stoffen
verk\"orpert sind, l\"oschte er aus dem Buche der
Produktion die ganze unbegrenzte Masse der immateriellen
Werte aus, der T\"ochter des \emph{moralischen Kapitals}
der zivilisierten Nationen\grqq{} etc.\par\endgroup{}



\section{[4.\nbsp{} Vulgarisierung der b\"urgerlichen
politischen \"Okonomie in der Bestimmung der produktiven
Arbeit]}

\begingroup{}Was die Polemik gegen A. Smiths Unterscheidung
von produktiver und unproduktiver Arbeit besonders
hervorrief -- eine Polemik, die jedoch
haupts\"achlich auf die dii minorum gentium\hyperlink{mia.mew26.1p144_fn5}{\textsuperscript{79}} sich
beschr\"ankt (von denen Storch noch der bedeutendste),
indem sie sich bei keinem bedeutenden \"Okonomen \(\Vert{}\)315\(\vert{}\) findet,
bei niemand, von dem man sagen k\"onnte, da\ss{} er
irgendeine Entdeckung in der politischen \"Okonomie
gemacht; sie ist dagegen das Steckenpferd der second-rate
fellows\hyperlink{mia.mew26.1p145_fn1}{\textsuperscript{80}} und ganz
speziell der schulmeisterlichen Kompilatoren und
Kompendienschreiber, auch sch\"onschreibender Dilettanten
und Vulgarisateurs auf diesem Gebiet --, sind folgende
Umst\"ande.\par\endgroup{}

\begingroup{}Der gro\ss{}en Masse sog.
\glqq{}h\"oherer\grqq{} Arbeiter -- wie der
Staatsbeamten, Milit\"ars, Virtuosen, \"Arzte,
Pfaffen, Richter, Advokaten usw. --, die zum Teil nicht
nur nicht produktiv sind, sondern wesentlich destruktiv,
aber sehr gro\ss{}en Teil des \glqq{}materiellen\grqq{}
Reichtums teils durch Verkauf ihrer
\glqq{}immateriellen\grqq{} Waren, teils durch gewaltsame
Aufdr\"angung derselben sich anzueignen wissen, war es
keineswegs angenehm, \emph{\"okonomisch} in dieselbe
Klasse mit den buffoons und menial servants\hyperlink{mia.mew26.1p145_fn2}{\textsuperscript{81}} verwiesen zu
werden und blo\ss{} als Mitkonsumenten, Parasiten der
eigentlichen Produzenten (oder vielmehr Produktionsagenten)
zu erscheinen.\nbsp{} Es war dies eine sonderbare
Entheiligung grade der Funktionen, die bisher mit einem
Heiligenschein umgeben waren, abergl\"aubische Verehrung
genossen.\nbsp{} Die politische \"Okonomie in ihrer
klassischen Periode, ganz wie die Bourgeoisie selbst in
ihrer Parvenuperiode, verh\"alt sich streng und kritisch
zu der Staatsmaschinerie etc.\nbsp{} Sp\"ater sieht sie
ein und -- zeigt sich auch praktisch -- lernt sie
durch die Erfahrung, da\ss{} aus ihrer eignen Organisation
die Notwendigkeit der ererbten Gesellschaftskombination
aller dieser zum Teil ganz unproduktiven Klassen
hervorw\"achst.\par\endgroup{}

\begingroup{}Soweit jene \glqq{}unproduktiven Arbeiter\grqq{}
nicht Gen\"usse schaffen und ihr Kauf daher ganz
abh\"angt von der Art, wie der Produktionsagent sein
Salair oder seinen Profit verausgaben will -- sofern
sie vielmehr teils durch physische Gebrechen (wie
\"Arzte) oder geistige Schw\"achen (wie Pfaffen) oder
durch den Konflikt der Privatinteressen und der
Nationalinteressen (wie Staatsleute, alle lawyers\hyperlink{mia.mew26.1p145_fn3}{\textsuperscript{82}}, Polizisten,
Soldaten) n\"otig werden oder sich selbst n\"otig
machen, erscheinen sie dem A. Smith wie dem industriellen
Kapitalisten selbst und der Arbeiterklasse als faux frais de
production, die also m\"oglichst auf das notwendigste
Minimum zu reduzieren und m\"oglichst wohlfeil
herzustellen sind.\nbsp{} Die b\"urgerliche Gesellschaft
produziert alles das in ihrer eignen Form wieder, was sie in
feudaler oder absolutistischer Form bek\"ampft
hatte.\nbsp{} Zun\"achst also f\"ur die Sykophanten
dieser Gesellschaft, speziell der h\"ohern St\"ande,
ein Hauptgesch\"aft, selbst den blo\ss{} parasitischen
Teil dieser \glqq{}unproduktiven Arbeiter\grqq{} theoretisch
zu restaurieren oder auch die \"ubertriebnen
Anspr\"uche des unentbehrlichen Teils derselben nachzuweisen.\nbsp{} Es
war in der Tat die \emph{Abh\"angigkeit} der
ideologischen etc. Klassen von den \emph{Kapitalisten}
proklamiert.\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Zweitens} aber wurde ein Teil der Produktionsagenten
(der materiellen Produktion selbst) bald von diesen, bald von
jenen Okonomen als \glqq{}unproduktiv\grqq{}
nachgewiesen.\nbsp{} Z.B. der Grundeigent\"umer von dem
Teil der \"Okonomen, die das industrielle Kapital
vertreten (Ricardo).\nbsp{} Andre (z.B. Carey) erkl\"arten
den eigentlichen commer\c cant\hyperlink{mia.mew26.1p146_fn1}{\textsuperscript{83}} f\"ur einen
\glqq{}unproduktiven\grqq{} Arbeiter.\nbsp{} Nun kamen gar
Dritte, die den \glqq{}Kapitalisten\grqq{} selbst f\"ur
unproduktiv erkl\"arten oder wenigstens seine
Anspr\"uche an den materiellen Reichtum auf
\glqq{}Salair\grqq{}, d.h. auf den Lohn eines
\glqq{}produktiven Arbeiters\grqq{}, reduzieren
wollten.\nbsp{} Viele der geistigen Arbeiter schienen dieser
Skepsis sich anzuschlie\ss{}en.\nbsp{} Es war also Zeit,
Kompromi\ss{} zu machen und die
\glqq{}Produktivit\"at\grqq{} aller nicht direkt unter
die Agenten der materiellen Produktion eingeschlossenen
Klassen anzuerkennen.\nbsp{} Eine Hand w\"ascht die andre,
und wie in der \glqq{}fable of the bees\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p146_an61}{\textsuperscript{84}} war
nachzuweisen, da\ss{} auch vom \glqq{}produktiven\grqq{},
\"okonomischen Standpunkt aus die b\"urgerliche Welt
mit allen den \glqq{}unproduktiven Arbeitern\grqq{} die
beste aller Welten ist; um so mehr, da die
\glqq{}unproduktiven Arbeiter\grqq{} ihrerseits kritische
Betrachtungen \"uber die Produktivit\"at der Klassen
anstellten, die \"uberhaupt \glqq{}fruges consumere
nati\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p146_an62}{\textsuperscript{85}} -- oder auch \"uber die
Produktionsagenten, wie Grundeigent\"umer, die gar nichts
tun, usw.\nbsp{} Sowohl die \emph{Nichtstuer} als ihre
\emph{Parasiten} mu\ss{}ten ihren Platz in der besten
Weltordnung finden.\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Drittens:} Wie sich die Herrschaft des Kapitals
entwickelte und in der Tat auch die nicht \nbsp{}direkt auf
Sch\"opfung des materiellen Reichtums bez\"uglichen
produktionssph\"aren immer mehr von ihm abh\"angig
wurden -- namentlich die positiven Wissenschaften
(Naturwissenschaften) als Mittel der materiellen Produktion
dienstbar gemacht wurden --, \(\Vert{}\)316\(\vert{}\) glaubten
sykophantische underlings\hyperlink{mia.mew26.1p146_fn2}{\textsuperscript{86}} der politischen \"Okonomie
jede Wirkungssph\"are dadurch verherrlichen zu
m\"ussen und rechtfertigen, da\ss{} sie selbe \glqq{}im
Zusammenhang\grqq{} mit der Produktion des materiellen
Reichtums darstellten -- als Mittel f\"ur denselben
-- und jeden damit beehrten, da\ss{} sie ihn zum
\glqq{}produktiven Arbeiter\grqq{} im \glqq{}ersten\grqq{}
Sinn machten, n\"amlich zu einem labourer, der im Dienst
des Kapitals arbeite, ihm in der einen oder andren Weise in
seiner Bereicherung n\"utzlich sei, etc.\par\endgroup{}

\begingroup{}Da sind noch solche Leute wie Malthus
vorzuziehn, die direkt die Notwendigkeit und
N\"utzlichkeit \glqq{}\emph{unproduktiver}
Arbeiter\grqq{} und blo\ss{}er Parasiten
verteidigen.\par\endgroup{}



\section{[5.\nbsp{}
Anh\"anger von Smith' Auffassungen der produktiven
Arbeit.\nbsp{} Zur Geschichte des Gegenstandes]}

\subsection{[a)\nbsp{} Ricardo und Sismondi --
Anh\"anger von Smith' erster Erkl\"arung der
produktiven Arbeit]}

\begingroup{}Es ist nicht der M\"uhe wert, auf die
Fadaisen\hyperlink{mia.mew26.1p147_fn1}{\textsuperscript{87}} von G.
Garnier (Smiths \"Ubersetzer), Earl of Lauderdale,
Brougham, Say, Storch, sp\"ater Senior, Rossi usw.
-- bez\"uglich dieses Punkts --
einzugehn.\nbsp{} Es sollen nur ein paar charakteristische
Stellen zitiert werden.\par\endgroup{}

\begingroup{}Vorher noch eine Stelle von \emph{Ricardo}, worin
dieser nachweist, da\ss{} den \glqq{}produktiven
Arbeitern\grqq{} es viel n\"utzlicher ist, wenn die
Eigent\"umer des Mehrwerts (Profit, Grundrente) selbigen
aufessen in \glqq{}unproduktiven Arbeitern\grqq{} (as menial servants f.i.\hyperlink{mia.mew26.1p147_fn2}{\textsuperscript{88}}), denn in
den von den \glqq{}produktiven Arbeitern\grqq{} produzierten
Luxusprodukten.\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\{\)\emph{Sismondi: \glqq{}Nouv.
princ.\grqq{}}, t. I, p. 148, akzeptiert die richtige
Erkl\"arung des Smithschen Unterschiedes (wie dies auch
bei Ricardo als selbstverst\"andlich): Der reelle
Unterschied der produktiven und unproduktiven Klassen
ist:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die eine tauscht ihre
Arbeit immer gegen das Kapital einer Nation aus; die andere
tauscht es immer aus gegen einen Teil der nationalen
Revenue.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Sismondi} -- ebenfalls nach A.
Smith -- \"uber den Mehrwert:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Obgleich der Arbeiter durch
seine t\"agliche Arbeit viel mehr als seine
t\"aglichen Kosten bervorgebracht hat, ist es selten,
da\ss{} nach Teilung mit Grundbesitzer und Kapitalist ihm
etwas Erkleckliches \"uber das unbedingt Notwendige
\"ubrigbleiben.\grqq{} (\emph{Sismondi}, t. I, \glqq{}N.
P. etc.\grqq{}, p. 87.)\(\}\)\par\endgroup{}

\begingroup{}Ricardo sagt:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Wenn ein
Grundeigent\"umer oder ein Kapitalist seine Revenue nach
Art eines mittelalterlichen Barons ausgibt, n\"amlich
f\"ur den Unterhalt einer gro\ss{}en Zahl von
Gefolgsleuten oder Hauspersonal, wird er Verwendung f\"ur
viel mehr Arbeit schaffen, als wenn er sie f\"ur
wertvolle Kleidung oder eine bessere Einrichtung, f\"ur
Kutschen, Pferde oder den Kauf irgendwelcher anderen
Luxuswaren verausgabt.\nbsp{} In beiden F\"allen ist die
Nettorevenue ebenso wie die Bruttorevenue die gleiche,
jedoch wird die erstere in verschiedene Waren
umgesetzt.\nbsp{} Wenn meine Revenue 10\,000 \emph{l}.
betr\"agt, so wird die fast gleiche Menge produktiver
Arbeit verwendet, ob ich sie nun in wertvolle Kleidung und
teure M\"obel usw. oder in eine Menge Nahrungsmittel und
Kleidung von gleichem Wert umsetze.\nbsp{} Wenn ich aber
meine Revenue in Waren der ersten Art umsetzte, so wird \emph{danach} keine Arbeit
mehr besch\"aftigt, -- ich w\"urde mich meiner
Kleider und meiner M\"obel erfreuen und damit ist die
Angelegenheit beendet.\nbsp{} Wenn ich aber meine Revenue in
Nahrungsmittel und Kleider umsetze und es ist mein Wunsch,
Dienstpersonal zu besch\"aftigen, so werden alle jene,
die ich so mit meiner Revenue von 10\,000 \emph{l}.
oder mit den von mir gekauften Nahrungsmitteln und
Kleidungsst\"ucken besch\"aftigen kann, \emph{der
fr\"uheren Nachfrage nach Arbeit hinzugef\"ugt},
und diese Vermehrung tritt lediglich ein, weil ich diese Art
der Verausgabung meiner Revenue gew\"ahlt habe.\nbsp{} Da
die Arbeiter also an der \emph{Nachfrage nach Arbeit}
interessiert sind, m\"ussen sie offensichtlich
w\"unschen, da\ss{} soviel wie m\"oglich von der
Revenue von den Ausgaben f\"ur Luxuswaren abgezogen wird,
um f\"ur den Unterhalt von Dienstpersonal verwendet zu
werden.\grqq{} (\emph{Ricardo}, \glqq{}Princ.\grqq{} 3 ed.,
1821, p. 475, 476.)\par\endgroup{}

\subsection{[b)\nbsp{} Fr\"uhe Versuche, zwischen produktiver
und unproduktiver Arbeit zu unterscheiden (D'Avenant,
Petty)]}

\begingroup{}\emph{D'Avenant} zitiert aus einem alten Statistiker, Gregory
King, eine Liste, entitled\hyperlink{mia.mew26.1p148_fn1}{\textsuperscript{89}} \glqq{}\emph{Scheme of the Income
and Expense of the several Families of England, calculated
for the year 1688\grqq{}}.\nbsp{} Hier teilt studiosus
King die Gesamtheit des Volks in zwei Hauptklassen:
\glqq{}\emph{increasing} the wealth of the Kingdom,
2\,675\,520 heads\grqq{} und
\glqq{}\emph{decreasing} the wealth of the Kingdom,
2\,825\,000 heads\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p148_fn2}{\textsuperscript{90}} also die
erstre \glqq{}produktive\grqq{}, die zweite
\glqq{}unproduktive\grqq{}; die
\glqq{}\emph{produktive\grqq{}} Klasse besteht aus Lords,
Baronets, Knights, Esquires, Gentlemen, Persons in Offices und Places\hyperlink{mia.mew26.1p148_fn3}{\textsuperscript{91}}, Kaufleuten
im Seehandel, Persons in the Law, clergymen, freeholders,
farmers, persons in liberal arts and sciences, shopkeepers
and tradesmen, artisans and handicrafts, Naval Officers,
Military Officers\hyperlink{mia.mew26.1p148_fn4}{\textsuperscript{92}}.\nbsp{} Dagegen die
\glqq{}\emph{unproduktive\grqq{}} Klasse: Matrosen (common
seamen), labouring people and out servants (dies sind
Ackerbauarbeiter und Manufakturtagl\"ohner), cottagers\hyperlink{mia.mew26.1p148_fn5}{\textsuperscript{93}} (noch
1/5 der ganzen englischen
Bev\"olkerung zu D'Avenants Zeiten), \(\Vert{}\)317\(\vert{}\) common
soldiers, paupers, gipsies, thieves, beggars und vagrants
generally\hyperlink{mia.mew26.1p148_fn6}{\textsuperscript{94}}.\nbsp{}
D'Avenant erkl\"art diese Rangliste des studiosus King
so:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Er meint hiermit,
da\ss{} die erste Volksklasse vom Boden, den K\"unsten
und dem Gewerbeflei\ss{} sich selbst erh\"alt und jedes
Jahr etwas zum nationalen Kapital hinzuf\"ugt; und abgesehn hiervon
kontribuiert von ihrem \"Uberflu\ss{} jedes Jahr
soundso viel zur Erhaltung anderer.\nbsp{} Die von der
zweiten Klasse halten sich teilweise selbst durch Arbeit,
aber der Rest, wie die Weiber und Kinder dieser, sind auf
Kosten der andern gen\"ahrt; j\"ahrliche Last f\"ur
das Publikum, indem sie j\"ahrlich soviel verzehren, als
sonst hinzugef\"ugt w\"urde zum Generalstock der
Nation.\grqq{} (\emph{D'Avenant, \glqq{}An Essay upon the
probable methods of making a people gainers in the balance
of trade\grqq{}, London 1699}, p. 23 und p.
50.)\par\endgroup{}

\begingroup{}\"Ubrigens f\"ur Vorstellungen der Merkantilisten
vom Mehrwert die folgende Stelle von D'Avenant nicht
uncharakteristisch:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die Exportation unsres
eignen Produkts mu\ss{} England reich machen; Gewinner zu
sein in der Handelsbilanz, m\"ussen wir unser eignes
Produkt ausf\"uhren; damit kaufen wir die f\"ur
unseren eigenen Konsum notwendigen Dinge ausl\"andischer
Herkunft, wobei uns ein \emph{\"Uberschu\ss{}} bleibt
entweder in Edelmetall oder in Waren, die wir in andere
L\"ander verkaufen k\"onnen; \emph{dieser
\"Uberschu\ss{}} ist der \emph{Profit, den eine Nation
aus dem Handel zieht} und der gr\"o\ss{}er oder
kleiner ist in Abh\"angigkeit von der nat\"urlichen
Frugalit\"at des exportierenden Volkes\grqq{} (eine
Frugalit\"at, die die Holl\"ander, aber nicht die
Engl\"ander besitzen -- l.c. p. 46, 47) \glqq{}oder
von dem niedrigen Preis der Arbeit und der Manufakturwaren,
der ihnen erlaubt, die Waren billig und zu \emph{einem
Preis} zu verkaufen, \emph{der auf fremden M\"arkten
nicht unterboten werden kann.\grqq{} (D'Avenant}, l.c. p.
45, 46.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\(\{\)\glqq{}Bei dem, was im Inland
konsumiert wird, verliert der eine nur das, was der andere
gewinnt, und die Nation im allgemeinen ist um nichts
reicher; aber alles, was im Ausland konsumiert wird, ist ein
klarer und sicherer Profit.\grqq{} (\glqq{}\emph{An Essay on
the East India Trade etc.\grqq{}, Lond. 1697}, [p.
31].)\(\}\)\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\{\)Diese, einer Schrift
D'Avenants \emph{beigedruckte} Schrift, die er zu
verteidigen\hyperlink{mia.mew26.1p149_fn1}{\textsuperscript{95}} sucht\hyperlink{mia.mew26.1p149_an63}{\textsuperscript{96}}, ist nicht
dieselbe wie die von McCulloch angef\"uhrten
\glqq{}\emph{Considerations on the East India Trade\grqq{},
1701}.\(\}\)\par\endgroup{}

\begingroup{}\"Ubrigens mu\ss{} man sich diese Merkantilisten
nicht so dumm vorstellen, wie sie dargestellt werden von den
sp\"atern Vulg\"ar-Freetraders.\nbsp{} In vol. II
seiner \glqq{}\emph{Discourses on the publick revenues, and on
the trade of England etc.\grqq{}}, \emph{London 1698},
sagt Davenant u.a.:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Gold und Silber sind in
der Tat das Ma\ss{} des Handels, aber die Quelle und der
Ursprung davon ist bei allen Nationen das nat\"urliche
oder k\"unstliche Produkt des Landes, d.h., was ihr Land oder was ihre
Arbeit und Industrie produzieren.\nbsp{} Und dies ist so
wahr, da\ss{} eine Nation durch irgendeinen Umstand jeder
Art von Geld verlustig gehn kann, wenn das Volk zahlreich
ist, industriell, gewandt im Handel, geschickt in der
Seefahrt; mit guten H\"afen versehn, mit einem Boden,
fruchtbar an verschiedenen Artikeln, wird solch ein Volk
Handel haben und bald eine Menge von Silber und Gold.\nbsp{}
So da\ss{} der reelle und effektive Reichtum eines Landes
das einheimische Produkt ist.\grqq{} (l.c. p. 15.).\nbsp{}
\glqq{}Gold und Silber sind so weit entfernt, die einzigen
Dinge zu sein, die den Namen von Schatz oder Reichtum einer Nation
verdienen, da\ss{} in Wahrheit Gold im Grunde nicht mehr
ist als die Rechenpfennige, womit Menschen in ihrem
Gesch\"aftsverkehr gewohnt worden sind zu rechnen.\grqq{}
(l.c. p. 16.)\nbsp{} \glqq{}Wir verstehn das unter Reichtum,
was den F\"ursten und die gro\ss{}e Masse seines Volkes
in \"Uberflu\ss{}, Wohlstand und Sicherheit
erh\"alt; ebenso ist Schatz, was zum Gebrauch des
Menschen verwandelt\grqq{} (converted) \glqq{}worden ist
f\"ur Gold und Silber in Geb\"aude und Verbesserungen
des Landes; ebenso auch andere Dinge, die gegen diese
Metalle \emph{eintauschbar} sind, wie die Fr\"uchte der
Erde, Manufakturwaren oder ausl\"andische Waren und
Schiffsvorrat \Dots{} Ja, selbst verderbliche
G\"uter k\"onnen als Reichtum einer Nation angesehen
werden, wenn sie \emph{konvertibel}, obgleich nicht
\emph{eingetauscht} sind in Gold und Silber; und wir halten
sie nicht nur f\"ur Reichtum zwischen Individuum und
Individuum, sondern zwischen einem Land und einem
andren.\grqq{} (l.c. p. 60, etc.)\nbsp{} \glqq{}Das gemeine
Volk ist der Magen des Staatsk\"orpers.\nbsp{} Dieser
Magen\grqq{} nahm in Spanien das Geld nicht geh\"orig
auf, \(\Vert{}\)318\(\vert{}\) verdaute
es nicht \Dots{} \glqq{}Handel und Manufakturen sind
die einzigen Media, wodurch solch eine Digestion und
Distribution von Gold und Silber gemacht werden kann, die
dem Staatsk\"orper Nahrung zuf\"uhrt.\grqq{} (l.c. p.
62, 63.)\par\endgroup{}

\begingroup{}\"Ubrigens bei Petty auch schon die \emph{produktiven
Arbeiter} (nur schlie\ss{}en sie noch Soldaten
ein):\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Landbauer, Seeleute,
Soldaten, Handwerker und Kaufleute sind die wahren
Grundpfeiler jedes Gemeinwesens; alle andern gro\ss{}en
Berufe \emph{entstehen aus den Schw\"achen und Fehlern
dieser}; nun ist der Seemann drei von diesen vier\grqq{}
(navigator, merchant, soldier\hyperlink{mia.mew26.1p150_fn1}{\textsuperscript{97}}) ([Petty,]
\glqq{}\emph{Polit. Arithmetick etc.\grqq{}, London 1699},
p. 177).\nbsp{} \glqq{}Die Arbeit des Seemanns und Fracht der
Schiffe ist stets von der Natur einer exportierten Ware, ihr
(\emph{\"Uberschu\ss{}} \"uber die Einfuhr bringt
Geld ins Land etc.\grqq{} (l.c. p. 179.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Bei der Gelegenheit entwickelt Petty auch wieder
die Vorteile der Teilung der Arbeit:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die, welche den Seehandel
kommandieren, k\"onnen zu wohlfeilerer Fracht mit mehr
Profit arbeiten als andre zu gr\"o\ss{}erer (teurerer
Fracht); denn wie das Kleid wohlfeiler gemacht wird, wenn
der eine etc., der andre etc, tut, so k\"onnen die,
welche den Schiffshandel kommandieren, verschiedne Arten von
Sehiffen zu verschiednen Zwecken hauen, Seeschiffe,
Flu\ss{}-, Handels-, Kriegs- etc. -schiffe, und dies ein
Hauptgrund der wohlfeileren Fracht [der
Holl\"ander] als ihrer Nachharn, weil sie eine
besondere Art von Sehiffen f\"ur jeden einzelnen
Handelazweig zur Verf\"ugung stellen k\"onnen.\grqq{}
(l.c. p. 179, 180.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Hier kommt \"ubrigens bei Petty ganz das A. Smithsche, wenn
er weiter sagt:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}Nimmt die Steuer von den
Industriellen etc., um zu geben denen, die sich
\"uberhaupt in einer Art besch\"aftigen, \glqq{}die
\emph{kein materielles Ding} oder Dinge von wirklichem Nutzen und Wert f\"ur
das \emph{Gemeinwesen} produzieren -- in diesem Fall
wird der Reichtum publici\hyperlink{mia.mew26.1p151_fn1}{\textsuperscript{98}} vermindert: Anders als solche
Besch\"aftigungen sind Erholungen und Erfrischungen des
Geistes anzusehen, die, m\"a\ss{}ig angewendet,
Menschen zu Dingen f\"ahig und geneigt machen, die an
sich wichtiger sind.\grqq{} (l.c. p. 198.)\nbsp{}
\glqq{}Nachdem man berechnet, wieviel Volk zur industriellen
Arbeit n\"otig, kann der Rest weidlich und ohne Sehaden
f\"ur die Gemeinheit verwandt werden in den K\"unsten
und \"Ubungen, die dem Vergn\"ugen und der
Versch\"onerung dienen und \emph{von denen die
gr\"o\ss{}te der Fortschritt der Naturerkenntnis
ist.\grqq{}} (l.c. p. 199.)\nbsp{} \glqq{}Es ist mehr zu
gewinnen durch Manufaktur als Landwirtschaft und mehr durch
Handel als Manufaktur.\grqq{} (l.c. p. 172.)\nbsp{}
\glqq{}Ein Seemann ist 3 Bauern wert.\grqq{} (p. 178.)\nbsp{}
\(\vert{}\)VII-318\(\Vert{}\)\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)VIII-346\(\vert{}\)
\emph{Petty, Mehrwert}.\nbsp{} In einer Stelle von
Petty kann eine Ahnung von der Natur des \emph{Mehrwerts}
gesehen werden, obgleich er ihn nur in der Form der
Grundrente behandelt.\nbsp{} Namentlich wenn sie
zusammengestellt wird mit folgender Stelle, worin er den
relativen Wert von Silber und Korn bestimmt durch die
relativen Quantit\"aten derselben, die in derselben
Arbeitszeit produziert werden k\"onnen.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Wenn jemand eine Unze
Silber aus dem Innern der Erde Perus in derselben Zeit nach
London bringen kann, die er zur Produktion eines Bushel Korn
brauchen w\"urde, dann ist das eine der nat\"urliche
Preis des anderen; wenn er nun durch Abhau neuer und
ergiebigerer Bergwerke statt der einen zwei Unzen Silber mit
dem gleichen Aufwand gewinnen kann, wird das Korn bei einem
Preis von 10 Shilling pro Bushel ebenso billig sein wie
vorher bei einem Preis von 5 Shilling, caeteris paribus\hyperlink{mia.mew26.1p151_fn2}{\textsuperscript{99}}.\grqq{}
\glqq{}Man lasse hundert Mann zehn Jahre lang arbeiten, um
Korn zu ernten, und diesselbe Zahl Leute die gleiche Zeit,
um Silber zu gewinnen, und ich sage, da\ss{} der
Reinertrag an Silber der Preis des gesamten Reinertrags an
Korn sein wird und gleiche Teile des einen den Preis
gleicher Teile des andern bilden werden.\grqq{} \glqq{}Korn
wird zweimal teurer sein, wenn in der gleichen Zeit
zweihundert Landleute das gleiche tun, was hundert leisten
k\"onnten.\grqq{} (\glqq{}\emph{On Taxes and
Contributions\grqq{}}, 1662) (ed. 1679, p. 31, 24,
67.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Die Stellen, auf die ich oben anspiele, sind
folgende:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Wenn die Gewerbe und
sch\"onen K\"unste wachsen, mu\ss{} die
Landwirtschaft zur\"uckgehen, oder das Arbeitseinkommen
der Landleute mu\ss{} steigen und \emph{infolgedessen}
m\"ussen die Renten des Landes fallen.\grqq{} (p.
193.)\nbsp{} \glqq{}Wenn in England Gewerbe und Manufaktur
zugenommen haben~\dots{}, wenn sich ihnen ein
gr\"o\ss{}erer Teil der Bev\"olkerung widmet als
fr\"uher, und wenn der Preis des Korns heute nicht
h\"oher ist als damals, da es mehr Landleute und weniger
im Handel und Gewerbe Besch\"aftigte gab, dann
m\"ussen schon aus diesem Grunde~\dots{} die Renten
des Landes fallen: Z.B. unterstelle den Weizenpreis zu 5 sh.
oder 60 d. per Busbel; und wenn die Rente des Landes, worauf
es w\"achst, die dritte Garbe\grqq{} (i.e. part, share\hyperlink{mia.mew26.1p151_fn3}{\textsuperscript{100}})
\glqq{}ist; dann ist von den 60 d. 20 d. f\"ur das Land und 40 d. f\"ur
den Landmann; aber wenn der Lohn des Landmanns sich um
1/8 erheben sollte oder von 8 zu 9 d.
per Tag, dann erhebt sich der Anteil des Landmannes am
Bushel Weizen von 40 d. auf 45 d., und infolgedessen
mu\ss{} die Rente des Landes von 20 d. auf 15 d. fallen,
denn wir nehmen an, da\ss{} \emph{der Weizenpreis derselbe
bleibt}, um so mehr, \emph{da wir ihn nicht erh\"ohen
k\"onnen}, denn wenn wir es versuchten, w\"urde
\(\Vert{}\)347\(\vert{}\) zu
uns (wie nach Holland) Korn vom Auslande gebracht werden, wo
die Lage der Landwirtschaft sich nicht \"anderte.\grqq{}
(\glqq{}\emph{Polit. Arithmetick\grqq{}}, etc., edit. Lond.
1699, p. 193, 194.)\nbsp{} \(\vert{}\)VIII-347\(\Vert{}\)\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)VIII-364\(\vert{}\)
\(\{\)\emph{Petty}.\nbsp{} Mit der oben angef\"uhrten Stelle Pettys
ist folgende zusammenzustellen, wo Rente \"uberhaupt ein
surplus value, produit net\hyperlink{mia.mew26.1p152_fn1}{\textsuperscript{101}} ist:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Nehmen wir an, ein Mann
bebaute mit eigener Hand eine bestimmte Fl\"ache Land mit
Korn, das hei\ss{}t, er pfl\"ugt es um, s\"at, eggt,
erntet, f\"ahrt das Korn ein, drischt es, mit einem Wort,
er tut alles, was der Ackerbau erfordert.\nbsp{} Ich behaupte
-- wenn dieser Mann sein Saatgut abgezogen hat sowie
alles das, was er selbst verzehrt oder im Austausch f\"ur
Kleidung oder f\"ur sonstige nat\"urliche
Bed\"urfnisse an andere gegeben hat -- da\ss{}
das, was an Korn \"ubrigbleibt, die wirkliche Bodenrente
f\"ur dieses Jahr ist; und der \emph{Durchschnitt} von
sieben Jahren oder vielmehr die Zahl von Jahren, in denen
Mi\ss{}ernte und gute Ernte ihren Kreislauf durchmachen,
gibt die gew\"ohnliche Rente des mit Korn bestellten
Bodens.\nbsp{} Aber eine weitere, wenn auch verwandte Frage
ist die: Wieviel Geld ist dieses Korn oder diese Rente
wert?\nbsp{} Ich erwidere, es ist soviel wert, wie bei einer
anderen Person \"ubrigbleibt, die \emph{ihre beste Zeit}
dazu verwendet, um ins Land der Erzbergwerke zu gehen,
Metall zu f\"ordern, es zu reinigen, M\"unzen zu
pr\"agen und es dorthin zu bringen, wo die andere Person
ges\"at und das Korn geerntet hat.\nbsp{} Die Summe, die
dieser Person nach Abzug aller ihrer Ausgaben
\"ubrigbleibt, wird dem Wert nach v\"ollig gleich sein
der Menge Korn, die dem Landmann verbleibt.\grqq{}
(\glqq{}\emph{Trait\'e des taxes\grqq{}}\hyperlink{mia.mew26.1p152_an64}{\textsuperscript{102}}, p. 23,
24.)\(\}\) \(\vert{}\)VIII-364\(\Vert{}\)\par\endgroup{}

\subsection{[c)\nbsp{} John Stuart Mill -- Anh\"anger
von Smith' zweiter Erkl\"arung der produktiven
Arbeit]}

\begingroup{}\(\Vert{}\)VII-318\(\vert{}\) Herr \emph{J. St. Mill}, in
\emph{\glqq{}Essays on some unsettled questions of polit.
econ.\grqq{}, London 1844}, plagt sich auch mit der
produktiven und unproduktiven Arbeit ab; wo in der Tat zu
der Smithschen (zweiten) Erkl\"arung nichts hinzukommt,
als da\ss{} auch die Arbeiten produktiv, die das
Arbeitsverm\"ogen selbst produzieren.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}\emph{Quellen des Genusses}
k\"onnen akkumuliert und aufgeh\"auft werden;
Genu\ss{} selbst nicht.\nbsp{} Der Reichtum eines Landes
besteht aus der Totalsumme der in ihm enthaltenen dauernden
Quellen des Genusses, seien sie materiell oder immateriell;
und Arbeit oder Ausgabe, welche strebt zu vermehren oder
diese dauernden Quellen zu erhalten, ist \emph{produktiv} zu
nennen.\grqq{} (l.c. p. 82.)\nbsp{} \glqq{}Was der Mechaniker
oder Spinner verzehren, w\"ahrend sie ihren Dreck lernen,
ist produktiv konsumiert, d.h. seine Konsumtion strebt nicht
zu vermindern, sondern zu vermehren die dauernden Quellen
des Genusses im Lande, indem sie die Neusch\"opfung
dieser Quellen bewirken, was den Betrag der Konsumtion mehr
als wettmacht\grqq{}. (l.c. p. 83.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Wir wollen nun kurz durchgehn den Kohl gegen A.
Smith \"uber produktive und unproduktive
Arbeit.\par\endgroup{}



\section{[6.]\nbsp{} Germain Garnier}

\begingroup{}\(\Vert{}\)319\(\vert{}\) In dem V. Band Noten zu
seiner \"Ubersetzung von \emph{Smiths \glqq{}Wealth of
Nations\grqq{}} (Paris 1802).\par\endgroup{}

\begingroup{}Garnier teilt \"uber den \glqq{}travail
productif\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p153_fn1}{\textsuperscript{103}} im eminenten Sinn die Ansicht
der Physiokraten, die er nur etwas abschw\"acht.\nbsp{} Er
bek\"ampft Smiths Ansicht, wonach\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}produktive Arbeit~\dots{} jene
ist, die sich in einem Gegenstand realisiert, jene, die
Spuren ihrer T\"atigkeit hinterl\"a\ss{}t und deren
Produkt Gegenstand eines Kaufs oder Austauschs sein
kann.\grqq{} (l.c., t. V, p. 169.)\hyperlink{mia.mew26.1p153_an65}{\textsuperscript{104}}\nbsp{} \(\vert{}\)VII-319\(\Vert{}\)\par\endgroup{}

\subsection{[a)\nbsp{} Zusammenwerfen der Arbeit, die sich gegen
Kapital austauscht, mit der Arbeit, die sich gegen Revenue
austauscht.\nbsp{} Falsche Konzeption vom Ersatz des ganzen
Kapitals durch die Revenue der Konsumenten]}

\begingroup{}\(\Vert{}\)VIII-347\(\vert{}\)
(\emph{Garnier,
G.})\nbsp{} Er bringt verschiedne Gr\"unde gegen A.
Smith an (zum Teil von den Sp\"atern
wiederholt).\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Diese Unterscheidung ist
falsch, da sie sich auf einen Unterschied bezieht, der nicht
besteht.\nbsp{} \emph{Jede Arbeit ist produktiv} in dem
Sinne, in dem der Autor das Wort \emph{produktiv}
gebraucht.\nbsp{} Die Arbeit der einen wie die der andren
dieser beiden Klassen ist gleich produktiv an irgendeinem
Genu\ss{}, einer Bequemlichkeit, einem Nutzen f\"ur
denjenigen, der sie bezahlt; sonst w\"urde diese Arbeit
keinen Lohn finden.\grqq{} [l.c. p.
171.]\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\{\)Sie ist also produktiv,
weil sie irgendeinen Gebrauchswert produziert und sich
verkauft, einen Tauschwert hat, also selbst Ware
ist.\(\}\)\nbsp{} In der Ausf\"uhrung aber dieses Punkts,
als Illustration desselben, f\"uhrt Garnier vielmehr
Beispiele an, wo die \glqq{}unproduktiven Arbeiter\grqq{}
\emph{dasselbe} tun, denselben Gebrauchswert oder Art des
Gebrauchswerts produzieren wie die
\glqq{}produktiven\grqq{}.\nbsp{} Z.B.:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Der Diener, der in meinem
Dienste steht, mein Feuer anz\"undet, mich frisiert,
meine Kleider und M\"obel reinigt und in Ordnung
h\"alt, meine Nahrung zubereitet usw., leistet \emph{Dienste
ganz derselben Art} wie die W\"ascherin oder
Wei\ss{}n\"aherin, die die W\"asche ihrer Kunden
reinigt oder instand h\"alt;~\dots{} wie der
Gastwirt, Garkoch oder Kneipenwirt, dessen Beruf es ist, den
Leuten Essen zuzubereiten, die bei ihm speisen wollen; wie der Barbier,
Friseur\grqq{} (der gr\"o\ss{}te Teil dieser Kerls
geh\"ort aber bei A. Smith ebensowenig zu den ouvriers
productifs\hyperlink{mia.mew26.1p154_fn1}{\textsuperscript{105}} wie der
domestique\hyperlink{mia.mew26.1p154_fn2}{\textsuperscript{106}}),
\glqq{}die unmittelbare Dienste leisten; endlich wie der
Maurer, der Dachdecker, der Tischler, der Glaser, der
Ofensetzer usw. und jene Menge Bauarbeiter, die man ruft,
damit sie Ausbesserungen und Reparaturen vornehmen, und
deren j\"ahrliches Einkommen ebensosehr von einfachen
Reparatur- und Erhaltungsarbeiten stammt wie von
Neubauten.\grqq{} [l.c. p. 171, 172.]\par\endgroup{}

\begingroup{}(A. Smith sagt nirgendwo, da\ss{} der travail qui se
fixe dans un objet plus ou moins permanent\hyperlink{mia.mew26.1p154_fn3}{\textsuperscript{107}}, nicht
ebensogut Reparatur als Neukreatur sein kann.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Diese Art Arbeit besteht
weniger im Produzieren als im Erhalten; sie hat weniger den
Zweck, den Dingen, an denen sie sich bet\"atigt, Wert
zuzusetzen, als ihrem Verfall vorzubeugen.\nbsp{} Alle diese
Arbeiter, den Diener einbegriffen, \emph{ersparen demjenigen,
der sie bezahlt, die Arbeit, seine eigenen Sachen instand zu
halten.\grqq{}} [l.c. p. 172.]\par\endgroup{}

\begingroup{}(K\"onnen also als Maschine zur Erhaltung des Werts
betrachtet werden, oder vielmehr der Gebrauchswerte.\nbsp{}
Dieser Standpunkt des \glqq{}\'epargner\grqq{} von
travail\hyperlink{mia.mew26.1p154_fn4}{\textsuperscript{108}} weiter
geltend gemacht von \emph{Destutt de Tracy}.\nbsp{} Sieh das
sp\"ater.\nbsp{} Die unproduktive Arbeit des einen wird
dadurch nicht produktiv, da\ss{} sie dem andren
\emph{unproduktive Arbeit} erspart.\nbsp{} Einer von beiden
verrichtet sie.\nbsp{} Ein Teil des A. Smithschen travail
improductif\hyperlink{mia.mew26.1p154_fn5}{\textsuperscript{109}}, aber auch
nur der Teil derselben, der absolut notwendig ist, um Dinge
zu konsumieren, sozusagen zu den \emph{Konsumtionskosten}
geh\"ort -- und dann auch nur, wenn er einem
produktiven Arbeiter diese Zeit spart -- notwendig
durch die Teilung der Arbeit.\nbsp{} Indes leugnet A. Smith
diese \glqq{}Teilung der Arbeit\grqq{} nicht.\nbsp{} Wenn
jeder nach ihm gezwungen w\"are, produktive und
unproduktive Arbeit zu verrichten, und durch die Teilung
dieser Arbeitsarten zwischen 2 beides besser gesch\"ahe,
\"anderte dies nichts an dem Umstand, da\ss{} die eine
dieser Arbeiten produktiv und die andre unproduktiv
ist.)\par\endgroup{}

\begingroup{}\glqq{}In den weitaus meisten
F\"allen arbeiten sie deswegen und nur deswegen\grqq{}
(damit einer die Arbeit spart, sich selbst zu bedienen,
m\"ussen 10 ihn
bedienen -- eine sonderbare Art, Arbeit zu \glqq{}
sparen\grqq{}; au\ss{}erdem die \glqq{}unproduktive
Arbeit\grqq{} dieser Art am meisten von denen angewandt, die
nichts tun); \glqq{}also sind sie entweder alle
\emph{produktiv}, oder keiner von ihnen ist produktiv\grqq{}
(l.c. p. 172).\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)348\(\vert{}\) \emph{Zweitens}.\nbsp{} Bei einem Franzosen
d\"urfen die ponts et chauss\'ees\hyperlink{mia.mew26.1p155_fn1}{\textsuperscript{110}} nicht
fehlen.\nbsp{} Warum, sagt er, produktiv nennen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}die Arbeit eines Inspektors oder
Direktors eines privaten Unternehmens im Handel oder der
Industrie und \emph{unproduktiv} die eines
Verwaltungsbeamten, der die Erhaltung der \"offentlichen
Stra\ss{}en und schiffbaren Kan\"ale, der H\"afen,
des Geldwesens und anderer gro\ss{}er Einrichtungen
\"uberwacht, die die T\"atigkeit des Handels beleben,
der \"uber die Sicherheit des Transports und der
Verkehrswege und \"uber die Einhaltung der Vertr\"age
wacht usw., und der mit Recht als ein \emph{Inspektor der
gro\ss{}en sozialen Manufaktur} angesehen werden
kann?\nbsp{} Das ist eine Arbeit ganz gleicher Art, nur auf viel
gr\"o\ss{}erer Stufenleiter.\grqq{} (p. 172,
173.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Soweit solcher Bursche in der Produktion (resp.
Konservation und Reproduktion) materieller Dinge
konkurriert, die \emph{verkauft werden k\"onnten},
bef\"anden sie sich nicht in den H\"anden des Staats,
w\"urde Smith sie \glqq{}produktiv\grqq{} nennen
k\"onnen.\nbsp{} \glqq{}Inspecteurs de la grande
manufacture sociale\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p155_fn2}{\textsuperscript{111}} sind franz\"osische
Gesch\"opfe.\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Drittens}.\nbsp{} Hier f\"allt Garnier ins
\glqq{}Moralische\grqq{}.\nbsp{} Warum soll der
\glqq{}parfumeur, der mon odorat\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p155_fn3}{\textsuperscript{112}}
schmeichelt, produktiv sein und der musicien\hyperlink{mia.mew26.1p155_fn4}{\textsuperscript{113}} nicht, der
\glqq{}charme mon oreille\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p155_fn5}{\textsuperscript{114}}?\nbsp{} (p. 173.)\nbsp{} Weil der
eine ein materielles Produkt liefert, w\"urde Smith
antworten, der andre nicht.\nbsp{} Die Moral und das
\glqq{}Verdienst\grqq{} der beiden Burschen hat nichts mit
der Unterscheidung zu tun.\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Viertens}.\nbsp{} Ist es nicht Widerspruch, da\ss{} der
\glqq{}luthier, le facteur d'orgues, le marchand de musique,
le machiniste\hyperlink{mia.mew26.1p155_fn6}{\textsuperscript{115}} etc.\grqq{} produktiv und die
professions\hyperlink{mia.mew26.1p155_fn7}{\textsuperscript{116}}, wof\"ur
diese Arbeiten nur \glqq{}pr\'eparatoires\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p155_fn8}{\textsuperscript{117}},
unproduktiv?\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die einen wie die anderen
haben als letzten Zweck \emph{ihrer Arbeit einen Konsum
derselben Art}.\nbsp{} Wenn der Zweck, den sich die einen
setzen, nicht verdient, zur Zahl \emph{der Produkte} der
Arbeit der Gesellschaft gerechnet zu werden, warum soll man
dasjenige g\"unstiger behandeln, was nur ein \emph{Mittel
ist, diesen Zweck zu erreichen}?\grqq{} (l.c. p.
173.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Nach diesem Raisonnement\hyperlink{mia.mew26.1p155_fn9}{\textsuperscript{118}} ist einer,
der Getreide i\ss{}t, gradeso produktiv wie der, der es
produziert.\nbsp{} Denn zu welchem Zweck wird Getreide produziert?\nbsp{} Um es
zu essen.\nbsp{} Wenn also die Arbeit des Essens nicht
produktiv ist, warum die des Getreidebaues, qui n'est qu'un
moyen pour arriver \`acette fin\hyperlink{mia.mew26.1p156_fn1}{\textsuperscript{119}}?\nbsp{}
Au\ss{}erdem produziert der, der i\ss{}t, Hirn, Muskel
etc., und sind das nicht ebenso edle Produkte als Gerste
oder Weizen?\nbsp{} -- k\"onnte ein entr\"usteter
Menschenfreund den A. Smith fragen.\par\endgroup{}

\begingroup{}Erstens leugnet A. Smith nicht, da\ss{} der
unproduktive Arbeiter ein produit quelconque\hyperlink{mia.mew26.1p156_fn2}{\textsuperscript{120}}
produziert.\nbsp{} Sonst w\"are er \"uberhaupt kein
Arbeiter.\nbsp{} Zweitens mag es sonderbar scheinen,
da\ss{} der Arzt, der die Pillen verschreibt, kein
produktiver Arbeiter ist, wohl aber der Apotheker, der sie
dreht.\nbsp{} Ebenso der Instrumentenmacher, der die Fiddle
macht, nicht aber der Musikant, der sie spielt.\nbsp{} Das
w\"urde nur beweisen, da\ss{} \glqq{}produktive
Arbeiter\grqq{} Produkte liefern, die keinen Zweck haben,
au\ss{}er als Produktionsmittel f\"ur unproduktive
Arbeiter zu dienen.\nbsp{} Was aber nicht auffallender, als
da\ss{} alle produktiven Arbeiter schlie\ss{}lich
erstens die Mittel liefern, um unproduktive zu zahlen, 2.
Produkte liefern, die \emph{ohne alle Arbeit} konsumiert
werden.\par\endgroup{}

\begingroup{}Nach allen diesen Bemerkungen (wovon Nr. II
Franzuski, der seine ponts et chauss\'ees nicht
vergessen kann; Nr. III auf Moral hinausl\"auft; Nr. IV
entweder den Bl\"odsinn enth\"alt, da\ss{} der
Konsum ebenso produktiv wie die Produktion -- was
falsch in der b\"urgerlichen Gesellschaft, wo der eine
produziert und der andre konsumiert -- oder da\ss{}
ein Teil der produktiven Arbeit blo\ss{} das Material
f\"ur unproduktive Arbeiten liefert, was A. Smith nirgend
leugnet, und wovon
nur I das Richtige enth\"alt, da\ss{} A. Smith mit
seiner 2ten Defnition \emph{dieselben} Arbeiten \(\Vert{}\)349\(\vert{}\) produktiv
und unproduktiv nennt -- oder vielmehr einen
verh\"altnism\"a\ss{}ig geringen Teil seiner
\glqq{}unproduktiven\grqq{} Arbeit seiner eignen Definition
nach \emph{produktiv} nennen m\"u\ss{}te, was also
nicht gegen die \emph{Distinktion}, sondern die
\emph{Subsumtion} unter die Distinktion oder die
\emph{Anwendung} derselben spricht -- ) k\"ommt
studiosus Garnier endlich zur Sache.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Der einzige allgemeine
Unterschied, den man offenbar zwischen beiden von Smith
ausgedachten Klassen finden k\"onnte, besteht darin,
da\ss{} bei jener Klaase, die er \emph{produktiv} nennt,
es \emph{immer einen Vermittler zwischen dem Verfertiger des
Gegenstandes und demjenigen, der ihn konsumiert}, gibt
oder geben \emph{kann;} w\"ahrend bei jener, die er
\emph{unproduktiv} nennt, es \emph{keinen Vermittler geben
kann} und das Verh\"altnis \emph{zwischen dem Arbeiter
und dem Konsumenten notwendigerweise direkt und
unmittelbar} ist.\nbsp{} Es ist klar, da\ss{} derjenige,
der die Erfahrung des Arztes, die Geschicklichkeit des
Chirurgen, das Wissen des Advokaten, das Talent des Musikers
oder Schauspielers oder endlich die Dienste des Dieners in
Anspruch nimmt, \emph{notwendigerweise} in einem direkten
und unmittelbaren
Verh\"altnis zu jedem dieser verschiedenen Arbeiter im
Zeitpunkt ihrer Arbeit steht; w\"ahrend bei den Berufen
der anderen Klasse \emph{das zu konsumierende Objekt aus einem
materiellen und greifbaren Ding besteht, das verschiedene
Tauschhandlungen durchlaufen kann}, bevor es von seinem
Verfertiger zu seinem Konsumenten gelangt.\grqq{} (p.
174.)\par\endgroup{}

\begingroup{}In diesen letzten Worten zeigt Garnier
malgr\'e lui\hyperlink{mia.mew26.1p157_fn1}{\textsuperscript{121}}, welche geheime Ideenverbindung
mit der ersten Smithschen Distinktion (Arbeit, die sich
gegen Kapital austauscht, und solche, die sich gegen Revenue
austauscht) und der letztren ist (Arbeit, die sich in einem
materiellen, vendible commodity\hyperlink{mia.mew26.1p157_fn2}{\textsuperscript{122}}) fixiert, und
[solche], die sich nicht darin fixiert).\nbsp{} Die
letztren \emph{k\"onnen} ihrer Natur nach der
kapitalistischen Produktionsweise meist nicht unterworfen
werden; die andren k\"onnen.\nbsp{} Abgesehn davon,
\emph{da\ss{} auf Basis der kapitalistischen Produktion},
wo der gr\"o\ss{}te Teil der materiellen Waren --
choses mat\'erielles et palpables\hyperlink{mia.mew26.1p157_fn3}{\textsuperscript{123}} --
unter Herrschaft des Kapitals von Lohnarbeitern produziert
werden, die [unproduktiven] Arbeiten (oder
Dienste, sei es der Hure, sei es des Papstes) nur bezahlt
werden k\"onnen either out of the salairs of the
productive labourers, either out of the profts of their
employers (and the partners in those profts), quite apart
from the circumstance that those productive labourers
produce the material basis of the subsistence, and,
consequently, the existence of the improduktive labourers\hyperlink{mia.mew26.1p157_fn4}{\textsuperscript{124}}.\nbsp{} Es
ist aber charakteristisch f\"ur den flachen
franz\"osischen Hund, da\ss{} er, der
National\"okonom sein will, also Explorator der
kapitalistischen Produktion, das, was diese Produktion zur
kapitalistischen macht, den Austausch von Kapital gegen
Lohnarbeit statt des direkten Austauschs von Revenue gegen
Lohnarbeit oder der direkten Revenue, die der Arbeiter sich
selbst zahlt, f\"ur \emph{unwesentlich} h\"alt.\nbsp{}
Damit ist die kapitalistische Produktion selbst eine
unwesentliche Form, statt eine notwendige, wenn auch nur
historisch, also vor\"ubergehend notwendige Form zur
Entwicklung der gesellschaftlichen Produktivkraft der Arbeit
und Verwandlung der Arbeit in gesellschaftliche Arbeit zu
sein.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Auch m\"u\ss{}te man
von seiner \emph{produktiven} Klasse alle die Arbeiter
abziehen, deren Arbeit blo\ss{} darin besteht, die
fertigen Gegenst\"ande zu reinigen, zu erhalten oder zu
reparieren, ohne da\ss{} sie daher ein neues Produkt in
die Zirkulation bringt.\grqq{} (p. 175.)\par\endgroup{}

\begingroup{}(Smith sagt nirgendwo, da\ss{} die Arbeit oder
ihr Produkt in das capital circulant eingehn
mu\ss{}.\nbsp{} Sie kann direkt in das capital fixe
eingehn, wie die des
Maschinisten, der in einer Fabrik die Maschine
repariert.\nbsp{} Dann geht aber ihr \emph{Wert} in die
Zirkulation des Produkts, der Ware ein, und die reparateurs
etc., die dies domestiquement\hyperlink{mia.mew26.1p158_fn1}{\textsuperscript{125}} tun, tauschen \(\Vert{}\)350\(\vert{}\) ihre
Arbeit nicht gegen Kapital, sondern gegen Revenue
aus.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Infolge dieses Unterschieds
wird die \emph{unproduktive} Klasse, wie Smith bemerkt hat,
nur aus Revenuen erhalten.\nbsp{} Da diese Klasse keinen
Vermittler zwischen sich und dem Konsumenten ihrer Produkte
hat, das hei\ss{}t dem, der ihre Arbeit genie\ss{}t,
wird sie unmittelbar vom Konsumenten bezahlt; \emph{dieser aber
zahlt nur aus Revenuen}.\nbsp{} Dagegen werden die
Arbeiter der produktiven Klasse, da sie gew\"ohnlich von
einem \emph{Mittelsmann} bezahlt werden, \emph{der aus ihrer
Arbeit einen Profit schlagen will, meistens aus einem
Kapital bezahlt}.\nbsp{} Aber dieses Kapital wird
schlie\ss{}lich stets durch die Revenue eines Konsumenten
ersetzt, sonst k\"onnte es nicht zirkulieren und
w\"urde seinem Besitzer keinen Profit abwerfen.\grqq{}
[p. 175.]\par\endgroup{}

\begingroup{}Dieses letztere \glqq{}mais\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p158_fn2}{\textsuperscript{126}} ganz
kindisch.\nbsp{} Erstens wird ein Teil des Kapitals durch
Kapital und nicht durch Revenue ersetzt; obgleich dieser
Teil des Kapitals, je nachdem, zirkuliert oder nicht
zirkuliert (wie letztres beim Samen).\par\endgroup{}

\subsection{[b)\nbsp{} Ersatz des konstanten Kapitals mittels
Austauschs von Kapital gegen Kapital]}

\begingroup{}Wenn eine Kohlengrube einem Eisenwerk Kohlen
liefert und von diesem Eisenwerk Eisen erh\"alt, welches
als Produktionsmittel in den Betrieb der Kohlengrube
eingeht, so ist zum Wertbetrag dieses Eisens die Kohle gegen
Kapital ausgetauscht und wechselseitig zu seinem eignen
Wertbetrag das Eisen als Kapital gegen Kohle
ausgetauscht.\nbsp{} Beide sind Produkte (dem Gebrauchswert
nach betrachtet) neuer Arbeit, obgleich diese Arbeit mit
vorhandnen Arbeitsmitteln produzierte.\nbsp{} Aber der Wert
des Produkts der j\"ahrlichen Arbeit ist nicht das
Produkt der j\"ahrlichen [neuzugesetzten]
Arbeit.\nbsp{} Er ersetzt vielmehr den Wert der vergangnen
Arbeit, die in den Produktionsmitteln
vergegenst\"andlicht war.\nbsp{} Der Teil des
Gesamtprodukts also, der gleich diesem Wert, ist nicht ein
Teil des Produkts der j\"ahrlichen Arbeit, sondern
Reproduktion der vergangnen Arbeit.\par\endgroup{}

\begingroup{}Nehmen wir z.B. das Produkt der t\"aglichen
Arbeit einer Kohlengrube, eines Eisenwerks, eines
Holzf\"allers und einer Maschinenfabrik.\nbsp{} Das
capital constant in allen diesen Industrien =
1/3 der gesamten Wertbestandteile des
Produkts\hyperlink{mia.mew26.1p158_fn3}{\textsuperscript{127}} d.h. das Verh\"altnis der
pr\"aexistierenden Arbeit zur lebendigen = 1 : 2.\nbsp{} So
liefern alle diese Industrien jede t\"aglich ein Produkt
von x, x', x'', x'''.\nbsp{} Diese Produkte sind gewisse
Quanta von Kohle, Eisen, Holz und Maschine.\nbsp{} Als solche
Produkte sind sie Produkte der t\"aglichen Arbeit (aber
ebenso der t\"aglich verbrauchten Rohstoffe,
Heizungsmittel, Maschinerie etc., die alle zur
t\"aglichen Produktion konkurriert haben).\nbsp{} Ihre
Werte seien gleich z, z', z'', z'''.\nbsp{} Diese Werte sind
nicht das Produkt der t\"aglichen Arbeit, denn z/3, z'/3,
z''/3, z'''/3 sind blo\ss{} gleich dem Wert, den die
konstanten Elemente von z, z', z'', z''' hatten, ehe sie in
die t\"agliche Arbeit eingingen.\nbsp{} Also stellt auch
x/3, x'/3, x''/3, x'''/3 oder ein dritter Teil der
produzierten Gebrauchs werte blo\ss{} den Wert der
pr\"aexistierenden Arbeit dar und ersetzt sie
best\"andig.\nbsp{} \(\{\)Der Austausch, der hier zwischen
pr\"aexistierender und dem \emph{Produkt} lebendiger
Arbeit stattfindet, ist ganz andrer Natur als der Austausch
zwischen dem Arbeitsverm\"ogen und den als Kapital
existierenden Arbeitsbedingungen.\(\}\)\par\endgroup{}

\begingroup{}x = z; doch das x ist der Wert von ganz x\hyperlink{mia.mew26.1p159_an66}{\textsuperscript{128}}, aber
1/3 z = dem Wert des in ganz x
enthaltnen Rohstoffs etc.\nbsp{} Also
x/3 ein Teil des t\"aglichen
Produkts der Arbeit \(\{\)aber durchaus nicht Produkt der
t\"aglichen Arbeit, sondern vielmehr der mit ihr
verbundnen vort\"agigen, pr\"aexistierenden
Arbeit\(\}\), worin die mit der t\"aglichen Arbeit
verbundne pr\"aexistierende Arbeit wiedererscheint und
ersetzt wird.\nbsp{} Nun stellt zwar jeder aliquote Teil von
x, das blo\ss{} die Quantit\"at der wirklichen Produkte
(Eisen, Kohle etc.), seinem Wert nach
1/3 pr\"aexistierende Arbeit und
2/3 denselben Tag produzierte oder
zugesetzte Arbeit dar.\nbsp{} Pr\"aexistierende Arbeit und
Tagesarbeit gehn in demselben Verh\"altnis wie in die
Summe der Produkte, so in jedes einzelne Produkt ein, woraus
jene Summe besteht.\nbsp{} Teile ich aber das gesamte Produkt
in 2 Teile, setze 1/3 desselben auf
die eine Seite und 2/3 auf die andre,
so ist es dasselbe, als ob das eine
1/3 nur pr\"aexistierende Arbeit,
die andren 2/3 nur Tagesarbeit\hyperlink{mia.mew26.1p159_fn1}{\textsuperscript{129}}
darstellten.\nbsp{} In der Tat stellt das erste
1/3 alle vergangne Arbeit dar, die in
das Gesamtprodukt einging, den ganzen Wert der aufgezehrten
Produktionsmittel.\nbsp{} Nach Abzug dieses
1/3 k\"onnen die andren
2/3 also nur das Produkt der
Tagesarbeit darstellen.\nbsp{} Sie stellen in der Tat das
ganze Quantum der Tagesarbeit dar, das den
Produktionsmitteln zugef\"ugt wurde.\par\endgroup{}

\begingroup{}Die letztren 2/3 sind also
gleich der Revenue des Produzenten (Profit und
Salair).\nbsp{} Er kann sie konsumieren, d.h. in Artikeln
auslegen, die in seine individuelle Konsumtion eingehn.\nbsp{}
Gesetzt, diese 2/3 der t\"aglich
produzierten Kohle w\"urden von den Konsumenten oder
K\"aufern nicht mit\hyperlink{mia.mew26.1p160_fn1}{\textsuperscript{130}} Geld, sondern mit\hyperlink{mia.mew26.1p160_fn2}{\textsuperscript{131}}
\nbsp{}den Waren gekauft\hyperlink{mia.mew26.1p160_fn3}{\textsuperscript{132}}, die sie vorher in Geld
verwandelt haben, um Kohle damit zu kaufen.\nbsp{} Ein Teil
Kohle von diesen 2/3 wird zur
Privatheizung etc. in die individuelle Konsumtion des
Kohlenproduzenten selbst eingehn.\nbsp{} Dieser Teil tritt
also nicht in Zirkulation, oder wenn er vorher in Zirkulation
getreten, wird er derselben wieder \(\Vert{}\)351\(\vert{}\) von
seinen eignen Produzenten entzogen.\nbsp{} Minus dieses
Teils, den die Produzenten der Kohle selbst von den
2/3 Kohle konsumieren, m\"ussen sie
alles andre (wollen sie es konsumieren) gegen Artikel
austauschen, die in die individuelle Konsumtion
eingehn.\par\endgroup{}

\begingroup{}Bei diesem Austausch ist es ihnen ganz
gleichg\"ultig, ob die Verk\"aufer der konsumablen
Artikel Kapital oder Revenue gegen Kohle austauschen, d.h.,
ob z.B. der Tuchfabrikant sein Tuch gegen Kohle austauscht,
um sein Privathaus zu heizen (in diesem Fall ist die Kohle
selbst wieder Konsumtionsartikel f\"ur ihn, und er zahlt
sie mit Revenue, mit einem Quantum Tuch, das Profit
darstellt), oder ob James, der Lakai des Tuchfabrikanten,
das Tuch, das er als Salair erhalten, gegen die Kohle
austauscht (in diesem Fall letztre wieder Konsumtionsartikel
und gegen die Revenue des Tuchfabrikanten ausgetauscht, der
seine Revenue aber wieder gegen die unproduktive Arbeit des
Lakaien ausgetauscht hatte), oder ob der Tuchfabrikant Tuch
gegen Kohle austauscht, um die in seiner Fabrik n\"otige,
aber aufgezehrte Kohle zu ersetzen.\nbsp{} (In letztrem Fall
stellt das Tuch, das der Tuchfabrikant austauscht, f\"ur
ihn capital constant vor, den Wert eines seiner
Produktionsmittel, und die Kohle stellt ihm nicht nur den
Wert, sondern dies Produktionsmittel in natura vor.\nbsp{}
F\"ur den Kohlenmann aber ist das Tuch
Konsumtionsartikel, und beide, Tuch wie Kohle, stellen ihm
Revenue vor; die Kohle Revenue in ihrer nicht realisierten,
das Tuch Revenue in ihrer realisierten Form.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Was aber das letzte 1/3
der Kohlen betrifft, so kann der Kohlenmann sie nicht gegen
Artikel auslegen, die in seine individuelle Konsumtion
eingehn, nicht als Revenue.\nbsp{} Sie geh\"oren dem
Produktionsproze\ss{} (oder Reproduktionsproze\ss{}) an
und m\"ussen in Eisen, Holz, Maschine verwandelt werden,
in Artikel, die Bestandteile seines konstanten Kapitals
bilden und ohne die die Kohlenproduktion nicht erneuert oder
fortgesetzt werden k\"onnte.\nbsp{} Er k\"onnte nun
zwar auch dies 1/3 gegen
Konsumtionsartikel austauschen (oder, was dasselbe ist,
gegen das Geld der Produzenten dieser Artikel), aber doch nur unter der Bedingung,
da\ss{} er diese Konsumtionsartikelwieder austauscht gegen
Eisen, Holz, Maschine, da\ss{} sie also weder in seine
eigne Konsumtion noch in Verausgabung seiner Revenue
eingehn, sondern in die Konsumtion und Revenueverausgabung
der Produzenten von Holz, Eisen, Maschine, die aber alle
selbst wieder sich in dem Fall befinden,
1/3 ihres Produkts nicht in Artikel
f\"ur die individuelle Konsumtion auslegen zu
k\"onnen.\par\endgroup{}

\begingroup{}Gesetzt aber nun, Kohle gehe in das capital constant
des Eisenproduzenten, Holzproduzenten, Maschinenbauers
ein.\nbsp{} Andrerseits geht Eisen, Holz, Maschine in das
capital constant des Kohlenmanns ein.\nbsp{} Soweit also
diese ihre Produkte wechselseitig von ihnen zu gleichem
Wertbetrag [in ihre konstanten Kapitale] eingehn,
ersetzen sie sich in natura, und der eine h\"atte dem
andren nur Bilanz zu zahlen f\"ur das surplus, was er
mehr von ihm kauft als an ihn verkauft\hyperlink{mia.mew26.1p161_fn1}{\textsuperscript{133}}.\nbsp{} In
der Tat tritt das Geld hier in der Praxis (vermittelst Wechsel etc.) auch
nur als \emph{Zahlungsmittel} auf, nicht als M\"unze,
Zirkulationsmittel, und zahlt nur die Bilanz.\nbsp{} Einen
Teil von dem 1/3 Kohle wird der
Kohlenproduzent zu seiner eignen Reproduktion bed\"urfen,
ganz wie er einen Teil der 2/3 zu
seiner eignen Konsumtion von dem Produkt abzog.\par\endgroup{}

\begingroup{}Die ganze Quantit\"at Kohle, Eisen, Holz und
Maschine, die sich so wechselseitig ersetzen durch Austausch
von konstantem Kapital gegen konstantes Kapital, von
konstantem Kapital in einer Naturalform gegen konstantes
Kapital in der andern Naturalform, hat absolut nichts zu tun
weder mit dem Austausch von Revenue gegen konstantes Kapital
noch mit dem Austausch von Revenue gegen Revenue.\nbsp{} Er
spielt exakt dieselbe Rolle wie der Samen in der Agrikultur
oder der Kapitalstock des Viehs in der Viehzucht.\nbsp{} Es
ist ein \emph{Teil des j\"ahrlichen Produkts der Arbeit},
aber nicht \emph{des Produkts der j\"ahrlichen}
[neuzugesetzten] \emph{Arbeit\hyperlink{mia.mew26.1p161_fn2}{\textsuperscript{134}}}
(vielmehr des Produkts der j\"ahrlichen plus
pr\"aexistierenden Arbeit), der (bei gleichbleibenden
Produktionsbedingungen) sich selbst j\"ahrlich als
Produktionsmittel, als capital constant ersetzt, ohne in
eine andre Zirkulation als die zwischen dealers\hyperlink{mia.mew26.1p161_fn3}{\textsuperscript{135}} und dealers
einzugehn und ohne den \emph{Wert} des Teils des Produkts zu
affizieren, der in die Zirkulation zwischen dealers und
consumers\hyperlink{mia.mew26.1p161_fn4}{\textsuperscript{136}} eingeht.\hyperlink{mia.mew26.1p161_fn5}{\textsuperscript{137}}\par\endgroup{}

\begingroup{}Gesetzt, das ganze 1/3 Kohle
tausche sich so in natura gegen seine eignen
Produktionselemente, Eisen, Holz, Maschinen, aus.\nbsp{}
\(\{\)Es w\"are m\"oglich, da\ss{} es sich z.B.
blo\ss{} gegen Maschine direkt austauschte; aber der
Maschinist w\"urde es wieder als capital constant nicht
nur gegen sein eignes, sondern das des Eisenproduzenten und
Holzf\"allers austauschen.\(\}\) So w\"urde zwar jeder
Zentner von den 2/3 seines Produkts in
Kohle, \(\Vert{}\)352\(\vert{}\) das er
gegen Konsumtionsartikel austauschte, als Revenue
austauschte -- wie das ganze Produkt --, seinem
Wert nach aus 2 Teilen bestehn.\nbsp{}
1/3 Zentner w\"are gleich dem Wert
der in dem Zentner auf gezehrten Produktionsmittel, und
2/3 Zentner w\"are gleich der von
dem Produzenten der Kohle diesem 1/3
neuzugef\"ugten Arbeit.\nbsp{} Allein, wenn das
Gesamtprodukt z.B. = 30\,000 Zentner, so tauscht er
als Revenue nur aus 20\,000 Zentner.\nbsp{} Die andren
10\,000 Zentner w\"aren der Voraussetzung nach
durch Eisen, Holz, Maschine etc. etc. ersetzt, kurz, der
ganze Wert der in den 30\,000 Zentnern auf gezehrten
Produktionsmittel w\"are durch Produktionsmittel
derselben Art und von gleichem Wertumfang in natura
ersetzt.\par\endgroup{}

\begingroup{}Die K\"aufer der 20\,000 Zentner zahlen
also in der Tat keinen farthing f\"ur den Wert der in den
20\,000 Zentnern enthaltnen pr\"aexistierenden
Arbeit; denn vom Gesamtprodukt stellen die 20\,000 nur
die 2/3 des Werts dar, worin sich die
neuzugesetzte Arbeit realisiert.\nbsp{} Es ist also dasselbe,
als stellten die 20\,000 Zentner nur neuzugesetzte
(w\"ahrend des Jahrs z.B.) und keine pr\"aexistierende
Arbeit dar.\nbsp{} Der K\"aufer zahlt also in jedem
Zentner den ganzen Wert, pr\"aexistierende Arbeit plus
neuzugesetzte Arbeit, und dennoch zahlt er nur neuzugesetzte
Arbeit; eben weil er nur eine Quantit\"at von
20\,000 Zentnern kauft, nur die Quantit\"at des Gesamtprodukts
kauft, die gleich dem Wert der gesamten neuzugesetzten
Arbeit.\nbsp{} Ebensowenig zahlt er den Samen des Ackerbauers
au\ss{}er dem Weizen, den er i\ss{}t.\nbsp{} Die
Produzenten haben sich wechselseitig diesen Teil ersetzt; er
ist ihnen also nicht zum zweitenmal zu ersetzen.\nbsp{} Sie
haben ihn ersetzt mit dem Teil ihres eignen Produkts, das
zwar j\"ahrliches Produkt ihrer Arbeit, aber keineswegs
das Produkt ihrer j\"ahrlichen Arbeit, vielmehr der Teil
ihres j\"ahrlichen Produkts ist, der die
pr\"aexistierende Arbeit vertritt.\nbsp{} Ohne die neue
Arbeit w\"are das Produkt nicht da; aber ebenso w\"are
es nicht da ohne die in den Produktionsmitteln
vergegenst\"andlichte Arbeit.\nbsp{} W\"are es
blo\ss{} Produkt der neuen Arbeit, so w\"are sein Wert
kleiner als er jetzt ist, und darin w\"urde kein Teil des
Produkts der Produktion wiederzugeben sein.\nbsp{} W\"are
aber die andre Weise der Arbeit nicht produktiver und
liefert [nicht] mehr Produkt, obgleich ein Teil
des Produkts der Produktion wiedergegeben werden mu\ss{},
so w\"urde sie nicht angewandt werden.\par\endgroup{}

\begingroup{}Obgleich nun von dem 1/3 Kohle
kein Wertbestandteil in die 20\,000 als Revenue
verkauften Zentner Kohle einginge, w\"urde dennoch jeder
Wertwechsel in dem capital constant, welches das
1/3 oder 10\,000 Zentner
repr\"asentierte, einen Wertwechsel in den andren
2/3 hervorbringen, die als Revenue verkauft
werden.\nbsp{} Die Produktion in Eisen, Holz, Maschine usw.,
kurz, in den Produktionselementen, worin sich das
1/3 des Produkts auf l\"oste, werde
teurer.\nbsp{} Die Produktivit\"at der Kohlenarbeit bleibe
dieselbe.\nbsp{} Mit demselben Quantum Eisen, Holz, Kohle,
Maschine und Arbeit werden nach wie vor 30\,000
Zentner produziert werden.\nbsp{} Aber da Eisen, Holz und
Maschine sich verteuert haben, mehr Arbeitszeit wie
fr\"uher kosten, m\"u\ss{}te mehr Kohle f\"ur sie
gegeben werden wie fr\"uher.\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)353\(\vert{}\) Es w\"are nach wie vor
das Produkt = 30\,000 Ctr.\nbsp{} Die
Kohlengrubenarbeit ist so produktiv geblieben, wie sie
fr\"uher war.\nbsp{} Mit demselben Quantum lebendiger
Arbeit und derselben Masse Holz, Eisen, Maschinerie etc,
produziert sie = 30\,000 Ctr., wie fr\"uher.\nbsp{}
Die lebendige Arbeit, wie fr\"uher, stellt sich in
demselben Wert dar, sage = 20\,000 \emph{l}. (in Geld
gesch\"atzt).\nbsp{} Dagegen kosten Holz, Eisen etc.,
kurz, das capital constant, jetzt 16\,000 \emph{l}.
statt 10\,000 \emph{l}., d.h., die in ihnen enthaltne
Arbeitszeit hat sich um 6/10 oder 60
p.c. vermehrt.\nbsp{} Der Wert des Gesamtprodukts jetzt
36\,000 \emph{l}., fr\"uher = 30\,000
\emph{l}.; ist also gewachsen um 1/5,
= 20 p.c.\nbsp{} Also kostet auch jeder aliquote Teil des
Produkts 1/5 oder 20 p.c. mehr als
fr\"uher.\nbsp{} Kostete der Ctr. fr\"uher 1 \emph{l}.,
so jetzt 1 \emph{l}. + 1/5 \emph{l}, =
1 \emph{l}. 4 sh.\nbsp{} Fr\"uher vom Gesamtprodukt
1/3 oder 3/9 =
capital constant, 2/3 = zugesetzte
Arbeit.\nbsp{} Jetzt verh\"alt sich das capital constant
zum Wert des Gesamtprodukts = 16\,000 : 36\,000
= 16/36 =
4/9.\nbsp{} Es betr\"agt also
1/9 mehr als fr\"uher.\nbsp{} Der
Teil des Produkts, der = dem Wert der zugesetzten Arbeit,
fr\"uher = 2/3 oder
6/9 des Produkts, jetzt =
5/9.\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Wir haben
also:}\par\endgroup{}



    capital constant   zugesetzte
Arbeit  

  Wert = 36\,000 \emph{l}.  
16\,000 \emph{l}.  (4/9 des
Produkts)   20\,000 \emph{l}. (derselbe Wert
wie fr\"uher = 5/9 des Produkts)
 

  Produkt = 30\,000 Ctr.  
13\,333 1/3 cwts.  
16\,666 2/3 cwts.  



\begingroup{}Die Arbeit der Kohlenarbeiter w\"are nicht
unproduktiver geworden; aber das Produkt ihrer Arbeit plus
der pr\"aexistierenden Arbeit w\"are unproduktiver
geworden; d.h., 1/9 des Gesamtprodukts
mehr w\"are erheischt, um den Wertbestandteil des \(\Vert{}\)354\(\vert{}\) capital
constant zu ersetzen.\nbsp{} 1/9
weniger von dem Produkt w\"are = dem Wert der zugesetzten
Arbeit.\nbsp{} Nun werden die Produzenten von Eisen, Holz
etc, nach wie vor nur 10\,000 cwts. Kohlen
zahlen.\nbsp{} Diese kosteten ihnen fr\"uher 10\,000
\emph{l}.\nbsp{} Sie werden ihnen jetzt 12\,000
\emph{l}. kosten.\nbsp{} Ein Teil der Kosten des capital
constant w\"urde sich also ausgleichen, indem f\"ur
den Teil Kohlen, den sie im Ersatz von Eisen etc,
bek\"amen, sie den
aufgeschlagenen Preis zu zahlen h\"atten.\nbsp{} Aber der
Kohlenproduzent mu\ss{} f\"ur 16\,000 \emph{l}.
Rohmaterial etc. von ihnen kaufen.\nbsp{} Bleibt also eine
Bilanz gegen ihn von 4000 \emph{l}., d.h.
33331/3 cwts. coal\hyperlink{mia.mew26.1p164_fn1}{\textsuperscript{138}}.\nbsp{} Er
m\"u\ss{}te also nach wie vor
16\,6662/3 cwts. +
3\,3331/3 cwts. = 20\,000
cwts. Kohle = 2/3 des Produkts an die
Konsumenten liefern, die jetzt statt 20\,000 \emph{l}.
24\,000 \emph{l}. daf\"ur zu zahlen
h\"atten.\nbsp{} Damit w\"urden sie ihm nicht nur
Arbeit, sondern einen Teil des capital constant zu ersetzen
haben.\par\endgroup{}

\begingroup{}Mit Bezug auf die Konsumenten w\"are die
Sache sehr einfach.\nbsp{} Wenn sie nach wie vor dasselbe
Quantum Kohlen verzehren wollten, m\"u\ss{}ten sie
1/5 mehr daf\"ur zahlen und
h\"atten damit 1/5 ihrer Revenue
weniger in andren Produkten auszulegen, wenn f\"ur jeden
Zweig die Produktionskosten dieselben geblieben.\nbsp{} Die
Schwierigkeit liegt nur darin, wie zahlt der Kohlenproduzent
die 4000 \emph{l}. Eisen, Holz etc., wof\"ur ihre
Produzenten keine Kohle brauchen?\nbsp{} Er hat seine 3333
1/3 cwts., = diesen 4000 \emph{l}.,
verkauft an die Konsumenten von Kohle und daf\"ur Waren
aller Art erhalten.\nbsp{} Sie k\"onnen aber weder in
seine Konsumtion noch in die Konsumtion seiner Arbeiter
eingehn, sondern m\"ussen gehn in die Konsumtion der
Produzenten von Eisen, Holz etc., denn in diesen Artikeln
mu\ss{} er den Wert seiner 3333 1/3
cwts. ersetzen.\nbsp{} Man wird sagen: Die Sache ist sehr
einfach.\nbsp{} Alle Konsumenten von Kohlen haben
1/5 weniger von allen andren Waren zu
verzehren oder 1/5 jeder von seiner
Ware mehr f\"ur Kohle zu geben.\nbsp{} Dies exakte
1/5 verzehren die Produzenten von
Holz, Eisen etc. mehr.\nbsp{} Indes ist nicht prima facie\hyperlink{mia.mew26.1p164_fn2}{\textsuperscript{139}} einzusehn,
wie die verminderte Produktivit\"at im Eisenwerk,
Maschinenbau, Holzf\"allung etc. ihre Produzenten
bef\"ahigen soll, eine gr\"o\ss{}ere Revenue als
fr\"uher zu verzehren, since the price of their articles
is supposed to be equal to their values, and, consequently,
to have risen only in proportion to the diminished productivity
of their labour\hyperlink{mia.mew26.1p164_fn3}{\textsuperscript{140}}.\par\endgroup{}

\begingroup{}Es ist nun vorausgesetzt, da\ss{} Eisen,
Holz, Maschinerie um 3/5 gestiegen
sind im Wert, um 60 p.c.\nbsp{} Dies kann nun blo\ss{} aus
2 Ursachen herr\"uhren.\nbsp{} Entweder ist die Eisen-,
Holzproduktion etc. unproduktiver geworden, weil die in ihr
angewandte lebendige Arbeit unproduktiver geworden, also
mehr Arbeitsquantum angewandt werden m\"u\ss{}te, um
dasselbe Produkt zu erzeugen.\nbsp{} In diesem Fall
m\"u\ss{}ten die Produzenten 3/5
mehr Arbeit anwenden als fr\"uher.\nbsp{} Die
Arbeitsrate\hyperlink{mia.mew26.1p164_fn4}{\textsuperscript{141}} ist
dieselbe geblieben, weil die verminderte Produktivkraft der
Arbeit nur vor\"ubergehend einzelne Produkte
trifft.\nbsp{} Also ist auch die Rate des Mehrwerts dieselbe
geblieben.\nbsp{} Der Produzent braucht 24 Arbeitstage, wo er fr\"uher 15
brauchte, aber er zahlt den Arbeitern nach wie vor nur 10
Arbeitsstunden auf jeden der 24 [Arbeitstage] und
l\"a\ss{}t sie nach wie vor auf jeden derselben 2
[Stunden] umsonst arbeiten.\nbsp{} Arbeiteten die
15 [Arbeiten] also 150 Arbeitsstunden f\"ur
sich und 30 f\"ur ihn, so die 24 f\"ur sich 240 und
f\"ur ihn 48.\nbsp{} (Um die Profitrate k\"ummern wir
uns hier nicht.)\nbsp{} Arbeitslohn ist nur gesunken, soweit
er in Eisen, Holz etc., verausgabt wurde, in Maschinerie\hyperlink{mia.mew26.1p165_fn1}{\textsuperscript{142}}, was nicht
der Fall.\nbsp{} Die 24 Arbeiter verzehren jetzt
3/5 mehr als fr\"uher die 15.\nbsp{}
Also k\"onnen die Kohlenproduzenten soviel mehr von dem
Wert der 3333 1/3 cwts. an sie
absetzen, i.e. an ihren master, der den Arbeitslohn
vorlegt.\par\endgroup{}

\begingroup{}Oder die verminderte Produktivit\"at in der
Eisen-, Holzproduktion etc. r\"uhrt daher, da\ss{}
Teile ihres konstanten Kapitals, ihrer Produktionsmittel
sich verteuert haben.\nbsp{} Dann tritt wieder dieselbe
Alternative ein, und schlie\ss{}lich mu\ss{} sich die
verminderte Produktivit\"at aufl\"osen in vermehrtes
Quantum den angewandten lebendigen Arbeit; also auch
vermehrten Anbeitslohn, den die Konsumenten dem Kohlenmann
zum Teil in den 4000 \emph{l}. gezahlt haben.\par\endgroup{}

\begingroup{}In den Produktionszweigen, worin die
Mehrarbeit\hyperlink{mia.mew26.1p165_fn2}{\textsuperscript{143}} angewandt
ist, ist die Masse des Mehrwents, weil die Zahl der
angewandten Arbeiter, gestiegen.\nbsp{} Andrerseits ist die
Profitrate soweit gefallen, als alle Bestandteile ihres
capital constant [gestiegen sind], worin ihr
eignes Produkt eingeht; sei es nun, da\ss{} sie selbst
einen Teil ihres eignen Produkts wieder als
Produktionsmittel brauchen, sei es, da\ss{}, wie bei der
Kohle, ihr Produkt als Produktionsmittel in ihre eignen
Produktionsmittel eingeht.\nbsp{} Ist aber ihr in Arbeitslohn
ausgelegtes zirkulierendes Kapital mehr gestiegen als der
Teil des konstanten Kapitals, den sie zu ersetzen haben, so
ist auch ihre Profitrate gestiegen, und sie \(\Vert{}\)355\(\vert{}\) verzehren
mit einen Teil den 4000 \emph{l}.\par\endgroup{}

\begingroup{}Eine Werterh\"ohung des konstanten Kapitals
(aus verminderter Produktivit\"at der Arbeitszweige, die
es liefern, entspringend) erh\"oht den Wert des Produkts,
worin es als capital constant eingeht, und vermindert den
Teil des Produkts (in natura), der die neuzugesetzte Arbeit
ersetzt, macht sie also unproduktiver, soweit sie in ihrem
eignen Produkt gesch\"atzt w\"urde.\nbsp{} F\"ur den
Teil des konstanten Kapitals, der sich in natura austauscht,
bleibt die Sache dieselbe.\nbsp{} Es wird nach wie vor
dasselbe Quantum Eisen, Holz, Kohle in natura ausgetauscht,
um das aufgenutzte Eisen, Holz, Kohle zu ersetzen, und die
Preiserh\"ohung deckt sich wechselseitig hier.\nbsp{} Aber
der \"Uberschu\ss{} von Kohle, der jetzt einen Teil des
capital constant f\"ur den Kohlenmann bildet und der nicht in
diesen Naturalaustausch eingeht, wird nach wie vor gegen
Revenue (im obig erw\"ahnten Fall ein Teil nicht nur
gegen Salair, sondern auch gegen Profit) ausgetauscht, nur
da\ss{} diese Revenue, statt den fr\"uhren Konsumenten,
den Produzenten zukommt, in deren Sph\"are
gr\"o\ss{}res Quantum Arbeit angewandt worden, die
Arbeiterzahl gewachsen ist.\par\endgroup{}

\begingroup{}Produziert ein Industriezweig Produkte, die nur in die
individuelle Konsumtion eingehn, weder als Produktionsmittel
in eine andre Industrie (n\"amlich hier unter
Produktionsmittel immer capital constant zu verstehn) noch
in ihre eigne Reproduktion (wie z.B. in der Agrikultur,
Viehzucht, Kohlenindustrie, worin die Kohle selbst als
mati\`ere instrumentale\hyperlink{mia.mew26.1p166_fn1}{\textsuperscript{144}} eingeht), so mu\ss{} ihr
j\"ahrliches Produkt \(\{\)etwaiger \"Uberschu\ss{}
\"uber das j\"ahrliche Produkt gleichg\"ultig
f\"ur diese Frage\(\}\) immer aus Revenue, Salair oder
Profit, bezahlt werden.\par\endgroup{}

\begingroup{}Nehmen wir das fr\"uhre Beispiel mit der
Leinwand.\hyperlink{mia.mew26.1p166_fn2}{\textsuperscript{145}} Drei Ellen
Leinwand bestehn aus 2/3 aus
konstantem Kapital und 1/3 aus
zugesetzter Arbeit.\nbsp{} 1 Elle Leinwand repr\"asentiert
also zugesetzte Arbeit.\nbsp{} Ist der Mehrwert = 25 p.c., so
stellen von der 1 Elle 1/5 den Profit
vor, die andren 4/5 Ellen den
reproduzierten Arbeitslohn.\nbsp{} Das
1/5 konsumiert der Fabrikant selbst,
oder, was dasselbe, andre konsumieren es und zahlen ihm den
Wert, den er in ihren eignen oder andren Waren
verzehrt.\nbsp{} \(\{\)Der Vereinfachung wegen hier\hyperlink{mia.mew26.1p166_fn3}{\textsuperscript{146}}
f\"alschlich der ganze Profit als Revenue
aufgefa\ss{}t.\(\}\) Die 4/5 Ellen
aber legt er wieder in Arbeitslohn aus; seine Arbeiter
verzehren sie f\"ur ihre Revenue entweder direkt oder im
Austausch f\"ur andre konsumable Produkte, deren Besitzer
die Leinwand verzehren.\par\endgroup{}

\begingroup{}Dieses ist der ganze Teil der 3 Ellen Leinwand
-- die 1 Elle -- die die Leinwandproduzenten
selbst als Revenue verzehren k\"onnen.\nbsp{} Die 2 andren
Ellen stellen das konstante Kapital des Fabrikanten vor; sie
m\"ussen in die Produktionsbedingungen der Leinwand,
Garn, Maschinerie etc. r\"uckverwandelt werden.\nbsp{} Von
seinem Standpunkt aus ist derAustausch der 2 Ellen Leinwand
Austausch von konstantem Kapital; aber er kann sie nur gegen
die Revenue andrer austauschen.\nbsp{} Also er zahlt etwa das
Garn mit 4/5 der 2 Ellen oder
8/5 Ellen und die Maschinerie mit
2/5.\nbsp{} Spinner und Maschinist
k\"onnen ein jeder wieder 1/3 davon
konsumieren, also der eine von den 8/5
Ellen 8/15 Ellen, der andre von den
2/5 [Ellen]
2/15.\nbsp{} Zusammen
10/15 oder 2/3
Ellen.\nbsp{} Aber 20/15 oder
4/3 Ellen m\"ussen ihnen die
Rohstoffe Flachs, Eisen, Kohle etc. ersetzen, und jeder
dieser Artikel l\"ost sich selbst wieder in einen Teil
auf, der Revenue (neuzugesetzte Arbeit), und einen andern,
der konstantes Kapital (Rohstoff und capital fixe etc.)
vertritt.\par\endgroup{}

\begingroup{}Die letzten
4/3 Ellen k\"onnen aber nur als
Revenue verzehrt werden.\nbsp{} Was also schlie\ss{}lich
als capital constant im Garn und der Maschine erscheint, und
womit der Spinner und Maschinist Flachs, Eisen, Kohle
ersetzen (abgesehn von dem Teil von Eisen, Kohle etc., den der Maschinist durch
Maschine ersetzt), darf nur einen Teil Flachs, Eisen, Kohle
vorstellen, der die Revenue des Flachs-, Eisen-,
Kohlenproduzenten bildet, wof\"ur also kein capital
constant zu ersetzen, oder mu\ss{} zu dem Teil ihres
Produkts geh\"oren, worin, wie wir oben gezeigt, kein
Teil des capital constant eingeht.\nbsp{} Ihre Revenue in
Eisen, Kohle, Flachs etc. aber verzehren diese in Leinwand
oder in andren konsumablen Produkten, weil ihre eignen
Produkte als solche gar nicht oder nur zum geringen Teil in
ihre individuelle Konsumtion eingehn.\nbsp{} So kann ein Teil
von Eisen, Flachs etc, sich gegen Produkt austauschen, das
nur in die individuelle Konsumtion eingeht, Leinwand, und
daf\"ur dem Spinner ganz, dem Maschinisten zum Teil sein
konstantes Kapital ersetzen, w\"ahrend Spinner und
Maschinist wieder mit dem Teil ihres Garns, der Maschine,
der Revenue darstellt, Leinwand verzehren und damit das
capital constant des Webers ersetzen.\par\endgroup{}

\begingroup{}In der Tat l\"ost sich also die ganze
Leinwand in die Profite und Salaire von Weber, Spinner,
Maschinist, Flachsbauer, Kohlen- und Eisenproduzent
[auf], w\"ahrend sie zugleich dem
Leinwandfabrikanten und Spinner ihr ganzes konstantes
Kapital ersetzen.\nbsp{} Aufgehn w\"urde die Rechnung
nicht, wenn die letzten Rohstoffproduzenten ihr eignes
konstantes Kapital im Austausch mit der Leinwand zu ersetzen
h\"atten, da dies ein Artikel f\"ur die individuelle
Konsumtion ist, der in keine Produktionssph\"are als
Produktionsmittel, \(\Vert{}\)356\(\vert{}\) Teil des
konstanten Kapitals, eingeht.\nbsp{} Die Rechnung geht auf,
weil die vom Flachsbauer, Kohlenmann, Eisenmann,
Maschinisten etc. mit ihrem Produkt gekaufte Leinwand ihnen
nur den Teil ihres Produkts ersetzt, der sich f\"ur
\emph{sie} in Revenue aufl\"ost, f\"ur ihre
K\"aufer in konstantes Kapital.\nbsp{} M\"oglich das
nur, weil sie den Teil ihrer Produkte, der sich nicht in
Revenue aufl\"ost, also nicht gegen konsumable Produkte
aufl\"osbar, in natura ersetzen oder durch Austausch von
konstantem Kapital gegen konstantes Kapital.\par\endgroup{}

\begingroup{}Es kann oben auffallen, da\ss{} angenommen
ist, die Produktivit\"at der Arbeit in einem gegebnen
Industriezweig sei dieselbe geblieben, und dennoch habe sie
abgenommen, wenn die Produktivit\"at der in diesem
Industriezweig angewandten lebendigen Arbeit in ihrem eignen
Produkt gesch\"atzt w\"urde.\nbsp{} Aber die Sache sehr
einfach.\par\endgroup{}

\begingroup{}Unterstelle, das Produkt der Arbeit eines Spinners sei =
5 lbs. Garn.\nbsp{} Nimm an, dazu brauche er blo\ss{} 5
lbs. Baumwolle (also kein Abfall), das lb. Garn koste einen Schilling (wir wollen
von der Maschinerie abstrahieren, i.e. voraussetzen,
da\ss{} ihr Wert weder gefallen noch gestiegen sei; also
ist sie f\"ur den betrachteten Fall = 0).\nbsp{} Das Pfund
Baumwolle [koste] 8 d.\nbsp{} Von den 5 sh., die
die 5 lbs. Garn kosten, kommen 40 d, (5 \(\times\) 8 d.) = 3
sh. 4 d. auf die Baumwolle und 5 \(\times\) 4 d. = 20 d. = 1
sh. 8 d. auf die neuzugesetzte Arbeit.\nbsp{} Von dem ganzen
Produkt kommen also f\"ur 3 sh. 4 d., [das
sind] 3 + 1/3 lb. Garn auf das
capital constant und 1 2/3 lbs. Garn
auf die Arbeit.\nbsp{} Also 2/3 von den
5 lbs. Garn ersetzen konstantes Kapital und
1/3 von den 5 lbs. Garn oder 1
2/3 lbs. Garn ist der Teil des Produkts,
der die Arbeit bezahlt.\nbsp{} Gesetzt, der Preis des lb.
Baumwolle stiege jetzt um 50 p.c., von 8 d. auf 12 d. oder
auf einen sh.\nbsp{} Wir haben dann f\"ur 5 lbs. Garn
erstens 5 sh. f\"ur 5 [lbs.] Baumwolle und 1
sh. 8 d. f\"ur zugesetzte Arbeit, deren Quantum und daher
Wert, in Geld ausgedr\"uckt, derselbe bleibt.\nbsp{} Also
kosten die 5 lbs. Garn nun 5 sh, + 1 sh. 8 d, = 6 sh. 8
d.\nbsp{} Von diesen 6 sh. 8 d. kommt aber jetzt auf das
Rohmaterial 5 sh. und auf die Arbeit 1 sh. 8 d.\par\endgroup{}

\begingroup{}6 sh. 8 d. = 80 d., wovon 60 d. auf Rohmaterial und 20 d. auf
Arbeit kommen.\nbsp{} Die Arbeit bildet jetzt nur noch 20
[d.] von dem Wert der 5 lbs., den 80 d., oder
1/4=25 p.c.; fr\"uher 33
1/3 p.c.\nbsp{} Andrerseits bildet das
Rohmaterial 60 d. =3/4= 75 p.c.;
fr\"uher nur 66 2/3 p.c.\nbsp{} Da
die 5 lbs. Garn jetzt 80 d. kosten, so kostet 1 lb.=
80/5 d.= 16 d. F\"ur seine 20 d.
-- den Wert der [neuzugesetzten] Arbeit
-- wird also [der Spinner] von den 5 lbs.
Garn erhalten 1 1/4 lbs., und 3
3/4 lbs. f\"ur das
Rohmaterial.\nbsp{} Fr\"uher kamen 1
2/3 lbs. auf die Arbeit (Profit und
Salair) und 3 1/3 lbs. auf das
konstante Kapital.\nbsp{} Im eignen Produkt gesch\"atzt,
ist die Arbeit also unproduktiver geworden, obgleich ihre
Produktivit\"at dieselbe geblieben und nur das
Rohmaterial sich verteuert hat.\nbsp{} Aber sie ist gleich
produktiv geblieben, weil dieselbe Arbeit 5 lbs. Baumwolle
in 5 lbs. Garn verwandelt hat in derselben Zeit, und das
eigentliche Produkt dieser Arbeit (dem Gebrauchswert nach)
ist nur die \emph{Garnform}, die die Baumwolle
erhalten.\nbsp{} 5 lbs. Baumwolle haben nach wie vor von
derselben Arbeit Garnform erhalten.\nbsp{} Das wirkliche
Produkt besteht aber nicht nur aus dieser Garnform, sondern
auch aus der Rohbaumwolle, dem Stoff, der in diese Form
gebracht worden, und der Wert dieses Stoffs bildet jetzt
einen gr\"o\ss{}ren Teil des Gesamtprodukts als vorher,
im Verh\"altnis zur formgebenden Arbeit.\nbsp{} Daher wird
dasselbe Quantum Spinnarbeit bezahlt in weniger Garn, oder
der Teil des Produkts, wodurch sie ersetzt wird, ist kleiner
geworden.\par\endgroup{}

\begingroup{}Soweit dies.\par\endgroup{}

\subsection{[c)\nbsp{}
Vulg\"are Voraussetzungen der Polemik Garniers gegen
Smith.\nbsp{} Garniers R\"uckfall in physiokratische
Vorstellungen.\nbsp{} Die Ansicht von der Konsumtion der
unproduktiven Arbeiter als Quelle der Produktion -- ein
Schritt zur\"uck gegen\"uber den
Physiokraten]}

\begingroup{}Also erstens falsch, wenn Garnier sagt, da\ss{}
das ganze Kapital en d\'efinitiv\hyperlink{mia.mew26.1p169_fn1}{\textsuperscript{147}} stets
ersetzt wird durch die revenu du consommateur\hyperlink{mia.mew26.1p169_fn2}{\textsuperscript{148}}, da ein
Teil des Kapitals durch Kapital und nicht Revenue ersetzt
werden kann.\nbsp{} Zweitens an und f\"ur sich albern, da
die Revenue selbst, soweit sie nicht Salair ist (oder vom
Salair bezahltes Salair, von ihm abgeleitete Revenue),
Profit des Kapitals ist (oder von dem Profit des Kapitals
abgeleitete Revenue).\nbsp{} Endlich albern, da\ss{} der
Teil des Kapitals, der nicht zirkuliert (in dem Sinn,
da\ss{} er sich nicht durch Revenu du consommateur
ersetzt), \glqq{}ne rendrait aucun profit \`a son
possesseur\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p169_fn3}{\textsuperscript{149}}.\nbsp{} In der Tat -- bei
gleichbleibenden Produktionsbedingungen -- wirft dieser
Teil keinen profit ab (vielmehr keinen Mehrwert).\nbsp{} Aber
ohne denselben k\"onnte das Kapital \"uberhaupt seinen
Profit nicht produzieren.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\(\Vert{}\)357\(\vert{}\) \glqq{}Alles, was man aus diesem
Unterschied schlie\ss{}en kann, ist dies:\nbsp{} Um
\emph{produktive} Leute zu besch\"aftigen, ist nicht
blo\ss{} die \emph{Revenue desjenigen} n\"otig, \emph{der
ihre Arbeit genie\ss{}t}, sondern \emph{auch} ein
\emph{Kapital, das Mittelsm\"annern Profite abwirft};
jedoch, um \emph{unproduktive Leute zu besch\"aftigen},
gen\"ugt meist eine Revenue, die sie bezahlt.\grqq{}
(l.c. p. 175.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Dieser eine Satz ist ein solches Konvolut von
Nonsens, da\ss{} es daraus klar wird, da\ss{} Garnier,
der \"Ubersetzer A. Smiths, in fact den ganzen A. Smith
nicht verstanden hat und namentlich die Essenz des
\glqq{}Wealth of Nations\grqq{} -- da\ss{} die
kapitalistische Produktionsweise die produktivste ist (was
sie unbedingt ist im Vergleich mit den fr\"uheren Formen)
-- auch nicht ahnt.\par\endgroup{}

\begingroup{}Zun\"achst ist es eine h\"ochst alberne Wendung
gegen Smith, der unproduktive Arbeit f\"ur solche
erkl\"art, die direkt von Revenue gezahlt wird, zu
bemerken,\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}um \emph{unproduktive} Leute zu
besch\"aftigen, gen\"ugt meist eine Revenue, die sie
bezahlt\grqq{}.\par\endgroup{}

\begingroup{}Aber nun der Gegensatz:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Um \emph{produktive} Leute
zu besch\"aftigen, ist \emph{nicht blo\ss{}} die
\emph{Revenue} desjenigen n\"otig, der ihre Arbeit
\emph{genie\ss{}t}, sondern auch ein \emph{Kapital}, das
\emph{Mittelsm\"annern Profite abwirft}.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}(Wie produktiv dann erst
die Agrikulturarbeit des Herrn Garnier, wo au\ss{}er der
Revenue, qui jouit du produit de la terre\hyperlink{mia.mew26.1p170_fn1}{\textsuperscript{150}},
au\ss{}erdem ein Kapital n\"otig ist, qui donne nicht
nur des profits aux interm\'ediaires\hyperlink{mia.mew26.1p170_fn2}{\textsuperscript{151}}, sondern
auch une rente fonci\`ere au propri\'etaire\hyperlink{mia.mew26.1p170_fn3}{\textsuperscript{152}}.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Um zu \glqq{}employer ces gens
productifs\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p170_fn4}{\textsuperscript{153}}, ist nicht erstens Kapital
n\"otig, das sie anwendet, und zweitens Revenue, die ihre
Arbeit genie\ss{}t, sondern nichts als Kapital, das die
Revenue schafft, welche die Frucht ihrer Arbeit
genie\ss{}t.\nbsp{} Lege ich als Schneider-Kapitalist 100
\emph{l}. in Arbeitslohn aus, so schaffen mir diese 100
\emph{l}. z.B, 120 \emph{l}.\nbsp{} Sie schaffen mir eine
Revenue von 20\emph{l}., mit der ich nun, wenn ich will,
auch die Schneiderarbeit in der Form des \glqq{}Rocks\grqq{}
genie\ss{}en kann.\nbsp{} Wenn ich dagegen f\"ur 20
\emph{l}. Kleidungsst\"ucke kaufe, um sie zu tragen, so
haben mir offenbar diese Kleidungsst\"ucke nicht die 20
\emph{l}. geschaffen, mit denen ich sie kaufe.\nbsp{} Und
dasselbe w\"are der Fall, wenn ich mir einen
Schneiderburschen ins Haus kommen lie\ss{}e und mir von
ihm R\"ocke f\"ur 20 \emph{l}. zusammenn\"ahen
lie\ss{}e.\nbsp{} Im ersten Fall nahm ich 20 \emph{l}. mehr
ein, als ich fr\"uher hatte, und im zweiten habe ich,
nach der Transaktion, 20 \emph{l}. weniger, als ich vorher
hatte.\nbsp{} \"Ubrigens w\"urde ich bald merken,
da\ss{} der Schneiderbursche, den ich direkt aus Revenue
zahle, zudem den Rock nicht so wohlfeil macht, als wenn ich
ihn von dem interm\'ediaire\hyperlink{mia.mew26.1p170_fn5}{\textsuperscript{154}} kaufe.\par\endgroup{}

\begingroup{}Garnier bildet sich ein, da\ss{} der Profit vom
Konsumenten bezahlt wird.\nbsp{} Der Konsument zahlt den
\glqq{}Wert\grqq{} der Ware; und obgleich in dieser ein
Profit steckt f\"ur den Kapitalisten, ist die Ware
f\"ur ihn, den Konsumenten, wohlfeiler, als wenn er seine
Revenue direkt in Arbeit ausgelegt h\"atte, um f\"ur
sein Privatbed\"urfnis auf der kleinsten Stufenleiter
produzieren zu lassen.\nbsp{} Es zeigt sich hier offenbar,
da\ss{} Garnier nicht die geringste Ahnung davon hat, was
Kapital ist.\nbsp{} Er f\"ahrt fort:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Erhalten also nicht viele
\emph{unproduktive} Arheiter, wie Schauspieler, Musiker
usw., ihre Arbeitsl\"ohne meistens auf dem Wege \"uber einen
Direktor, der Profite aus dem Kapital zieht, das in
derartigen Unternehmen angelegt ist?\grqq{} (l.c. p. 175,
176.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Diese Bemerkung richtig.\nbsp{} Zeigt aber nur,
da\ss{} ein Teil der Arbeiter, die A. Smith in seiner
zweiten Definition unproduktiv nennt, nach seiner ersten
produktiv sind.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Es folgt daraus,
da\ss{} man annehmen mu\ss{}, in einer Gesellschaft, in
der die \emph{produktive} Klasse sehr zahlreich ist, besteht
eine gro\ss{}e Akkumulation von Kapitalien in den
H\"anden der Mittelsm\"anner oder Unternehmer der
Arbeit.\grqq{} (l.c. p. 176.)\par\endgroup{}

\begingroup{}In der Tat: Massenhafte
Lohnarbeit ist nur ein andrer Ausdruck f\"ur massenhaftes
Kapital.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Es ist also nicht, wie
Smith annimmt, das Verh\"altnis zwischen der Masse der
Kapitalien und der der Revenuen, welches das Verh\"altnis
zwischen der \emph{produktiven} und der \emph{unproduktiven}
Klasse bestimmt.\nbsp{} Dieses letztere Verh\"altnis
scheint vielmehr von den Sitten und Gewohnheiten des Volkes,
von der mehr oder minder fortgeschrittenen Entwicklungsstufe
seiner Industrie abzuh\"angen.\grqq{} (p. 177.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Wenn produktive Arbeiter solche, die vom Kapital,
und unproduktive solche, die von der Revenue bezahlt werden,
so verh\"alt sich offenbar die produktive Klasse zur
unproduktiven wie das Kapital zur Revenue.\nbsp{} Indes wird
das proportionelle Wachsen beider Klassen nicht nur von dem
existierenden Verh\"altnis zwischen der Masse der
Kapitalien und der Masse der Revenuen abh\"angen.\nbsp{}
Es wird davon abh\"angen, in welchem Verh\"altnis die
wachsende Revenue (Profit) sich in Kapital verwandelt oder
als Revenue verausgabt wird.\nbsp{} Obgleich die Bourgeoisie
urspr\"unglich sehr sparsam, macht sie bei wachsender
Produktivit\"at des Kapitals, i.e. der Arbeiter, \(\Vert{}\)358\(\vert{}\) die
Retainerschaft der Feudalen nach.\nbsp{} Nach dem letzten
Report (1861 oder 1862)\hyperlink{mia.mew26.1p171_fnst}{\textsuperscript{*}} \"uber die Factories betrug
die gesamte Anzahl der in den eigentlichen factories des
U[nited] K[ingdom]\hyperlink{mia.mew26.1p171_fn1}{\textsuperscript{155}} angewandten
Personen (managers eingeschlossen) nur 775\,534,
-- w\"ahrend die Anzahl der weiblichen Dienstboten
in England allein 1 Million betrug.\nbsp{} Welche sch\"one
Einrichtung, die ein Fabrikm\"adchen 12 Stunden in der
Fabrik schwitzen l\"a\ss{}t, damit der Fabrikherr mit
einem Teil ihrer unbezahlten Arbeit ihre Schwester als Magd,
ihren Bruder als groom\hyperlink{mia.mew26.1p171_fn2}{\textsuperscript{156}} und ihren Vetter als Soldat
oder Polizist in seinen pers\"onlichen Dienst nehmen
kann!\par\endgroup{}

\begingroup{}Der letzte Zusatz des G[arnier] ist
tautologisch abgeschmackt.\nbsp{} Das Verh\"altnis der
produktiven und unproduktiven Klassen h\"angt [nach
ihm] nicht von dem Verh\"altnis von Kapital und
Revenue ab, oder rather\hyperlink{mia.mew26.1p171_fn3}{\textsuperscript{157}} von der Masse der vorhandnen
Waren, die in der Form von Kapital oder Revenue verausgabt
werden, sondern (?) von den Sitten und habitudes du peuple\hyperlink{mia.mew26.1p171_fn4}{\textsuperscript{158}}, von dem
degr\'e\hyperlink{mia.mew26.1p171_fn5}{\textsuperscript{159}} seiner
Industrie.\nbsp{} In der Tat tritt die kapitalistische
Produktion erst auf einer gewissen Entwicklungsstufe der
Industrie ein.\par\endgroup{}

\begingroup{}Als bonapartistischer Senator schw\"armt
Garnier nat\"urlich f\"ur die Lakaien und Bedienten
\"uberhaupt:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Bei
einer gleichen Zahl
von Personen tr\"agt keine Klasse soviel wie die
Dienerschaft dazu bei, die aus den \emph{Revenuen}
stammenden Summen in \emph{Kapitalien} zu verwandeln.\grqq{}
(p. 181.)\par\endgroup{}

\begingroup{}In der Tat, aus keiner Klasse rekrutiert sich
ein nichtsw\"urdigerer Teil des
Kleinb\"urgertums.\nbsp{} Garnier begreift nicht, wie
Smith,\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}ein Mann, der mit soviel Scharfsinn
beobachtet hat\grqq{}, nicht h\"oher sch\"atzt
\glqq{}jenen Mittelsmann, der an die Seite des Reichen
gesetzt ist, um die \"Uberreste der Revenue
\emph{aufzulesen}, welche dieser so unbek\"ummert
verschwendet\grqq{} (l.c. p. 182, 183).\par\endgroup{}

\begingroup{}In der Phrase selbst sagt er, da\ss{} er
blo\ss{} \glqq{}recueillit\grqq{} die d\'ebris du
\glqq{}revenu\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p172_fn1}{\textsuperscript{160}}.\nbsp{} Aber woraus besteht
diese Revenue?\nbsp{} Aus der unbezahlten Arbeit des
produktiven Arbeiters.\par\endgroup{}

\begingroup{}Nach all dieser sehr schlechten Polemik gegen
Smith erkl\"art Garnier, in die Physiokratie
zur\"uckfallend, die Agrikulturarbeit f\"ur die einzig
produktive Arbeit!\nbsp{} Und warum?\nbsp{} Weil sie\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}noch einen neuen Wert schafft, einen
Wert, der in dem Augenblick, als diese Arbeit ihr Wirken
begann, in der Gesellachaft \emph{nicht vorhanden war},
nicht einmal als \"Aquivalent; und dieser Wert ist es,
der dem Grundeigent\"umer eine Rente verschafft.\grqq{}
(l.c. p. 184.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Also was ist produktive Arbeit?\nbsp{} Die, die
einen Mehrwert schafft, une valeur nouvelle\hyperlink{mia.mew26.1p172_fn2}{\textsuperscript{161}} \"uber
das \'equivalent hinaus, das sie als Salair
erh\"alt.\nbsp{} Es ist nun nicht die Schuld Smiths,
da\ss{} Garnier nicht begreift, da\ss{} Austausch \emph{von
Kapital gegen Arbeit weiter nichts} hei\ss{}t als eine
Ware von gegebnem Wert, gleich gegebnem Arbeitsquantum,
austauschen gegen ein gr\"o\ss{}res Quantum Arbeit, als
in ihr selbst enthalten ist, und so\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}einen neuen Wert schaffen, der in
dem Augenblick, als diese Arbeit ihr Wirken begann, in der
Gesellschaft nicht vorhanden war, nicht einmal als
\"Aquivalent\grqq{}.\nbsp{} \(\vert{}\)VIII-358\(\Vert{}\)\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)IX-400\(\vert{}\)\hyperlink{mia.mew26.1p172_an67}{\textsuperscript{162}} \emph{Herr G. Garnier} hatte
\emph{1796} zu Paris herausgegeben:
\glqq{}\emph{Abr\'eg\'e \'el\'ementaire des
Principes de l'\'Economie Politique\grqq{}}.\nbsp{}
Zusammen mit der physiokratischen Ansicht, da\ss{} die
culture\hyperlink{mia.mew26.1p172_fn3}{\textsuperscript{163}} allein
produktiv, findet sich die andre (die sehr seine Polemik
gegen A. Smith erkl\"art), da\ss{} die consommation
(die sehr repr\"asentiert durch die \glqq{}travailleurs
improductifs\grqq{}) die Quelle der Produktion ist und
da\ss{} sich die Gr\"o\ss{}e der letztren an der
Gr\"o\ss{}e der erstren mi\ss{}t.\nbsp{} Die
unproduktiven Arbeiter befriedigen die besoins artificiels\hyperlink{mia.mew26.1p172_fn4}{\textsuperscript{164}} und
konsumieren materielle Produkte, sind so in jeder Art
n\"utzlich.\nbsp{} Er polemisiert daher auch gegen die
\"Okonomie (Sparsamkeit).\nbsp{} Es hei\ss{}t p. XIII de
son avertissement\hyperlink{mia.mew26.1p172_fn5}{\textsuperscript{165}}:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Das
Verm\"ogen einer
Person vergr\"o\ss{}ert sich durch Sparsamkeit; das
Verm\"ogen der Gesellschaft \emph{dagegen} zieht sein
Wachstum aus der Zunahme der Konsumtion.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}Und p.
240 im chapitre \"uber die dettes publiques\hyperlink{mia.mew26.1p173_fn1}{\textsuperscript{166}}:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die Verbesserung und
Erweiterung der Landwirtschaft und daher der Fortschritt von
Industrie und Handel haben keine \emph{andere Ursache} als
die Erweiterung der k\"unstlichen
Bed\"urfnisse.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}Il en conclut que les dettes publiques sont une
bonne chose, en ce qu'elles augmentent ces besoins.\hyperlink{mia.mew26.1p173_fn2}{\textsuperscript{167}}\nbsp{} \(\vert{}\)IX-400\(\Vert{}\)\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)IX-421\(\vert{}\)\hyperlink{mia.mew26.1p173_an68}{\textsuperscript{168}} \emph{Schmalz}.\nbsp{} In seiner Kritik der
Smithschen Unterscheidung zwischen travail productif et
travail improductif sagt diese deutsche Nachgeburt der
Physiokratie (deutsche Ausgabe 1818):\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Ich bemerke
nur~\dots{}, da\ss{} der Unterschied, den Smith
zwischen \emph{produktiver} und \emph{nicht produktiver}
Arbeit macht, sich als unwichtig und nicht sehr genau
darstellt, wenn man bedenkt, da\ss{} die Arbeit anderer im
allgemeinen f\"ur uns nichts als Zeitersparnis bedeutet
und da\ss{} diese Zeitersparnis alles ist, was \emph{ihren
Wert} und \emph{ihren Preis} bildet.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\{\)Hier verwechselt er,
da\ss{} durch die von der Teilung der Arbeit verursachte
\'economie du temps\hyperlink{mia.mew26.1p173_fn3}{\textsuperscript{169}} nicht der Wert und der Preis
einer Sache bestimmt wird, sondern ich mehr Gebrauchswert
f\"ur denselben Wert erhalte, die Arbeit produktiver
wird, weil in derselben Zeit gr\"o\ss{}res Quantum von
Produkt geliefert wird; aber als Nachhall der Physiokraten
darf er nat\"urlich den Wert nicht in der Arbeitszeit
selbst finden.\(\}\)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Der Tischler zum Beispiel,
welcher mir einen Tisch anfertigt, und der Bediente, welcher
mir Briefe auf die Post bringt, meine Kleider reinigt und
die mir notwendigen Dinge beschafft, der eine wie der andere
leisten einen Dienst von absolut gleicher Natur; der eine
wie der andere ersparen mir sowohl die Zeit, die ich
f\"ur diese Besch\"aftigung aufwenden
m\"u\ss{}te, wie auch die, die ich aufwenden
m\"u\ss{}te, um die Geschicklichkeit und die
F\"ahigkeit dazu mir zu erwerben.\grqq{} (\emph{Schmalz},
\glqq{}\'Economie \emph{Politique}, trad. par \emph{Henri
Jouffroy} etc.\grqq{}, t. I, 1826, p. 304.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Folgende Bemerkung desselben Schmalzschmiertopfes
noch wichtig f\"ur die Verbindung in Garnier, for
instance seines Konsumtionssystems (und des
\"okonomischen Nutzens of vast expenditure\hyperlink{mia.mew26.1p173_fn4}{\textsuperscript{170}}) mit der
Physiokratie:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Dieses System\grqq{} (von
Quesnay) \glqq{}macht den Handwerkern und selbst den
\emph{einfachen Konsumenten} ein Verdienst aus ihrer
Konsumtion, weil diese Konsumtion, wenn auch indirekt und
mittelbar, zum Anwachsen des Nationaleinkommens
beitr\"agt; denn ohne \emph{diese Konsumtion w\"aren die
konsumierten Produkte nicht vom Boden produziert worden}
und \emph{h\"atten nicht der Revenue des
Grundeigent\"umers hinzugef\"ugt werden
k\"onnen.\grqq{}} (p. 321.)\nbsp{} \(\vert{}\)IX-421\(\Vert{}\)\par\endgroup{}



\section{[7.]\nbsp{} Ch. Ganilh}

\subsection{[a)\nbsp{} Merkantilistische Auffassung von
Austausch und Tauschwert]}

\begingroup{}\(\Vert{}\)VIII-358\(\vert{}\) Ein sehr schlechtes und
oberfl\"achliches Machwerk ist das von \emph{Ch. Ganilh:
\glqq{}Des syst\`emes d'\'econ.
polit.\grqq{}}.\nbsp{} Erste Ausgabe Paris 1809.\nbsp{}
Zweite 1821.\nbsp{} (Nach der letztren wird zitiert.)\nbsp{}
Sein Kohl schlie\ss{}t sich unmittelbar an Garnier an,
gegen den er polemisiert.\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\{\)\emph{Canard} in \glqq{}Principes
d'\'economie politique.\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p174_an69}{\textsuperscript{171}} definiert
\glqq{}\emph{la richesse, une accumulation de travail
superflu}\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p174_fn1}{\textsuperscript{172}}.\nbsp{} H\"atte er gesagt,
da\ss{} sie der travail ist, der \"uberfl\"ussig
ist, um den Arbeiter als Arbeiter am Leben zu erhalten, so
w\"are die Definition richtig.\(\}\)\par\endgroup{}

\begingroup{}Das Elementarische, da\ss{} die Ware das
Element des b\"urgerlichen Reichtums, also die Arbeit, um
Reichtum zu produzieren, Ware produzieren mu\ss{}, sich
selbst oder ihr Produkt \emph{verkaufen} mu\ss{}, ist der
Ausgangspunkt des Herrn Ganilh.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Bei dem heutigen Stand der
Zivilisation kennen wir nur die durch den Austausch
vermittelte Arbeit.\grqq{} (t. I., l.c. p. 79.)\nbsp{}
\glqq{}Arbeit ohne Austausch kann keinen Reichtum
produzieren.\grqq{} (l.c. p. 81.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Davon jumps\hyperlink{mia.mew26.1p174_fn2}{\textsuperscript{173}} Herr Ganilh sofort ins
Merkantilsystem.\nbsp{} Weil die Arbeit ohne Austausch keinen
b\"urgerlichen Reichtum schafft,\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}stammt der Reichtum
ausschlie\ss{}lich aus dem Handel\grqq{} (l.c. p.
84).\par\endgroup{}

\begingroup{}Oder, wie er sp\"ater sagt:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Nur der Tausch oder der
Handel gibt den Dingen den Wert\grqq{} (l.c. p. 98).\nbsp{}
Auf diesem \glqq{}Prinzip der Identit\"at von Werten und
Reichtum~\dots{} beruht die Lehre von der
Fruchtbarkeit der allgemeinen Arbeit.\grqq{} (l.c. p.
93.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Ganilh erkl\"art selbst, da\ss{} das \(\Vert{}\)359\(\vert{}\)
\glqq{}syst\`eme commercial\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p174_fn3}{\textsuperscript{174}}, das er
selbst eine blo\ss{}e \glqq{}modiflcation\grqq{} des
syst\`eme mon\'etaire\hyperlink{mia.mew26.1p174_fn4}{\textsuperscript{175}} nennt,\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}den privaten und den allgemeinen
Reichtum von den Tauschwerten der Arbeit ableitet,
m\"ogen diese Werte in materiellen, dauernden und
best\"andigen Gegenst\"anden fixiert sein oder
nicht\grqq{} (l.c. p. 95).\par\endgroup{}

\begingroup{}Er f\"allt also in das
Merkantilsystem, wie Garnier in das physiokratische.\nbsp{}
Sein Schund, if good for nothing else\hyperlink{mia.mew26.1p175_fn1}{\textsuperscript{176}}, ist daher
nicht \"ubel zur Charakteristik dieses Systems und seiner
Ansichten \"uber den \glqq{}Mehrwert\grqq{}, namentlich
da er diese Ansichten gegen Smith, Ricardo usw. geltend
macht.\par\endgroup{}

\begingroup{}Reichtum ist valeur \'echangeable\hyperlink{mia.mew26.1p175_fn2}{\textsuperscript{177}} jede
Arbeit, die eine valeur \'echangeable produziert oder
selbst eine valeur \'echangeable hat, produziert daher
Reichtum.\nbsp{} Das einzige Wort, wodurch Ganilh als
vertiefter Merkantilist sich zeigt, ist das Wort travail
\emph{g\'en\'eral\hyperlink{mia.mew26.1p175_fn3}{\textsuperscript{178}}}.\nbsp{} Die Arbeit des
einzelnen, oder vielmehr ihr Produkt, mu\ss{} die Form der
allgemeinen Arbeit annehmen.\nbsp{} Nur so ist es Tauschwert,
\emph{Geld}.\nbsp{} In fact kommt Ganilh darauf zur\"uck,
da\ss{} Reichtum gleich Geld ist; nur nicht mehr
blo\ss{} Gold und Silber, sondern die Ware selbst, soweit
sie \emph{Geld}.\nbsp{} Er sagt:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}\emph{Handelssystem} oder der Austausch der
Werte \emph{der allgemeinen Arbeit.\grqq{}} (l.c. p.
98.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Der Bl\"odsinn: Das produit ist valeur als
Dasein, als incarnation du travail g\'en\'eral\hyperlink{mia.mew26.1p175_fn4}{\textsuperscript{179}}, aber nicht
als \glqq{}\emph{valeur} du travail
g\'en\'eral\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p175_fn5}{\textsuperscript{180}}, was gleich valeur de la
valeur\hyperlink{mia.mew26.1p175_fn6}{\textsuperscript{181}}
w\"are.\nbsp{} Aber vorausgesetzt, die Ware ist als valeur
konstituiert, hat meinetwegen selbst die Form des
Gelds.\nbsp{} Ist metamorphosiert.\nbsp{} Sie ist jetzt valeur
\'echangeable.\nbsp{} Aber wie gro\ss{} ist ihr
Wert?\nbsp{} Valeur \'echangeable sind alle Waren.\nbsp{}
Dadurch unterscheiden sie sich nicht.\nbsp{} Was macht aber
die valeur \'echangeable einer bestimmten Ware?\nbsp{}
Hier bleibt Ganilh bei der rohsten Erscheinung stehn.\nbsp{}
A ist gro\ss{}er Tauschwert, wenn es sich gegen viel B, C,
D etc. austauscht.\par\endgroup{}

\begingroup{}Ganilh hat ganz recht gegen Ricardo und die meisten
\"Okonomen, wenn er sagt, sie betrachten den travail sans
l'\'echange\hyperlink{mia.mew26.1p175_fn7}{\textsuperscript{182}}, obgleich ihr System, wie das
ganze b\"urgerliche System, auf dem Tauschwert
ruht.\nbsp{} Dies k\"ommt aber nur daher, da\ss{} ihnen
die \emph{Form} des Produkts als Ware als
selbstverst\"andlich erscheint und sie daher nur die
\emph{Wertgr\"o\ss{}e} betrachten.\nbsp{} Im Austausch
bew\"ahren sich die Produkte der einzelnen erst als
Produkte der allgemeinen Arbeit, indem sie sich als
\emph{Geld} darstellen.\nbsp{} Diese Relativit\"at liegt
aber schon darin, da\ss{} sie sich als Dasein der
allgemeinen Arbeit darstellen m\"ussen und nur auf es als
relative, nur quantitativ verschiedne Ausdr\"ucke der
gesellschaftlichen Arbeit reduziert werden.\nbsp{} Aber der
Austausch selbst gibt ihnen nicht die
\emph{Wertgr\"o\ss{}e}.\nbsp{} In ihm werden sie als
allgemein gesellschaftliche Arbeit dargestellt; und wieweit
sie sich als solche darstellen k\"onnen, h\"angt
selbst vom Umfang ab, worin sie sich als gesellschaftliche
Arbeit darstellen k\"onnen, also vom Umfang der Waren, wogegen sie sich
austauschen k\"onnen, also von der Ausdehnung des Markts,
des Handels, von der Reihe der Waren, worin sie sich als
Tauschwert ausdr\"ucken.\nbsp{} Z.B., w\"urden nur 4
verschiedne Produktionszweige existieren, so w\"urde
jeder der 4 Produzenten einen gro\ss{}en Teil seiner
Produkte f\"ur sich selbst produzieren.\nbsp{} Existieren
1000de, so kann der [einzelne] sein ganzes Produkt
als Ware produzieren.\nbsp{} Es kann ganz in den Austausch
eingehn.\nbsp{} Aber Ganilh bildet sich mit den
Merkantilisten ein, da\ss{} \emph{die Wertgr\"o\ss{}e
selbst das Produkt} des \emph{Austauschs} ist,
w\"ahrend es doch nur die Form des Werts ist oder die
Form der \emph{Ware}, die das Produkt durch den Austausch
erh\"alt.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Der Austausch gibt den
\emph{Dingen} einen Wert, den sie ohne ihn nicht
h\"atten.\grqq{} (p. 102.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Wenn dies hei\ss{}en soll, die choses\hyperlink{mia.mew26.1p176_fn1}{\textsuperscript{183}},
Gebrauchswerte, werden nur valeur, erhalten diese Form als
relative Ausdr\"ucke der gesellschaftlichen Arbeit, so
ist es eine Tautologie.\nbsp{} Wenn es hei\ss{}en soll, sie
erhalten durch den Austausch une plus grande valeur qu'elles
n'auraient en sans lui\hyperlink{mia.mew26.1p176_fn2}{\textsuperscript{184}}, so ist es offenbar
Bl\"odsinn, denn der \'echange kann die
Wertgr\"o\ss{}e von A nur erh\"ohn, indem er die von
B erniedrigt.\nbsp{} Soweit er A einen gr\"o\ss{}eren
Wert gibt, als es vor dem Austausch hat, gibt er B einen
kleinren, \emph{A} + \emph{B} also \emph{vor wie nach dem
Austausch derselbe Wert}.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die n\"utzlichsten
Produkte k\"onnen keinen Wert haben, wenn ihnen der
Austausch ihn nicht gibt.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}(D'abord\hyperlink{mia.mew26.1p176_fn3}{\textsuperscript{185}}, wenn diese choses \glqq{}produits\grqq{}
sind, sind sie von vornherein Produkte der Arbeit, nicht
allgemein elementarische Nat\"urlichkeiten wie Luft etc.;
wenn sie \glqq{}les plus utiles\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p176_fn4}{\textsuperscript{186}} sind, sind
sie Gebrauchswerte im eminenten Sinn, Gebrauchswerte, deren
jeder bedarf; wenn der \'echange ihnen \emph{keine}
valeur gibt, dies nur m\"oglich, wenn jeder sie selbst
produziert f\"ur sich selbst; dies widerspricht \(\Vert{}\)360\(\vert{}\) aber der
Voraussetzung, da\ss{} sie f\"ur den \'echange
produziert werden; also die ganze Voraussetzung
Bl\"odsinn.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Und die nutzlosesten
Produkte k\"onnen sehr gro\ss{}en Wert haben, wenn der
Austausch ihnen g\"unstig ist.\grqq{} (p. 104.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Der \glqq{}\'echange\grqq{} scheint Herrn
G[anilh] eine mystische Person.\nbsp{} Wenn die
\glqq{}produits les plus inutiles\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p176_fn5}{\textsuperscript{187}} zu nichts
n\"utze sind, keinen Gebrauchswert haben, wer wird sie
kaufen?\nbsp{} F\"ur den K\"aufer m\"ussen sie also
jedenfalls eine eingebildete \glqq{}utilit\'e\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p177_fn1}{\textsuperscript{188}}
haben.\nbsp{} Und wenn er kein Narr ist, warum er soll sie
teurer bezahlen?\nbsp{} Ihre Teuerkeit mu\ss{} also von
einem Umstand herr\"uhren, der jedenfalls nicht aus ihrer
\glqq{}inutilit\'e\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p177_fn2}{\textsuperscript{189}} stammt.\nbsp{} Ihre
\glqq{}Seltenheit\grqq{}, raret\'e?\nbsp{} Aber Ganilh
nennt sie \glqq{}les \emph{produits} les plus
inutiles\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p177_fn3}{\textsuperscript{190}}.\nbsp{} Da sie also Produkte
sind, warum werden sie nicht massenhafter produziert, trotz
ihres gro\ss{}en \glqq{}valeur
\'echangeable\grqq{}?\nbsp{} War vorhin der K\"aufer
ein Narr, der viel Geld gab f\"ur etwas, was f\"ur ihn
selbst weder einen wirklichen noch einen eingebildeten
Gebrauchswert hat, so ist [es] jetzt der
Verk\"aufer, der diese trifles\hyperlink{mia.mew26.1p177_fn4}{\textsuperscript{191}} von gro\ss{}em Tauschwert
nicht produziert, statt der utilit\'es von
kleinem.\nbsp{} Da\ss{} ihr Tauschwert gro\ss{}, trotz
ihres geringen Gebrauchswerts (der Gebrauchswert nach den
Naturbed\"urfnissen der Menschen bestimmt), mu\ss{}
also aus einem Umstand herr\"uhren, der nicht von dem
Herrn \'echange, sondern von dem produit selbst
herstammt.\nbsp{} \emph{Sein} hoher \emph{Tauschwert ist also
nicht das Produkt des \'echange, sondern erscheint nur
in demselben}.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Der ausgetauschte Wert der
Dinge und nicht ihr austauschbarer Wert bestimmt den
\emph{wahren Wert}, jenen, der gleichbedeutend ist mit dem
Reichtum.\grqq{} (l.c. p. 104.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Aber die valeur \'echangeable ist ein
Verh\"altnis der chose zu den andren choses, mit denen
sie ausgetauscht werden kann.\nbsp{} \(\{\)Es liegt das
Richtige zu Grund; was die Verwandlung der Ware in Geld
erzwingt, ist, da\ss{} sie als valeur \'echangeable
in den Austausch eingehn soll, als solcher aber erst sein
Resultat ist.\(\}\) Dagegen die valeur
\'echang\'ee\hyperlink{mia.mew26.1p177_fn5}{\textsuperscript{192}} von A ist ein bestimmtes
Quanturm Produkte B, C, D etc.\nbsp{} Also nicht mehr valeur
(nach Herrn G[anilh]), sondern chose sans
\'echange\hyperlink{mia.mew26.1p177_fn6}{\textsuperscript{193}}.\nbsp{} B, C, D etc, waren keine
\glqq{}Werte\grqq{}.\nbsp{} A ist es geworden, indem an seine
Stelle (als valeur \'echang\'ee) diese Nichtwerte
getreten sind.\nbsp{} Durch den blo\ss{}en Stellenwechsel
sind diese choses, nachdem sie aus dem Austausch
herausgetreten, sich in derselben Position wie fr\"uher
befinden, valeurs geworden.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Es ist also weder der
wirkliche Nutzen der Dinge noch ihr \emph{innerer} Wert, der
sie zu Reichtum macht; es ist der Austausch, der ihren Wert
fixiert und determiniert, und es ist dieser Wert, der sie
dem Reichtum gleichmacht.\grqq{} (l.c. p. 105.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Der Herr \'echange fixiert und determiniert
etwas, was da war oder nicht da war.\nbsp{} Macht er erst die
valeur des choses\hyperlink{mia.mew26.1p177_fn7}{\textsuperscript{194}}, so h\"ort diese valeur,
dies sein Produkt, auf, sobald er selbst aufh\"ort.\nbsp{}
Was er also macht, entmacht er ebensosehr.\nbsp{} Ich tausche
A gegen B + C + D aus.\nbsp{} Im Akt dieses Austauschs
bekommt A valeur.\nbsp{} Sobald der Akt vor\"uber ist,
steht B + C + D auf der Seite von A und A auf der Seite von B + C +
D.\nbsp{} Und zwar stehn sie jedes f\"ur sich,
au\ss{}erhalb des Herrn \'echange, der blo\ss{} in
diesem Stellenwechsel bestand.\nbsp{} B + C + D sind jetzt
choses, keine valeurs.\nbsp{} So ist [es auch mit]
A.\nbsp{} Oder der \'echange \glqq{}flxiert und
determiniert\grqq{} im eigentlichen Sinn.\nbsp{} Ein
Kraftmesser determiniert und fixiert den Kraftgrad meiner
Muskeln, macht sie nicht.\nbsp{} Dann ist die valeur nicht
durch den \'echange produziert.\par\endgroup{}

\begingroup{}\glqq{}Es gibt in Wirklichkeit
keinen Reichtum f\"ur die einzelnen und f\"ur die
V\"olker, au\ss{}er wenn jeder f\"ur alle
arbeitet\grqq{} (d.h., wenn seine Arbeit sich als
\emph{allgemeine gesellschaftliche Arbeit} darstellt, denn
sonst w\"are dies Unsinn; da ein Eisenfabrikant sonst,
von dieser Form abgesehn, nicht f\"ur tous\hyperlink{mia.mew26.1p178_fn1}{\textsuperscript{195}} , sondern
\emph{nur} f\"ur Eisenkonsumenten arbeitet) \glqq{}und
alle f\"ur jeden\grqq{} (was wieder Unsinn ist, wenn vom
Gebrauchswert die Rede, denn die Produkte der tous sind
lauter besondre Produkte, und chacun\hyperlink{mia.mew26.1p178_fn2}{\textsuperscript{196}} braucht nur
besondre Produkte; es hei\ss{}t also wieder nichts, als
da\ss{} jedes besondre Produkt eine Form annimmt, worin es
f\"ur \emph{jeden existiert}, und so existiert es nur,
nicht insofern es
als besondres Produkt sich von dem Produkt des chacun
unterscheidet, sondern mit ihm identisch ist; wieder die
Form der gesellschaftlichen Arbeit, wie sie auf Grundlage
der Warenproduktion sich darstellt) (l.c. p. 108).\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)361\(\vert{}\) Aus dieser Bestimmung
-- Tauschwert gleich der Darstellung der Arbeit des
isoliert einzelnen als allgemeine gesellschaftliche Arbeit
-- f\"allt G[anilh] wieder in die rohste
Vorstellung: Tauschwert gleich dem Verh\"altnis, worin
Ware A sich gegen Ware B, C, D etc. austauscht.\nbsp{} A hat
gro\ss{}en Tauschwert, wenn sich viel B, C, D daf\"ur
gibt; aber dann gibt sich wenig A f\"ur B, C, D.\nbsp{}
Der Reichtum besteht aus Tauschwert.\nbsp{} Der Tauschwert
besteht aus der relativen Proportion, worin die Produkte
sich gegeneinander austauschen.\nbsp{} Die Gesamtsumme der
Produkte hat also keinen Tauschwert, denn sie tauscht sich
gegen nichts aus.\nbsp{} Also hat die Gesellschaft, deren
Reichtum aus Tauschwerten besteht, keinen Reichtum.\nbsp{} Es
folgt daher nicht nur, wie G[anilh] selbst
schlie\ss{}t, da\ss{} der \glqq{}Nationalreichtum, der
sich aus den Tauschwerten der Arbeit zusammensetzt\grqq{}
(p. 108), nie wachsen und nie fallen kann im Tauschwert
(also \emph{kein Mehrwert}), sondern da\ss{} er
\"uberhaupt keinen Tauschwert hat, also kein richesse\hyperlink{mia.mew26.1p178_fn3}{\textsuperscript{197}} ist, da der
richesse nur aus valeurs \'echangeables
besteht.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Wenn der
\"Uberflu\ss{} an Korn dessen \emph{Wert sinken}
l\"a\ss{}t, werden die Landwirte weniger reich sein,
weil sie weniger Tauschwerte besitzen, um sich die Dinge zu
verschaffen, die zum Leben notwendig, n\"utzlich oder
angenehm sind; aber die Konsumenten des Korns werden ebensoviel
profitieren, wie die Landwirte verlieren werden: Der Verlust
der einen wird aufgewogen durch den Gewinn der anderen, und
der allgemeine Reichtum wird keine Ver\"anderung
erleiden.\grqq{} (p. 108, 109.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Pardon!\nbsp{} Die consommateurs du bl\'e\hyperlink{mia.mew26.1p179_fn1}{\textsuperscript{198}} verzehren
den bl\'e und nicht die valeur \'echangeable du
bl\'e\hyperlink{mia.mew26.1p179_fn2}{\textsuperscript{199}}.\nbsp{} Sie
sind reicher an Nahrungsmitteln, aber nicht an valeur
\'echangeable.\nbsp{} Sie haben wenig von ihren
Produkten -- die einen gro\ss{}en Tauschwert haben
wegen ihrer relativen Wenigkeit, verglichen zur Masse des
bl\'e, wogegen sie sich austauschen -- gegen den
bl\'e ausgetauscht.\nbsp{} Die cultivateurs\hyperlink{mia.mew26.1p179_fn3}{\textsuperscript{200}} haben nun
den \emph{hohen Tauschwert} erhalten und die consommateurs
den vielen bl\'e von geringrem Tauschwert, so da\ss{}
nun sie die Armen und die cultivateurs die Reichen
sind.\par\endgroup{}

\begingroup{}Ferner verliert die Summe (die gesellschaftliche
Summe der Tauschwerte) ihre Natur, Tauschwert zu sein, im
selben Grad, wie sie Summe von Tauschwerten wird.\nbsp{} A,
B, C, D, E, F haben Tauschwert, soweit sie sich
gegeneinander austauschen.\nbsp{} Sind sie ausgetauscht, so
sind sie alle Produkte f\"ur ihre Konsumenten, ihre
K\"aufer.\nbsp{} Durch den Wechsel der H\"ande haben
sie aufgeh\"ort, Tauschwert zu sein.\nbsp{} Damit ist der
Reichtum der Gesellschaft, qui se compose des valeurs
\'echangeables\hyperlink{mia.mew26.1p179_fn4}{\textsuperscript{201}}, verschwunden.\nbsp{} Der Wert
von A ist relativ; er ist sein Austauschverh\"altnis
gegen B, C etc, A + B haben weniger Tauschwert, weil ihr
Tauschwert nur noch im Verh\"altnis zu C, D, E, F
besteht.\nbsp{} Aber die Summe A, B, C, D, E, F hat gar keinen
Tauschwert, weil sie kein Verh\"altnis
ausdr\"uckt.\nbsp{} Die Summe der Waren tauscht sich nicht
aus gegen andre Ware.\nbsp{} Also der Reichtum der
Gesellschaft, der aus Tauschwerten besteht, hat keinen
Tauschwert und ist daher kein Reichtum.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Daher kommt es, da\ss{} es
schwierig und vielleicht unm\"oglich f\"ur ein Land
ist, sich durch den Binnenhandel zu bereichern; etwas anders
verh\"alt es sich mit den V\"olkern, die
Au\ss{}enhandel treiben.\grqq{} (l.c. p. 109.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Dies das alte Merkantilsystem.\nbsp{} Der Wert
besteht darin, da\ss{} ich kein \"Aquivalent, sondern
mehr als das \"Aquivalent bekomme.\nbsp{} Zugleich gibt es
aber kein Aquivalent, denn dies setzte voraus, da\ss{} der
Wert von A und der Wert von B bestimmt sind nicht durch das
Verh\"altnis von A in B oder von B in A, sondern durch
ein Drittes, worin A und B identisch.\nbsp{} Gibt es aber
kein Aquivalent, so gibt es auch keinen \"Uberschu\ss{}
\"uber das \"Aquivalent.\nbsp{} Ich bekomme weniger
Gold f\"ur Eisen als Eisen f\"ur Gold.\nbsp{} Jetzt
habe ich mehr Eisen, wof\"ur ich weniger Gold
bekomme.\nbsp{} Gewinne ich also urspr\"unglich, weil weniger Gold gleich
mehr Eisen\hyperlink{mia.mew26.1p180_fn1}{\textsuperscript{202}}, so
verliere ich jetzt ebensoviel, weil mehr Eisen gleich
weniger Gold.\par\endgroup{}

\subsection{[b)\nbsp{} Einordnung jeglicher bezahlten Arbeit
unter produktive Arbeit]}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Jede Arbeit, welches immer
ihre Natur sei, produziert Reichtum, vorausgesetzt,
da\ss{} sie einen Tauschwert hat.\grqq{} (l.c. p.
119.)\nbsp{} \glqq{}Der Austausch nimmt R\"ucksicht weder
auf die Quantit\"at noch auf den Stoff, noch auf die
Dauer der Produkte.\grqq{} (l.c. p. 121.)\nbsp{}
\glqq{}Alle\grqq{} (les travaux\hyperlink{mia.mew26.1p180_fn2}{\textsuperscript{203}}) \glqq{}sind \emph{ebenso
produktiv}, wie die Summe betr\"agt, gegen die sie
ausgetauscht wurden.\grqq{} (p. 121, 122.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Erst sind sie \'egalement productifs de la
\emph{somme}\hyperlink{mia.mew26.1p180_fn3}{\textsuperscript{204}},
n\"amlich der \emph{Preis}, womit sie gezahlt werden (der
\emph{Wert} ihres Salairs).\nbsp{} Aber gleich geht
G[anilh] noch einen Schritt weiter.\nbsp{} Die
immaterielle Arbeit produziert das materielle Produkt,
wogegen sie sich austauscht, so da\ss{} es scheint,
da\ss{} die materielle Arbeit das Produkt der
immateriellen produziert.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\(\Vert{}\)362\(\vert{}\) \glqq{}Es gibt keinen
Unterschied zwischen der Arbeit eines Arbeiters, der eine
Kommode herstellt, deren Austausch ihm einen Scheffel Korn
einbringt, und der Arbeit eines Musikanten, die ihm einen
Scheffel Korn einbringt.\nbsp{} Beide Male wurde ein Scheffel
Korn produziert, ein Scheffel, um die Kommode zu bezahlen,
und ein Scheffel, um das Vergn\"ugen zu bezahlen, das der
Musikant bereitet hat.\nbsp{} Allerdings, wenn der Tischler
seinen Scheffel Korn verzehrt hat, bleibt die Kommode, und
wenn der Musikant seinen Scheffel Korn verzehrt hat, bleibt
nichts; aber mit wie vielen Arbeiten, die als produktiv
gelten, ist das gleiche der Fall!~\dots{} nicht
nach dem, was nach dem Konsum bleibt, kann man beurteilen,
ob eine Arbeit produktiv oder steril ist, sondern nach
\emph{dem Austausch oder nach der Produktion, die von ihr
hervorgerufen} wird.\nbsp{} Da nun die Arbeit des
Musikanten ebensogut wie die des Tischlers \emph{die Ursache
der Produktion eines Scheffels Korn ist, produzieren beide
in gleicher Weise einen Scheffel Korn}, obwohl die eine
nach ihrer Vollendung sich in keinem dauernden Gegenstand
fixiert und realisiert und die andere sich in einem
dauernden Gegenstand fixiert und realisiert.\grqq{} (l.c. p.
122, 123.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}A.
Smith m\"ochte die Zahl der Arbeiter
verringern, die keine n\"utzliche Arbeit leisten, um die
Zahl der Arbeiter zu vermehren, die mit n\"utzlicher
Arbeit besch\"aftigt sind; aber man hat nicht beachtet,
da\ss{}, wenn dieser Wunsch in Erf\"ullung geben
k\"onnte, jeder Reichtum unm\"oglich w\"are, da den
Produzenten die Konsumenten fehlen w\"urden und die nicht
konsumierten \"Ubersch\"usse nicht reproduziert werden
k\"onnten.\nbsp{} Die produktiven Klassen geben die
Produkte ihrer Arbeiten \emph{den Klassen, deren Arbeit keine
materiellen Produkte liefert}, nicht umsonst\grqq{} (hier
unterscheidet er also doch selbst travaux qui donnent des
produits mat\'eriels et travaux qui n'en donnent
point\hyperlink{mia.mew26.1p180_fn4}{\textsuperscript{205}});
\glqq{}sie geben sie
ihnen im Austausch f\"ur Bequemlichkeiten,
Vergn\"ugungen oder Gen\"usse, die sie von ihnen
erhalten, und, \emph{um sie ihnen geben zu k\"onnen, sind
sie gezwungen, sie zu produzieren}.\nbsp{} Wenn die
materiellen Produkte der Arbeit nicht verwendet w\"urden,
die Arbeiten zu entlohnen, die keine materiellen Produkte
liefern, f\"anden sie keine Konsumenten und ihre
\emph{Reproduktion} h\"orte auf.\nbsp{} Die Arbeiten, die
Vergn\"ugen produzieren, \emph{tragen daher ebenso wirksam
zur Produktion bei} wie die Arbeit, die f\"ur die
produktivste gilt.\grqq{} (l.c. p. 123, 124.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die Bequemlichkeiten, die
Vergn\"ugungen oder die Gen\"usse, nach denen
sie\grqq{} (les peuples\hyperlink{mia.mew26.1p181_fn1}{\textsuperscript{206}}) \glqq{}verlangen,
\emph{folgen} fast immer \emph{den Produkten, mit denen sie zu
bezahlen sind}, und \emph{gehen ihnen nicht
voraus.\grqq{}} (l.c. p. 125.)\nbsp{} (Scheinen also viel
mehr Wirkung als Ursache der produits zu sein qui doivent
les acquitter\hyperlink{mia.mew26.1p181_fn2}{\textsuperscript{207}}.)\nbsp{} \glqq{}Anders steht die
Sache, wenn die dem Vergn\"ugen, dem Luxus und dem Prunk
gewidmeten Arbeiten \emph{von den produktiven Klassen nicht
verlangt werden\grqq{}} (hier macht er also selbst den
Unterschied) \glqq{}und sie trotzdem \emph{gezwungen} sind,
diese zu bezahlen und ihre Bed\"urfnisse um diesen Betrag
einzuschr\"anken.\nbsp{} Dann kann es vorkommen, da\ss{}
diese erzwungene Bezahlung keinen Zuwachs anProdukten
hervorruft.\grqq{} (l.c. p. 125.)\nbsp{} \glqq{}Au\ss{}er
in diesem Falle~\dots{} ist jede Arbeit
notwendigerweise produktiv und tr\"agt mehr oder minder
wirksam zur Bildung und zum Wachstum des allgemeinen
Reichtums bei, weil \emph{sie notwendigerweise die Produkte
hervorruft, mit denen sie bezahlt wird}.\grqq{} (l.c. p.
126.)\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\{\)Also hiernach die
\glqq{}unproduktiven Arbeiten\grqq{} produktiv, weder weil
sie kosten, d.h. ihres Tauschwerts wegen, noch wegen des
speziellen Genusses, den sie produzieren, d.h. ihres
Gebrauchswerts wegen, sondern weil sie produktive Arbeit
produzieren.\(\}\)\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\{\)Wenn nach A. Smith die
Arbeit produktiv, die sich direkt gegen Kapital austauscht,
so kommen au\ss{}er der Form auch noch die stofflichen
Bestandteile des Kapitals, das sich gegen Arbeit austauscht,
in Betracht.\nbsp{} Es l\"ost sich in die notwendigen
Lebensmittel auf; also meist in Waren, materielle
Dinge.\nbsp{} Was der Arbeiter von diesem Salair an Staat und
Kirche zu zahlen hat, Abzug [f\"ur] Dienste,
die ihm auf gedrungen werden; was er f\"ur die Erziehung
ausgibt, verflucht wenig; wo er es tut, produktiv, denn sie
produziert Arbeitsverm\"ogen; was er f\"ur die Dienste
von \"Arzten, Advokaten, Pfaffen ausgibt, ist ein Pech;
bleiben sehr wenige unproduktive Arbeiten oder Dienste,
worin sich das Salair des Arbeiters aufl\"ost, namentlich da er
seine Konsumtionskosten (Kochen, Reinhalten des Hauses,
meist sogar Reparaturen) selbst besorgt.\(\}\)\par\endgroup{}

\begingroup{}H\"ochst charakteristisch ist die folgende Phrase
G[anilh]s:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Wenn der Austausch der
Arbeit des Bedienten einen Wert von 1000 Franks gibt,
w\"ahrend er dagegen der Arbeit des Agrikulturarbeiters
oder des Manufakturarbeiters nur einen Wert von 500 Franks gibt, so
mu\ss{} man daraus schlie\ss{}en, da\ss{} die Arbeit
des Bedienten zu der \emph{Produktion des Reichtums} zweimal
soviel beitr\"agt wie die des Agrikulturarbeiters und des
Manufakturarbeiters; und das kann gar nicht anders sein,
solange die Arbeit der Bedienten mit zweimal soviel
materiellen Produkten bezahlt wird wie die der
Agrikulturarbeiter und der Manufakturarbeiter.\nbsp{} Wie
kann man denn glauben, da\ss{} der Reichtum aus der Arbeit
entsteht, die den geringsten Tauschwert hat und darum am
niedrigsten bezahlt wird!\grqq{} (l.c. p. 293,
294.)\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)363\(\vert{}\) Wenn das Salair des
Manufaktur- oder Agrikulturarbeiters = 500, der von ihm
geschaffne Mehrwert (Profit und Rente) = 40 p.c., so
w\"are das produit net\hyperlink{mia.mew26.1p182_fn1}{\textsuperscript{208}} auf ihn = 200, und 5 solche
Arbeiter w\"aren n\"otig, um das Salair f\"ur den
Bedienten = 1000 frs. zu produzieren.\nbsp{} Wollte Herr
\'echange statt des Bedienten eine Maitresse f\"ur
10\,000 frs. j\"ahrlich kaufen, so w\"are das
produit net von 50 solchen produktiven Arbeitern
erforderlich.\nbsp{} Weil nun f\"ur die Maitresse ihre
unproduktive Arbeit 20mal so gro\ss{}en Tauschwert,
Salair, einbringt als das Salair der produktiven Arbeiter,
f\"ugt diese Person 20mal soviel zu \glqq{}\`a la
production des richesses\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p182_fn2}{\textsuperscript{209}}, und ein Land produziert um so
mehr Reichtum, je h\"oher es Bedienten und Maitressen
zahlt.\nbsp{} Herr G[anilh] vergi\ss{}t,
da\ss{} nur die Produktivit\"at der Manufakturund
Agrikulturarbeit, nur das von den produktiven Arbeitern
geschaffne, aber ihnen nicht bezahlte Surplus \"uberhaupt
einen Fonds liefert, von dem die unproduktiven Arbeiter
bezahlt werden.\nbsp{} Aber er rechnet so: 1000 frs. Lohn und
Bedienten- oder Maitressenarbeit als \"Aquivalent
daf\"ur, macht zusammen 2000 frs.\nbsp{} Der Wert von
Bedienten und Maitressen, i.e. ihre Produktionskosten,
h\"angen ganz ab vom \emph{produit net} der produktiven
Arbeiter.\nbsp{} Ja, ihre Existenz als besondres genre
h\"angt davon ab.\nbsp{} Ihr Preis und ihr Wert haben
wenig miteinander gemein.\par\endgroup{}

\begingroup{}Aber selbst gesetzt, der Wert (die
Produktionskosten) eines Bedienten kosteten 2mal soviel als
die eines produktiven Arbeiters.\nbsp{} So ist zu bemerken,
da\ss{} die Produktivit\"at eines Arbeiters (wie einer
Maschine) und sein Wert ganz verschiedne Dinge sind, die
sogar im umgekehrten Verh\"altnis stehn.\nbsp{} Der Wert,
den eine Maschine kostet, ist stets ein Minus ihrer
Produktivit\"at.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Vergeblich wendet man ein:\nbsp{}
Wenn die Arbeit der Bedienten ebenso produktiv ist wie die
der Agrikulturarbeiter und der Manufakturarbeiter, dann sei
nicht einzusehen, warum die allgemeinen Ersparnisse eines
Landes nicht zu ihrer Erhaltung angewendet werden sollten,
nicht blo\ss{} ohne Verschwendung, sondern bei
st\"andiger Vermehrung des Werts.\nbsp{} Diese Betrachtung
ist nur eine scheinbare, denn sie setzt voraus, die Fruchtbarkeit jeder Arbeit
r\"uhre von ihrem \emph{Mitwirken an der Produktion der
materiellen Gegenst\"ande her, die materielle Produktion sei die
Bildnerin des Reichtums}, und \emph{Produktion und
Reicht\"umer seien v\"ollig identisch}.\nbsp{} Man
vergil\ss{}t, da\ss{} \emph{jede Produktion nur Reichtum
wird durch die Mitwirkung der Konsumtion des Konsums}\hyperlink{mia.mew26.1p183_fnst}{\textsuperscript{**}} und
da\ss{} der Austausch determiniert, bis zu welcher
H\"ohe sie \emph{zur Bildung des Reichtums
beitr\"agt}.\nbsp{} Wenn man sich erinnert, da\ss{}
alle Arbeiten direkt oder indirekt zur Gesamtproduktion
jedes Landes beitragen, da\ss{} der Austausch dadurch,
da\ss{} er den Wert jeder Arbeit fixiert, den Anteil
determiniert, den sie an der Produktion hatte, da\ss{} die
\emph{Konsumtion der Produktion} den Wert realisiert, den
ihr der Austausch verliehen, und da\ss{} der
\"Uberschu\ss{} oder das Defizit der Produktion
\"uber die Konsumtion die H\"ohe des Reichtums oder
des Elends der V\"olker bestimmt, dann wird man bemerken,
wie inkonsequent es ist, jede Arbeit \emph{zu isolieren} und
ihre Ergiebigkeit und Fruchtbarkeit nach ihrer \emph{Mitwirkung
an der materiellen Produktion} abzumessen, \emph{ohne
R\"ucksicht auf die} \(\Vert{}\)364\(\vert{}\)
\emph{Konsumtion, die ihr allein einen Wert verleiht}, einen
Wert, ohne den Reichtum nicht bestehen k\"onnte.\grqq{}
(l.c. p. 294, 295.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Einerseits l\"a\ss{}t der Bursche den Reichtum vom
\"Uberschu\ss{} der Produktion \"uber die Konsumtion
abh\"angen, andrerseits gibt die Konsumtion allein
Wert.\nbsp{} Und ein Bedienter, der 1000 frs. verzehrt,
tr\"agt daher doppelt soviel zur Wertgebung bei als ein
Bauer, der 500 frs. verzehrt.\par\endgroup{}

\begingroup{}Erstens gibt er zu, da\ss{} diese unproduktiven
Arbeiten nicht direkt an der Bildung des materiellen
Reichtums teilnehmen.\nbsp{} Mehr behauptet Smith
nicht.\nbsp{} Andrerseits bem\"uht er sich nachzuweisen,
da\ss{} sie umgekehrt ebenso den materiellen Reichtum
schaffen, wie sie es nach seinem eignen Gest\"andnis
nicht tun.\par\endgroup{}

\begingroup{}Bei all diesen Polemikern gegen A. Smith
einerseits die Erhabenheit \"uber die materielle
Produktion, andrerseits der Versuch, die immaterielle
Produktion -- oder gar keine Produktion, wie die des
Lakaien -- zu rechtfertigen als materielle
Produktion.\nbsp{} Ob der Besitzer der Revenu net\hyperlink{mia.mew26.1p183_fn3}{\textsuperscript{210}} diese
Revenue in Lakaien, Maitressen oder Pasteten verzehrt, ist
ganz gleichg\"ultig.\nbsp{} Aber l\"acherlich die Einbildung,
da\ss{} das Surplus von Bedienten verzehrt werden
mu\ss{} und nicht vom produktiven Arbeiter selbst verzehrt
werden kann, ohne da\ss{} der Wert des Produkts zum Teufel
gehe.\nbsp{} Bei Malthus dieselbe Notwendigkeit der
unproduktiven Konsumenten, die in der Tat existiert, sobald
das Surplus in der Hand der gens oisifs\hyperlink{mia.mew26.1p184_fn1}{\textsuperscript{211}}.\nbsp{}
\(\vert{}\)364\(\Vert{}\)\par\endgroup{}



\section{[8.\nbsp{} Ganilh und Ricardo \"uber
Nettorevenue.\nbsp{} Ganilh f\"ur Abnahme der produktiven
Bev\"olkerung; Ricardo f\"ur Akkumulation des Kapitals
und Wachstum der Produktivkr\"afte]}

\begingroup{}\(\Vert{}\)364\(\vert{}\) \emph{Ganilh} behauptet, in seiner \glqq{}\emph{Theorie de
l\'econ. polit.\grqq{}} (mir unbekanntes Buch) eine
nach ihm von Ricardo reproduzierte Theorie aufgestellt zu
haben.\hyperlink{mia.mew26.1p184_an70}{\textsuperscript{212}}\nbsp{} Diese
Theorie ist die, da\ss{} der Reichtum vom produit net und
nicht vom produit brut abh\"angt, also von der H\"ohe
von profit und rent.\nbsp{} (Dies ist sicher keine Erfindung
des Ganilh, der sich aber allerdings durch seine Manier,
dies auszusprechen, auszeichnet.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Der surplus value\hyperlink{mia.mew26.1p184_fn2}{\textsuperscript{213}} stellt sich dar (hat seine
reale Existenz) in einem surplus produce\hyperlink{mia.mew26.1p184_fn3}{\textsuperscript{214}} \"uber
die Masse des Produkts hinaus, die nur seine
urspr\"unglichen Elemente ersetzt, also in seine
Produktionskosten eingeht und -- rechnet man konstantes
und variables Kapital zusammen -- gleich dem der
Produktion vorgescho\ss{}nen Kapital \"uberhaupt
ist.\nbsp{} Der Zweck der kapitalistischen Produktion ist das
Surplus, nicht das Produkt.\nbsp{} Die notwendige Arbeitszeit
des Arbeiters und damit das \"Aquivalent im Produkt,
womit sie gezahlt wird, ist nur solange notwendig, solange
sie Surplusarbeit produziert.\nbsp{} Sie ist sonst
\emph{unproduktiv} f\"ur den Kapitalisten.\par\endgroup{}

\begingroup{}Der Mehrwert gleich der Rate des Mehrwerts
m/v, multipliziert mit der Anzahl der
gleichzeitigen Arbeitstage oder der Anzahl der besch\"aftigten
Arbeiter, mit n.\nbsp{} Also M =
m/v\(\times\)n.\nbsp{} Dieser Mehrwert
kann sich also in doppelter Weise vergr\"o\ss{}ern oder
auch abnehmen.\nbsp{} Z.B. m/v/2\(\times\)n ist
gleich 2m/v \(\times\) n = 2M.\nbsp{} Hier hat sich M \(\Vert{}\)365\(\vert{}\)
verdoppelt, weil die Rate sich verdoppelt hatte, denn
m/v/2 ist
2m/v, ist noch einmal so gro\ss{}
als m/v.\nbsp{} Andrerseits w\"are aber m/v \(\times\) 2n
ebenfalls gleich 2mn/v, also auch = 2M.\nbsp{} V, das
variable Kapital, ist gleich dem Preis des einzelnen
Arbeitstags multipliziert mit der Anzahl der angewandten
Arbeiter.\nbsp{} Sind 800 Arbeiter angewandt, von denen jeder
1 \emph{l}. kostet, so V = 800 \emph{l}., = 1 \emph{l}.
\(\times\) 800, wo n = 800.\nbsp{} Ist der Mehrwert nun = 160,
so ist seine Rate = 160/1
\emph{l}.\(\times\)800 = 160/800 =
16/80 = 1/5=
20p.c.\nbsp{} Aber der Mehrwert selbst ist =
160/1 \emph{l}.\(\times\)800 \(\times\)800,
d.h. = M \emph{l}./1 \emph{l} \(\times\)
n \(\times\) n.\par\endgroup{}

\begingroup{}Dieser Mehrwert\hyperlink{mia.mew26.1p185_fn1}{\textsuperscript{215}} kann sich nur
vergr\"o\ss{}ern\hyperlink{mia.mew26.1p185_fn2}{\textsuperscript{216}}, falls die L\"ange der
Arbeitszeit gegeben ist durch Vergr\"o\ss{}erung\hyperlink{mia.mew26.1p185_fn3}{\textsuperscript{217}} der
Produktivit\"at oder falls die Produktivit\"at gegeben
ist durch Verl\"angrung der Arbeitszeit.\par\endgroup{}

\begingroup{}Aber worauf es hier ankommt: 2M =
m/v/2 \(\times\) n
und = m/v \(\times\) 2n.\par\endgroup{}

\begingroup{}Derselbe Mehrwert (gross amount\hyperlink{mia.mew26.1p185_fn4}{\textsuperscript{218}} des
Mehrwerts) bleibt, wenn die Anzahl der Arbeiter um die
H\"alfte abnimmt, statt 2n [nur] n ist, die von
ihnen [geleistete] t\"agliche Surplusarbeit
aber doppelt so gro\ss{} ist, als sie vorher war.\nbsp{}
Unter dieser Voraussetzung w\"urde also zweierlei
dasselbe bleiben: Erstens die Totalmasse der gelieferten
Produkte.\nbsp{} Zweitens die Totalmasse des surplus produce
oder produit net.\nbsp{} Ge\"andert aber h\"atte sich
folgendes: Erstens das variable Kapital oder der Teil des
zirkulierenden Kapitals, der in Arbeitslohn ausgelegt wird,
um die H\"alfte vermindert.\nbsp{} Der Teil des konstanten
Kapitals, der aus Rohmaterial besteht, ditto
unver\"andert geblieben, da dieselbe Masse Rohstoff nach
wie vor verarbeitet wird, obgleich von der H\"alfte der
fr\"uher angewandten Arbeiter.\nbsp{} Dagegen hat sich der
Teil, der aus capital fixe besteht, vermehrt.\par\endgroup{}

\begingroup{}War das in Arbeitslohn ausgelegte Kapital =
300\emph{l}. (1 \emph{l}. per Arbeiter), so jetzt = 150
\emph{l}.\nbsp{} War das in Rohmaterial ausgelegte =
310\emph{l}., so jetzt = 310\emph{l}.\nbsp{} W\"are der
Wert der Maschinerie 4mal so gro\ss{} wie das \"ubrige
Kapital, so = 1600.\hyperlink{mia.mew26.1p185_an71}{\textsuperscript{219}}\nbsp{} Also wenn die Maschinerie
sich in 10 Jahren abnutzt, w\"are die j\"ahrlich in
das Produkt eingehende Maschinerie = 160\emph{l}.\nbsp{} Wir
wollen annehmen, da\ss{} das fr\"uher in Instrumenten
ausgelegte Kapital = 40\emph{l}. war, also nur
1/4.\par\endgroup{}

\begingroup{}So steht die Rechnung
so:\par\endgroup{}

     Maschinerie   Rohstoff
   Arbeitslohn   Summe   Mehrwert
   Profitrate   Gesamtprodukt  
   Altes Kapital   40   130 
  300   650   150 order 50 p.c. 
  231/13 p.c.   800 
    Neues Kapital   160   310
   150   620   150 oder 100 p.c.
   24 6/31 p.c.  
 770   

\begingroup{}In diesem Fall die
Profitrate gestiegen, weil das Gesamtkapital sich
vermindert; indem das in Arbeitslohn ausgelegte Kapital um
150 abgenommen, die Wertsumme des capital fixe nur
[um] 120 [gestiegen ist], also zusammen
30 \emph{l}. weniger wie fr\"uher ausgelegt.\par\endgroup{}

\begingroup{}Werden nun die 30 \emph{l}., die \"ubrigbleiben,
wieder in derselben Weise angewandt,
31/62 des Ganzen (oder
1/2) in Rohmaterial,
16/62 in Maschinerie und
15/62 Arbeitslohn, so
k\"ame:\par\endgroup{}

   Maschinerie   Rohstoff  
Arbeitslohn   Mehrwert     7
\emph{l}. 14 sh. 6 d.   15 \emph{l}.   7
\emph{l}. 5 sh. 6 d.   7 \emph{l}. 5 sh. 6 d.
  

\begingroup{}Also nun das ganze:\par\endgroup{}

     Maschinerie   Rohstoff
  Arbeitslohn   Mehrwert  
Profit     neue Kapital   167
\emph{l}. 14 sh. 6 d.   325 \emph{l}.  
157 \emph{l}. 5 sh. 6 d.   157 \emph{l}. 5 sh. 6
d.   246/31 p.c.  


\begingroup{}\emph{Gesamtsumme des ausgelegten Kapitals: 650 Pfd. wie
fr\"uher.\nbsp{} Gesamtprodukt} 807
\emph{[Pfd.]} 5 sh. 6 d.\par\endgroup{}

\begingroup{}Der Gesamtwert des Produkts ist gestiegen, der
Gesamtwert des ausgelegten Kapitals derselbe geblieben; und
nicht nur der Wert, sondern die Masse des Gesamtprodukts ist
gestiegen, denn es sind f\"ur 15 \emph{l}. mehr Rohstoff
in Produkt verwandelt worden.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\(\Vert{}\)366\(\vert{}\) \glqq{}Wenn ein Land keine
Maschinen hat und seine Arheit nur auf der Kraft der Arme
beruht, verzehren die arbeitenden Klassen fast die ganze
Masse ihrer Produkte.\nbsp{} Im selben Ma\ss{}e, in dem die
Industrie Fortschritte macht, sich durch die Arheitsteilung,
die Geschicklichkeit der Arbeiter, die Erfindung von
Maschinen vervollkommnet, vermindern sich die
Produktionskosten oder, mit anderen Worten, braucht man
weniger Arbeiter, um ein gr\"o\ss{}eres Produkt zu
erhalten.\grqq{} (l.c., t. I, p. 211, 212.)\par\endgroup{}

\begingroup{}D.h. also, im selben Ma\ss{}e, wie die
Industrie produktiver wird, vermindern sich die
Produktionskosten des Salairs.\nbsp{} Es werden weniger
Arbeiter angewandt im Verh\"altnis zum Produkt, die also
auch einen geringren Teil davon aufessen.\par\endgroup{}

\begingroup{}Wenn ohne Maschinen ein
Arbeiter 10 Std. braucht, um seine eignen Lebensmittel zu
produzieren, und wenn er mit Maschinerie nur 6 braucht, so
arbeitet er (bei 12st\"undiger Arbeit) im ersten Fall 10
f\"ur sich, 2 f\"ur den Kapitalisten, und von dem
Gesamtprodukt der 12 Stunden erh\"alt der Kapitalist
1/6.\nbsp{} Im ersten Fall werden 10
Arbeiter Produkt f\"ur 10 Arbeiter produzieren (= 100
Std.) und 20 f\"ur den Kapitalisten.\nbsp{} Von dem Wert
von 120 erh\"alt der Kapitalist
1/6, = 20.\nbsp{} Im zweiten Fall
werden 5 Arbeiter Produkt f\"ur 5 Arbeiter produzieren (= 30 Std.)
und f\"ur den Kapitalisten = 30 Std.\nbsp{} Der Kapitalist
erhielte jetzt von den 60 Std. 30, also
1/2, 3mal mehr wie vorhin.\nbsp{} Und
auch der Gesamtsurpluswert w\"are gestiegen, n\"amlich
von 20 auf 30, um 1/3.\nbsp{} 60 Tage,
von denen ich 1/2 aneigne, ist
1/3 mehr als 120, von denen ich
1/6 aneigne.\par\endgroup{}

\begingroup{}Ferner w\"are das 1/2 des
Gesamtprodukts, das der Kapitalist erhielte, auch der
Quantit\"at nach gr\"o\ss{}er als fr\"uher.\nbsp{}
Denn 6 Stunden liefern jetzt soviel Produkt wie fr\"uher
10; 1 soviel Produkt [wie fr\"uher]
110/6 oder 1 soviel [wie] 1
4/6 = 1
2/3.\nbsp{} Also enthalten die 30
Surplusstunden soviel Produkt [wie fr\"uher]\hyperlink{mia.mew26.1p187_fn1}{\textsuperscript{220}} 10, also 30
oder 5 \(\times\) 6 soviel wie fr\"uher 5 \(\times\)
10.\par\endgroup{}

\begingroup{}Der Surpluswert des Kapitalisten w\"are also
gestiegen und sein Surplusprodukt (wenn er es selbst
konsumiert oder soviel er davon in natura konsumiert).\nbsp{}
Der Surpluswert kann sogar nun steigen, ohne da\ss{} das
Quantum des Gesamtprodukts\hyperlink{mia.mew26.1p187_fn2}{\textsuperscript{221}} steigt.\nbsp{} Denn Wachsen des
Surpluswerts hei\ss{}t, da\ss{} der Arbeiter f\"ahig
ist, in kleinrer Zeit als vorher seine Lebensmittel zu
produzieren, da\ss{} also der Wert der von ihm
konsumierten Waren f\"allt, weniger Arbeitszeit
darstellt, da\ss{} also ein bestimmter Wert, = 6 Std.
z.B., gr\"o\ss{}re Quantit\"at der Gebrauchswerte
als vorher darstellt.\nbsp{} Der Arbeiter erh\"alt
dasselbe Quantum Produkt wie vorher, aber dies Quantum
bildet einen kleinren Teil des Gesamtprodukts, wie sein Wert
einen kleinren Teil der fruits\hyperlink{mia.mew26.1p187_fn3}{\textsuperscript{222}} des Arbeitstags
ausdr\"uckt.\nbsp{} Obgleich keine Vermehrung der
Produktivkr\"afte in Industriezweigen, deren Produkt
neither\hyperlink{mia.mew26.1p187_fn4}{\textsuperscript{223}} direkt oder
indirekt in die Bildung der Konsumtionsmittel des Arbeiters
eingeht, dies Resultat haben k\"onnte, indem durch die
vermehrte oder verminderte Produktivit\"at in diesen
Zweigen das Verh\"altnis der notwendigen zur
Surplusarbeit nicht affiziert wird -- so w\"are
umgekehrt das Resultat f\"ur diese Industriezweige
dasselbe, obgleich es nicht aus einer \"Anderung in ihrer
eignen Produktivit\"at entspr\"ange.\nbsp{} Der
relative Wert ihrer Produkte stiege exakt in demselben
Ma\ss{}e, wie der der andren Waren gefallen w\"are
(wenn ihre eigne Produktivit\"at dieselbe geblieben); also w\"urde in
demselben Ma\ss{}e ein geringrer aliquoter Teil dieser
Produkte, oder der geringre Teil der Arbeitszeit des
Arbeiters, der in ihnen materialisiert, ihm dasselbe Quantum
Lebensmittel wie vorher verschaffen.\nbsp{} Der Surpluswert
stiege also in diesen Arbeitszweigen ganz wie in den
andren.\par\endgroup{}

\begingroup{}Aber was wird nun aus den 5 deplacierten
Arbeitern?\nbsp{} Man wird sagen, es ist auch ein Kapital
frei geworden, n\"amlich das, was die entlassenen 5
Arbeiter zahlte, die jeder 10 Std. erhielten (wof\"ur sie
12 arbeiteten), also zusammen 50 Std., womit fr\"uher 5
Arbeiter salariert werden konnten und womit
[jetzt], wo der Arbeitslohn auf\hyperlink{mia.mew26.1p188_fn1}{\textsuperscript{224}} 46 Std.
gefallen, 50/6 = 8
1/3 Arbeitstage bezahlt werden
k\"onnen.\nbsp{} Mit dem frei gewordnen -- 50
Arbeits[stunden] -- Kapital k\"onnen also
jetzt mehr Arbeiter besch\"aftigt werden, als entlassen
[wurden].\par\endgroup{}

\begingroup{}Indes ist kein Kapital von ganzen 50 Arbeitsstd. frei
geworden.\nbsp{} Denn gesetzt selbst, das Material sei in
demselben Grade wohlfeiler geworden, wie mehr davon in
derselben Arbeitszeit verarbeitet, also es habe auch in
diesem Produktionszweig dieselbe Steigerung der
Produktivkraft stattgefunden, so bleibt die Auslage f\"ur
die neue Maschinerie.\nbsp{} Gesetzt, diese koste exakt 50
Arbeitsstd., so hat sie auf keinen Fall soviel Arbeiter
besch\"aftigt, als entlassen wurden.\nbsp{} Denn diese 50
Arbeitsstd. waren ganz in Salair ausgelegt, in 5
Arbeitern.\nbsp{} Aber in dem Wert der Maschine von 50
Arbeitsstd. ist Profit und Salair enthalten, bezahlte und
unbezahlte Arbeitszeit.\nbsp{} Au\ss{}erdem geht capital
constant in den Wert der Maschine ein.\nbsp{} Diese von den
Maschinen bauenden Arbeitern, [die die neue Maschine
bauen] der Zahl nach geringer als die entlassenen,
waren auch nicht dieselben, \(\Vert{}\)367\(\vert{}\) die
entlassen worden sind.\nbsp{} Die gr\"o\ss{}re Nachfrage
nach Arbeitern in dem Maschinenbau kann h\"ochstens auf
die kommende Verteilung der Arbeitermasse wirken, so
da\ss{} ein gr\"o\ss{}rer Teil der in die Arbeit
eintretenden Generation, ein gr\"o\ss{}rer Teil als
fr\"uher, sich diesem Zweig zuwendet.\nbsp{} Es wirkt
nicht auf die entlassenen.\nbsp{} Au\ss{}erdem die Zunahme
in der j\"ahrlichen Nachfrage nach diesen nicht gleich
dem neuen in Maschinerie ausgelegten Kapital.\nbsp{} Die
Maschine dauert z.B. 10 Jahre.\nbsp{} Die konstante
Nachfrage, die sie geschaffen, also gleich
1/10 j\"ahrlich von dem in ihr
enthaltnen Arbeitslohn.\nbsp{} Zu diesem
1/10 kommt Arbeit f\"ur Reparatur
w\"ahrend der 10 Jahre hinzu und der t\"agliche Konsum
von Kohle, \"Ol, \"uberhaupt der mat\'eriaux
instrumentaux\hyperlink{mia.mew26.1p188_fn2}{\textsuperscript{225}} was alles zusammen vielleicht
wieder 2/10 betr\"agt.\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\{\)W\"are das frei gewordne
Kapital = 60 Std., so repr\"asentierten diese jetzt 10
Stunden Surplusarbeit und nur 50 notwendige.\nbsp{} Wurden
also fr\"uher die
60 in Salair ausgegeben und besch\"aftigten 6 Arbeiter,
so jetzt nur noch 5.\(\}\)\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\{\)Das Deplacement von Arbeit
und Kapital, das die Vermehrung der Produktivkraft in einem
besondren Industriezweig vermittelst Maschinerie etc.
bewirkt, immer nur prospektiv.\nbsp{} D.h., \emph{der Zuwachs,
die neu einstr\"omende Arbeitsmasse} wird anders
verteilt, vielleicht die Kinder der Hinausgeschmissenen;
aber nicht sie selbst.\nbsp{} Sie selbst verkommen f\"ur
lange Zeit in ihrem alten trade\hyperlink{mia.mew26.1p189_fn1}{\textsuperscript{226}}, den sie unter den
ung\"unstigsten Bedingungen fortsetzen, indem ihre
notwendige Arbeitszeit gr\"o\ss{}er ist als die
gesellschaftlich notwendige, verpaupern oder finden
Besch\"aftigung in Gesch\"aftszweigen, wo niedrigre
Art der Arbeit angewandt wird.\(\}\)\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\{\)Ein Pauper wie ein
Kapitalist (Rentner) lebt von der Revenue des Landes.\nbsp{}
Er geht nicht in die Produktionskosten des Produkts ein, ist
daher nach Herrn Ganilh Repr\"asentant einer valeur
\'echangeable.\nbsp{} Ditto ein Verbrecher, der im
Gef\"angnis gen\"ahrt wird.\nbsp{} Ein gro\ss{}er
Teil der \glqq{}unproduktiven Arbeiter\grqq{},
Staatssinekuristen etc, sind blo\ss{} vornehme
Paupers.\(\}\)\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\{\)Gesetzt, durch die
Produktivit\"at der Industrie sei es so weit, da\ss{},
wenn fr\"uher 2/3 jetzt nur
1/3 der Bev\"olkerung unmittelbar
in der materiellen Produktion beteiligt.\nbsp{} Fr\"uher
lieferten 2/3 die Lebensmittel
f\"ur 3/3, jetzt
1/3 f\"ur
3/3.\nbsp{} Fr\"uher war
1/3 net revenue (im Unterschied von
der Revenue des Arbeiters), jetzt
2/3.\nbsp{} Vom
[Klassen]gegensatz abgesehn, w\"urde die Nation
jetzt 1/3 ihrer Zeit zur unmittelbaren
Produktion brauchen, wo sie fr\"uher\hyperlink{mia.mew26.1p189_fn2}{\textsuperscript{227}}
2/3 brauchte.\nbsp{}
Gleichm\"a\ss{}ig verteilt, h\"atten alle
2/3 mehr Zeit f\"ur unproduktive
Arbeit und Mu\ss{}e.\nbsp{} Aber in der kapitalistischen
Produktion erscheint alles und ist alles
gegens\"atzlich.\nbsp{} Die Vorausnahme schlie\ss{}t
nicht ein, da\ss{} die Bev\"olkerung stagnant
sei.\nbsp{} Denn w\"uchsen die 3/3,
so w\"uchse auch das 1/3; \emph{der
Masse} nach k\"onnte so eine immer gr\"o\ss{}re
Menschenzahl in der produktiven Arbeit besch\"aftigt
sein.\nbsp{} Aber relativ, proportionell zur ganzen
Bev\"olkerung, w\"aren es immer 50 p.c. weniger als
zuvor.\nbsp{} Diese 2/3 best\"unden
nun teils aus den Besitzern von Profit und Rente, teils aus
den unproduktiven Arbeitern (die auch der Konkurrenz wegen
schlecht bezahlt), die ihnen die Revenue aufessen helfen und
ihnen dagegen ein \"Aquivalent in services\hyperlink{mia.mew26.1p189_fn3}{\textsuperscript{228}} geben, oder
aufdr\"angen wie die politischen unproduktiven
Arbeiter.\nbsp{} Es k\"onnte angenommen werden, da\ss{}
-- mit Ausnahme des Bedientenpacks, der Soldaten,
Matrosen, Polizisten, Subalternbeamten usw., Maitressen,
Stallknechte, Clowns und Jongleurs -- diese
unproduktiven Arbeiter im ganzen auf einer h\"ohren
Bildungsstufe st\"unden als fr\"uher die unproduktiven, und
namentlich auch schlechtbezahlte K\"unstler, musici,
Advokaten, \"Arzte, Gelehrte, Schulmeister, Entdecker
etc. sich vermehrt h\"atten.\par\endgroup{}

\begingroup{}Innerhalb der produktiven Klasse selbst hatten sich
die kommerziellen middlemen\hyperlink{mia.mew26.1p190_fn1}{\textsuperscript{229}} vermehrt, namentlich aber auch
die mit Maschinenbau besch\"aftigten, mit Eisenbahnbau,
mit Minen- und Grubenarbeit; ferner die Arbeiter, die in der
Agrikultur Viehzucht treiben, chemische, mineralische Stoffe
f\"ur den D\"unger beschaffen etc.\nbsp{} Ferner die
cultivateurs\hyperlink{mia.mew26.1p190_fn2}{\textsuperscript{230}}, die
Rohstoffe f\"ur die Industrie bauen, im Verh\"altnis
zu denen, die Lebensmittel produzieren; und die, die
Lebensmittel f\"ur das Vieh produzieren, im
Verh\"altnis zu denen, die sie f\"ur Menschen
produzieren.\nbsp{} \emph{W\"achst das konstante Kapital},
so \emph{die verh\"altnism\"a\ss{}ige Masse der
Gesamtarbeit, die mit seiner Reproduktion besch\"aftigt
ist}.\nbsp{} Nichtsdestoweniger produziert der Teil, der
unmittelbar Lebensmittel produziert, obgleich seine Anzahl
gefallen, \(\Vert{}\)368\(\vert{}\) mehr
Produkte wie fr\"uher.\nbsp{} Seine Arbeit ist
produktiver.\nbsp{} \emph{Wie im einzelnen Kapital die Abnahme
des variablen Teils des Kapitals gegen das konstante}
direkt als Abnahme des in Arbeitslohn ausgelegten Teils des
Kapitals erscheint, mu\ss{} f\"ur die Gesamtmasse des
Kapitals -- in der \emph{Reproduktion} desselben
-- sich dies so darstellen, da\ss{} ein
verh\"altnism\"a\ss{}ig gr\"o\ss{}rer Teil der
angewandten Arbeitsmasse mit der Reproduktion der
Produktionsmittel als mit der der Produkte selbst
besch\"aftigt ist, also mit der Reproduktion von
Maschinerie (Kommunikations-, Transportmittel und
Geb\"aulichkeiten eingeschlossen), der mati\`eres
instrumentales\hyperlink{mia.mew26.1p190_fn3}{\textsuperscript{231}} (Kohlen etc.) (Gas,) (\"Ol,
usw. Talg,) (Riemen usw.), der Pflanzen, die den Rohstoff der
Industrieprodukte bilden.\nbsp{} Die Agrikulturarbeiter
werden verh\"altnism\"a\ss{}ig gegen die
Manufakturarbeiter abnehmen.\nbsp{} Endlich werden sich die
Luxusarbeiter vermehren, da die Revenue, die gestiegen ist,
mehr Luxusprodukte konsumiert.\(\}\)\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\{\)Das variable Kapital
l\"ost sich in Revenue auf, erstens Salair, zweitens
Profit.\nbsp{} Wird daher Kapital im Gegensatz zur Revenue
aufgefa\ss{}t, so erscheint das konstante Kapital als
\emph{eigentliches} Kapital, als der Teil des
Gesamtprodukts, der der Produktion geh\"ort und in die
Produktionskosten eingeht, ohne von irgend jemand
individuell konsumiert zu werden (das Arbeitsvieh
ausgenommen).\nbsp{} Dieser Teil mag ganz stammen aus Profit
und Salair.\nbsp{} In letzter Analyse kann er nie daher
allein stammen; er ist Produkt der Arbeit, aber einer
Arbeit, die das Produktionsinstrument selbst als Revenue
betrachtete, wie der Wilde den Bogen.\nbsp{} Einmal aber in
capital constant verwandelt, h\"ort dieser Teil des
Produkts auf, sich in Salair oder Profit aufzul\"osen, obgleich seine
Reproduktion Salair und Profit abwirft.\nbsp{} Diesem Teil
geh\"ort ein Teil des Produkts.\nbsp{} Jedes folgende
Produkt ist das Produkt dieser vergangnen Arbeit und der
gegenw\"artigen.\nbsp{} Die letztre kann nur fortgesetzt
werden, soweit sie einen Teil des Gesamtprodukts der
Produktion wiedergibt.\nbsp{} Sie mu\ss{} das konstante
Kapital \emph{in natura} er setzen.\nbsp{} Wird sie
produktiver, so ersetzt sie das Produkt, aber nicht seinen
Wert, verringert diesen post festum, Wird sie unproduktiver,
so erh\"oht sie seinen Wert.\nbsp{} In dem einen Fall
f\"allt der aliquote Teil, den die vergangne Arbeit aus
dem Gesamtprodukt zieht, in dem andren steigt\hyperlink{mia.mew26.1p191_fn1}{\textsuperscript{232}} er.\nbsp{}
In dem einen Fall wird die lebendige Arbeit produktiver, in
dem andren unproduktiver.\(\}\)\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\{\)Unter den Umst\"anden,
die die Kosten des \emph{capital constant} erniedrigen,
befindet sich auch die Veredlung der Rohstoffe.\nbsp{} Z.B.,
es ist nicht m\"oglich, dasselbe Quantum Twist in
derselben Zeit aus guter wie aus schlechter Baumwolle zu
machen, von der relativen Masse von Abf\"allen etc, ganz
abgesehn.\nbsp{} So die Wichtigkeit bei der Qualit\"at des
Samens etc.\(\}\)\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\{\)Als Beispiel die
\emph{Kombination}, wo ein Fabrikant einen Teil seines
fr\"uhren capital constant selbst fabriziert oder dem
Rohprodukt, das fr\"uher als capital constant aus seiner
Produktionssph\"are in eine zweite trat, jetzt selbst die
zweite Form gibt -- was immer nur auf eine
Konzentration von Profiten hinausl\"auft, wie vorhin
gezeigt\hyperlink{mia.mew26.1p191_fn2}{\textsuperscript{233}}.\nbsp{}
\emph{Beispiel} von dem ersten: Verbindung von Spinnerei und
Weberei.\nbsp{} \emph{Beispiel vom 2ten:} die Minenbesitzer
bei Birmingham, die den \emph{ganzen} Proze\ss{} der
Eisenbereitung \"ubernahmen, der sich fr\"uher an
verschiedne Unternehmer und Besitzer
verteilte.\(\}\)\par\endgroup{}

\begingroup{}Ganilh f\"ahrt fort:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Solange die Arbeitsteilung
nicht in allen Arbeitszweigen eingef\"uhrt ist, solange
nicht alle Klassen der schwerarbeitenden und flei\ss{}igen
Bev\"olkerung auf der H\"ohe der Vollkommenheit
angelangt sind, bewirkt die Erfindung und Anwendung der Maschinen
in manchen Industrien nur ein Abflie\ss{}en der von der
Maschine freigesetzten Kapitalien und Arbeiter in andere
Arbeitszweige, die sie nutzbringend verwenden
k\"onnen.\nbsp{} Aber wenn alle Arbeitszweige das Kapital
und die Arbeiter haben, deren sie bed\"urfen, so ist es
klar, da\ss{} jede weitere Verbesserung, jede neue
Maschine, welche die Arbeit abk\"urzen, notwendigerweise
die arbeitende Bev\"olkerung verringern; und da ihre
Verringerung die Produktion nicht vermindert, bildet der
Teil, der disponibel bleibt, entweder einen Zuwachs des
Kapitalprofits oder der Grundrente; daher ist die
nat\"urliche und notwendige Wirkung der Maschinen die
Verringerung der Bev\"olkerung in den lohnarbeitenden
Klassen, die vom Bruttoprodukt leben, und die Vermehrung der
Bev\"olkerung in jenen Klassen, die vom Nettoprodukt
leben.\grqq{} (l.c. p. 212.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\(\Vert{}\)369\(\vert{}\)
\glqq{}\emph{Die Verschiebung in der
Bev\"olkerungszusammensetzung eines Landes, eine
notwendige Folge der Fortschritte in der Industrie}, ist
die wahre Ursache des Gedeihens, der Macht und der
Zivilisation der modernen V\"olker.\nbsp{} Je mehr die
unteren Klassen der Gesellschaft an Zahl abnehmen, um so
weniger braucht die Gesellschaft sich wegen der Gefahren zu
beunruhigen, womit die Not, die Unwissenheit, die
Laichtgl\"aubigkeit und der Aberglaube dieser
ungl\"ucklichen Klassen sie unaufh\"orlich
bedroht.\nbsp{} Je mehr die oberen Klassen sich
vermehren.\nbsp{} um so mehr Untertanen hat der Staat zu
seiner Verf\"ugung, desto st\"arker und m\"achtiger
ist er, desto mehr Aufkl\"arung, Vernunft und
Zivilisation herrscht in der ganzen Bev\"olkerung.\grqq{}
(l.c. p. 213.)\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\{\)\emph{Say} l\"a\ss{}t in
folgender Art la totalit\'e de la valeur du produit se
r\'esoudre en revenu\hyperlink{mia.mew26.1p192_fn1}{\textsuperscript{234}}: In der \"Ubersetzung des
Constancio des Ricardo, ch. 26, sagt er in einer
Note:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die Nettorevenue eines
Privatmannes besteht aus dem \emph{Werte des Produkts}, zu
dessen Produktion er beigetragen hat~\dots{}
abz\"uglich seiner Auslagen.\nbsp{} Aber da seine Auslagen
\emph{Teile einer Revenue} sind, die er anderen gezahlt hat,
\emph{hat der Gesamtwert des Produkts dazu gedient, Revenuen zu
zahlen}.\nbsp{} Die Gesamtrevenue einer Nation besteht aus
dem Bruttoprodukt, das hei\ss{}t dem Bruttowert aller
ihrer Produkte, die sich unter die Produzenten
verteilen.\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p192_an72}{\textsuperscript{235}}\par\endgroup{}

\begingroup{}Der letztre Satz w\"are richtig
soausgedr\"uckt: Le revenu total d'une nation se compose
de cette partie de son produit brut, c'est-\`a-dire de
la valeur brute de tous les produits qui se distribuent
comme revenus entre les producteurs, c'est-\`a-dire
moins cette portion de tous les produits qui dans chaque
branche d'industrie avaient remplac\'es les moyens des
productions.\hyperlink{mia.mew26.1p192_fn2}{\textsuperscript{236}} Aber so
ausgedr\"uckt, h\"obe der Satz sich selbst
auf,\par\endgroup{}

\begingroup{}Say f\"ahrt fort:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Dieser Wert w\"urde, nach
mehreren Austauschvorg\"angen, im Laufe des Jahres, das
ihn entstehen sah, g\"anzlich konsumiert werden, ohne
aufzuh\"oren, immer noch die Revenue der Nation zu sein;
ebenso wie ein Privatmann, der eine j\"ahrliche Revenue
von 20\nbsp{}[000] frs. hat, nicht aufh\"ort,
eine Revenue von 20\,000 frs. zu haben, obwohl er sie
jedes Jahr ganz verzehrt.\nbsp{} Seine Revenue besteht nicht
blo\ss{} aus seinen Ersparnissen.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}Son revenu ne se compose jamais de ses
\'epargnes, quoique ses \'epargnes se composent
toujours de ses revenus.\nbsp{} Pour prouver qu'une nation
peut annuellement manger et son capital et son revenu, Say la compare \`a
un particulier qui laisse intacte son capital et ne mange
annuellement que son revenu\hyperlink{mia.mew26.1p193_fn1}{\textsuperscript{237}}.\nbsp{} Si ce particulier
mangeait dans un seule ann\'ee et son capital de
200\,000 frs. et le revenu de 20\,000, il
n'aurait rien \`a manger l'an apr\`es.\nbsp{} Si
tout le capital d'une nation, et cons\'equemment toute
la valeur brute de ses produits, se resolvait en revenus,
Say aurait raison.\nbsp{} Le particulier mange ses
20\,000 frs. de revenu.\nbsp{} Ses 200\,000 frs.
de capital, qu'il ne mange pas, se seraient compos\'es
des revenus d'autres particuliers, dont chacun mange sa
part, et ainsi, au bout de l'ann\'ee, tout le capital
serait mang\'e.\nbsp{} Mais il serait reproduit pendant
qu'il est mang\'e et ainsi remplac\'e?\nbsp{} Mais
le particulier en question r\'eproduit annuellement son
revenu de 20\,000 frs. parce qu'il n'a pas
mang\'e son capital de 200\,000 frs.\nbsp{} Les
autre sont mang\'e ce capital.\nbsp{} Donc ils n'ont pas
de capital de quoi r\'eproduire du revenu.\hyperlink{mia.mew26.1p193_fn2}{\textsuperscript{238}}\(\}\)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Nur das
\emph{Nettoprodukt\grqq{}}, sagt Ganilh, \glqq{}und jene,
die es konsumieren, bilden seinen\grqq{} (de l'\'etat\hyperlink{mia.mew26.1p193_fn3}{\textsuperscript{239}})
\glqq{}Reichtum und seine Macht und tragen zu seinem
Gedeihen, seinem Ruhm und seiner Gr\"o\ss{}e
bei.\grqq{} (l.c. p. 218.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Ganilh zitiert ferner von Says Noten zu
Const[ancios] \"Ubersetzung Ricardos zum ch.26,
wo letztrer sagt, da\ss{}, wenn ein Land = 12 Millionen,
es vorteilhafter f\"ur seinen Reichtum, wenn 5 Millionen
produktive Arbeiter f\"ur die 12 Mill., als wenn 7 Mill.
produktive Arbeiter f\"ur die 12 Mill. arbeiten.\nbsp{} Im
ersten Fall besteht das produit net aus dem surplus produce,
wovon die 7 Millionen, die nicht produktiv sind, leben, im
andren aus einem surplus produce f\"ur 5 Mill.\nbsp{} Say
bemerkt hierzu:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Das erinnert sehr an die
Lehre der \"Okonomisten des 18. Jahrhunderts, die
behaupteten; die Manufakturen dienten dem Reichtum des
Staates in keiner Weise, da die \emph{lohnarbeitende
Klasse}, die ebensoviel \(\Vert{}\)370\(\vert{}\) Wert
konsumiere, wie sie produziere, nichts zu ihrem
ber\"uhmten Nettoprodukt beitrage.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}Ganilh bemerkt hierzu (p.
219, 220):\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Es ist nicht leicht, eine
Beziehung zwischen dieser Behauptung der \"Okonomisten,
\emph{die industrielle Klasse konsumiere ebensoviel Wert, wie
sie produziere}, und der Lehre Ricardos zu entdecken,
\emph{der Arbeitslohn k\"onne nicht zur Revenue eines
Staates gerechnet werden}.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}G[anilh] trifft auch hier nicht die Sache.\nbsp{} Die
\'economistes irren darin, da\ss{} sie die
manufacturiers\hyperlink{mia.mew26.1p194_fn1}{\textsuperscript{240}} nur als \emph{classes
salari\'ees}\hyperlink{mia.mew26.1p194_fn2}{\textsuperscript{241}} betrachten.\nbsp{} Dieses
unterscheidet sie von Ricardo.\nbsp{} Ferner irren sie darin,
da\ss{} sie glauben, die \emph{salari\'es}\hyperlink{mia.mew26.1p194_fn3}{\textsuperscript{242}}
produzierten, was sie konsumierten.\nbsp{} Das Richtige, was
Ricardo sehr wohl gegen sie wei\ss{}, da\ss{} sie es
sind, die das produit net produzieren, aber grade dadurch
produzieren, que leur consommation, c'est-\`a-dire leur
salaire, est \'egal, non \`a leur temps de
travail, mais au temps de travail qu'ils ont mis a produire
ce salaire\hyperlink{mia.mew26.1p194_fn4}{\textsuperscript{243}} oder,
da\ss{} sie nur einen ihrer notwendigen Konsumtion
gleichen Teil von ihrem Produkt empfangen, oder nur soviel
von ihrem eignen Produkt empfangen, als ein \"Aquivalent
ihrer eignen notwendigen consommation ist.\nbsp{} Die \'economistes
nahmen an, da\ss{} die ganze classe industrielle
(ma\^{\i}tres et ouvriers)\hyperlink{mia.mew26.1p194_fn5}{\textsuperscript{244}} sich in dieser Position
befinde.\nbsp{} Nur die Rente galt ihnen als
\"Uberschu\ss{} der Produktion \"uber die
salaires.\nbsp{} Daher als der einzige Reichtum.\nbsp{} Wenn
Ricardo nun sagt, profits und rentes bilden diesen
\"Uberschu\ss{}, daher den einzigen Reichtum, so stimmt
er, trotz seines Unterschieds von den Physiokraten, darin
mit ihnen \"uberein, da\ss{} nur das produit net, das
Produkt, worin die surplus value existiert, den nationalen
Reichtum bildet, obgleich er die Natur dieses surplus besser
versteht.\nbsp{} Auch bei ihm ist es nur der Teil der
Revenue, der \"Uberschu\ss{} \"uber das salaire
ist.\nbsp{} Was ihn von den \"Okonomisten unterscheidet,
ist nicht die Erkl\"arung des produit net, sondern die
Erkl\"arung des salaire, unter welche Kategorie die
\"Okonomisten f\"alschlich auch die profits
subsumieren.\par\endgroup{}

\begingroup{}Say bemerkt ferner gegen Ricardo:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Von sieben Millionen
vollbesch\"aftigter Arbeiter g\"abe es mehr
Ersparnisse als von f\"unf Millionen.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}G[anilh] bemerkt dagegen richtig:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Das hei\ss{}t annehmen,
da\ss{} \emph{Ersparnisse} aus \emph{L\"ohnen} der
\emph{Ersparnis} vorzuziehen sind, \emph{die der Abschaffung
von L\"ohnen entspringt} \Dots{} Es w\"are
absurd, f\"ur 400 Millionen L\"ohne solchen Arbeitern
auszuzahlen, die kein Nettoprodukt liefern, nur um ihnen die Gelegenheit und das
Mittel zu geben, Ersparnisse aus ihren Arheital\"ohnen zu
machen.\grqq{} (l.c. p. 221.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Bei jedem Schritt, den die
Zivilisation vorw\"arts macht, wird die Arbeit weniger
hart und mehr produktiv; die Klassen, die dazu verdammt
sind, zu produzieren und zu konsumieren, vermindern sich;
und die Klassen, die die Arbeit leiten, die ganze
Bev\"olkerung unterst\"utzen (!), tr\"osten
(!) und aufkl\"aren, vermehren sich, werden zahlreicher und eignen sich alle
Vorteile an, die sich aus der Verringerung der
Arbeitskosten, dem \"Uberflu\ss{} an Waren und dem
niedrigen Preis der Konsumg\"uter
ergeben.\nbsp{} Auf diese Weise erhebt sich das
Menschengeschlecht \Dots{} Durch diese
\emph{fortschreitende Tendenz der Verminderung der unteren
Klassen} und \emph{des Anwachsens der oberen Klassen} der
Gesellschaft~\dots{} wird die b\"urgerliche
Gesellschaft gl\"ucklicher, m\"achtiger usw.\grqq{}
(l.c. p. 224.)\nbsp{} \glqq{}Wenn~\dots{} die Zahl der
besch\"aftigten Arbeiter 7 Millionen betr\"agt, werden
sich die L\"ohne auf 1400 Millionen belaufen; aber wenn
die 1400 Millionen kein gr\"o\ss{}eres Nettoprodukt
liefern als die Milliarde, die den f\"unf Millionen
Arbeitern gezahlt wird, dann \emph{w\"urde die wahre
Ersparnis in der Abschaffung der 400 Millionen L\"ohne
f\"ur zwei Millionen Arbe iter bestehen, die kein
Nettoprodukt liefern}, und nicht in den Ersparnissen, die
die zwei Millionen Arbeiter aus ihren 400 Millionen
L\"ohnen machen k\"onnten.\grqq{} (l.c. p.
221.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Im 26.
Kapitel bemerkt Ricardo:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}\emph{A. Smith} \"ubertreibt stets
die Vorteile, die ein Land aus einer gro\ss{}en
Bruttorevenue zieht, im Vergleich zu den Vorteilen einer
gro\ss{}en Nettorevenue \Dots{} Was f\"ur ein
Vorteil w\"urde wohl f\"ur ein Land aus der Anwendung
einer gro\ss{}en Menge produktiver Arbeit entspringen,
wenn seine Revenue und seine Profite dieselben blieben, ob
nun diese Arbeitsmenge oder eine geringere angewendet w\"urde?\grqq{} Ob
eine Nation 5 oder 7 Millionen produktiver Arbeiter
anwendet, \(\Vert{}\)371\(\vert{}\) um das
revenue net zu produzieren, wovon 5 andre Millionen leben,
\dots{} \glqq{}die Nahrung und die Kleidung dieser
f\"unf Millionen Menschen w\"urde immer noch die
Nettorevenue sein.\nbsp{} Die Anwendung einer
gr\"o\ss{}eren Menschenzahl w\"urde uns weder in den
Stand setzen, unsere Armee oder unsere Flotte auch nur um
einen Mann zu vermehren, noch eine Guinee mehr zu den
Steuern beizutragen.\grqq{} (l.c. p. 215.)\hyperlink{mia.mew26.1p195_an73}{\textsuperscript{245}}\par\endgroup{}

\begingroup{}Dies erinnert an die alten Deutschen, von denen
ein Teil abwechselnd ins Feld zog und der andre das Feld
bestellte.\nbsp{} Je geringer die Quantit\"at war, die
unerl\"a\ss{}lich war, um das Feld zu bestellen, desto
gr\"o\ss{}er die, die ins Feld ziehn konnte.\nbsp{} Es
h\"atte ihnen nichts gen\"utzt, w\"are die Zahl des
peuple um 1/3 gr\"o\ss{}er
gewesen, statt 1000 1500, wenn nun 1000 n\"otig gewesen
w\"aren, um das Feld zu bestellen, wo fr\"uher
500.\nbsp{} Ihre disponible Mannschaft h\"atte nach wie
vor nur aus 500 Mann bestanden.\nbsp{} H\"atte sich
dagegen die Produktivkraft ihrer Arbeit vermehrt, so
da\ss{} 250 gen\"ugten, um das Feld zu bestellen, so
h\"atten von den 1000 750 ins Feld ziehn k\"onnen,
w\"ahrend unter den umgekehrten Umst\"anden von den
1500 nur 500.\par\endgroup{}

\begingroup{}Es ist hier erstens zu
bemerken, da\ss{} Ricardo unter revenu net oder produit
net nicht den \"Uberschu\ss{} des Gesamtprodukts
\"uber den Teil desselben versteht, der der Produktion
als Produktionsmittel, Rohstoff oder Instrument,
wiedergegeben werden mu\ss{}.\nbsp{} Er teilt vielmehr die
falsche Ansicht, da\ss{} das produit brut sich in revenu
brut aufl\"ost.\nbsp{} Unter produit net oder revenu net
versteht er den Surpluswert, den \"Uberschu\ss{} der
Gesamtrevenu \"uber den Teil derselben, der aus salaires,
aus der Revenue des Arbeiters, besteht.\nbsp{} Diese revenu
des Arbeiters ist aber gleich dem variablen Kapital, dem
Teil des zirkulierenden Kapitals, den er best\"andig
konsumiert und best\"andig reproduziert, als den Teil
seiner Produktion, den er selbst konsumiert.\par\endgroup{}

\begingroup{}Wenn Ricardo die capitalistes nicht rein als
nutzlos betrachtet, also sie selbst als Produktionsagenten,
und daher einen Teil ihres Profits in salaire aufl\"ost,
so mu\ss{} er von dem revenu net einen Teil ihrer Revenue
abziehn und auch die Zahl dieser Personen nur soweit als dem
Reichtum f\"orderlich erkl\"aren, als ihr Salair einen
m\"oglichst kleinen Teil ihres Profits bildet.\nbsp{} Sei
dem wie ihm wolle, als Produktionsagenten geh\"ort
wenigstens ein Teil ihrer Zeit als fixture\hyperlink{mia.mew26.1p196_fn1}{\textsuperscript{246}} der
Produktion selbst.\nbsp{} Und soweit sind sie nicht
verwendbar f\"ur andre Zwecke der Gesellschaft oder auch
des Staats.\nbsp{} Je mehr freie Zeit ihnen ihre
Besch\"aftigung als managers der Produktion
l\"a\ss{}t, um so mehr ist ihr Profit unabh\"angig
von ihrem Salair.\nbsp{} Im Gegensatz zu ihnen sind die
Kapitalisten,die nur von ihren Zinsen leben, ditto der
Grundrentner pers\"onlich ganz zur Verf\"ugung, und
kein Teil ihrer Einnahme geht in die Produktionskosten ein,
au\ss{}er der Teil, der zur Reproduktion ihrer eignen
werten Person verwandt wird.\nbsp{} Ricardo m\"u\ss{}te
also ebenfalls im Interesse \emph{des Staats} ein Wachstum
der Rente (des
reinen revenu net) auf Kosten der Profite w\"unschen, was
keineswegs seine Ansicht ist.\nbsp{} Und warum nicht?\nbsp{}
Weil es der Akkumulation der Kapitalien schadet
[oder] -- was identisch ist z.T. --,
weil es die Masse der unproduktiven Arbeiter auf Kosten der
produktiven vermehrt.\par\endgroup{}

\begingroup{}Ricardo teilt ganz A. Smiths Unterscheidung von
produktiver und unproduktiver Arbeit, soweit erstre direkt
mit Kapital, [letztre] direkt mit Revenue ihre
Arbeit austauscht.\nbsp{} Aber er teilt nicht mehr Smiths
Z\"artlichkeit f\"ur und Illusion \"uber die
produktiven Arbeiter.\nbsp{} Es ist ein Pech, ein produktiver
Arbeiter sein.\nbsp{} Ein produktiver Arbeiter ist ein
Arbeiter, der \emph{fremden} Reichtum produziert.\nbsp{} Nur
als solches Produktionsinstrument f\"ur fremden Reichtum
hat seine Existenz einen Sinn.\nbsp{} Kann also dieselbe
Quantit\"at fremden Reichtums mit einer geringren Anzahl
produktiver Arbeiter formiert werden, so ist die suppression\hyperlink{mia.mew26.1p197_fn1}{\textsuperscript{247}} dieser
produktiven Arbeiter am Platz.\nbsp{} Vos, non vobis.\hyperlink{mia.mew26.1p197_an74}{\textsuperscript{248}}\nbsp{}
\"Ubrigens versteht Ricardo diese \emph{suppression}
nicht wie Ganilh, da\ss{} durch die blo\ss{}e
suppression die Revenue vermehrt und \emph{dasselbe als
Revenue, was fr\"uher als capital variable} (also in
der Form der Salaire), aufgezehrt w\"urde.\nbsp{} Mit der
verminderten Anzahl der produktiven Arbeiter f\"allt weg
die Quantit\"at des Produkts, die die weggestrichne
Anzahl selbst konsumierte und selbst produzierte, das
\"Aquivalent f\"ur diese Anzahl.\nbsp{} Ricardo
unterstellt nicht wie Ganilh, da\ss{} nach wie vor
dieselbe Masse Produkte produziert werde; sondern dieselbe
Masse produit net.\nbsp{} Verzehrten die Arbeiter 200 und war
ihr surplus = 100, so war das Gesamtprodukt = 300 und das
Surplus = 1/3 = 100.\nbsp{} Verzehren
die Arbeiter 100 und ist ihr surplus = 100 nach wie vor, so
das Gesamtprodukt = 200 und das Surplus =
1/2 = 100.\nbsp{} Das Gesamtprodukt
w\"are um 1/3 gefallen, um das von den 100
Arbeitern verzehrte Produkt, das produit \(\Vert{}\)372\(\vert{}\) net
\emph{dasselbe} geblieben, weil 200/2
gleich 300/3.\nbsp{} Ricardo ist daher
gleichg\"ultig gegen die Masse des produit brut, pourvu
que cette portion du produit brut qui constitue le produit
net reste la m\^eme ou s'accro\^{\i}t, dans tous les
cas ne diminue point\hyperlink{mia.mew26.1p197_fn2}{\textsuperscript{249}}.\par\endgroup{}

\begingroup{}So sagt er\hyperlink{mia.mew26.1p197_an75}{\textsuperscript{250}}:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Es w\"are durchaus
gleichg\"ultig f\"ur eine Person, die auf ein Kapital
von 20\,000 \emph{l}. einen Profit von 2000\emph{l}.
j\"ahrlich macht, ob ihr Kapital 100 oder tausend
Menschen besch\"aftigt, ob ihre Produkte sich zu
10\,000 \emph{l}. oder zu 20\,000 \emph{l}.
verkaufen, immer vorausgesetzt, da\ss{} ihre Profite
keinesfalls unter 2000 \emph{l}. fallen.\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p197_an76}{\textsuperscript{251}} \(\vert{}\)VIII-372\(\Vert{}\)\par\endgroup{}

\begingroup{}*\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)IX-377\(\vert{}\) Die
Stelle bei Ricardo
(3 ed., p. 415, 416, 417) lautet so (ch. XXVI):\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}A. Smith \"ubertreibt
st\"andig die Vorteile, die ein Land viel eher von einem
hohen Brutto- als von einem hohen Nettoeinkommen hat\grqq{}
(weil, sagt Adam, \glqq{}die Menge produktiver Arbeit desto
gr\"o\ss{}er sein wird, die es in Bewegung
setzt\grqq{}) \Dots{} \glqq{}Worin besteht der
Vorteil, der sich f\"ur ein Land aus der
Besch\"aftigung einer gro\ss{}en Menge produktiver
Arbeit ergibt, wenn, gleichg\"ultig, ob es eine solche
oder eine kleinere Menge besch\"aftigt, seine Nettorente
und sein Profit zusammen dasselbe bleiben?\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\{\)Dies hei\ss{}t also nichts als: if the
surplus value produced by a greater quantity of labour would
be the same as that produced by a smaller quantity\hyperlink{mia.mew26.1p198_fn1}{\textsuperscript{252}}.\nbsp{} Dann
aber hei\ss{}t das wieder nichts, als da\ss{} es
f\"ur ein Land dasselbe, ob es gro\ss{}e Anzahl
Arbeiter bei geringrer Rate des Surplus oder geringre Anzahl
Arbeiter bei geringrer Rate des Surplus oder geringre Anzahl
bei gr\"o\ss{}rer Rate anwendet.\nbsp{}
n\(\times\)1/2 ist ebensoviel wie
2n\(\times\)1/4, wo n die Anzahl
[der Arbeiter], 1/2 und
1/4 die Surplusarbeit
darstellen.\nbsp{} Der \glqq{}produktive Arbeiter\grqq{} an
sich ist ein blo\ss{}es Produktionsinstrument f\"ur die
Erzeugung des surplus, und bei gleichem Resultat w\"are
eine gr\"o\ss{}re Anzahl dieser \glqq{}produktiven
Arbeiter\grqq{} a nuisance\hyperlink{mia.mew26.1p198_fn2}{\textsuperscript{253}}.\(\}\)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}F\"ur ein Individuum mit
einem Kapital von 20\,000 \emph{l}., dessen Profite
2000\emph{l}. j\"ahrlich betragen, w\"are es ein
durchaus gleichg\"ultig Ding, ob sein Kapital 100 oder
1000 Menschen besch\"aftigt, ob die produzierten Waren
sich zu 10\,000 oder 20\,000\emph{l}. verkaufen,
immer vorausgesetzt, da\ss{} seine Profite in allen
F\"allen nicht unter 2000 \emph{l}.
fallen.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\{\)Hat, wie aus einer
sp\"atern Stelle hervorgeht, einen ganz banalen
Sinn.\nbsp{} Z.B. ein vine-merchant\hyperlink{mia.mew26.1p198_fn3}{\textsuperscript{254}}, der 20\,000 \emph{l}.
anwendet und j\"ahrlich 12\,000 \emph{l}. im Keller
liegen hat, 8000 aber zu 10\,000 \emph{l}. verkauft,
wendet wenig Leute an und macht 10 p.c. Profit.\nbsp{} Und
nun gar Bankiers!\(\}\)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Ist das reale Interesse
einer Nation nicht dasselbe?\nbsp{} \emph{Vorausgesetzt, ihr
reales Nettoeinkommen}, ihre \emph{Renten und Profite
bleiben dieselben, so ist es nicht von der geringsten
Wichtigkeit, ob die Nation aus 10 oder 12 Millionen
Einwohnern besteht.\grqq{}}\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Ihre F\"ahigkeit,
Flotten, Armeen und alle Arten unproduktiver Arbeit zu
unterhalten\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}(diese Stelle zeigt u.a., da\ss{} Ricardo A.
Smiths Ansicht von productive and unproductive labour,
obgleich nicht mehr dessen illusorische Z\"artlichkeit
f\"ur den productive labourer teilte),\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}mu\ss{} im Einklang mit ihrem
Netto- und nicht mit ihrem Bruttoeinkommen stehen.\nbsp{}
Wenn f\"unf Millionen Menschen soviel Nahrung und
Kleidung produzieren k\"onnen, wie f\"ur 10 Millionen
notwendig sind, so bilden Nahrung und Kleidung f\"ur 5
Millionen das Nettoeinkommen.\nbsp{} Wird es dem Lande
irgendwie zum Vorteil gereichen, wenn sieben Millionen
Menschen f\"ur \emph{die Produktion dieses
Nettoeinkommens} erforderlich sind, d.h. da\ss{} sieben
Millionen besch\"aftigt werden, um f\"ur 12 Millionen
Kleidung und Nahrung zu produzieren?\nbsp{} Die Nahrung und
Kleidung f\"ur 5 Millionen wird immer noch das
Nettoeinkommen darstellen.\nbsp{} Die Besch\"aftigung
einer gr\"o\ss{}eren Anzahl Menschen erm\"oglicht
uns weder, unsere Armee und Flotte um einen Mann zu
vermehren, noch eine Guinea mehr Steuern
abzuf\"uhren.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}Ein Land ist
[um] so reicher, je geringer seine produktive
Bev\"olkerung \emph{verh\"altnism\"a\ss{}ig} zum
Gesamtprodukt; ganz wie f\"ur den einzelnen Kapitalisten,
je weniger Arbeiter er braucht, um dasselbe surplus zu
erzeugen, tant mieux\hyperlink{mia.mew26.1p199_fn1}{\textsuperscript{255}} f\"ur ihn.\nbsp{} Das Land
ist um so reicher, je geringer die produktive
Bev\"olkerung im Verh\"altnis zur unproduktiven, bei
derselben Quantit\"at von Produkten.\nbsp{} Denn die
verh\"altnism\"a\ss{}ige Geringheit der produktiven
Bev\"olkerung w\"are ja nur ein andrer Ausdruck
f\"ur den verh\"altnism\"a\ss{}igen Grad der
Produktivit\"at der Arbeit.\par\endgroup{}

\begingroup{}Einerseits ist es die Tendenz des Kapitals, die zur
Produktion der Ware n\"otige Arbeitszeit auf ein
fallendes Minimum zu reduzieren, also auch die Anzahl der
produktiven Bev\"olkerung \emph{im Verh\"altnis} zur
Masse des Produkts.\nbsp{} Andrerseits aber ist ihre\hyperlink{mia.mew26.1p199_fn2}{\textsuperscript{256}} Tendenz
umgekehrt, zu akkumulieren, Profit in Kapital zu verwandeln,
m\"oglichstes Quantum fremder Arbeit anzueignen.\nbsp{}
Sie sucht die Rate der notwendigen Arbeit herabzusetzen,
aber zu der gegebnen Rate ein m\"oglichst gro\ss{}es
Quantum produktiver Arbeit anzuwenden.\nbsp{} Das
Verh\"altnis der Produkte zur Bev\"olkerung dabei
gleichg\"ultig.\nbsp{} Korn und cotton\hyperlink{mia.mew26.1p199_fn3}{\textsuperscript{257}} k\"onnen
in Wein, Diamanten etc, umgetauscht \(\Vert{}\)378\(\vert{}\) werden,
oder die Arbeiter k\"onnen in produktiver Arbeit verwandt
werden, die nichts unmittelbar den Produkten (konsumablen)
zuf\"ugt (wie Eisenbahnbau etc.).\par\endgroup{}

\begingroup{}Wenn infolge einer Erfindung ein Kapitalist nur
noch 10\,000 \emph{l}., statt wie bisher
20\,000, in seinem Gesch\"aft anwenden k\"onnte,
weil die 10\,000 gen\"ugten, und wenn sie ihm 20
p.c. abw\"urfen, statt 10, also soviel wie die
20\,000 fr\"uher, so w\"are das kein Grund
f\"ur ihn, 10\,000 \emph{l}. als Revenue
auszugeben, statt wie bisher als Kapital.\nbsp{} (Von
direkter Verwandlung von Kapital in Revenue eigentlich nur
bei Staatsanleihen die Rede.)\nbsp{} Er w\"urde sie
anderswo placieren; au\ss{}erdem noch einen Teil seines
Profits kapitalisieren.\par\endgroup{}

\begingroup{}Bei den \"Okonomen (Ricardo z.T.
eingerechnet) dieselbe Antinomie, die in der Sache
liegt.\nbsp{} Die Maschinerie verdr\"angt Arbeit und
vermehrt die net revenue (namentlich stets das, was Ricardo
hier net revenue nennt, die Masse der Produkte, worin die
Revenue verzehrt wird); sie vermindert die Arbeiteranzahl
und vermehrt die Produkte (die nun zum Teil von
unproduktiven Arbeitern aufgegessen werden, teils
ausgetauscht au\ss{}er Landes etc.).\nbsp{} Dies w\"are
also das W\"unschenswerte.\nbsp{} Aber nein.\nbsp{} Dann
soll bewiesen werden, da\ss{} sie die Arbeiter nicht
au\ss{}er Brot wirft.\nbsp{} Und wodurch wird das
bewiesen?\nbsp{} Dadurch, da\ss{} sie nach einem shock (dem
vielleicht die grad getroffne Bev\"olkerungsschicht
keinen Widerstand leisten kann) wieder mehr Leute
besch\"aftigt, als vor ihrer Einf\"uhrung
besch\"aftigt waren, also die Masse der \glqq{}produktiven
Arbeiter\grqq{} wieder vermehrt und das alte
Mi\ss{}verh\"altnis wiederherstellt.\par\endgroup{}

\begingroup{}Das ist in der Tat der Gang.\nbsp{} Und so
k\"onnte trotz der wachsenden Produktivit\"at der
Arbeit die Arbeiterbev\"olkerung stets wachsen, nicht im
Verh\"altnis zum Produkt, das mit ihr und schneller
w\"achst, aber verh\"altnism\"a\ss{}ig [zur
Bev\"olkerung], wenn z.B. gleichzeitig das Kapital
sich konzentriert, also fr\"uhre Bestandteile der
produktiven Klassen ins Proletariat fallen.\nbsp{} Ein
kleiner Teil des letztren steigt in die Mittelklasse.\nbsp{}
Die unproduktiven Klassen aber sorgen daf\"ur, da\ss{}
nicht zuviel zu essen da ist.\nbsp{} Die best\"andige
R\"uckverwandlung von Profit in Kapital stellt stets
denselben Kreislauf auf breiterer Basis wieder
her.\par\endgroup{}

\begingroup{}Und bei Ricardo die Angst f\"ur die
Akkumulation noch gr\"o\ss{}er wie die f\"ur den net
profit, so da\ss{} der letztre als Mittel f\"ur die
Akkumulation eifrig bewundert wird.\nbsp{} Daher auch die
widersprechenden Ermahnungen und Tr\"ostungen an die
Arbeiter.\nbsp{} Sie sind am meisten interessiert an der
Akkumulation des Kapitals, denn davon h\"angt die
Nachfrage nach ihnen ab.\nbsp{} Steigt die Nachfrage, so
steigt der Preis der Arbeit.\nbsp{} Sie m\"ussen also die
Herabsetzung des Arbeitslohns selbst w\"unschen, damit das
ihnen genommne Surplus, wieder durch das Kapital filtriert,
ihnen f\"ur neue Arbeit zuk\"ommt und ihr Arbeitslohn
steigt.\nbsp{} Nun ist aber dies Steigen des Arbeitslohns
schlecht, weil es die Akkumulation hemmt.\nbsp{} Einerseits
m\"ussen sie keine Kinder machen.\nbsp{} Dadurch
f\"allt die Zufuhr von Arbeit, steigt also ihr
Preis.\nbsp{} Aber ihr Steigen vermindert die Rate der
Akkumulation, vermindert also die Nachfrage nach ihnen und
macht die Arbeit fallen.\nbsp{} Noch rascher, wie ihre Zufuhr
abnimmt, nimmt mit derselben das Kapital ab.\nbsp{} Machen
sie Kinder, so vermehren sie ihre eigne Zufuhr, vermindern
den Preis der Arbeit, womit die Profitrate w\"achst und
damit die Akkumulation des Kapitals.\nbsp{} Aber ihre
Bev\"olkerung soll pari passu\hyperlink{mia.mew26.1p200_fn1}{\textsuperscript{258}} gehn mit der Akkumulation des
Kapitals; d.h., die Arbeiterbev\"olkerung soll exakt in
der Masse sich vorfinden, wie der Kapitalist sie braucht
-- was sie ohnehin tut.\par\endgroup{}

\begingroup{}Herr Ganilh ist nicht ganz konsequent in seiner
Bewunderung des produit net.\nbsp{} Er zitiert von
Say:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Ich bezweifle keineswegs,
da\ss{} bei Sklavenarbeit der \"Uberschu\ss{} der
Produkte \"uber den Konsum gr\"o\ss{}er ist als bei
der Arbeit des freien Menschen \Dots{} Die Arbeit des
Sklaven hat keine andere Grenze als das Verm\"ogen seiner
K\"orperkraft \Dots{} Der Sklave\grqq{} (und der
freie Arbeiter ditto) \glqq{}\emph{arbeitet f\"ur ein
unbegrenztes Bed\"urfnis: die Habgier seines
Herrn}.\grqq{} (\emph{Say}, 1e \'ed., p.
215, 216.)\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)379\(\vert{}\) Darauf bemerkt
Ganilh:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Der freie Arbeiter kann
nicht mehr ausgeben und weniger produzieren als ein Sklave
\Dots{} Jede Ausgabe setzt ein \"Aquivalent
voraus, das produziert wird, sie zu bezahlen.\nbsp{} Wenn der
freie Arbeiter mehr verausgabt als der Sklave, so
m\"ussen auch die Produkte seiner Arbeit bedeutender sein
als die der Arbeit des Sklaven.\grqq{} (Ganilh, t. I, p.
234.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Als ob die Gr\"o\ss{}e des Salairs
\emph{nur} von der Produktivit\"at des Arbeiters und
nicht, bei gegebner Produktivit\"at, von Verteilung des
Produkts zwischen ouvrier und ma\^{\i}tre
abhinge.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Ich wei\ss{}\grqq{},
f\"ahrt er fort, \glqq{}da\ss{} man mit einigem Recht
sagen kann, die \emph{Ersparnisse, die der Herr auf Kosten des
Arbeiters macht\grqq{}} (hier also doch \'economies
sur le salaire de l'esclave\hyperlink{mia.mew26.1p201_fn1}{\textsuperscript{259}}), \glqq{}dienen dazu, seine
pers\"onlichen Ausgaben zu erh\"ohen usw.
\Dots{} Aber f\"ur den allgemeinen Reichtum ist es
vorteilhafter, wenn in allen Klassen der Gesellschaft
Wohlstand herrscht, als \"uberm\"a\ss{}iger Reichtum
bei einer kleinen Anzahl von Personen.\grqq{} (p. 234.
235.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Wie pa\ss{}t das zum produit net?\nbsp{}
\"Ubrigens nimmt Herr G[anilh] sofort seine
liberalen Tiraden zur\"uck (l.c. p. 236,237).\nbsp{} Er
will die Nigger-Sklaverei f\"ur die Kolonien.\nbsp{} Er
ist blo\ss{} so liberal, sie nicht in Europa wieder
einf\"uhren zu wollen, nachdem er sich klargemacht,
da\ss{} die freien Arbeiter hier Sklaven sind, nur
vorhanden, um das produit net f\"ur Kapitalisten,
landlords und ihre retainers\hyperlink{mia.mew26.1p201_fn2}{\textsuperscript{260}} zu produzieren.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Er\grqq{} (\emph{Quesnay})
\glqq{}bestreitet entschieden, da\ss{} die Ersparnisse der
lohnarbeitenden Klassen die F\"ahigkeit haben, die
Kapitalien zu vermehren; als Grund hierf\"ur gibt er an,
da\ss{} diese Klassen keine M\"oglichkeit haben
sollten, Ersparnisse zu machen.\nbsp{} H\"atten sie einen
\emph{\"Uberschu\ss{}}, so k\"onnte er nur von einem
Irrtum, einer Unordnung in der gesellschaftlichen Wirtschaft
herr\"uhren.\grqq{} (l.c. p. 274.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Als Beweis zitiert Ganilh folgende Stelle von
Quesnay:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Wenn die sterile Klasse
spart, um ihr bares Geld zu vermehren~\dots{}, werden
ihre Arbeiten und ihre Gewinne im gleichen Verh\"altnis
abnehmen, und sie wird in Verfall geraten.\grqq{}
(\glqq{}\emph{Physiocratie}\grqq{}, p. 321.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Der Esel!\nbsp{} Versteht Quesnay
nicht.\par\endgroup{}

\begingroup{}Herr Ganilh setzt den Schlu\ss{}stein auf in
folgendem Satze:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Je bedeutender sie\grqq{}
(les salaires) \glqq{}sind, um so geringer ist die Revenue
der Gesellschaft\grqq{} (die soci\'et\'e\hyperlink{mia.mew26.1p201_fn3}{\textsuperscript{261}} steht auf
ihnen, aber sie stehn nicht in der soci\'et\'e),
\glqq{}und die ganze Kunst der Regierungen mu\ss{} darauf
gerichtet sein, die Masse [der Arbeitsl\"ohne]
zu verringern.\grqq{}
(l.c. p. 24, t. II.)\nbsp{} \Dots{} \glqq{}\emph{Eine
Aufgabe~\dots{} w\"urdig des aufgekl\"arten
Jahrhunderts, in dem wir leben}.\grqq{} (t. II, p.
24.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Es sind nun noch \"uber produktive und
unproduktive Arbeit kurz zu besichtigen \emph{Lauderdale}
(die faden Sp\"a\ss{}e Broughams sind danach
\"uberfl\"ussig), (Ferrier?), \emph{Tocqueville, Storch,
Senior} und \emph{Rossi}.\par\endgroup{}



\section{[9.]\nbsp{} Austausch von Revenue und
Kapital}

\begingroup{}\(\{\)Zu unterscheiden: 1. Der
Teil der \emph{Revenue, der sich in neues Kapital
verwandelt;} also der Teil des Profits, der selbst wieder
kapitalisiert wird.\nbsp{} Dies lassen wir hier ganz
au\ss{}er acht.\nbsp{} Es geh\"ort in den Abschnitt von
der Akkumulation.\nbsp{} 2. Die Revenue, die sich austauscht
mit dem in der Produktion konsumierten Kapital; so da\ss{}
also durch diesen Austausch nicht neues Kapital gebildet,
sondern altes Kapital ersetzt wird, mit einem Wort, das alte
Kapital konserviert wird.\nbsp{} Den Teil der Revenue, der
sich in neues Kapital verwandeln wird, k\"onnen wir also
f\"ur diese Untersuchung =0 setzen und die Sache so
betrachten, als ob alle Revenue entweder Revenue oder
konsumiertes Kapital deckt.\par\endgroup{}

\begingroup{}Die ganze Masse des j\"ahrlichen Produkts
wird also in 2 Teile verteilt: Der eine Teil wird als
Revenue konsumiert, der andre Teil ersetzt in natura das
konsumierte capital constant.\par\endgroup{}

\subsection{[a)\nbsp{} Austausch von Revenue gegen
Revenue]}

\begingroup{}Revenue wird gegen Revenue ausgetauscht, wenn z.B.
die Leinwandproduzenten einen Teil von dem Teil ihres
Produkts, der Leinwand, der ihre Profite und Salaire, ihre
Revenue vorstellt, gegen Getreide austauschen, das einen
Teil der Profite und \(\Vert{}\)380\(\vert{}\) Salaire
des Ackerbauers vorstellt.\nbsp{} Hier ist also der Austausch
von Leinwand gegen Getreide, diesen beiden Waren, die beide
in die individuelle Konsumtion eingehn, Austausch von
Revenue in der Form von Leinwand gegen Revenue in der Form
von Getreide.\nbsp{} Es ist hier gar keine
Schwierigkeit.\nbsp{} Sind die konsumablen Produkte in den
Bed\"urfnissen entsprechenden Proportionen produziert,
also auch die proportionellen Massen der gesellschaftlichen Arbeit, die zu
ihrer Produktion erheischt sind, proportionell verteilt
\(\{\)was nat\"urlich nie exakt der Fall, sondern
best\"andig Abirrungen, Disproportionen, die sich als
solche ausgleichen; so da\ss{} aber die best\"andige
Bewegung der Ausgleichung selbst die best\"andige Disproportion
voraussetzt\(\}\), so existiert die Revenue z.B. in der Form
Leinwand exakt in der Quantit\"at, worin sie als
Konsumtionsartikel gebraucht, also durch die
Konsumtionsartikel andrer Produzenten ersetzt wird.\nbsp{}
Was der Leinwandproduzent von Getreide etc, konsumiert,
konsumiert der Bauer usw. in Leinwand.\nbsp{} Der Teil seines
Revenue vorstellenden Produkts, den er austauscht gegen
andere Waren (Konsumtionsartikel), wird also von den
Produzenten dieser andren Waren als Konsumtionsartikel
eingetauscht.\nbsp{} Was er in andrem Produkt verzehrt,
verzehren andre in seinem Produkt.\par\endgroup{}

\begingroup{}Nebenbei bemerkt: Da\ss{} nicht mehr notwendige
Arbeitszeit auf ein Produkt verwandt ist, als
gesellschaftlich erheischt -- d.h. nicht mehr Zeit, als
durchschnittlich zur Produktion dieser Ware erheischt
--, ist Resultat der kapitalistischen Produktion, die
sogar fortw\"ahrend das Minimum der notwendigen
Arbeitszeit herabsetzt.\nbsp{} Aber um das zu tun, mu\ss{}
sie fortw\"ahrend auf steigender Stufenleiter
produzieren.\par\endgroup{}

\begingroup{}Wenn 1
Elle Leinwand nur 1 Stunde kostet und dies die
notwendige Arbeitszeit ist, die die Gesellschaft zu
verwenden braucht, um ihr Bed\"urfnis nach einer Elle
Leinwand zu befriedigen, so folgt daraus noch keineswegs,
da\ss{}, wenn 12 Mill. Ellen produziert, also 12 Millionen
Arbeitsstunden oder, was dasselbe, 1 Million Arbeitstage, 1
Million Arbeiter als Leinweber angewandt werden, die
Gesellschaft solchen Teil ihrer Arbeitszeit
\glqq{}notwendig\grqq{} auf Leinenweberei zu verwenden
[hat].\nbsp{} Die notwendige Arbeitszeit gegeben,
also gegeben, da\ss{} ein bestimmtes Quantum Leinwand in
einem Tag produzierbar, fragt sich, wie viele solcher Tage
auf Leinwandproduktion zu verwenden.\nbsp{} Die Arbeitszeit,
die auf die Summe bestimmter Produkte in 1 Jahr z.B.
verwandt ist, ist gleich einem bestimmten Quantum dieses
Gebrauchswerts, z. B. einer Elle Leinwand (sei = 1
Arbeitstag) multipliziert mit der Anzahl der \"uberhaupt
angewandten Arbeitstage.\nbsp{} Das Gesamtquantum der in
einem bestimmten Produktionszweig verwandten Arbeitszeit mag
unter oder \"uber der richtigen Proportion zu der
gesamten disponiblen gesellschaftlichen Arbeit stehn,
obgleich jeder aliquote Teil des Produkts nur die zu seiner
Herstellung notwendige Arbeitszeit enth\"alt oder
obgleich jeder aliquote Teil der angewandten Arbeitszeit
notwendig war, um den ihm entsprechenden aliquoten Teil des
Gesamtprodukts zu schaffen.\par\endgroup{}

\begingroup{}Von diesem Standpunkt aus erh\"alt die
notwendige Arbeitszeit einen andren Sinn.\nbsp{} Es fragt
sich, in welchen Quantit\"aten die notwendige Arbeitszeit
selbst in den verschiednen Produktionssph\"aren verteilt
wird.\nbsp{} Die Konkurrenz reguliert best\"andig diese
Verteilung, wie sie ebenso best\"andig sie aufhebt.\nbsp{}
Ist zu gro\ss{}es Quantum gesellschaftlicher Arbeitszeit
in einem Zweig verwandt, so kann das \"Aquivalent
ausgezahlt werden, als ob das entsprechende Quantum verwandt
w\"are.\nbsp{} Das Gesamtprodukt -- d.h. der Wert des
Gesamtprodukts -- ist also dann nicht gleich der
Arbeitszeit, die in ihm enthalten ist, sondern = der
Arbeitszeit, die proportionell verwandt worden w\"are,
w\"are das Gesamtprodukt proportioniert der Produktion in
den andren Sph\"aren.\nbsp{} Soviel aber der Preis des
Gesamtprodukts unter seinen Wert f\"allt, f\"allt der
Preis jedes aliquoten Teils desselben.\nbsp{} Sind 6000 Ellen
Leinwand statt 4000 produziert und ist 12\,000 sh. der
Wert der 6000 Ellen, so werden sie verkauft zu 8000.\nbsp{}
Der Preis jeder Elle ist 1 1/3 sh.
statt 2 -- 1/3 unter seinem
Wert.\nbsp{} Es ist also dasselbe, als ob
1/3 zuviel Arbeitszeit zur Produktion
von 1 Eile verwandt worden w\"are.\nbsp{} Den
Gebrauchswert der Ware unterstellt, zeigt also das Fallen
ihres Preises unter ihren Wert, da\ss{}, obgleich jeder
Teil des Produkts nur die gesellschaftlich notwendige
Arbeitszeit gekostet hat \(\{\)hier unterstellt, da\ss{}
die Produktionsbedingungen gleichbleiben\(\}\), eine
\"uberfl\"ussige, mehr als die notwendige Gesamtmasse
gesellschaftlicher Arbeit auf diesen einen Zweig verwandt
worden ist.\par\endgroup{}

\begingroup{}Etwas ganz andres ist das Sinken des relativen
Werts der Ware infolge ver\"anderter \(\Vert{}\)381\(\vert{}\)
Produktionsbedingungen; dies St\"uck Leinwand, das sich
auf dem Markt befindet, hat 2 sh. gekostet, = 1 Arbeitstag
z.B.\nbsp{} Aber es kann zu 1 sh. jeden Tag reproduziert
werden.\nbsp{} Da nun der Wert bestimmt ist durch die
gesellschaftlich notwendige Arbeitszeit, nicht durch die
Arbeitszeit, die der einzelne Produzent braucht, so ist der
Tag, den der Produzent zur Produktion der 1 Elle gebraucht
hat, nur noch = 1/2 gesellschaftlich
bestimmten Tag.\nbsp{} Das Fallen des Preises seiner Elle von
2 sh. auf 1 sh., also ihres Preises unter den Wert, den sie
ihm \emph{gekostet} hat, zeigt blo\ss{}e Ver\"anderung
in den Produktionsbedingungen, d.h. eine \"Anderung in
der notwendigen Arbeitszeit selbst, an.\nbsp{} Blieben
andrerseits die Produktionskosten der Leinwand dieselben und
stiegen die aller andren Artikel mit Ausnahme des Golds,
kurz des Materials des Gelds -- oder auch nur
bestimmter Artikel, z.B. Weizen, Kupfer etc., kurz Artikel,
die nicht in die Bestandteile der Leinwand eingehn, so
w\"are 1 Elle Leinwand nach wie vor = 2 sh.\nbsp{} Ihr
\emph{Preis} w\"urde nicht fallen, aber ihr relativer
Wert, ausgedr\"uckt in Weizen, Kupfer usw., w\"are
gefallen.\par\endgroup{}

\begingroup{}Von dem Teil der Revenue in einem
Produktionszweig (der konsumable Waren produziert), der
verzehrt wird in der Revenue eines andren Produktionszweigs,
gilt es, da\ss{} die Nachfrage gleich ihrer eignen Zufuhr
(soweit \emph{proportionell} produziert ist).\nbsp{} Es ist
dasselbe, als ob jeder diesen Teil seiner Revenue selbst
verzehre.\nbsp{} Es ist hier blo\ss{} die formelle
Metamorphose der Ware: W -- G -- W'.\nbsp{}
Leinwand -- Geld -- Weizen.\par\endgroup{}

\begingroup{}Beide Waren, die sich
austauschen, stellen hier nur einen Teil der im Jahre
zugesetzten neuen Arbeit dar.\nbsp{} Aber es ist erstens
klar, da\ss{} dieser Austausch -- worin zwei
Produzenten wechselseitig einen Teil ihres Produkts, der Revenue
vorstellt, in ihren gegenseitigen Waren verzehren --
nur in solchen Produktionszweigen stattfindet, die
konsumable Artikel herstellen, Artikel, die direkt in die
individuelle Konsumtion eingehn, worin daher Revenue als
Revenue verausgabt werden kann.\nbsp{} Zweitens ist ebenso
klar: Nur f\"ur \emph{diesen Teil} des
Produktenaustauschs ist es richtig, da\ss{} die Zufuhr des
Produzenten = Nachfrage f\"ur andre Produkte, die er
konsumieren will.\nbsp{} Hier handelt es sich in der Tat nur
um einfachen Warenaustausch.\nbsp{} Statt seine Lebensmittel
selbst zu produzieren, produziert er die Lebensmittel des
andren, der seine produziert.\nbsp{} Kein Verh\"altnis von
Revenue zu Kapital tritt herein, Revenue in der einen Form
konsumabler Artikel tauscht sich aus gegen Revenue in einer
andren Form konsumabler Artikel, also in der Tat konsumable
Artikel gegen konsumable Artikel.\nbsp{} Da\ss{} beide
Revenue sind, bestimmt nicht ihren Austauschproze\ss{},
sondern da\ss{} beide konsumable Artikel sind.\nbsp{} Ihre
Formbestimmtheit als Revenue tritt hier gar nicht
herein.\nbsp{} Sie zeigt sich allerdings im Gebrauchswert der
wechselseitigen Waren, da\ss{} beide in die individuelle
Konsumtion eingehn, was aber wieder nichts hei\ss{}t, als
da\ss{} ein Teil konsumabler Produkte sich gegen einen
andern Teil konsumabler Produkte austauscht.\par\endgroup{}

\begingroup{}Die Form der Revenue kann nur eingreifen oder
hervortreten, wo die Form des Kapitals ihr
gegen\"ubertritt.\nbsp{} Aber selbst in diesem Falle
falsch, was Say\hyperlink{mia.mew26.1p205_an77}{\textsuperscript{262}} und andre
Vulg\"ar\"okonomen behaupten, da\ss{}, wenn A seine
Leinwand nicht verkaufen oder nur unter ihrem Preise
verkaufen kann -- i.e. den Teil seiner Leinwand, den er
selbst als Revenue aufessen will --, dies geschieht,
weil B, C etc. zuwenig Weizen, Fleisch usw. produziert
haben. Es kann sein, weil sie nicht genug davon produziert
haben. Aber es kann auch sein, weil A zuviel Leinwand
produziert hat. Denn gesetzt, B, C etc, haben genug Weizen
etc., um alle Leinwand von A zu kaufen, so kaufen sie sie
dennoch nicht, weil nur ein bestimmtes Quantum Leinwand von
ihnen \emph{konsumiert} wird. Oder es kann auch sein, weil A
mehr Leinwand produziert hat, als der Teil ihrer Revenue
ist, der \"uberhaupt in Kheidungsstoffen ausgelegt werden
kann, also absolut, weil jeder nur ein bestimmtes Quantum
seines Produkts in Revenue auslegen kann und die
Leinwandproduktion von A gr\"o\ss{}re Revenue
voraussetzt, als \"uberhaupt vorhanden ist.
L\"acherlich ist es aber da, wo es sich nur von Austausch
von Revenue gegen Revenue handelt, vorauszusetzen, da\ss{}
nicht der Gebrauchswert des Produkts, sondern die
Quantit\"at dieses Gebrauchswerts das Verlangte ist, also
wieder zu vergessen, da\ss{} es in \emph{diesem} Austausch sich nur um
Befriedigung von Bed\"urfnissen handelt, nicht, wie bei
dem Tauschwert, um Quantit\"at.\par\endgroup{}

\begingroup{}Aber jeder will lieber viel Quantum von einem
Artikel wie wenig.\nbsp{} Wenn dies die Schwierigkeit
l\"osen soll, so ist \(\Vert{}\)382\(\vert{}\) absolut
nicht einzusehn, warum der Leinwandproduzent, statt seine
Leinwand gegen andre Konsumtionsartikel auszutauschen und
diese en masse auf zut\"urmen, er nicht den einfachern
Proze\ss{} macht, einen Teil seiner Revenue in
\"uberfl\"ussiger Leinwand zu genie\ss{}en.\nbsp{}
Warum verwandelt er \"uberhaupt seine Revenue aus der
Form Leinwand in andre Formen?\nbsp{} Weil er andre
Bed\"urfnisse als nur nach Leinwand zu befriedigen
hat.\nbsp{} Warum verzehrt er selbst nur einen bestimmten
Teil Leinwand?\nbsp{} Weil nur ein quantitativ bestimmter
Teil Leinwand Gebrauchswert f\"ur ihn hat.\nbsp{} Aber
dasselbe gilt f\"ur B, C etc.\nbsp{} Wenn B Wein und G
B\"ucher und D Spiegel verkauft, so zieht er vielleicht
vor, das Surplus seiner Revenue in seinem eignen Produkt,
Wein, Buch, Spiegel, zu verzehren als in Leinwand.\nbsp{} Es
kann also nicht gesagt werden, da\ss{} es absolut
n\"otig ist, da\ss{} zuwenig Wein, Buch, Spiegel
produziert ist, weil A seine in Leinwand bestehende Revenue
gar nicht (oder nicht ihrem Wert entsprechend) in Wein,
Buch, Spiegel verwandeln kann.\nbsp{} Noch l\"acherlicher
aber, wenn dieser Austausch von Revenue gegen Revenue
-- dieser eine Teil des Warenaustauschs -- dem
ganzen Warenaustausch untergeschoben wird.\par\endgroup{}

\begingroup{}Also einen Teil des Produkts haben wir
disponiert.\nbsp{} Ein Teil der konsumablen Produkte wechselt
die H\"ande zwischen den Produzenten dieser konsumablen
Produkte selbst.\nbsp{} Jeder derselben verzehrt einen Teil
seiner Revenue (Profit und Salair) statt in seinem
konsumablen Produkt in dem konsumablen Produkt des andren,
und zwar kann er das nur, sofern der andre wechselseitig
statt des eignen das fremde konsumable Produkt
verzehrt.\nbsp{} Es ist dasselbe, als h\"atte jeder den
Teil seines konsumablen Produkts verzehrt, der seine eigne
Revenue darstellt.\par\endgroup{}

\begingroup{}F\"ur den ganzen Rest der Produkte aber treten
komphiziertere Verh\"altnisse ein, und erst hier treten
sich die ausgetauschten Waren als Revenue und Kapital, also
nicht nur als Revenue, gegen\"uber.\par\endgroup{}

\subsection{[b)\nbsp{} Austausch von Revenue gegen
Kapital]}

\begingroup{}Zun\"achst ist zu unterscheiden.\nbsp{} In allen
Produktionszweigen stellt ein Teil des Gesamtprodukts
Revenue vor, zugesetzte Arbeit (w\"ahrend des Jahrs),
Profit und Salair.\nbsp{} \(\{\)Rente, Zins etc.\nbsp{} Teile
des Profits; die Einnahme der Staatsschei\ss{}kerls Teil
von Profit und Salair; die Einnahme der andren unproduktiven
Arbeiter ist der Teil des Profits und Salairs, den sie mit
ihren unproduktiven
Arbeiten kaufen, vermehrt also nicht das als Profit und
Salair existierende Produkt, sondern bestimmt nur, wieviel
sie von demselben verzehren, wieviel Arbeiter und
Kapitalisten selbst.\(\}\) Aber nur in einem Teil der
Produktionssph\"aren kann der Revenue vorstellende Teil
des Produkts unmittelbar in natura in die Revenue eingehn
oder seinem \emph{Gebrauchswert} nach als Revenue verzehrt
werden.\nbsp{} Alle Produkte, die \emph{nur}
Produktionsmittel darstellen, k\"onnen nicht in natura,
in ihrer unmittelbaren Form als Revenue, verzehrt werden,
sondern nur ihr \emph{Wert}.\nbsp{} Dieser aber mu\ss{}
verzehrt werden in den Produktionszweigen, die unmittelbar
konsumable Artikel produzieren.\nbsp{} Ein Teil der
Produktionsmittel m\"ogen unmittelbare Konsumtionsmittel
sein, das eine oder das andre, je nach der Anwendung, wie
ein Pferd, ein Wagen
usw.\nbsp{} Ein Teil der unmittelbaren Konsumtionsmittel
m\"ogen Produktionsmittel sein, wie Korn f\"ur
Kornbranntwein, Weizen als Samen usw.\nbsp{} Fast alle
Konsumtionsmittel selbst k\"onnen als Exkremente der
Konsumtion wieder in den Produktionsproze\ss{} eingehn,
z.B. abgenutzte und halbverfaulte Leinwandlumpen in die
Papierfabrikation.\nbsp{} Aber niemand produziert Leinwand,
damit sie als Lumpen zum Rohmaterial des Papiers
werde.\nbsp{} Diese Form bekommt sie erst, nachdem das
Produkt der Leinweberei als solches in die Konsumtion
eingegangen.\nbsp{} Erst als Exkrement dieser Konsumtion, als
Residuum und Produkt des Konsumtionsprozesses kann es dann
wieder als Produktionsmittel in eine neue
Produktionssph\"are eingehn.\nbsp{} Dieser case\hyperlink{mia.mew26.1p207_fn1}{\textsuperscript{263}} geh\"ort
also nicht hierher.\par\endgroup{}

\begingroup{}Die Produkte also -- von denen der aliquote
Teil, der Revenue darstellt, zwar dem Wert, aber nicht dem
Gebrauchswert nach, von ihren eignen Produzenten verzehrt
werden kann (so da\ss{} sie also den Teil z.B. ihrer
Maschinen, der Salair und Profit darstellt, verkaufen
m\"ussen, um ihn zu verzehren, [da sie] nicht
mit ihm als Maschine irgendein individuelles Bed\"urfnis
unmittelbar befriedigen k\"onnen) -- k\"onnen
ebensowenig von den Produzenten andrer Produkte verzehrt
werden, k\"onnen nicht in ihre individuelle Konsumtion
eingehn, k\"onnen also keinen Teil der Produkte bilden,
worin sie ihre Revenue verausgaben, da dies dem
Gebrauchswert dieser Waren widerspricht, ihr Gebrauchswert
der Natur der Sache nach individuelle Konsumtion
\emph{ausschlie\ss{}t}.\nbsp{} Die Produzenten dieser
inkonsumablen Produkte k\"onnen also nur ihren
\emph{Tauschwert} verzehren, d.h., sie m\"ussen sie
vorher in Geld verwandeln, um dies Geld
r\"uckzuverwandeln in konsumable Waren.\nbsp{} Aber an wen
sollen sie \(\Vert{}\)383\(\vert{}\) dieselben
verkaufen?\nbsp{} An Produzenten andrer individuell
inkonsumabler Produkte?\nbsp{} Dann h\"atten sie
blo\ss{} ein inkonsumables Produkt an der Stelle des
andren.\nbsp{} Es ist aber unterstellt, da\ss{} dieser Teil
der Produkte ihre Revenue bildet; da\ss{} sie dieselben
verkaufen, um ihren Wert in konsumablen Produkten
aufzuzehren.\nbsp{} Sie k\"onnen dieselben also nur
verkaufen an die Produzenten individuell konsumabler
Produkte.\par\endgroup{}

\begingroup{}Dieser Teil des Warenaustauschs stellt Austausch
von Kapital des einen gegen Revenue des andren und von
Revenue des einen gegen Kapital des andren dar.\nbsp{} Nur
ein Teil des Gesamtprodukts des Produzenten von konsumablen
Produkten stellt Revenue dar; der andre stellt konstantes
Kapital dar.\nbsp{} Weder kann er ihn selbst verzehren, noch
kann er ihn gegen konsumable Produkte andrer
austauschen.\nbsp{} Er kann weder den Gebrauchswert dieses
Teils des Produkts in natura verzehren noch seinen Wert
verzehren, indem er ihn gegen andre konsumable Produkte
austauscht.\nbsp{} Er mu\ss{} ihn vielmehr
r\"uckverwandehn in die Naturahelemente seines capital
constant.\nbsp{} Er mu\ss{} diesen Teil seines Produkts
\emph{industriell konsumieren}, d.h., als Produktionsmittel
verbrauchen.\nbsp{} Sein Produkt ist aber seinem
Gebrauchswert nach nur f\"ahig, in die individuelle
Konsumtion einzugehn; er kann es also nicht in natura wieder
in seine eignen Produktionselemente
r\"uckverwandeln.\nbsp{} Sein Gebrauchswert schlie\ss{}t
die \emph{industrielle Konsumtion} aus.\nbsp{} Er kann also
nur seinen \emph{Wert} industriell konsumieren [durch
Verkauf] an die Produzenten jener Produktionsehemente
seines Produkts.\nbsp{} Diesen Teil seines Produkts kann er
weder in natura verzehren, noch kann er seinen Wert
verzehren, indem er es verkauft gegen andre individuell
konsumable Produkte.\nbsp{} Sowenig dieser Teil seines
Produkts in seine eigne Revenue eingehn kann, sowenig kann
er aus der Revenue der Produzenten andrer individuell
konsumabler Produkte ersetzt werden, denn dies w\"are nur
m\"oglich, wenn er sein Produkt gegen ihr Produkt
austauschte, also den Wert seines Produkts \emph{verzehrte},
was nicht geschehn kann.\nbsp{} Da aber dieser Teil seines
Produkts, so gut wie der andre Teil desselben, den er als
Revenue verzehrt, seinem Gebrauchswert nach nur als Revenue
verzehrt werden kann, in die individuelle Konsumtion eingehn
mu\ss{}, konstantes Kapital nicht ersetzen kann, so
mu\ss{} er eingehn in die Revenue der Produzenten von
inkonsumablen Produkten, mu\ss{} gegen den Teil ihrer
Produkte sich austauschen, deren Wert sie verzehren
k\"onnen oder der ihre Revenue darstellt.\par\endgroup{}

\begingroup{}Betrachten wir diesen Austausch von seiten jedes der
Austauschenden, so stellt er f\"ur A, den Produzenten des
konsumablen Produkts, Verwandlung von Kapital in Kapital
vor.\nbsp{} Er verwandelt den Teil seines Gesamtprodukts, der
gleich dem Wert des in demselben enthaltnen konstanten
Kapitals, wieder in die Naturalform zur\"uck, worin er
als konstantes Kapital wirken kann.\nbsp{} Vor wie nach dem
Austausch stellt es dem Wert nach nur konstantes Kapital vor.\nbsp{}
F\"ur B, umgekehrt, den Produzenten des inkonsumablen
Produkts, stellt der Austausch blo\ss{}e Verwandlung der
Revenue aus einer Form in die andre vor.\nbsp{} Er verwandelt
den Teil seines Gesamtprodukts, der seine Revenue bildet,
gleich dem Teil des Gesamtprodukts, der neuzugesetzte Arbeit
darstellt, seine eigne (Kapital und Arbeiter) Arbeit
darstellt, erst in die Naturalform, worin er es als Revenue
verzehren kann.\nbsp{} Vor wie nach dem Austausch stellt es
dem Wert nach nur seine Revenue vor.\par\endgroup{}

\begingroup{}Betrachten wir das Verh\"altnis von beiden Seiten,
so tauscht A sein konstantes Kapital aus gegen die Revenue
von B und B seine Revenue gegen das konstante Kapital
A.\nbsp{} Die Revenue von B ersetzt das konstante Kapital von
A, und das konstante Kapital von A ersetzt die Revenue von
B.\par\endgroup{}

\begingroup{}In dem Austausch selbst \(\{\)abgesehn von den
Zwecken der Austauschenden\(\}\) treten sich nur Waren
gegen\"uber -- und findet einfacher Warenaustausch
statt --, die sich blo\ss{} als Waren aufeinander
beziehen und denen die Bestimmungen von Revenue und Kapital
gleichg\"ultig sind.\nbsp{} Blo\ss{} der verschiedne
\emph{Gebrauchswert} dieser Waren zeigt, da\ss{} die einen
nur f\"ur die industrielle Konsumtion und die andren nur
f\"ur die individuelle Konsumtion dienen, in sie eingehn k\"onnen.\nbsp{}
Die verschiedne Nutzanwendung der verschiednen
Gebrauchswerte der verschiednen Waren f\"allt aber in die
Konsumtion und geht ihren Austauschproze\ss{} als Waren
nichts an.\nbsp{} Ganz anders, wenn das Kapital des
Kapitalisten sich in Arbeitslohn verwandelt und die Arbeit
in Kapital.\nbsp{} Hier treten sich die Waren nicht als
einfache Waren gegen\"uber, sondern das Kapital als
Kapital.\nbsp{} In dem eben betrachteten Austausch treten
sich Verk\"aufer und K\"aufer nur als solche, nur als
einfache Warenbesitzer, gegen\"uber.\par\endgroup{}

\begingroup{}Es ist ferner klar: Alles blo\ss{} f\"ur
die individuelle Konsumtion bestimmte Produkt oder alles in
die individuelle Konsumtion eingehnde Produkt, sofern es in
dieselbe eingeht, kann nur gegen Revenue ausgetauscht
werden.\nbsp{} Da\ss{} es nicht industriell konsumiert
werden kann, hei\ss{}t eben, da\ss{} es nur als Revenue,
i.e. nur individuell, konsumiert werden kann.\nbsp{}
\(\{\)Wie oben bemerkt, hier abstrahiert von der Verwandlung
von Profit in Kapital.\(\}\)\par\endgroup{}

\begingroup{}Ist A
Produzent von nur individuell konsumablem Produkt, so
sei seine Revenue = 1/3 seines
Gesamtprodukts, sein konstantes Kapital =
2/3.\nbsp{} Das erste
1/3 verzehrt er nach der Voraussetzung
selbst, ob er \(\Vert{}\)384\(\vert{}\) es nun
ganz selbst in natura verzehrt oder nur teilweise oder gar
nicht, oder ob er seinen Wert in andren Konsumtionsartikeln
verzehrt; die Verk\"aufer dieser Konsumtionsartikel
verzehren ihre eigne Revenue dann in dem Produkt von
A.\nbsp{} Der Teil des konsumablen Produkts also, der die
Revenue der Produzenten der konsumabhen Produkte vorstellt,
wird also entweder unmittelbar von ihnen verzehrt oder mittelbar, indem sie
untereinander die von ihnen zu verzehrenden Produkte
austauschen; dieser Teil also, wo sich \emph{Revenue gegen
Revenue austauscht} -- hier ist es dasselbe, als
wenn A die Produzenten aller konsumablen Produkte
vorstellte.\nbsp{} 1/3 dieser
Gesamtmasse, den aliquoten Teil, der seine Revenue
darstellt, verzehrt er selbst.\nbsp{} Dieser Teil stellt aber
exakt das Quantum der Arbeit dar, die Kategorie A
w\"ahrend des Jahrs ihrem konstanten Kapital
zugef\"ugt hat, und dieses Quantum ist gleich der
Totalsumme von Salairen und Profiten, die von der Kategorie
A w\"ahrend des Jahres produziert wurden.\par\endgroup{}

\begingroup{}Die andren 2/3 des
Gesamtprodukts der Kategorie A sind gleich dem Wert des
konstanten Kapitals, m\"ussen also ersetzt werden durch
das Produkt der j\"ahrlichen Arbeit der Kategorie B, die
inkonsumable und nur in die industrielle Konsumtion als
Produktionsmittel in den Produktionsproze\ss{} eingehnde
Produkte liefert.\nbsp{} Da aber diese
2/3 des Gesamtprodukts A ganz so gut
wie das erste its in die individuelle Konsumtion eingehn
m\"ussen, so werden sie eingetauscht von den Produzenten
der Kategorie B mit dem Teil ihres Produkts, der ihre
Revenue darstellt.\nbsp{} Die Kategorie A hat also den
konstanten Teil ihres Gesamtprodukts ausgetauscht gegen
seine urspr\"ungliche Naturalform, r\"uckverwandelt
gegen die neugelieferten Produkte der Kategorie B, aber die
Kategorie B hat nur gezahlt mit dem Teil ihres Produkts, der ihre
Revenue vorstellt, aber von ihr selbst nur in den Produkten
von A konsumiert werden kann.\nbsp{} Sie hat also in der Tat
mit ihrer neuzugesetzten Arbeit bezahlt, die sich ganz in
dem Teil des Produkts B darstellt, der gegen die letzten
2/3 des Produkts A ausgetauscht
wird.\nbsp{} Das Gesamtprodukt A tauscht sich also gegen
Revenue aus oder geht ganz in die individuelle Konsumtion
ein.\nbsp{} Andrerseits legt sich (nach der Voraussetzung, da
die Verwandlung von Revenue in Kapital au\ss{}er Frage
hier bleibt, =0 vorausgesetzt ist) auch die \emph{ganze
Revenue} der Gesellschaft aus in dem Produkt A; denn die
Produzenten von A verzehren ihre Revenue in A, und so tun
die Produzenten der Kategorie B.\nbsp{} Und au\ss{}er
diesen Kategorien existiert keine.\par\endgroup{}

\begingroup{}Das Gesamtprodukt A wird verzehrt, obgleich
2/3 capital constant in ihm enthalten
sind, die von den Produzenten von A nicht verzehrt werden
d\"urfen, sondern in die Naturalform ihrer
Produktionselemente r\"uckverwandelt werden
m\"ussen.\nbsp{} Das Gesamtprodukt A ist gleich der
Gesamtrevenue der Gesellschaft.\nbsp{} Die Gesamtrevenue der
Gesellschaft stellt aber die Summe der Arbeitszeit dar, die
sie w\"ahrend des Jahrs dem vorhandnen capital constant
zugesetzt hat.\nbsp{} Obgleich nun das Gesamtprodukt A nur zu
1/3 aus neuzugesetzter Arbeit und zu
2/3 aus vergangner und zu ersetzender
Arbeit besteht, so
kann es ganz von der neuzugesetzten Arbeit gekauft werden,
weil 2/3 dieser gesamten
j\"ahrlichen Arbeit nicht in ihren eignen Produkten,
sondern in den Produkten von A verzehrt werden
m\"ussen.\nbsp{} A wird von 2/3 mehr
neuzugesetzter Arbeit, als es selbst enth\"alt, ersetzt,
weil diese 2/3 die in B zugesetzte
Arbeit sind und B diese 2/3 nur
individuell in A, wie A dieselben 2/3
nur industriell in B konsumieren kann.\nbsp{} Also das
Gesamtprodukt A kann erstens ganz konsumiert werden als
Revenue, und zugleich kann sein konstantes Kapital ersetzt
werden.\nbsp{} Oder vielmehr wird es nur ganz als Revenue
konsumiert, weil 2/3 desselben ersetzt
werden von den Produzenten des konstanten Kapitals, die den
Teil ihres Produkts, der ihre Revenue vorstellt, nicht in
natura verzehren k\"onnen, sondern in A, also durch
Austausch gegen die 2/3 von A,
verzehren m\"ussen.\par\endgroup{}

\begingroup{}Damit h\"atten wir \"uber die letzten
2/3 von A verf\"ugt.\par\endgroup{}

\begingroup{}Es ist klar, da\ss{} es nichts zur Sache tut,
wenn eine dritte Kategorie C existiert, deren Produkte
sowohl industriell als individuell konsumabel sind; z.B.
Korn vom Menschen oder vom Vieh, oder als Samen oder als
Brot; Wagen, Pferde, Vieh etc.\nbsp{} Soweit diese Produkte
in die individuelle Konsumtion eingehn, m\"ussen sie als
Revenue von ihren eignen Produzenten direkt oder indirekt
verzehrt werden oder von den Produzenten (direkt oder
indirekt) des Teils des konstanten Kapitals, der in ihnen
enthalten ist.\nbsp{} Sie fallen also dann unter A.\nbsp{}
Soweit sie nicht in die individuelle Konsumtion eingehn,
fahlen sie in B.\par\endgroup{}

\begingroup{}Der Proze\ss{} dieser zweiten Sorte Austausch,
wo nicht Revenue gegen Revenue ausgetauscht wird, sondern Kapital
gegen Revenue, wo das ganze capital constant sich
schlie\ss{}lich in Revenue, also in neuzugesetzte Arbeit
aufl\"osen mu\ss{} -- kann doppelt vorgestellt
werden.\nbsp{} Das Produkt von A sei z.B. Leinwand.\nbsp{} Die
2/3 Leinwand, die = dem capital
constant von A, (oder ihr Wert) zahlen Garn, Maschinerie,
mati\`eres instrumentales.\nbsp{} Aber der Garnfabrikant
und Maschinenfabrikant \(\Vert{}\)385\(\vert{}\)
k\"onnen von diesem Produkt nur soviel verzehren, als
ihre eigene Revenue vorstellt.\nbsp{} Der Leinwandfabrikant
zahlt den ganzen Preis von Garn und Maschinerie mit den
2/3 dieses Produkts.\nbsp{} Damit hat
er also dem Spinner und Maschinisten sein ganzes Produkt
ersetzt, das als capital constant in die Leinwand
einging.\nbsp{} Aber dies Gesamtprodukt ist selbst gleich
capital constant und Revenue, gleich einem Teil der vom
Spinner und Maschinisten zugesetzten Arbeit und gleich einem
andren Teil, der den Wert ihrer eignen Produktionsmittel,
also f\"ur den Spinner Flachs, \"Ol, Maschine, Kohle
etc., f\"ur den Maschinisten Kohle, Eisen, Maschine etc,
vorstellt.\nbsp{} Das = 2/3 konstante
Kapital von A hat also das Gesamtprodukt von Spinner und
Maschinist ersetzt, ihr konstantes Kapital plus der von ihnen zugesetzten
Arbeit, ihr Kapital plus ihrer Revenue.\nbsp{} Aber sie
k\"onnen nur ihre Revenue in A verzehren.\nbsp{} Nach
Abzug des Teils von den 2/3 A, der
gleich ihrer Revenue, zahlen sie mit dem Rest ihr
Rohmaterial und Maschinerie.\nbsp{} Diese aber haben nach der
Voraussetzung kein capital constant zu ersetzen.\nbsp{} Es
kann nur soviel von ihrem Produkt in das Produkt A, also
auch in die Produkte, die Mittel zur Produktion von A sind,
eingehn, als A zahlen kann.\nbsp{} A kann aber mit den
2/3 nur soviel zahlen, als B mit
seiner Revenue kaufen kann, d.h., als das von B
eingetauschte Produkt Revenue, neuzugesetzte Arbeit
darstellt.\nbsp{} H\"atten die Produzenten der letzten
Produktionselemente von A dem Spinner ein Quantum ihres
Produkts zu verkaufen, das einen Teil ihres eignen capital
constant vorstellte, mehr vorstellte als die Arbeit, die sie
ihrem capital constant zugef\"ugt haben, so k\"onnten
sie die Zahlung nicht in A annehmen, weil sie einen Teil
dieses Produkts nicht verzehren k\"onnten.\nbsp{} Also
findet das Gegenteil statt.\par\endgroup{}

\begingroup{}Gehn wir die umgekehrte Stufenleiter.\nbsp{}
Nehmen wir an, die Gesamtleinwand = 12 Tagen.\nbsp{} Das
Produkt des Flachsbauers, Eisenfabrikanten etc. = 4 Tagen;
dieses Produkt verkauft an Spinner und Maschinist\hyperlink{mia.mew26.1p212_fn1}{\textsuperscript{264}}, die ihm
wieder 4 Tage zusetzen; diese verkaufen an den Weber, der
wieder 4 Tage zusetzt.\nbsp{} 1/3
seines Produkts kann der Leinweber nun selbst konsumieren; 8
Tage ersetzen ihm sein capital constant und zahlen das
Produkt von Spinner und Maschinist; diese k\"onnen von
den 8 Tagen 4 verzehren, und mit den andern 4 zahlen sie
Flachsbauer etc, und ersetzen damit ihr capital constant;
die letztren haben sich mit den letzten 4 Tagen in Leinwand
nur ihre Arbeit zu ersetzen.\par\endgroup{}

\begingroup{}Die Revenue, obgleich sie in allen 3 F\"allen
gleich gro\ss{}, = 4 Tagen, unterstellt ist, nimmt aber
verschiednes Verh\"altnis in den Produkten der 3 Klassen Produzenten ein, die
zum Produkt A konkurrieren.\nbsp{} Bei dem Leinweber ist sie
1/3 seines Produkts, =
1/3 [von] 12, bei dem
Spinner und M[aschinisten] gleich
1/2 seines Produkts, =
1/2 [von] 8, bei dem
Flachsbauer = seinem Produkt, = 4.\nbsp{} In bezug auf das
Gesamtprodukt ist sie aber ganz dasselbe, =
1/3 [von] 12, = 4.\nbsp{}
Aber bei dem Weber erscheint die neuzugesetzte Arbeit von
Spinner, Maschinist und Flachsbauer als konstantes
Kapital.\nbsp{} Bei dem Spinner und Maschinist erscheint die
neuzugesetzte Arbeit von ihnen selbst und [dem]
Flachsbauer als Gesamtprodukt und die Arbeitszeit des
Flachsbauers als konstantes Kapital.\nbsp{} Bei dem
Flachsbauer h\"ort dieser Schein des konstanten Kapitals
auf.\nbsp{} Deswegen kann z.B. der Spinner in demselben
Verh\"altnis Maschinerie, konstantes Kapital
\"uberhaupt anwenden als der Weber.\nbsp{} Z.B. 1/3
[:2/3].\nbsp{} Aber erstens
mu\ss{} die Summe (die Gesamtsumme) des in der Spinnerei
angewandten Kapitals kleiner sein als das in der Weberei
angewandte, da ihr Gesamtprodukt als konstantes Kapital
eingeht in die Weberei.\nbsp{} Zweitens, wenn bei ihm
ebenfalls das Verh\"altnis von 1/3
: 2/3, so w\"urde sein konstantes
Kapital = 16/3 sein, seine zugesetzte
Arbeit = 8/3; die eine gleich 5
1/3 Arbeitstage, die andre = 2
2/3.\nbsp{} Es w\"urden dann
verh\"altnism\"a\ss{}ig mehr Arbeitstage enthalten
sein in dem Zweig, der ihm Flachs etc. liefert.\nbsp{} Statt
4 Tage h\"atte er hier deshalb 5
1/3 zu zahlen f\"ur neuzugesetzte
Arbeitszeit.\par\endgroup{}

\begingroup{}Es versteht sich ganz von selbst, da\ss{} nur
der Teil des konstanten Teils der Kategorie A durch neue
Arbeit zu ersetzen ist, der in den Verwertungsproze\ss{}
von A eingeht, d.h. w\"ahrend dem Arbeitsproze\ss{} von
A konsumiert wird.\nbsp{} Ganz gehn ein das Rohmaterial die
mati\`eres instrumentales und das d\'echet des
capital fixe.\nbsp{} Der \"ubrige Teil des capital fixe
geht nicht ein, ist also auch nicht zu ersetzen.\par\endgroup{}

\begingroup{}Ein gro\ss{}er Teil des vorhandnen capital
constant, gro\ss{} im Verh\"altnis, worin sich das
capital fixe zum Gesamtkapital verh\"alt, braucht also
j\"ahrlich nicht durch neue Arbeit ersetzt zu
werden.\nbsp{} Deswegen kann doch die Masse (absolut)
gro\ss{} sein, aber sie ist nicht gro\ss{} im
Verh\"altnis zum Gesamtprodukt (j\"ahrlichen).\nbsp{}
Dieser \emph{ganze Teil des capital constant} in A und B,
der bestimmend in die Profitrate eintritt (wenn der Mehrwert
gegeben ist), tritt nicht bestimmend in die aktuelle
Reproduktion des capital fixe ein.\nbsp{} Je
gr\"o\ss{}er dieser Teil im Verh\"altnis zum
Gesamtkapital -- auf je gr\"o\ss{}rer Stufenleiter
von vorhandnem, vorausgesetztem capital fixe produziert wird
--, um so gr\"o\ss{}er wird die \emph{aktuelle Masse
der Reproduktion} sein, die auf Ersatz des
verschli\ss{}nen capital fixe verwandt wird, aber um so
relativ kleiner die \emph{proportionelle} Masse im
Verh\"altnis zum Gesamtkapital.\par\endgroup{}

\begingroup{}Gesetzt, die Reproduktionszeit
(\emph{durchschnittliche}) aller Art von capital fixe sei 10
Jahre.\nbsp{} \(\Vert{}\)386\(\vert{}\) Nehmen
wir an, die verschiednen Sorten capital fixe schlagen um in
20, 17, 15, 12, 11, 10, 8, 6, 4, 3, 2, 1,
4/6 und 2/6
Jahren (14 Sorten), so w\"urde das capital fixe
\emph{durchschnittlich} umschlagen in 10 Jahren.\hyperlink{mia.mew26.1p213_an78}{\textsuperscript{265}}\par\endgroup{}

\begingroup{}Durchschnittlich w\"are also das
Kapital in 10 Jahren zu ersetzen.\nbsp{} Betr\"uge das
gesamte capital fixe 1/10 des
Gesamtkapitals, so w\"are von diesem
1/10 des Gesamtkapitals nur
1/100 j\"ahrlich zu
ersetzen.\par\endgroup{}

\begingroup{}Besteht es aus 1/3, so ist
1/30 des Gesamtkapitahs j\"ahrlich
zu ersetzen.\par\endgroup{}

\begingroup{}Aber vergleichen wir nun fixe Kapitalien von
verschiednen Reproduktionszeiten, das, was 20 Jahre braucht,
z.B., im Gegensatz zu dem, was 1/3
Jahr braucht.\par\endgroup{}

\begingroup{}Von dem fixen Kapital, was
sich in 20 Jahren reproduziert, ist nur
1/20 j\"ahrlich zu ersetzen.\nbsp{}
Betr\"agt es daher 1/2 des
Gesamtkapitals, so ist nur 1/40 des
Gesamtkapitals j\"ahrlich zu ersetzen, und betr\"agt
es selbst 4/5 des Gesamtkapitals, so
ist nur 4/100 =
1/25 des Gesamtkapitals j\"ahrlich
zu ersetzen.\nbsp{} Betr\"agt dagegen das Kapital, was
2/6 des Jahrs zu seiner Reproduktion
braucht, d.h. 3\(\times\) im Jahr umschl\"agt, nur
1/10 des Kapitals, so ist das capital
fixe 3\(\times\) im Jahr zu ersetzen, also
3/10 des Kapitals im Jahr zu ersetzen,
= beinahe 1/3 des
Gesamtkapitals.\nbsp{} Im Durchschnitt, je gr\"o\ss{}er
das capital fixe im Verh\"altnis zum Gesamtkapitah, desto
gr\"o\ss{}er seine
\emph{verh\"altnism\"a\ss{}ige} (nicht absolute)
Reproduktionszeit, und je kleiner, desto kleiner seine
\emph{verh\"altnism\"a\ss{}ige}
Reproduktionszeit.\nbsp{} Handwerkszeug bildet einen viel
kleinren Teil des handwerksm\"a\ss{}igen Kapitals als
Maschinerie von dem maschinenm\"a\ss{}igen
Kapital.\nbsp{} Aber das Handwerkszeug ist viel
verg\"anglicher als die Maschine.\par\endgroup{}

\begingroup{}Obgleich mit der absoluten Gr\"o\ss{}e des
capital fixe die absolute Gr\"o\ss{}e seiner
Reproduktion -- oder sein d\'echet --
w\"achst, f\"allt meistens die proportionelle, in so
far as\hyperlink{mia.mew26.1p214_fn1}{\textsuperscript{266}} seine
Umschlagszeit, seine Dauer, meist im Verh\"altnis mit
seiner Gr\"o\ss{}e w\"achst.\nbsp{} Es beweist dies
u.a., da\ss{} die Masse der Maschinen oder capital fixe
reproduzierenden Arbeit in gar keinem Verh\"altnis zur
Arbeit steht, die diese Maschine originell produziert hat
(bei gleichbleibenden Produktionsbedingungen), indem das
j\"ahrliche d\'echet nur zu ersetzen ist.\nbsp{}
W\"achst die Produktivit\"at der Arbeit, wie sie in
diesem Zweig best\"andig tut, so verringert sich noch
mehr das Quantum der zur Reproduktion dieses Teils des
capital constant erforderlichen Arbeit.\nbsp{} Es sind
allerdings einzurechnen die t\"aglichen Konsumtionsmittel
der Maschine (die aber direkt mit der im Maschinenbau selbst
verwendeten Arbeit nichts zu tun haben).\nbsp{} Aber die
Maschine, die blo\ss{} Kohle und etwas \"Ol oder Talg
braucht, lebt unendlich di\"atetischer wie der Arbeiter,
nicht nur der Arbeiter, den sie ersetzt, sondern der
Arbeiter, der sie selbst baut.\par\endgroup{}

\subsection{[c)\nbsp{} Austausch von Kapital gegen
Kapital]}

\begingroup{}Wir haben nun disponiert \"uber das Produkt
der ganzen Kategorie A und \"uber einen Teil des Produkts
der Kategorie B.\nbsp{} A wird ganz verzehrt:
1/3 von seinen eignen Produzenten,
2/3 A von den Produzenten von B, die
ihre eigne Revenue nicht in ihrem eignen Produkt aufessen
k\"onnen.\nbsp{} Die 2/3 A, worin
sie den Wertteil ihres Produkts B aufessen, der Revenue
vorstellt, ersetzen zugleich den Produzenten A in natura ihr
capital constant oder liefern ihnen die Waren, die sie \emph{industriell
konsumieren}.\nbsp{} Aber damit, mit dem ganz
aufgege\ss{}nen Produkt A und den
2/3 A, die von B als capital constant
ersetzt werden, ist auch \"uber den \emph{ganzen} Teil
des Produkts verf\"ugt, der die j\"ahrlich
neuzugesetzte Arbeit repr\"asentiert.\nbsp{} Diese Arbeit
kann also keinen andren Teil des Gesamtprodukts
kaufen.\nbsp{} In der Tat ist die ganze j\"ahrlich
zugesetzte Arbeit (von der Kapitalisierung des Profits
abgesehn) gleich der \emph{in} A \emph{enthaltnen
Arbeit}.\nbsp{} Denn 1/3 A, das von
seinen eignen Produzenten konsumiert wird, stellt die von
ihnen den 2/3 A, die das konstante
Kapital von A bilden, w\"ahrend des Jahrs neuzugesetzte
Arbeit vor.\nbsp{} Au\ss{}er dieser Arbeit, die sie in
ihrem eignen Produkt aufessen, haben sie keine
verrichtet.\nbsp{} Und die andren 2/3
A, die von den Produkten von B ersetzt und von den
Produzenten von B konsumiert werden, stellen alle
Arbeitszeit vor, die die Produzenten von B ihrem eignen
capital constant zugef\"ugt haben.\nbsp{} Mehr haben sie
nicht in Arbeit zugef\"ugt, und mehr haben sie nicht zu
\(\Vert{}\)387\(\vert{}\)
konsumieren.\par\endgroup{}

\begingroup{}Produkt A stellt seinem \emph{Gebrauchswert} nach den
Gesamtteil des j\"ahrlichen Gesamtprodukts, der in die
individuelle Konsumtion j\"ahrlich eingeht.\nbsp{} Es
stellt seinem \emph{Tauschwert} nach das Gesamtquantum der
w\"ahrend des Jahrs von den Produzenten neuzugesetzten
Arbeit vor.\par\endgroup{}

\begingroup{}Aber so behalten wir als \emph{Residuum} einen
dritten Teil des Gesamtprodukts, dessen konstituierende
Bestandteile in ihrem Austausch weder Austausch von Revenue
gegen Revenue noch von Kapital gegen Revenue und umgekehrt
darstellen k\"onnen.\nbsp{} Es ist dies der Teil der
Produkte B, der das konstante Kapital von B vorstellt.\nbsp{}
Dieser Teil geht nicht in die Revenue von B ein, kann also
nicht ersetzt werden durch oder ausgetauscht werden gegen
Produkt A, kann also auch nicht als konstituierender Teil in
das capital constant von A eingehn.\nbsp{} Dieser Teil wird
ebenfalls konsumiert, industriell konsumiert, soweit er
nicht nur in den Arbeitsproze\ss{}, sondern auch in den
Verwertungsproze\ss{} von B eingeht.\nbsp{} Dieser Teil
mu\ss{} also ebensowohl wie alle andren Teile des
Gesamtprodukts, \emph{in dem Verh\"altnis, worin er
Bestandteil des Gesamtprodukts bildet}, ersetzt werden,
und zwar in natura ersetzt werden durch \emph{neue} Produkte
derselben Art.\nbsp{} Andrerseits wird er durch keine neue
Arbeit ersetzt.\nbsp{} Denn das Gesamtquantum der
neuzugesetzten Arbeit = der in A enthaltnen Arbeitszeit, die
nur total ersetzt wird, weil B seine Revenue in
2/3 A verzehrt und im Austausch A die
Produktionsmittel liefert, die \"uberhaupt in A
konsumiert sind und ersetzt werden m\"ussen.\nbsp{} Denn
das erste 1/3 A, das von seinen eignen
Produzenten konsumiert wird, besteht blo\ss{} -- dem
Tauschwert nach -- aus der von ihnen selbst
neuzugesetzten Arbeit, enth\"alt kein capital
constant.\par\endgroup{}

\begingroup{}Sehn wir uns nun dies
Residuum an.\par\endgroup{}

\begingroup{}Es besteht aus dem capital constant, das in die
Rohstoffe eingeht, zweitens aus dem capital constant, das in
die Bildung des fixen Kapitals eingeht, und drittens aus dem
capital constant, das in die mati\`eres instrumentales
eingeht.\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Erstens die Rohstoffe}.\nbsp{} Ihr konstantes
Kapital l\"ost sich erstens auf in fixes Kapital,
Maschinerie, Arbeitswerkzeuge und Geb\"auhichkeiten, und
etwa die mati\`eres instrumentales, die
Konsumtionsmittel der angewandten Maschinerie sind.\nbsp{}
F\"ur den unmittelbar konsumabhen Teil der Rohstoffe, wie
Vieh, Korn, Trauben usw., findet diese Schwierigkeit nicht
statt.\nbsp{} Sie geh\"oren zur Klasse A nach dieser Seite
hin.\nbsp{} Dieser in ihnen enthaltne Teil von konstantem
Kapital geht in die 2/3 des konstanten
Teils von A ein, der sich als Kapital gegen die
unkonsumierbaren Produkte von B austauscht oder worin B
seine Revenue verzehrt.\nbsp{} Es gilt dies \"uberhaupt
auch von den nicht unmittelbaren Rohstoffen, soweit sie in
natura in das konsumable Produkt selbst eingehn, wie viele
Zwischenstufen von Produktionsprozessen sie durchmachen
m\"ogen.\nbsp{} Der Teil des Flachses, der in Garn und
sp\"ater in Leinwand verwandelt wird, geht ganz in das
konsumable Produkt ein.\par\endgroup{}

\begingroup{}Aber ein Teil dieser \emph{vegetativen
Rohstoffe}, wie Holz, Flachs, Hanf, Leder usw., geht
teils direkt in die Bestandteile des capital fixe selbst
ein, teils in die mati\`eres instrumentales
desselben.\nbsp{} So nur in der Form von \"Ol, Talg
etc.\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Zweitens aber Samen}.\nbsp{} Die vegetativen Stoffe
und die tierischen reproduzieren sich selbst.\nbsp{}
Vegetation und Generation.\nbsp{} Unter Samen zu verstehn den
eigentlichen Samen, ferner das Viehfutter, das als Mist
wieder dem Boden zuf\"allt, das Zuchtvieh etc.\nbsp{}
Dieser gro\ss{}e Teil des j\"ahrlichen Produkts --
oder des konstanten Teils des j\"ahrlichen Produkts
-- dient sich selbst unmittelbar als Stoff der
Regeneration, reproduziert sich selbst.\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Die nicht vegetativen Rohstoffe}.\nbsp{}
Metalle, Steine etc.\nbsp{} Ihr Wert besteht nur aus 2
Teilen, da hier der Samen wegf\"allt, der den Rohstoff in
der Agrikultur vertritt.\nbsp{} Ihr Wert besteht nur aus
zugesetzter Arbeit und der konsumierten Maschinerie (worin
eingeschlossen die Konsumtionsmittel der Maschinerie).\nbsp{}
Es ist also au\ss{}er dem Teil des Produkts, der
neuzugesetzte Arbeit vertritt und daher eingeht in den
Austausch von B gegen die 2/3 A,
nichts zu ersetzen als das d\'echet des capital fixe
und seiner Konsumtionsmittel (wie Kohle, \"Ol
etc.).\nbsp{} Aber diese Rohstoffe bilden den
Hauptbestandteil des capital constant, des capital fixe
(Maschinerie, Arbeitsinstrumente, Geb\"aulichkeiten
etc.).\nbsp{} Sie ersetzen also ihr capital constant in
natura durch Austausch [von Kapital gegen
Kapital].\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)388\(\vert{}\) \emph{Zweitens das capital fixe (Maschinerie,
Geb\"aulichkeiten, Arbeitsinstrumente, Gef\"a\ss{}e
aller Art)}.\par\endgroup{}

\begingroup{}Ihr capital constant besteht 1. aus ihren
Rohstoffen, Metallen, Steinen, vegetativen Rohstoffen, wie
Holz, Riemen, Seile etc.\nbsp{} Aber wenn diese ihre
Rohstoffe ihr Rohmaterial bilden, gehn sie selbst als
Arbeitsmittel in die Bildung dieses Rohmaterials ein.\nbsp{}
Sie ersetzen sich daher in natura.\nbsp{} Der Eisenmann hat
Maschine zu
ersetzen, der Maschinenbauer Eisen.\nbsp{} In den Steinbruch
geht d\'echet der Maschinerie ein, aber in das
Fabrikgeb\"aude geht d\'echet f\"ur Bausteine
ein, etc.\nbsp{} 2. Das \emph{d\'echet der
maschinenbauenden Maschinerie}, die also selbst durch
neues Produkt ihrer Art innerhalb bestimmter Periode ersetzt
werden mu\ss{}.\nbsp{} Aber das Produkt derselben Art kann
nat\"urlich sich selbst ersetzen.\nbsp{} 3. Die
\emph{Konsumtionsmittel der Maschine} (mati\`eres
instrumentales).\nbsp{} Die Maschinerie verzehrt Kohle, aber
die Kohle verzehrt Maschinerie usw.\nbsp{} In der Form von
Gef\"a\ss{}en, R\"ohren, Schl\"auchen etc, geht
Maschinerie aller Art in die Produktion der
Konsumtionsmittel der Maschinerie ein, wie in Talg, Seife,
Gas (zum Leuchten).\nbsp{} Also gehn auch hier die Produkte
dieser Sph\"aren wechselseitig in ihr capital constant
ein, ersetzen sich daher in natura.\par\endgroup{}

\begingroup{}Rechnet man die Lasttiere zu den Maschinen, so ist
das, was ihnen zu ersetzen ist, Futter und unter gewissen
Bedingungen Stallung (Geb\"aulichkeit).\nbsp{} Wenn aber
das Futter in die Produktion des Viehs, geht das Vieh in die
Produktion des Futters ein.\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Drittens mati\`eres instrumentales}.\nbsp{}
Ein Teil davon bedarf der Rohstoffe, wie \"Ol, Seife,
Talg, Gas etc.\nbsp{} Andrerseits gehn sie in der Form von
D\"unger etc. zum Teil wieder in die Bildung dieser
Rohstoffe ein.\nbsp{} Kohle zur Gasbildung erheischt, aber
Gasbeleuchtung verbraucht bei der Kohlenproduktion
usw.\nbsp{} Andre \emph{mati\`eres instrumentales}
bestehn nur aus zugesetzter Arbeit und capital fixe
(Maschinerie, Gef\"a\ss{}e etc.).\nbsp{} Die Kohle
mu\ss{} das d\'echet der zu ihrer Produktion
verwandten Dampfmaschine ersetzen.\nbsp{} Aber die
Dampfmaschine konsumiert Kohle.\nbsp{} Kohle selbst geht in
die Produktionsmittel der Kohle ein.\nbsp{} Sie ersetzt sich
hier also selbst in natura.\nbsp{} Ihre Eisenbahntransporte
gehn in die Produktionskosten der Kohle ein, aber Kohle geht
wieder in die Produktionskosten der Lokomotive
ein.\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Es ist sp\"ater noch etwas speziell
zuzuf\"ugen \"uber die chemischen Fabriken}, die
alle plus ou moins mati\`eres instrumentales\hyperlink{mia.mew26.1p217_fn1}{\textsuperscript{267}} bereiten,
wie Rohstoff von Gef\"a\ss{}en (z.B. Glas, Porzellan),
wie endlich direkt in die Konsumtion eingehnde
Artikel.\par\endgroup{}

\begingroup{}Alle Farbstoffe sind
mati\`eres instrumentales.\nbsp{} Sie gehn aber in das
Produkt ein, nicht nur ihrem Wert nach, wie etwa die
verbrannte Kohle in das cotton\hyperlink{mia.mew26.1p218_fn1}{\textsuperscript{268}} sondern sie reproduzieren sich
in der Form des Produkts (seiner Farben).\par\endgroup{}

\begingroup{}Die \emph{mati\`eres instrumentales} sind
entweder \emph{Konsumtionsmittel der Maschinerie} --
und hier entweder Brennmittel der bewegenden Maschine, oder
sie sind Mittel, angewandt, um die Friktion der arbeitenden
Maschinen etc. zu mindern, also Talg, Seife, \"Ol etc.
-- oder sie sind mati\`eres instrumentales
f\"ur die Baulichkeiten, wie Kitt usw.\nbsp{} Oder sie
sind mati\`eres instrumentales \"uberhaupt zur
Betreibung des Produktionsprozesses, wie Beleuchtung,
Heizung etc. (dann sind sie von den Arbeitern selbst
erheischte mati\`eres instrumentales, um arbeiten zu
k\"onnen).\par\endgroup{}

\begingroup{}Oder \emph{sie sind
mati\`eres instrumentales}, die in die Bildung des
Rohstoffs eingehn, wie D\"unger aller Art und alle von
den Rohstoffen konsumierten chemischen Produkte.\par\endgroup{}

\begingroup{}Oder sie \emph{sind mati\`eres
instrumentales}, die in das fertige Produkt eingehn,
Farbstoffe, Gl\"attungsstoffe usw.\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Resultat also:} A ersetzt sein eignes
2/3 konstantes Kapital\hyperlink{mia.mew26.1p218_fn2}{\textsuperscript{269}} durch
Austausch mit dem Teil der inkonsumablen Produkte B, der die
Revenue von B darstellt, d.h. die in der Kategorie B
w\"ahrend des Jahrs zugesetzte Arbeit.\nbsp{} Aber A
ersetzt nicht das konstante Kapital von B.\nbsp{} B
seinerseits mu\ss{} dies konstante Kapital durch neue
Produkte derselben Art in natura ersetzen.\nbsp{} Aber es hat
keine Arbeitszeit \"ubrig, um sie zu ersetzen.\nbsp{} Denn
alle von ihm zugef\"ugte neue Arbeitszeit bildet seine
Revenue und ist also repr\"asentiert durch den Teil des
Produkts B, der als konstantes Kapital in A eingeht.\nbsp{}
Wie also ersetzt sich das konstante Kapital von B?\par\endgroup{}

\begingroup{}Teils durch \emph{eigne} (vegetative oder
animalische) \emph{Reproduktion}, wie in der ganzen
Agrikultur und Viehzucht.\nbsp{} Teils durch \emph{Austausch in
natura} der Teile des einen capital constant durch die
Teile des andren capital constant, indem das Produkt der
einen Sph\"are als Rohstoff oder Produktionsmittel in die
andre eingeht und vice versa\hyperlink{mia.mew26.1p218_fn3}{\textsuperscript{270}}.\nbsp{} Indem also die Produkte
der verschiednen Produktionssph\"aren, die ver- \(\Vert{}\)389\(\vert{}\) schiednen
Sorten von capital constant, in natura wechselseitig
ineinander als Produktionsbedingungen eingehn.\par\endgroup{}

\begingroup{}Die Produzenten der inkonsumablen Produkte sind
die Produzenten des capital constant f\"ur die Produzenten
der consommablen Produkte.\nbsp{} Aber zugleich dienen ihre
Produkte ihnen wechselseitig als Elemente oder Faktoren
ihres eignen capital constant.\nbsp{} D.h., sie verzehren
wechselseitig ihre Produkte \emph{industriell}.\par\endgroup{}

\begingroup{}Das ganze Produkt A wird aufgegessen.\nbsp{} Also
auch das ganze in ihm enthaltne capital constant,
1/3 A essen die Produzenten von A auf,
2/3 A die Produzenten der
inkonsumablen Produkte B.\nbsp{} Das konstante Kapital von A
wird ersetzt durch die Produkte von B, die die Revenue von B
bilden.\nbsp{} Es ist dies in der Tat der einzige Teil des
konstanten Kapitals, der durch \emph{neuzugesetzte Arbeit}
ersetzt wird, und er wird durch sie ersetzt, weil das
Quantum der Produkte B, das neuzugesetzte Arbeit in B
[ist], von B nicht konsumiert wird, vielmehr von A
industriell konsumiert wird, w\"ahrend B die
2/3 A individuell
konsumiert.\par\endgroup{}

\begingroup{}Setze A
= 3 Arbeitstagen; so sein capital constant nach der
Annahme = 2 Arbeitstagen.\nbsp{} B ersetzt das Produkt von
2/3 A, also liefert inkonsumable
Produkte = 2 Arbeitstagen.\nbsp{} Jetzt sind aufgegessen 3
Arbeitstage, bleiben 2.\nbsp{} Oder die 2 vergangnen
Arbeitstage in A sind durch 2 neuzugesetzte Arbeitstage in B
ersetzt, aber nur weil die 2 neuzugesetzten Arbeitstage in B
ihren Wert in A konsumieren und nicht im Produkt B
selbst.\par\endgroup{}

\begingroup{}Das konstante Kapital von
B, soweit es in das Gesamtprodukt B eingegangen ist,
mu\ss{} ebenfalls \emph{in natura} durch neue Produkte
gleicher Art ersetzt werden, also durch Produkte, die
f\"ur die \emph{industrielle} Konsumtion von B erheischt
sind.\nbsp{} Aber es wird nicht durch \emph{neue} Arbeitszeit
ersetzt, obgleich durch die \emph{Produkte} der w\"ahrend
des Jahrs neuangewandten Arbeitszeit.\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\langle\)Setze in dem Gesamtprodukt
von B [das] ganze konstante Kapital zu
2/3 ein.\nbsp{} So, wenn die
neuzugesetzte Arbeit (= der Summe von Salair und Profit) = 1
, ist die\(\rangle\) vergangne, die ihr als Arbeitsstoff und
Arbeitsmittel diente, =2.\nbsp{} Wie werden nun diese 2
ersetzt?\nbsp{} Das Verh\"altnis von konstantem und
variablem Kapital mag sehr verschieden sein innerhalb der
verschiednen Produktionssph\"aren von B, Aber der
Durchschnitt ist nach der Voraussetzung =
1/3 : 2/3 oder =
1 : 2.\nbsp{} Jeder der Produzenten von B hat nun
2/3 seines Produkts, wie Kohle, Eisen,
Flachs, Maschinerie, Vieh, Weizen vor sich (n\"amlich den
Teil von Vieh und Weizen, der nicht in die Konsumtion
eingeht) etc., dessen Produktionselemente ersetzt oder die
in die Naturalform ihrer Produktionselemente
r\"uckverwandelt werden m\"ussen.\nbsp{} Aber alle
diese Produkte gehn selbst wieder in die industrielle
Konsumtion ein.\nbsp{} Der Weizen (als Samen) ist zugleich
wieder sein eigner Rohstoff, ein Teil des produzierten Viehs
ersetzt das verzehrte, d.h. sich selbst.\nbsp{} In diesen
Produktionssph\"aren von B wird also (Ackerbau und
Viehzucht) nun dieser Teil seines Produkts in seiner eignen Naturalform
sein eignes capital constant ersetzen.\nbsp{} Ein Teil dieses
Produkts geht also nicht in Zirkulation ein \(\langle\)(braucht
wenigstens nicht in sie einzugehn und kann nur formell in
sie eingehn).\nbsp{} Andre dieser Produkte, wie Flachs, Hanf
etc., Kohle, Eisen, Holz, Maschine, gehn\(\rangle\) zum Teil als
Produktionsmittel in ihre eigne Produktion ein -- ganz
wie der Same in der Agrikultur -- so Kohle in die
Produktion von Kohle und und Maschine in die Produktion von
Maschine.\nbsp{} Ein Teil des aus Maschine und Kohle
bestehenden Produkts, und zwar ein Teil von dem Teil dieses
Produkts, der sein capital constant vorstellt, ersetzt sich
also selbst und wechselt blo\ss{} seine Stellung.\nbsp{}
Aus Produkt wird es sein eignes Produktionsmittel.\par\endgroup{}

\begingroup{}Ein andrer Teil dieser und der andren Produkte
gehn wechselseitig als Produktionselemente ineinander ein,
Maschine in Eisen und Holz, Holz und Eisen in Maschine,
\"Ol in die Maschine und Maschine in \"Ol, Kohle in
das Eisen, Eisen (in Schienenwegen etc.) in die Kohle
usw.\nbsp{} Soweit die 2/3 dieser
Produkte B sich also nicht selbst ersetzen, d.h., in ihrer
Naturalform wieder in ihre eigne Produktion eingehn --
so da\ss{} also ein Teil von B von seinen eignen
Produzenten unmittelbar industriell konsumiert wird, wie ein
Teil von A unmittelbar individuell von seinen eignen
Produzenten --, ersetzen sich die Produkte der
Produzenten von B wechselseitig als Produktionsmittel.\nbsp{}
Das Produkt von a geht in die industrielle Konsumtion von b
und das Produkt von b in die industrielle Konsumtion von a
ein; oder auf einem Umweg, das Produkt von a in die industrielle Konsumtion
von b, das Produkt von b in die von c und das von c in die
von a.\nbsp{} Was also in der einen Produktionssph\"are
von B als capital constant konsumiert ist, ist in der andren
neu produziert, aber was in der letztren konsumiert ist, ist
in der erstren produziert.\nbsp{} Was in der einen aus der
Form Maschine und Kohle in die Form Eisen, ist in der andren
aus der Form Eisen und Kohle in Maschine usw.
\"ubergegangen.\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)390\(\vert{}\) Was n\"otig ist, ist,
das konstante Kapital von B in seiner Naturalform zu
ersetzen.\nbsp{} Das Gesamtprodukt von B betrachtet, stellt
es eben das ganze capital constant in allen seinen
Naturalformen dar.\nbsp{} Und wo das Produkt seiner besondren
Sph\"are von B nicht in natura sein eignes capital
constant ersetzen kann, setzt Kauf und Verkauf,
H\"andewechsel, hier alles wieder an seinen
Platz.\par\endgroup{}

\begingroup{}Hier findet also Ersatz des capital constant
durch das capital constant statt; soweit dieses nicht
unmittelbar, ohne Austausch geschieht, ist hier \emph{also
Austausch von Kapital gegen Kapital}, d.h. dem
Gebrauchswert nach von Produkten gegen Produkte, die
wechselseitig in ihren respektiven Produktionsproze\ss{}
eingehn, so da\ss{}
jedes derselben vom Produzenten des andern industriell
konsumiert wird.\par\endgroup{}

\begingroup{}Dieser Teil des Kapitals l\"ost sich weder in
Profit noch in Arbeitslohn auf.\nbsp{} Er enth\"alt keine
neuzugesetzte Arbeit.\nbsp{} Er tauscht sich nicht gegen
Revenue aus.\nbsp{} Er wird weder direkt noch indirekt von
den Konsumenten bezahlt.\nbsp{} Ob dieser Ersatz der
Kapitalien untereinander durch Kaufleute, \(\{\)(also durch
Kaufmannskapitalien) vermittelt ist oder nicht, \"andert
nichts an der Sache.\(\}\)\hyperlink{mia.mew26.1p221_fn1}{\textsuperscript{271}} Aber da diese Produkte
(Maschine, Eisen, Kohle, Holz etc., die sichwechsel seitig
ersetzen) neu sind, da sie Produkte der letztj\"ahrigen
Arbeit sind -- so der Weizen, der als Samen dient,
ebensogut Produkt der neuen Arbeit ist als der Weizen, der
in die Konsumtion eingeht, etc. --, wie kann gesagt
werden, da\ss{} keine neuzugesetzte Arbeit in diesen
Produkten enthalten ist?\nbsp{} Und zeigt nicht
au\ss{}erdem ihre Form sehr schlagend das Gegenteil?\nbsp{}
Wenn auch nicht am Weizen oder Vieh, so ist doch an der
Maschine bemerkbar in ihrer Form die Arbeit, die sie aus
Eisen etc. in Maschine verwandelt hat, usw.\par\endgroup{}

\begingroup{}Dies Problem fr\"uher gel\"ost.\hyperlink{mia.mew26.1p221_fn2}{\textsuperscript{272}} Nicht
n\"otig, hier darauf wieder einzugehn.\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\{\)Der Satz von A. Smith,
da\ss{} der trade zwischen dealers\hyperlink{mia.mew26.1p221_fn3}{\textsuperscript{273}} und dealers
gleich sein mu\ss{} dem trade zwischen dealers und
consumers (worunter unmittelbare Konsumenten zu verstehn,
nicht industrielle, die er selbst zu den dealers rechnet),
also falsch.\nbsp{} Er beruht auf seinem falschen Satz,
da\ss{} sich das ganze Produkt in Revenue aufl\"ost,
und hei\ss{}t in der Tat nur, da\ss{} der Teil des
Warenaustauschs, der gleich exchange between capital and
revenue\hyperlink{mia.mew26.1p221_fn4}{\textsuperscript{274}}, gleich ist
dem total exchange of commodities\hyperlink{mia.mew26.1p221_fn5}{\textsuperscript{275}}.\nbsp{} Falsch wie der Satz sind
daher auch die Nutzanwendungen, die Tooke f\"ur die
Geldzirkulation darauf baut (namentlich das Verh\"altnis der zwischen
den dealers zirkulierenden Geldmasse und der zwischen den
deahers und consumers zirkulierenden Geldmasse).\par\endgroup{}

\begingroup{}Nehmen wir als den letzten dem consumer
gegen\"ubertretenden dealer den Kaufmann, der die
Produkte A kauft; so wird ihm dies Produkt abgekauft von der
Revenue von A, = 1/3 A, und der
Revenue von B, = 2/3 A.\nbsp{} Sein
Kaufmannskapital wird ihm ersetzt durch diese.\nbsp{} Die
Summe ihrer Revenue mu\ss{} sein Kapital decken.\nbsp{}
(Der Profit, den die Kanaille macht, mu\ss{} so gerechnet
werden, da\ss{} er einen Teil von A f\"ur sich selbst
beh\"alt und einen geringren Teil von A zum Wert von A
verkauft.\nbsp{} Ob man sich die Kanaille als notwendigen
Produktionsagenten denkt oder Sybaritenzwischling,
\"andert nichts an
der Sache.)\nbsp{} Dieser exchange zwischen dealer und
consumer von A ist dem Wert nach deckend den exchange von
dealer von A mit s\"amtlichen Produzenten von A, also die
dealings\hyperlink{mia.mew26.1p222_fn1}{\textsuperscript{276}} zwischen
diesen Produzenten unter sich.\par\endgroup{}

\begingroup{}Der Kaufmann kauft die Leinwand.\nbsp{} Letztes
dealing zwischen dealer und deahers.\nbsp{} Der Leinweber
kauft Garn, Maschinerie, Kohle etc.\nbsp{} Vorletztes dealing
zwischen dealer und deahers.\nbsp{} Der Spinner kauft Flachs,
Maschinerie, Kohle etc.\nbsp{} Zweitvorletztes dealing
zwischen dealer and dealers.\nbsp{} Der Flachsbauer und
Maschinist kaufen Maschinen, Eisen etc. usw.\nbsp{} Aber die
dealings zwischen den Produzenten von Flachs, Maschine,
Eisen, Kohle zum Ersatz ihres konstanten Kapitals, und der
Wert dieser dealings gehn nicht ein in die dealings, die das
Produkt von A durchl\"auft, sei es zum Austausch von
Revenue gegen Revenue, sei es zum Austausch von Revenue
gegen konstantes Kapital.\nbsp{} Diese dealings -- nicht
zwischen den Produzenten von B und den Produzenten von A,
sondern zwischen den Produzenten von B -- sind
ebensowenig zu ersetzen dem Verk\"aufer von A von dem
K\"aufer von A, wie der Wert dieses Teils von B in den
Wert von A eingeht.\nbsp{} Diese dealings erheischen auch
Geld, sind auch durch Kaufleute vermittelt.\nbsp{} Aber der
ausschlie\ss{}lich dieser Sph\"are angeh\"orige Teil
der Geldzirkulation ganz getrennt von dem zwischen dealers
und consumers.]\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)391\(\vert{}\) Bleiben noch zu l\"osen
zwei Fragen:\par\endgroup{}

\begingroup{}1. Der Arbeitslohn in der bisherigen
Betrachtung als Revenue, ununterschieden vom Profit,
behandelt.\nbsp{} Wieweit kommt hier in Betracht, da\ss{}
er zugleich als Teil des capital circulant des Kapitalisten
erscheint?\par\endgroup{}

\begingroup{}2. Bisher angenommen, da\ss{} die ganze
Revenue als Revenue verausgabt wird.\nbsp{} Zu betrachten,
also die alteration\hyperlink{mia.mew26.1p222_fn2}{\textsuperscript{277}}, die eintritt, wenn ein Teil
der Revenue, des Profits, kapitalisiert wird.\nbsp{} Dies
f\"allt in der Tat zusammen mit der Betrachtung des
Akkumulationsprozesses.\nbsp{} Aber nicht seiner formellen
Seite nach.\nbsp{} Da\ss{} ein Teil des Produkts, der
surplus value darstellt, r\"uckverwandelt wird, teils in
Arbeitslohn, teils in konstantes Kapital, einfach.\nbsp{}
Hier zu untersuchen, wie dies den Warenaustausch affiziert
in den bisher betrachteten Rubriken, unter denen er mit Bezug auf seine
Tr\"ager betrachtet werden kann, n\"amlich als
Austausch von Revenue gegen Revenue, als Austausch von
Revenue gegen Kapital und schlie\ss{}lich als Austausch
von Kapital gegen Kapital.\(\}\)\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\{\)Dies Intermezzo also
zwischendurch in diesem historisch-kritischen Teil zu Ende
zu f\"uhren.\hyperlink{mia.mew26.1p222_an79}{\textsuperscript{278}}\(\}\)\par\endgroup{}



\section{[10.\nbsp{}
Ferrier.\nbsp{} Protektionistischer Charakter seiner Polemik
gegen Smith' Theorie der produktiven Arbeit und der
Akkumulation.\nbsp{} Smith' Konfusion in der Frage der
Akkumulation.\nbsp{} Das vulg\"are Element in Smith'
Ansicht \"uber die produktiven Arbeiter]}

\begingroup{}\emph{Ferrier (F.-L.-A.) (sous-inspecteur des douanes}\hyperlink{mia.mew26.1p223_fn1}{\textsuperscript{279}}):
\glqq{}\emph{Du Gouvernement consid\'er\'e dans ses
rapports avec le commerce}\grqq{}, \emph{Paris 1805}
(Hauptquelhe des F. List).\nbsp{} Dieser Bursche Lobredner
des \emph{bonapartistischen} Prohibitivsystems etc.\nbsp{} In
der Tat ist die Regierung (also auch die Staatsbeamten,
diese unproduktiven Arbeiter) bei ihm wichtig als in die
Produktion direkt eingreifender manager.\nbsp{} Dieser
Douanier daher sehr erbost, da\ss{} A. Smith die
Staatsbeamten unproduktiv nennt.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die Prinzipien, die Smith
\emph{\"uber die \"Okonomie der Nationen aufgestellt
hat}, haben die Unterscheidung zwischen der produktiven
und unproduktiven Arbeit zur
Grundlage~\dots{}\grqq{},\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\(\{\)weil er n\"amlich will, da\ss{} m\"oglichst
gro\ss{}er Teil als Kapital, i.e. im Austausch gegen
produktive Arbeit, und m\"oglichst geringer als Revenue,
im Austausch gegen unproduktive Arbeit, verausgabt werden
sollen.\(\}\)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Diese Unterscheidung ist
ihrem Wesen nach falsch.\nbsp{} \emph{Es gibt keine unproduktive
Arbeit}.\grqq{} (p. 141.)\nbsp{} \glqq{}Es gibt also eine
\"Okonomie und eine Verschwendung der Nationen, aher eine
Nation ist nur verschwenderisch oder \"okonomisch in
ihren Beziehungen zu den \emph{anderen} V\"olkern, und
von diesem Standpunkt aus war die Frage zu
betrachten.\grqq{} (l.c. p. 143.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Wir wollen gleich zusammenstellen den
Zusammenhang in A. Smith, der dem Ferrier ein
Greuel.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Es existiert\grqq{}, sagt
Ferrier.\nbsp{} \glqq{}eine \"Okonomie der Nationen, aber
sehr verschieden von der Smithschen.\nbsp{} Sie besteht
darin, nicht mehr Produkte des Auslands zu kaufen, als man
mit den seinigen bezahlen kann.\nbsp{} Sie besteht mitunter
darin, vollst\"andig auf sie zu verzichten.\grqq{} (l.c.
p. 174, 175.)\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\{\{\)\emph{A. Smith} sagt b. I, ch. VI, (t.
I, \'ed. Garn[ier], p. 108, 109) am
Schlu\ss{} dieses Kapitels, handelnd \glqq{}des parties
constituantes du prix des marchandises\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p223_fn2}{\textsuperscript{280}}:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Da es in einem
zivilisierten Land nur \emph{sehr wenige Waren} gibt,
\emph{deren ganzer Tauschwert allein aus der Arbe\"ut
stammt}, und da \emph{Grundrente und Profit zu dem
Tauschwert der meisten von ihnen sehr viel beitragen}, so
wird \emph{das j\"ahrliche Produkt der Arbeit dieses Landes immer hinreichend
sein, um eine weit gr\"o\ss{}ere Menge Arbeit zu kaufen
und zu kommandieren, als aufgewendet werden mu\ss{}te, um
dies Produkt hervorzubringen, fertigzustellen und auf den
Markt zu bringen.\nbsp{} Wendete die Gesellschaft in jedem
Jahr die ganze Arbeit an, die sie j\"ahrlich zu kaufen
vermag}, so w\"urde, \emph{da die Arbeitsmenge mit jedem
Jahr stark anw\"uchse}, auch das Produkt jedes
folgenden Jahres einen unvergleichlich gr\"o\ss{}eren
Wert haben als das des vorhergehenden.\nbsp{} Aber es gibt
kein Land, \emph{dessen ganzes j\"ahrliches Produkt} zur
Erhaltung der Arbeiter angewendet wird.\nbsp{} \"Uberall
konsumieren die
M\"u\ss{}igg\"anger einen gro\ss{}en Teil davon,
und je nach dem unterschiedlichen Verh\"altnis, in dem
dies Produkt auf diese beiden verschiedenen Klassen von
Menschen verteilt wird, mu\ss{} zwangsl\"aufig sein
gew\"ohnlicher oder durchschnittlicher Wert von einem
Jahr zum andern entweder zunehmen oder abnehmen oder von
Jahr zu Jahr der gleiche bleiben.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}Es ist allerlei Konfusion in dieser Stelle,
worin Smith eigentlich das R\"atsel der Akkumulation zu
l\"osen sucht.\par\endgroup{}

\begingroup{}Erstens wieder die falsche Voraussetzung, da\ss{}
die \glqq{}valeur \'echangeable\grqq{} du produit
annuel du travail, also auch \glqq{}\emph{le produit annuel du
travail\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p224_fn1}{\textsuperscript{281}}} sich aufl\"ost in
salaires und profits (rentes eingeschlossen).\nbsp{} Wir
kommen nicht auf diesen Unsinn zur\"uck.\nbsp{} Nur zu
bemerken: Die Masse des j\"ahrlichen Produkts --
oder des fonds, stocks\hyperlink{mia.mew26.1p224_fn2}{\textsuperscript{282}} von Waren, die das
j\"ahrliche Produkt der Arbeit sind --
[mu\ss{}] zum gro\ss{}en Teil \(\Vert{}\)392\(\vert{}\) in natura
aus Waren bestehn, die nur als Elemente in das konstante
Kapital eingehn k\"onnen \(\{\)Rohstoffe, Samen,
Maschinerie, etc.\(\}\), die \emph{nur} industriell
konsumiert werden k\"onnen.\nbsp{} Von diesen (und es ist
der gr\"o\ss{}re Teil der in das capital constant
eingehenden Waren) Waren ist also schon durch ihren
\emph{Gebrauchswert} angezeigt, da\ss{} sie nicht f\"ur
die individuelle Konsumtion taugen, also die Revenue nicht
in ihnen verausgabt werden kann, sei es Salair, Profit oder
Rente.\nbsp{} Ein Teil der Rohstoffe (soweit er nicht
f\"ur die Reproduktion von Rohstoffen selbst erheischt
oder, sei es als mati\`ere instrumentale oder als
direkter Bestandteil, in das capital fixe eingeht) wird zwar
sp\"ater eine konsumable Form erhalten, aber erst durch
die Arbeit des laufenden Jahres.\nbsp{} Als Produkt der
vorj\"ahrigen Arbeit bilden selbst diese Rohstoffe keinen
Teil der Revenue.\nbsp{} Es ist nur der konsumable Teil des
Produkts, der verzehrt werden, in die individuelle
Konsumtion eingehn, also Revenue bilden kann.\nbsp{} Aber
selbst ein Teil des konsumablen Produkts kann nicht verzehrt
werden, ohne die Reproduktion unm\"oglich zu
machen.\nbsp{} Also geht selbst von dem konsumablen Teil der
Waren ein Teil ab, der \emph{industriell konsumiert} werden
mu\ss{}, d.h. als Arbeitsmaterial, Samen etc. dienen
mu\ss{}, nicht als Lebensmittel, sei es f\"ur die Arbeiter, sei es
f\"ur die Kapitalisten.\nbsp{} Also dieser Teil des
Produkts ist von der A. Smithschen Rechnung d'abord\hyperlink{mia.mew26.1p225_fn1}{\textsuperscript{283}} abzuziehn,
oder vielmehr ihr zuzusetzen. Bleibt \emph{die
Produktivit\"at der Arbeit dieselbe}, so bleibt
j\"ahrlich dieser Teil des \emph{Produkts} derselbe, der
sich nicht in Revenue aufl\"ost; wenn n\"amlich bei
gleichbleibender Produktivit\"at der Arbeit nach wie vor
dasselbe Quantum Arbeitszeit angewandt wird.\par\endgroup{}

\begingroup{}Gesetzt also, es werde j\"ahrlich
\emph{gr\"o\ss{}res Quantum} Arbeit angewandt als
zuvor, so haben wir zu sehn, wie es mit dem capital constant
zu halten.\nbsp{} In einem Wort: Um gr\"o\ss{}res
Quantum Arbeit anzuwenden, gen\"ugt nicht, weder
da\ss{} ein \emph{gr\"o\ss{}res Quanlum Arbeit}
disponibel sei, noch da\ss{} ein \emph{gr\"o\ss{}res
Quantum bezahlt werde}, d.h. mehr in Arbeitslohn
ausgegeben werde, sondern die Arbeitsmittel --
Rohmaterial und capital fixe -- m\"ussen da sein, um
ein gr\"o\ss{}res Quantum Arbeit zu absorbieren.\nbsp{} Also
dieser Punkt noch zu er\"ortern, \emph{nachdem} die
Punkte aufgekl\"art, auf die A. Smith eingeht.\par\endgroup{}

\begingroup{}Also noch einmal seinen ersten Satz:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Da es in einem
zivilisierten Land nur sehr wenige Waren gibt, deren ganzer
Tauschwert \emph{allein aus der Arbeit stammt}, und da
\emph{Grundrente und Profit} zu dem Tauschwert der meisten
von ihnen \emph{sehr viel beitragen}, so wird \emph{das
j\"ahrliche Produkt der Arbeit dieses Landes} immer
hinreichend sein, \emph{um eine} weit gr\"o\ss{}ere
\emph{Arbeitsmenge zu kaufen und zu kommandieren}, als
\emph{aufgewendet werden mu\ss{}te, um dies Produkt
hervorzubringen}, fertigzustellen und auf den Markt zu
bringen\grqq{} (in andren Worten: pour le produire\hyperlink{mia.mew26.1p225_fn2}{\textsuperscript{284}}).\par\endgroup{}

\begingroup{}Es sind hier offenbar verschiedne Sachen
durcheinandergeworfen.\nbsp{} \(\langle\)In die valeur
\'echangeable\hyperlink{mia.mew26.1p225_fn3}{\textsuperscript{285}} des j\"ahrlichen
Gesamtprodukts geht nicht nur \emph{lebendige Arbeit} ein,
w\"ahrend dieses Jahrs angewandte lebendige Arbeit,
sondern auch vergangne Arbeit, Produkt der Arbeit vergangner
Jahre.\nbsp{} Nicht nur Arbeit in lebendiger Form, sondern
Arbeit in vergegenst\"andlichter Form.\(\rangle\)\nbsp{} Die
valeur \'echangeable des Produkts gleich der Summe der
Arbeitszeit, die in ihm enthalten, wovon ein Teil in
lebendiger, ein Teil in vergegenst\"andlichter Arbeit
bestand.\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\langle\)Es verhalte sich die eine zur andren =
1/3 : 2/3
[oder] 1 : 2.\nbsp{} Dann der Wert des ganzen
Produkts = 3, wovon 2 vergegenst\"andlichte Arbeitszeit,
1 lebendige.\nbsp{} Der \emph{Wert} des ganzen Produkts kann
also mehr lebendige Arbeit kaufen, als in ihm enthalten ist,
von der Voraussetzung ausgehend, da\ss{}
vergegenst\"andlichte Arbeit und lebendige Arbeit sich
als \"Aquivalente gegeneinander austauschten, ein
bestimmtes Quantum vergegenst\"andlichter Arbeit nur ein
ihm selbst gleiches Quantum lebendiger Arbeit
kommandierte.\(\rangle\) Denn das Produkt = 3 Arbeitstagen; die
in ihm enthaltne lebendige Arbeitszeit aber = 1 Arbeitstag.\nbsp{} 1 lebendiger
Arbeitstag gen\"ugte, um das Produkt zu produzieren (in
der Tat nur, um seinen Elementen die letzte Form zu
geben).\nbsp{} Aber 3 Arbeitstage sind in ihm enthalten,
Tauschte es sich also ganz gegen lebendige Arbeitszeit aus,
w\"urde es nur angewandt, \glqq{}pour acheter et
commander\grqq{} des quantit\'es de travail actuel\hyperlink{mia.mew26.1p226_fn1}{\textsuperscript{286}}, so
k\"onnte es 3 Arbeitstage kommandieren, kaufen.\par\endgroup{}

\begingroup{}Dies jedoch ist offenbar nicht der Sinn A. Smiths
und w\"urde ihm auch eine ganz unn\"utze Pr\"amisse
sein.\nbsp{} Was er meint, ist, da\ss{} ein gro\ss{}er
Teil der valeur \'echangeable des Produkts nicht sich
aufl\"ost (oder wie er es \emph{f\"alschlich} sagt,
nach einer fr\"uher notierten Verwechslung\hyperlink{mia.mew26.1p226_fn2}{\textsuperscript{287}}) in
salaires du travail\hyperlink{mia.mew26.1p226_fn3}{\textsuperscript{288}}, sondern in profits und rentes
oder, wie wir der Vereinfachung wegen sagen wollen, in
profits.\nbsp{} In andren Worten: Der Wertteil des Produkts,
der gleich dem Quantum der w\"ahrend des letzten Jahres
zugesetzten Arbeit -- also in fact der Teil des
Produkts, der im eigentlichen Sinn des Worts Produkt der
Arbeit des letzten Jahres ist --, zahlt erstens die
Arbeiter und geht zweitens in die Revenue, den
Konsumtionsfonds des Kapitalisten ein.\nbsp{} Dieser ganze
Teil des Gesamtprodukts proc\`ede du travail\hyperlink{mia.mew26.1p226_fn4}{\textsuperscript{289}}, und zwar
exclusivement\hyperlink{mia.mew26.1p226_fn5}{\textsuperscript{290}}; aber es besteht aus bezahlter und
unbezahlter Arbeit.\nbsp{} Die Salaire sind gleich der Summe
der bezahlten, die Profite \(\Vert{}\)393\(\vert{}\) gleich
der Summe der unbezahlten Arbeit.\nbsp{} W\"urde also dies
ganze Produkt in Salaire ausgelegt, so k\"onnte es
nat\"urlich ein gr\"o\ss{}res Quantum Arbeit in
Bewegung setzen als das, deren Produkt es war; und zwar wird
das Verh\"altnis, worin das Produkt mehr Arbeitszeit in
Bewegung setzen kann, als es selbst enth\"alt, exakt von
dem Verh\"altnis abh\"angen, worin der Arbeitstag in
bezahlte und unbezahlte Arbeitszeit geteilt ist.\par\endgroup{}

\begingroup{}Gesetzt, das Verh\"altnis sei so, da\ss{} der
Arbeiter in 6 Std., also in einem halben Tag, sein Salair
produziert oder reproduziert.\nbsp{} So bilden die andern 6
Std. oder [der] halbe Arbeitstag das
surplus.\nbsp{} Also z.B. von einem Produkt, das 100
Arbeitstage [neuzugesetzter Arbeit] enthiehte
(wenn der Arbeitstag = 10 sh., so 100 Arbeitstage 1000 sh.,
= 50 \emph{l}.) = 50 \emph{l}., w\"aren 25\emph{l}.
f\"ur Arbeitslohn und 25\emph{l}. Profit (Rente).\nbsp{}
Mit den 25 \emph{l}. = 50 Arbeitstagen w\"aren 100
Arbeiter bezahlt worden, die eben die H\"alfte ihrer
Arbeitszeit umsonst oder f\"ur ihre masters gearbeitet
h\"atten.\nbsp{} W\"urde also das ganze Produkt (der
100 Arbeitstage) in Arbeitslohn ausgelegt, so k\"onnten
mit den 50\emph{l}.\nbsp{} 200 Arbeiter in Bewegung gesetzt
werden, von denen jeder nach wie vor 5 sh. oder die
H\"alfte des Produkts seiner Arbeit als Salair
erhielte.\nbsp{} Das Produkt dieser Arbeiter w\"are = 100
\emph{l}.\nbsp{} (n\"amlich 200 Arbeitstage = 2000 sh.
gleich 100\emph{l}.), womit in Bewegung gesetzt werden
k\"onnten 400 Arbeiter (der Arbeiter = 5 sh. = 2000
Schill.), deren Produkt = 200 \emph{l}. usw.\par\endgroup{}

\begingroup{}Und dies ist die Art, wie A. Smith meint,
da\ss{} das \glqq{}produit annueh du travail\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p227_fn1}{\textsuperscript{291}} immer
hinreichend [sein] wird, \glqq{}pour acheter et
commander une quantit\'e de travail beaucoup plus
grande\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p227_fn2}{\textsuperscript{292}} als die zur Erzeugung des
Produkts gebrauchte.\nbsp{} (W\"urde dem Arbeiter das
ganze Produkt seiner Arbeit gezahlt, also f\"ur 100
Arbeitstage 50 \emph{l}., so k\"onnten die 50 \emph{l}.
auch nur 100 Arbeitstage in Bewegung setzen.)\nbsp{} Und so
meint Smith weiter:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Wendete die Gesellschaft in
jedem Jahr die ganze Arbeit an, die sie j\"ahrlich zu
kaufen vermag, so w\"urde, da die Arbeitsmenge mit jedem
Jahr stark anw\"uchse, auch das Produkt jedes folgenden
Jahres einen unvergleichlich gr\"o\ss{}eren Wert haben
als das des vorhergehenden.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}Ein Teil dieses Produkts wird aber gegessen von
den Eigent\"umern von Profit und Rente; ein Teil von
ihren Mitessern.\nbsp{} Der Teil davon, der daher wieder in
Arbeit (produktiver) ausgelegt werden kann, ist daher
bestimmt durch den Teil des Produkts, den Kapitalisten,
Rentner und ihre Mitesser (zugleich die travailleurs
improductifs\hyperlink{mia.mew26.1p227_fn3}{\textsuperscript{293}}) nicht
selbst aufessen.\par\endgroup{}

\begingroup{}Aber so ist doch stets ein neuer fonds da (neuer
fonds de salaires\hyperlink{mia.mew26.1p227_fn4}{\textsuperscript{294}}), um mit dem Produkt der
vorj\"ahrigen Arbeit eine gr\"o\ss{}re Masse
Arbeiter in diesem Jahr in Bewegung zu setzen.\nbsp{} Und da
der Wert des j\"ahrlichen Produkts durch das Quantum der
angewandten Arbeitszeit bestimmt ist, so wird der Wert des
j\"ahrlichen Produkts j\"ahrlich wachsen.\par\endgroup{}

\begingroup{}Nat\"urlich, es w\"urde nichts n\"utzen, den Fonds zu haben, um
zu \glqq{}\emph{acheter} et \emph{comman der}\grqq{} une
\glqq{}quantit\'e de travail beaucoup plus
grande\grqq{} als die ann\'ee pass\'ee, wenn nicht
une plus grande quantit\'e de travail\hyperlink{mia.mew26.1p227_fn5}{\textsuperscript{295}} auf dem
Markt w\"are.\nbsp{} Es n\"utzt mir nichts, mehr Geld
zum Kauf einer Ware zu haben, wenn nicht mehr von dieser
Ware auf dem Markt.\nbsp{} Gesetzt, es w\"urden von den 50
\emph{l}., statt wie bisher 100, (= 25\emph{l}.) nicht 200,
sondern nur 150 Arbeiter in Bewegung gesetzt, w\"ahrend
die Kapitalisten statt 25\emph{l}. 12
1/2 \emph{l}. selbst
\"a\ss{}en.\nbsp{} So g\"aben die 150 Arbeiter (= 37
1/2\emph{l}.) 150 Arbeitstage, = 1500
sh. = 75 \emph{l}.\nbsp{} W\"are aber die disponible
Arbeitermasse nach wie vor = nur 100, so w\"urden diese
100 statt bisher 25 \emph{l}. nun 37
1/2 \emph{l}. als Arbeitslohn
erhalten, aber ihr Produkt nach wie vor nur 50
\emph{l}.\nbsp{} Also w\"are die Revenue des Kapitalisten
von 25 \emph{l}. auf
12 1/2 \emph{l}. gesunken, weil der
Arbeitslohn um 50 p.c. gestiegen w\"are.\nbsp{} Aber A,
Smith wei\ss{}, da\ss{} zuwachsende
Arbeitsquantit\"at zu haben sein wird.\nbsp{} Teils der
j\"ahrliche Zuwachs der Bev\"olkerung (der zwar im
alten Arbeitslohn enthalten sein soll), teils
unbesch\"aftigte Paupers, halbbesch\"aftigte Arbeiter
etc.\nbsp{} Dann die Massen unproduktiver Arbeiter, die zum
Teil, durch andre Anwendung des surplus produce, in
\emph{produktive} Arbeiter verwandelt werden
k\"onnen.\nbsp{} Endlich kann dieselbe Arbeitermasse
\emph{gr\"o\ss{}ere Quantit\"at} Arbeit
liefern.\nbsp{} Und ob ich 125 Arbeiter statt 100 zahle, oder
ob die 100 statt 12 Arbeitsstunden 15 Arbeitsstunden
t\"aglich arbeiten, would be quite the same thing\hyperlink{mia.mew26.1p228_fn1}{\textsuperscript{296}}.\par\endgroup{}

\begingroup{}Da\ss{} \"ubrigens mit dem Anwachsen des
produktiven Kapitals -- oder mit dem Wachsen des Teils
des j\"ahrlichen Produkts, der zur Reproduktion bestimmt
ist -- im selben Verh\"altnis die \emph{angewandte
Arbeit} (lebendige Arbeit, der in Salair ausgelegte Teil)
wachsen mu\ss{}, ist ein Irrtum A. Smiths, der genau
zusammenh\"angt mit seiner Aufl\"osung des
ganzenProdukts in Revenue.\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)394\(\vert{}\) Zun\"achst also hat er einen
fonds konsumabler Lebensmittel, der eine gro\ss{}ere
Quantit\"at Arbeit dies Jahr als das vorige
\glqq{}acheter et commander\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p228_fn2}{\textsuperscript{297}} kann; [er hat] mehr
Arbeit und zugleich mehr Lebensmittel f\"ur diese
Arbeit.\nbsp{} Es ist nun zuzusehn, wie diese additional
quantity of labour\hyperlink{mia.mew26.1p228_fn3}{\textsuperscript{298}} zu
reahisieren.\(\}\}\)\par\endgroup{}

\begingroup{}H\"atte A. Smith mit vollem Bewu\ss{}tsein
festgehalten an der stofflich bei ihm vorhandnen Analyse der
surplus value, die eben nur geschaffen wird im Austausch von
Kapital gegen Lohnarbeit, so ergab sich: Produktive Arbeit
nur die mit Kapital ausgetauschte; die mit Revenue als
solcher nie.\nbsp{} Damit die Revenue gegen produktive Arbeit
ausgetauscht werde, mu\ss{} sie vorher erst in Kapital
verwandelt werden.\par\endgroup{}

\begingroup{}Aber zugleich ausgehend von der einen Seite der
Tradition, da\ss{} produktive Arbeit solche, die
\"uberhaupt direkt materiellen Reichtum produziert, und
kombinierend damit seine Unterscheidung, soweit sie auf
Austausch zwischen Kapital und Arbeit oder zwischen Revenue
und Arbeit beruht, bei Smith m\"oglich dies: Die Art
Arbeit, wogegen sich Kapital austauscht, ist immer produktiv
(schafft immer materiellen Reichtum etc.).\nbsp{} Die,
wogegen sich Revenue
ausgetauscht, kann produktiv sein oder nicht; aber der
Verausgaber von Revenue liebt es meist mehr, rather\hyperlink{mia.mew26.1p228_fn4}{\textsuperscript{299}} direkt
unproduktive Arbeit als produktive in Bewegung zu
setzen.\nbsp{} Man sieht, wie A. Smith, durch dieses
compound\hyperlink{mia.mew26.1p228_fn5}{\textsuperscript{300}} zwischen
seinen beiden Distinktionen die Hauptdistinktion sehr
abschw\"acht und verplattet.\par\endgroup{}

\begingroup{}Da\ss{} A. Smith das Fixieren
der Arbeit nicht ganz \"au\ss{}erlich nimmt, zeigt
folgendes Zitat, worin unter den verschiednen Bestandteilen
des capital fixe aufgez\"ahlt wird:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}4. Die n\"utzlichen
F\"ahigkeiten, die die Einwohner oder Mitglieder der
Gesellschaft erworben haben.\nbsp{} Der Erwerb dieser
F\"ahigkeiten erfordert f\"ur den Unterhalt dessen,
der sie w\"ahrend der Zeit seiner Erziehung, seiner Lehre
oder seines Studiums erwirbt, immer eine wirkliche Ausgabe,
und diese Ausgabe ist ein fixes und sozusagen in seiner
Person realisiertes Kapital.\nbsp{} Wenn diese
F\"ahigkeiten einen Teil seines Verm\"ogens ausmachen,
so machen sie zugleich einen Teil des Verm\"ogens der
Gesellschaft aus, der er angeh\"ort.\nbsp{} Die
vervollkommnete Geschicklichkeit eines Arbeiters kann man
unter demselben Gesichtspunkt betrachten wie eine Maschine
oder ein Werkzeug, die die Arbeit erleichtern und
abk\"urzen und die trotz der Ausgaben, die sie verursacht
haben, diese mit Gewinn wiedererstatten.\grqq{} (l.c., l.
II, ch. I, t. II, p. 204, 205.)\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Sonderbare Entstehung der Akkumulation und ihre
Notwendigkeit:}\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}In jenem Zustand der
Kindheit der Gesellschaft, wo es noch keine Arbeitsteilung
gibt, wo noch selten ein Tausch stattfindet und jedes
Individuum durch seiner H\"ande Arbeit f\"ur seinen
Bedarf sorgt, \emph{ist es nicht notwendig, da\ss{} es einen
vorher akkumulierten oder angeh\"auften Vorrat gibt},
\emph{um die Gesch\"afte der Gesellschaft zu
betreiben}\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}(n\"amlich nachdem vorausgesetzt, qu'il n'y pas de
soci\'et\'e\hyperlink{mia.mew26.1p229_fn1}{\textsuperscript{301}}).\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Jeder einzelne Mensch sucht
durch seine eigene T\"atigkeit sich die Mittel zur
Befriedigung seiner Bed\"urfnisse so, wse sie auftauchen,
zu beschaffen.\nbsp{} Ist er hungrig, geht er in den Wald
jagen etc.\grqq{} (l.c., t. II, p. 191, 192.)\nbsp{} (l. II,
\emph{introduction\hyperlink{mia.mew26.1p229_fn2}{\textsuperscript{302}}.)\nbsp{} \glqq{}}Ist aber
einmal die Arbeitsteilung durchweg eingef\"uhrt, dann
kann ein Mensch durch seine pers\"onliche Arbeit allein
nur noch einen sehr kleinen Teil seiner Bed\"urfnisse
befriedigen.\nbsp{} Der weitaus gr\"o\ss{}te Teil wird
durch \emph{die Arbeitsprodukte anderer} befriedigt
[die er mit dem Produkt seiner Arbeit kauft] oder,
was auf dasselbe hinausl\"auft, mit dem Preis dieses
Produkts.\nbsp{} Aber dieser \emph{Kauf} kann nur erfolgen,
wenn er gen\"ugend Zeit hat, \emph{das Produkt seiner
Arbeit} nicht blo\ss{} \emph{fertigzustellen}, sondern
auch \emph{zu verkaufen}.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}(Auch im ersten Fall konnte er den Hasen nicht
essen, bevor er ihn get\"otet hatte, und ihn nicht
t\"oten, bevor er sich den klassischen
\glqq{}arc\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p229_fn3}{\textsuperscript{303}} oder something similar\hyperlink{mia.mew26.1p229_fn4}{\textsuperscript{304}}
produziert.\nbsp{} Das einzige, das in case II hinzuzukommen
scheint, ist daher nicht die Notwendigkeit d'un
approvisionnement of any sort\hyperlink{mia.mew26.1p229_fn5}{\textsuperscript{305}}, sondern die
\glqq{}tems~\dots{} de \emph{vendre} le produit de son
travail\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p229_fn6}{\textsuperscript{306}}.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Bis ihm diese beiden Dinge
gelungen sind, mu\ss{} \emph{ein Vorrat von G\"utern
verschiedener Art im voraus angesammelt sein}, der
hinreicht, ihn zu erhalten und ihn mit Rohmaterial und den
erforderlichen Arbeitswerkzeugen zu versehen.\nbsp{} Ein
Weber \emph{kann sich} seiner besonderen Arbeit \emph{nicht
v\"ollig widmen}, wenn sich nicht vorher, \emph{sei es in
seinem Besitz oder in
dem eines Dritten, ein Vorrat} angesammelt hat, der
ausreicht, ihn zu erhalten und ihn mit den f\"ur seinen
Beruf erforderlichen Werkzeugen und dem Rohmaterial seiner
Arbeit so lange zu versehen, bis er sein Tuch nicht
blo\ss{} vollendet, sondern auch verkauft hat.\nbsp{} Es
ist klar, da\ss{} die \emph{Akkumulation} dem Augenblick
\emph{vorausgehen} mu\ss{}, da er seine T\"atigkeit
darauf richten kann, dieses Gesch\"aft zu unternehmen und
zu vollenden~\dots{} es liegt in der Natur der Sache,
da\ss{} \emph{die Akkumulation von Kapital eine notwendige
Vorbedingung der Arbeitsteilung ist}.\grqq{} (l.c. p.
192, 193.)\par\endgroup{}

\begingroup{}(Andrerseits scheint es nach dem, was er im Eingang
behauptet hat, da\ss{} \emph{vor} der division of labour\hyperlink{mia.mew26.1p230_fn1}{\textsuperscript{307}} keine
accumulation of capital\hyperlink{mia.mew26.1p230_fn2}{\textsuperscript{308}} stattfindet, ganz wie vor der
accumulation of capital keine division of labour.)\nbsp{} Er
f\"ahrt fort:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die Arbeit kann wiederum
nur in dem Ma\ss{}e weiter geteilt werden, wie zuvor die
Kapitalien mehr und mehr akkumuliert worden sind.\nbsp{} In
dem Ma\ss{}e, in dem die Arbeitsteilung fortschreitet,
\emph{w\"achst in hohem Grade die Rohstoff menge, die von
derselben Zahl Menschen verarbeitet werden kaun;} und da
die Verrichtungen jedes Arbeiters auf einen immer
h\"oheren Grad von Einfachheit zur\"uckgef\"uhrt
werden, gelangt man dahin, eine Menge neuer Maschinen zu
erfinden, die zur Erleichterung und \(\Vert{}\)395\(\vert{}\)
Abk\"urzung dieser Vorrichtungen dienen.\nbsp{} In dem
Ma\ss{}e, wie die Arbeitsteilung sich entwickelt,
mu\ss{} man, um die gleiche Arbeiterzahl fortw\"ahrend
besch\"aftigen zu k\"onnen, \emph{eine gleiche Menge
Lebensmittel und eine gr\"o\ss{}ere Menge Rohstoffe und
Werkzeuge akkumulieren}, als auf einem weniger
fortgeschrittenen Stand notwendig gewesen w\"are.\grqq{}
(l.c. p. 193,194.)\nbsp{} \glqq{}Ebenso, wie die Arbeit
\emph{ohne eine vorhergegangene Akkumulation von Kapitalien}
nicht diese gro\ss{}e Ausdehnung der Produktivkraft
erreichen kann, f\"uhrt dieselbe Akkumulation von
Kapitalien diese Ausdehnung nat\"urlich herbei.\nbsp{}
\emph{Wer sein Kapital dazu anwendet, Arbeiter zu
besch\"aftigen}, w\"unscht dies zweifellos in einer
Weise zu tun, in der sie m\"oglichst viele
Arbeitsergebnisse liefern: Er ist daher bestrebt, sowohl die
Arbeit unter seine Arbeiter m\"oglichst
zweckm\"a\ss{}ig zu verteilen als auch sie mit den
besten Maschinen zu versehen, die er entweder erfinden oder
kaufen kann.\nbsp{} In welchem Ma\ss{}e ihm beides
m\"oglich ist, h\"angt im allgemeinen davon ab, wie
gro\ss{} sein Kapital ist und wie viele Menschen er mit
diesem Kapital besch\"aftigen kann.\nbsp{} \emph{Es
w\"achst} daher \emph{in einem Lande} nicht nur \emph{die
Menge Arbeit entsprechend der Zunahme des Kapitals}, das
sie in Bewegung setzt, sondern \emph{infolge dieser Zunahme
produziert auch} dieselbe \emph{Menge Arbeit eine weit
gr\"o\ss{}ere Menge Arbeitsergebnisse}.\grqq{} (l.c.
p. 194, 195.)\par\endgroup{}

\begingroup{}A. Smith behandelt die Gegenst\"ande, die sich
bereits im fonds de consommation\hyperlink{mia.mew26.1p230_fn3}{\textsuperscript{309}} befinden, ganz wie productive
and unproductive labour\hyperlink{mia.mew26.1p230_fn4}{\textsuperscript{310}}.\nbsp{} For instance\hyperlink{mia.mew26.1p230_fn5}{\textsuperscript{311}}:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Ein Wohnhaus bringt als solches seinem Bewohner
keine Revenue ein; und obwohl es f\"ur ihn ohne Zweifel
\"uberaus n\"utzlich ist, so gilt doch von ihm
dasselbe wie von seinen Kleidern und M\"obeln, die ihm
auch sehr n\"utzlich sind, trotzdem aber einen Teil
seiner Ausgaben und nicht seiner Revenue ausmachen.\grqq{}
(l.c., t. II, ch. I, p. 201, 202.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}Dagegen geh\"oren zum
capital fixe \glqq{}alle Baulichkeiten, die einem
n\"utzlichen Zweck dienen und ein Mittel der Revenue sind
nicht nur f\"ur den Eigent\"umer, der f\"ur sie
Miete erh\"alt, sondern auch f\"ur ihren Mieter, der
f\"ur sie Miete zahlt, wie L\"aden, Lager,
Werkst\"atten, Pachth\"ofe mit allen zugeh\"origen
Nebengeb\"auden, St\"allen, Seheunen usw.\nbsp{} Diese
Baulichkeiten sind von blo\ss{}en Wohnh\"ausern sehr
verschieden.\nbsp{} Sie sind eine Art Arbeitsmittel.\grqq{}
(l.c., t. II, ch. I, p. 203, 204.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Alle neuen Fortschritte der
Mechanik, die es erm\"oglichen, da\ss{} dieselbe Zahl
von Arbeitern dieselbe Menge Arbeitsergebnisse mit
einfacheren und wohlfeileren Maschinen als fr\"uher
hervorbringen, werden stets als sehr vorteilhaft f\"ur
eine Gesellschaft angesehen.\nbsp{} Eine bestimmte Menge
Rohatoffe und die Arbeit einer bestimmten Zahl von
Arbeitern, die fr\"uher gebraucht wurden, die
komplizierteren und kostspieligeren Maschinen instand zu
halten, k\"onnen nun verwendet werden, die Menge der
Arbeitsergebnisse zu vergr\"o\ss{}ern, f\"ur die
diese oder andere Maschinen hergestellt werden.\grqq{}
(l.c., t.II, ch.II, p. 216, 217.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Der Aufwand zur Erhaltung
des \emph{fixen Kapitals}~\dots{} ist notwendigerweise
von der Nettorevenue der Gesellschaft abzuziehen.\grqq{}
(l.c.,t. II, ch.II, p. 218.)\nbsp{} \glqq{}Jede Ersparnis
beim Aufwand zur Erhaltung des \emph{fixen Kapitals}, die
nicht die Produktivkraft dar Arbeit verringert, mu\ss{}
den Fonds, der die Produktion in Bewegung setzt,
erh\"ohen und folglich das j\"ahrliche Produkt von
Land und Arbeit, die reale Revenue jeder Gesellschaft,
vermehren.\grqq{} (l.c., t. II, ch.II, p. 226,
227.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}Das durch Bankbilletts,
\"uberhaupt Papiergeld ins Ausland gejagte bere Geld
-- wenn verausgabt, \glqq{}ausl\"andische Waren
f\"ur den inl\"andischen Konsum zu kaufen\grqq{}
-- kauft entweder Luxusprodukte, wie vins
\'etrangers, soieries\hyperlink{mia.mew26.1p231_fn1}{\textsuperscript{312}} etc., kurz,
\glqq{}Waren~\dots{}, die dazu bestimmt sind, \emph{von
M\"u\ss{}igg\"angern}, die nichts produzieren,
konsumiert zu werden~\dots{}, oder~\dots{} es
kauft \emph{einen zus\"atzlichen Fonds von Rohstoffen,
Werkzeugen und Lebensmitteln, um damit eine zus\"atzliche
Anzahl jener arbeitsamen Leute zu unterhalten und zu
besch\"aftigen, die den Wert ihres j\"ahrlichen
Konsums mit einem Profit reproduzieren}.\grqq{} (l.c., t.
II, ch. II, p. 231, 232.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}Die erste Manier of
employment\hyperlink{mia.mew26.1p231_fn2}{\textsuperscript{313}}, sagt
Smith, vermehrt die prodigalit\'e\hyperlink{mia.mew26.1p231_fn3}{\textsuperscript{314}},
\glqq{}vermehrt den Aufwand und die Konsumtion, ohne der
Produktion etwas hinzuzuf\"ugen oder einen dauernden
Fonds zur Bestreitung dieses Aufwands zu schaffen, und ist
f\"ur die Gesellschaft in jeder Beziehung
sch\"adlich.\grqq{} (l.c., t. II, p. 232.)\nbsp{} Dagegen
\glqq{}angewandt nach der zweiten Art, erweitert es den
Rahmen der Industrie; und obwohl es den Konsum der
Gesellschaft vermehrt, so er\"offnet es auch eine
dauernde Quelle, um diesen Konsum zu bestreiten, weil \emph{die
Menschen, die konsumieren, den Gesamtwert ihrer
j\"ahrlichen Konsumtion mit einem Profit
reproduzieren}.\grqq{} (l.c., t. II, ch. II, p.
232.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die Menge der produktiven
Arbeit, die ein Kapital in Gang bringen kann, mu\ss{}
offenbar gleich sein der Anzahl von Arbeitern, die es mit
Rohstoffen, Werkzeugen und Lebensmitteln versorgen kann, die
der Art der Arbeit entsprechen.\grqq{} (l.c., t. II, p.
235.)\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)396\(\vert{}\) In
\emph{l. II, ch.
III} (l.c., t. II, p. 314 sqq.):\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die produktiven und die
unproduktiven Arbeiter, wie auch jene, die gar nicht
arbeiten, werden alle in gleicher Weise vom j\"ahrlichen
Produkt des Bodens und der Arbeit des Landes erhalten.\nbsp{}
Dieses Produkt~\dots{} ist notwendigerweise
begrenzt.\nbsp{} Je nachdem daher in einem Jahre ein
gr\"o\ss{}erer oder kleinerer Teil dieses Produkts dazu
verwendet wird, unproduktive Leute zu erhalten, wird weniger
oder mehr f\"ur die produktiven Leute \"ubrigbleiben,
und dementsprechend wird das Produkt des n\"achsten
Jahres gr\"o\ss{}er oder kleiner
sein~\dots{}\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}Zwar ist das j\"ahrliche
Gesamtprodukt des Bodens und der Arbeit eines
Landes~\dots{} in letzter Instanz dazu bestimmt, zur
Konsumtion seiner Einwohner beizutragen und ihnen eine
Revenue zu verschaffen, jedoch \emph{von dem Augenblick an},
wo es aus dem Boden oder aus den H\"anden der produktiven
Arbeiter kommt, teilt es sich nat\"urlicherweise in zwei
Teile.\nbsp{} Einer davon, und oft der gr\"o\ss{}ere,
ist in erster Linie dazu bestimmt, \emph{ein Kapital zu
ersetzen oder die Menge}
Lebensmittel, \emph{Rohstoffe} und \emph{fertige Produkte
zu erneuern}, die einem Kapital entzogen waren; der
andere ist dazu bestimmt, eine Revenue zu bilden, entweder
f\"ur den Besitzer dieses Kapitals als dessen Profit oder
f\"ur jemand anders als Rente von seinem
Boden~\dots{}\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\emph{Der Teil des
j\"ahrlichen Produkts des Bodens und der Arbeit eines
Landes, der ein Kapital ersetzt}, wird niemals
unmittelbar angewandt, um anderen als produktiven Arbeitern
Unterhalt zu geben.\nbsp{} Er zahlt Arbeitslohn blo\ss{}
f\"ur produktive Arbeit; derjenige Teil, der dazu
bestimmt ist, unmittelbar eine Revenue zu
bilden~\dots{}, kann ebensogut produktiven wie
unproduktiven Arbeitern Unterhalt
geben~\dots{}\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}Die unproduktiven Arbeiter
und jene Leute, die \"uberhaupt nicht arbeiten, werden
alle \emph{aus einer Revenue} erhalten.\nbsp{} Entweder,
erstens, durch jenen Teil des j\"ahrlichen Produkts, der
von vornherein bestimmt ist, eine Revenue f\"ur einige
Privatleute zu bilden, entweder als Grundrente oder als
Kapitalprofit; oder, zweitens, durch jenen anderen Teil, der
zwar bestimmt ist, ein Kapital zu ersetzen und nur
produktiven Arbeitern Unterhalt zu geben, der aber, einmal
in deren H\"ande gelangt, soweit als er ihren notwendigen
Lebensunterhalt \"ubersteigt, sowohl zum Unterhalt
produktiver wie unproduktiver Leute verwendet werden
kann.\nbsp{} So kann auch der einfache Arbeiter, wenn sein
Lohn hoch ist~\dots{}, einen Dienstboten f\"ur
seine pers\"onlichen Dienste halten, oder er kann
mitunter ins Schauspielhaus oder ins Puppentheater gehen und
so seinen Teil zum Unterhalt einer Klasse von unproduktiven
Arbeitern beitragen.\nbsp{} Oder endlich kann er manche
Steuern zahlen und dadurch zum Unterhalt einer anderen
Klasse beitragen~\dots{}, die ebenso unproduktiv ist.\nbsp{}
Dennoch wird nichts von diesem Teil des Produkts des Bodens,
der urspr\"unglich bestimmt war, ein Kapital zu ersetzen,
jemals dazu verwendet, unproduktive Arbeiter zu erhalten,
bevor er sein volles Ma\ss{} produktiver Arbeit in
Bewegung gesetzt hat \Dots{} Der Arbeiter mu\ss{}
seinen Lohn durch geleistete Arbeit voll verdient haben, ehe
er auch nur das Geringste in unproduktiver Arbeit
verausgaben kann \Dots{} Die Grundrente und der
Kapitalprofit sind~\dots{} \"uberall die
Hauptquellen, aus denen unproduktive Arbeiter ihren
Lebensunterhalt sch\"opfen \Dots{} Jede dieser
Revenuen kann ebensogut produktive wie unproduktive Arbeiter erhalten.\nbsp{}
Sie scheinen jedoch immer eine gewisse Vorliebe f\"ur die
letzteren zu haben~\dots{}\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}Was in jedem Lande
haupts\"achlich das Verh\"altnis zwischen produktiven
und unproduktiven Arbeitern bestimmt, ist das
Verh\"altnis zwischen jenem Teil der j\"ahrlichen
Produktion, der -- sobald er aus der Erde oder aus den
H\"anden der sie produzierenden Arbeiter kommt --
dazu bestimmt ist, ein Kapital zu ersetzen, und jenem
anderen Teil, der dazu bestimmt ist, eine Revenue zu bilden,
entweder als Rente oder als Profit.\nbsp{} Aber dieses
Verh\"altnis ist sehr verschieden in reichen und in armen
L\"andern.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}[Smith] vergleicht dann den\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}sehr gro\ss{}en, oft den
gr\"o\ss{}ten Teil des Produktes der Erde\grqq{}, der
bei den \glqq{}reichen Nationen Europas \emph{bestimmt ist, das
Kapital eines reichen und unabh\"angigen P\"achters zu
ersetzen}\grqq{}, im Gegensatz mit der \glqq{}Herrschaft
der Feudalordnung\grqq{}, wo \glqq{}ein sehr kleiner Teil
des Produkts gen\"ugte, das in der Landwirtschaft
angewandte Kapital zu ersetzen\grqq{}.\par\endgroup{}

\begingroup{}Ebenso mit commerce und manufactures.\nbsp{} Jetzt
gro\ss{}e Kapitalien darin gebraucht, fr\"uher de
tr\`es-minces capitaux\hyperlink{mia.mew26.1p233_fn1}{\textsuperscript{315}}, aber sie\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}werfen sehr gro\ss{}e Profite
ab.\nbsp{} Der Zinsfu\ss{} lag nirgends unter 10 Prozent,
und die Profite vom Kapital m\"ussen ausgereicht haben,
einen so hohen Zins zu zahlen.\nbsp{} Jetzt Zins in den
fortgeschrittneren L\"andern Europas nirgends \"uber
6, in den reichsten 4,3, 2 p.c.\nbsp{} Wenn der Teil der
Revenue der Einwohner, der aus dem Profit stammt, in reichen
L\"andern stets viel gr\"o\ss{}er ist als in armen,
so r\"uhrt dies daher, da\ss{} das Kapital dort viel
gr\"o\ss{}er ist; aber im Verh\"altnis zum Kapital
sind dort die Profite im allgemeinen viel geringer.\nbsp{} So
ist also derjenige Teil des j\"ahrlichen Produkts, der
-- sobald er aus der Erde oder aus den H\"anden der
produktiven Arbeiter kommt -- bestimmt ist, ein Kapital
zu ersetzen, \(\Vert{}\)397\(\vert{}\) in den
reichen L\"andern nicht nur viel gr\"o\ss{}er als in
den armen, sondern er ist dort auch viel gr\"o\ss{}er
im Verh\"altnis zu jenem Teil, der bestimmt ist,
unmittelbar eine Revenue zu bilden, entweder als Rente oder
als Profit.\nbsp{} Der Fonds, der bestimmt ist, produktive
Arbeit zu erhalten, ist nicht nur in den reichen
L\"andern viel gr\"o\ss{}er als in den armen,
sondern er ist auch viel gr\"o\ss{}er im
Verh\"altnis zu jenem Fonds, der zwar ebensogut der
Erhaltung produktiver wie unproduktiver Arbeiter dienen
kann, aber doch in
der Regel die Tendenz zeigt, sich den letzteren
zuzuwenden.\grqq{} [l.c. p. 320, 321.]\par\endgroup{}

\begingroup{}(Smith f\"allt in den Irrtum, die
Gr\"o\ss{}e des produktiven Kapitals und die
\emph{Gr\"o\ss{}e des Teils desselben} --
destin\'e \`a fournir de la subsistance au travail
productif\hyperlink{mia.mew26.1p233_fn2}{\textsuperscript{316}} -- zu
identifizieren.\nbsp{} Aber die gro\ss{}e Industrie ihm in
fact noch nur in den Anf\"angen bekannt.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Das Verh\"altnis
zwischen diesen beiden verschiedenen Arten von Fonds
bestimmt notwendigerweise den allgemeinen Charakter der
Bewohner eines Landes, ihre Neigung zum Flei\ss{} oder zur
Faulheit.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}So z.B. sagt er,\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}in den englischen und
holl\"andischen Manufakturst\"adten, wo die unteren
Klassen des Volkes besonders leben von den angewendeten
Kapitalien, sind sie im ganzen arbeitsam, einfach und
sparsam.\nbsp{} Dagegen in Residenzst\"adten, von
H\"ofen etc., wo die unteren Klassen des Volkes von
Aufwendungen und Revenue leben, sind sie im allgemeinen
faul, liederlich und arm wie in Rom, Versailles,
etc.~\dots{}\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}Es ist also das
Verh\"altnis zwischen der Summe der Kapitalien und der
Summe der Revenuen, was \"uberall das Verh\"altnis
zwischen Betriebsamkeit und M\"u\ss{}iggang bestimmt:
\"Uberall, wo das Kapital das \"Ubergewicht hat,
herrscht Betriebsamkeit; wo die Revenue das \"Ubergewicht
hat, herrscht M\"u\ss{}iggang.\nbsp{} So hat also
\emph{jede Vermehrung oder Verminderung der Masse von
Kapitalien} nat\"urlicherweise die Tendenz, die Summe
der Betriebsamkeit, die Zahl der produktiven Arbeiter und
damit den Tauschwert des j\"ahrlichen Produkts der Erde
und der Arbeit des Landes, den Reichtum und die wirkliche
Revenue aller seiner Einwohner wirklich zu vermehren oder zu
verringern \Dots{} Das, was j\"ahrlich erspart
wird, wird ebenso regelm\"a\ss{}ig konsumiert wie das,
was j\"ahrlich aufgewandt wird, und \"uberdies fast in
derselben Zeit; aber es wird von einer anderen Klasse von
Leuten konsumiert.\grqq{} Die erste \glqq{}Portion der
Revenue durch Bediente, unn\"utze Fresser etc., die
nichts hinterlassen, was ihren Konsum ersetzen
k\"onnte\grqq{}.\nbsp{} Die zweite \glqq{}durch die
Arbeiter, die den Wert ihres j\"ahrlichen Konsums mit
Profit reproduzieren \Dots{} Der Konsum ist derselbe,
aber die Konsumenten sind verschiedene.\grqq{} [l.c. p.
321--328, passim.]\par\endgroup{}

\begingroup{}Daher nun die Homilien Smiths (weiter on\hyperlink{mia.mew26.1p234_fn1}{\textsuperscript{317}} gehend
l.c., t. II, l. II, ch. III, p. 328, 329 sq.) \"uber den
homme \'econome\hyperlink{mia.mew26.1p234_fn2}{\textsuperscript{318}}, der durch seine
\'epargnes annuelles\hyperlink{mia.mew26.1p234_fn3}{\textsuperscript{319}} gleichsam un atelier public\hyperlink{mia.mew26.1p234_fn4}{\textsuperscript{320}} f\"ur un
nombre additionel des gens productifs\hyperlink{mia.mew26.1p234_fn5}{\textsuperscript{321}} bildet,\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}und so f\"ur alle Ewigkeit eine
Art Fonds zum Unterhalt der gleichen Anzahl produktiver
Leute begr\"undet\grqq{}, w\"ahrend der prodigue\hyperlink{mia.mew26.1p234_fn6}{\textsuperscript{322}} \glqq{}die
Masse der Fonds verringert, die zum Unterhalt der
produktiven Arbeit bestimmt sind \Dots{} W\"are
diese Menge Nahrungsmittel und Kleidung, die so\grqq{}
(infolge der prodigalit\'e des prodigue\hyperlink{mia.mew26.1p234_fn7}{\textsuperscript{323}}) \glqq{}die
unproduktiven Arbeiter konsumierten, unter die produktiven
Arbeiter verteilt worden, so h\"atten diese den ganzen
Wert dessen, was sie konsumierten, \emph{sogar mit einem
Profit, reproduziert}.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}Der Schlu\ss{} dieser Moral, da\ss{} dies
(\"Okonomie und Verschwendung) sich ausgleicht unter
Privaten, in fact \glqq{}la sagesse\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p234_fn8}{\textsuperscript{324}}
\"uberwiegt.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Gro\ss{}e Nationen verarmen
niemals durch die Verschwendung und die Liederlichkeit von
Privaten, wohl aber mitunter durch die ihrer
Regierung.\nbsp{} In
den meisten L\"andern wird die gesamte oder fast die gesamte
Revenue der Gesellschaft dazu verwendet, unproduktive Leute
zu besch\"aftigen.\nbsp{} Die Leute des Hofes, die Kirche,
Flotten, Armee, die in Friedenszeiten nichts produzieren und
in Kriegszeiten nichts gewinnen, was die Kosten ihres
Unterhalts selbst w\"ahrend der Dauer des Krieges
aufwiegen k\"onnte.\nbsp{} \emph{Die Leute dieser Art}
produzieren \emph{nichts selbst; sie werden alle durch das
Produkt der Arbeit anderer erhalten}.\nbsp{} Wenn sie
daher \"uber die notwendige Zahl hinaus vermehrt werden,
k\"onnen sie in einem Jahre einen so gro\ss{}en Teil
dieses Produkts konsumieren, da\ss{} zum Unterhalt der
produktiven Arbeiter, die es im n\"achsten Jahre
reproduzieren sollen, nicht genug \"ubrigbleibt.\grqq{}
(p. 336.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Ch. IV, l. II:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Da der zum Unterhalt der
produktiven Arbeit bestimmte Fonds sich von Tag zu Tag
vergr\"o\ss{}ert, wird auch die Nachfrage nach dieser
Arbeit von Tag zu Tag gr\"o\ss{}er.\nbsp{} Die Arbeiter
finden \(\Vert{}\)398\(\vert{}\) leicht
Besch\"aftigung, aber die Kapitalbesitzer finden nur
schwer Arbeiter, die sie besch\"aftigen
k\"onnten.\nbsp{} Die Konkurrenz der Kapitalisten
l\"a\ss{}t die L\"ohne steigen und die Profite
sinken.\grqq{} (l.c. p. 359.)\par\endgroup{}

\begingroup{}In dem \emph{ch. V, l. II} (p. 369 sqq., t. I
1), \glqq{}\emph{Des differens empiois des capitaux\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p235_fn1}{\textsuperscript{325}}},
klassifiziert sie Smith, je nachdem sie mehr oder minder
produktive Arbeit besch\"aftigen und, consequently, die
\glqq{}valeur \'echangeable\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p235_fn2}{\textsuperscript{326}} des
j\"ahrlichen Produkts erh\"ohn.\nbsp{} Erst
\emph{Ackerbau}.\nbsp{} Dann \emph{Manufaktur}.\nbsp{} Dann
\emph{Handel} -- schlie\ss{}lich
\emph{Detailhandel}.\nbsp{} Dies die Rangordnung, worin sie
mettent en activit\'e des quantit\'es de travail
productif\hyperlink{mia.mew26.1p235_fn3}{\textsuperscript{327}}.\nbsp{} Hier
bekommen wir auch ganz neue Definition von ouvriers
productifs\hyperlink{mia.mew26.1p235_fn4}{\textsuperscript{328}}:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die Leute, deren
Kapitalien auf eine dieser vier Arten verwendet werden, sind
selbst \emph{produktive Arbeiter}.\nbsp{} Wenn ihre Arbeit
zweckm\"a\ss{}ig geleitet wird, fixiert und realisiert
sie sich in dem Gegenstand oder dem verk\"auflichen Ding,
auf das sie verwendet wurde, und f\"ugt in der Regel dem
Preise dieses Dings wenigstens den Wert ihres Unterhalts und
des pers\"onlichen Konsums hinzu.\grqq{} (l.c. p.
374.)\par\endgroup{}

\begingroup{}(Im ganzen l\"ost er ihre Produktivit\"at
darin auf, da\ss{} sie produktive Arbeit in Bewegung
setzen.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Vom \emph{P\"achter} hei\ss{}t es:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Kein Kapital gleicher
Gr\"o\ss{}e setzt eine gr\"o\ss{}ere Menge
\emph{produktiver Arbeit} in Bewegung als das des
P\"achters.\nbsp{} Nicht blo\ss{} seine Ackerknechte,
sondern auch \emph{seine Arbeits- und Zugtiere sind produktive
Arbeiter}.\grqq{} [l.c. p. 376.]\par\endgroup{}

\begingroup{}Schlie\ss{}lich also auch der Ochs ein produktiver
Arbeiter.\par\endgroup{}



\section{[11.\nbsp{}
Lauderdale.\nbsp{} Feind von Smith' Akkumulationstheorie und
seiner Unterscheidung zwischen produktiven und unproduktiven
Arbeitern]}

\begingroup{}\emph{Lauderdale} (Earl of): \glqq{}\emph{An Inquiry into the
Nature and Origin of Public Wealth} etc.\grqq{}, Lond.
1804.\nbsp{} (Die frz. \"Ubersetzung: \glqq{}\emph{Recherches
sur la nature et l'origine de la richesse publique} etc.
par \emph{Lagentie de Lava\"{\i}sse}\grqq{}, Paris
1808).\par\endgroup{}

\begingroup{}Lauderdales apologetische Begr\"undung des Profits
erst sp\"ater zu untersuchen.\nbsp{} In Abschnitt
III.\nbsp{} Danach soll der Profit aus den Kapitalien selbst
entspringen, weil
sie Arbeit \glqq{}\emph{ersetzen}\grqq{}.\nbsp{} Sie werden
daf\"ur bezahlt, da\ss{} sie tun, was sonst der Mensch
ohne sie tun m\"u\ss{}te oder \"uberhaupt nicht tun
k\"onnte.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Man versteht jetzt,
da\ss{} der Profit der Kapitalien stets entweder daher
stammt, da\ss{} sie den Teil der Arbeit ersetzen, die der
Mensch sonst mit seinen H\"anden verrichten
m\"u\ss{}te; oder daher, da\ss{} sie den Teil der
Arbeit vollenden, die die pers\"onlichen Kr\"afte des
Menschen \"ubersteigt, und die er selbst nicht
auszuf\"uhren w\"u\ss{}te.\grqq{} (p. 119, trad.
fr.\hyperlink{mia.mew26.1p236_fn1}{\textsuperscript{329}})\par\endgroup{}

\begingroup{}Der Herr \glqq{}Graf\grqq{} gro\ss{}er Feind
von Smiths Akkumulations- und Sparsamkeitslehre.\nbsp{} Ditto
-- seiner Distinktion zwischen \emph{produktiven} und
\emph{un produktiven Arbeitern;} aber nach ihm ist auch nur
\glqq{}Produktivkraft des Kapitals\grqq{}, was Smith
\glqq{}Produktivkr\"afte der Arbeit\grqq{} nennt.\nbsp{}
Er leugnet direkt die von Smith aufgestellte Ableitung der
surplus value, und zwar aus dem folgenden Grund:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}W\"are diese Idee vom Benefiz
des Kapitals rigor\"os richtig, so folgte daraus,
da\ss{} es nicht eine urspr\"ungliche Quelle des
Reichtums, sondern eine abgeleitete ist; und man k\"onnte
daher Kapital nicht als eine der Quellen des Reichtums
betrachten, da sein Profit nichts ist als eine
\"Ubertragung aus der Tasche des Arbeiters in die des
Kapitalisten.\grqq{} (l.c. p. 116, 117.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Unter diesen Annahmen klar, da\ss{} er aber auch
in seiner Polemik gegen Smith das Flachste aufgreift.\nbsp{}
So sagt er:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}So kann dieselbe Arbeit
produktiv oder unproduktiv erscheinen, je nach der
sp\"ateren Verwendung des Gegenstandes, auf den man sie
anwendet.\nbsp{} Wenn z.B. mein Koch eine Torte macht, die
ich auf der Stelle esse, ist er ein unproduktiver Arbeiter
und seine T\"atigkeit ist ebenfalls eine sterile Arbeit,
weil sein Dienst ebenso rasch verschwindet, wie er geleistet
wurde.\nbsp{} Wird aber dieselbe Arbeit im Laden eines
Kuchenb\"ackers verrichtet, so wird sie dadurch
produktiv.\grqq{} (l.c. p, 110.)\par\endgroup{}

\begingroup{}(\emph{Garnier}, da seine Ausgabe und
Noten zu Smith 1802, also 2 Jahre vor Lauderdale erschien,
hat hier das Brevet\hyperlink{mia.mew26.1p236_fn2}{\textsuperscript{330}}.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Diese
ungew\"ohnliche
Unterscheidung, die sich auf die blo\ss{}e Dauer der
Dienste gr\"undet, reiht unter die unproduktiven Arbeiter
Leute ein, die die wichtigsten Funktionen in der
Gesellschaft erf\"ullen.\nbsp{} Der Souverain, die Diener
der Religion, die obrigkeitlichen Personen, die
Besch\"utzer des Staates, alle diese Menschen, jene nicht
ausgenommen, deren Geschicklichkeit~\dots{} die
Gesundheit der Staatsb\"urger erh\"alt oder ihre
Bildung formt -- alle diese Menschen werden als
unproduktive Arbeiter angesehen\grqq{} (l.c. p. 110,
111)\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}(oder, wie A. Smith t. II, l. II, ch. III, p. 313, die
sch\"one Reihenfolge gibt:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Geistliche, Juristen, \"Arzte,
Literaten und Gelehrte aller Art sowie Sehauspieler,
Possenrei\ss{}er, Musiker, Operns\"anger,
Ballett\"anzer etc.\grqq{}).\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Wenn der Tauschwert die
Grundlage des Reichtums sein soll, braucht man keine langen
\"Uberlegungen anzustellen, um die Irrt\"umer dieser
Doktrin zu zeigen.\nbsp{} Nichts \(\Vert{}\)399\(\vert{}\) beweist
ihre Unrichtigkeit besser als die Achtung, die die Menschen
diesen Diensten zollen, was der Preis beweist, den sie
daf\"ur zahlen.\grqq{} ([Lauderdale] l.c. p.
111.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Ferner:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die Arbeit des
Manufakturarbeiters fixiert und vergegenst\"andlicht sich
in irgendeinem verk\"auflichen Produkt \Dots{}
Nat\"urlich bilden weder die \emph{Arbeit des Bedienten}
noch die des zirkulierenden Kapitals\grqq{} \(\{\)er versteht hier \emph{argent
monnaie}\hyperlink{mia.mew26.1p237_fn1}{\textsuperscript{331}}
darunter\(\}\) \glqq{}eine Akkumulation, einen Fonds, der
sich zu einem bestimmten Wert \"ubertragen
l\"a\ss{}t.\nbsp{} Der Gewinn, den sie einbringen,
entspringt in gleicher Weise aus der \emph{Arbeit}, die sie
ihrem \emph{Herrn} oder Besitzer \emph{ersparen}.\nbsp{} Ihre
Ergebnisse sind einander so \"ahnlich, da\ss{}, wer die
einen f\"ur unproduktiv h\"alt, \"uber die anderen
derselben Meinung sein mu\ss{}\grqq{} \(\{\)und er zitiert
hierauf Smith, l. II, ch. II\hyperlink{mia.mew26.1p237_an80}{\textsuperscript{332}}\(\}\). (Lauderdale, l.c.
p. 144, 145.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Wir h\"atten also die Reihe: Ferrier,
Garnier, Lauderdale, Ganilh.\nbsp{} Die letztre Phrase mit
dem \glqq{}\emph{\'epargner du travail\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p237_fn2}{\textsuperscript{333}}}
besonders zugeritten von \emph{Tocqueville}.\par\endgroup{}



\section{[12.\nbsp{} Say \"uber \glqq{}immaterielle
Produkte\grqq{}.\nbsp{} Rechtfertigung eines unaufhaltsamen
Anwachsens der unproduktiven Arbeit]}

\begingroup{}Nach Garnier erschien des faden J.-B. Say,
\glqq{}\emph{Trait\'e d'\'economie
politique}\grqq{}.\nbsp{} Was er dem Smith vorwirft,
da\ss{} er\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}f\"ur die Resultate dieser
T\"atigkeiten den Namen von \emph{Produkten}
ablehnt.\nbsp{} Er gibt der Arbeit, der sie sich widmen, den
Namen \emph{unproduktiv}\grqq{} (3e \'ed.,
t. I, p. 117).\par\endgroup{}

\begingroup{}Smith leugnet durchaus
nicht, da\ss{} ces industries\hyperlink{mia.mew26.1p238_fn1}{\textsuperscript{334}} ein \glqq{}Resultat\grqq{}
produzieren, ein \glqq{}produit\grqq{} quelconque\hyperlink{mia.mew26.1p238_fn2}{\textsuperscript{335}}.\nbsp{} Er
erw\"ahnt sogar ausdr\"ucklich\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}die Sicherheit, die Ruhe, den Schutz
des Staates\grqq{} als \glqq{}Resultat der
Jahresarbeit\grqq{} (der serviteurs de l'\'etat\hyperlink{mia.mew26.1p238_fn3}{\textsuperscript{336}})
(\emph{Smith}, t. II, l. II, ch. III, p. 313 \'ed.
G[arnier]).\par\endgroup{}

\begingroup{}Say seinerseits h\"alt sich an die
Nebenbestimmung Smiths, da\ss{} diese
\glqq{}services\grqq{} und ihr\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}Produkt sich in der Regel in dem
Moment verfl\"uchtigen, in dem sie geleistet werden, in
dem Moment, in dem sie produziert werden\grqq{} (Smith
l.c.).\par\endgroup{}

\begingroup{}Herr Say nennt diese konsumierten
\glqq{}services\grqq{} oder deren ouvrages,
r\'esultats\hyperlink{mia.mew26.1p238_fn4}{\textsuperscript{337}} -- kurz ihren
Gebrauchswert\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}immaterielle Produkte oder Werte,
die im Moment ihrer Produktion konsumiert
werden\grqq{}.\nbsp{} [l.c. p. 116.]\par\endgroup{}

\begingroup{}Statt sie \glqq{}improductifs\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p238_fn5}{\textsuperscript{338}} zu nennen,
nennt er sie \glqq{}productifs des produits
immat\'eriels\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p238_fn6}{\textsuperscript{339}}.\nbsp{} Er gibt einen andren
Namen.\nbsp{} Dann aber erkl\"art er weiter,\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}da\ss{} sie nicht dazu dienen, das
Kapital der Nation zu vermehren\grqq{} (t. I, p. 119).\nbsp{}
\glqq{}Eine Nation, in der man eine Menge Musiker, Priester,
Beamte findet, kann sehr angenehm unterhalten, gut
unterrichtet und ausgezeichnet verwaltet sein.\nbsp{} Das
w\"are aber auch alles.\nbsp{} Ihr Kapital erhielte von
der ganzen Arbeit dieser betriebsamen Laute keinen direkten
Zuwachs, da ihre Produkte in dem Ma\ss{}e, wie sie
geschaffen, konsumiert werden.\grqq{} (l.c. p.
119.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Also Herr Say erkl\"art diese travaux f\"ur
\emph{improductifs\hyperlink{mia.mew26.1p238_fn7}{\textsuperscript{340}}} im borniertesten Sinn
Smiths.\nbsp{} Aber er will sich zugleich Garniers
\glqq{}Fortschritt\grqq{} aneignen.\nbsp{} Er erfindet also
einen neuen Namen f\"ur die travaux improductifs.\nbsp{}
Dies ist seine Art Originalit\"at, Produktivit\"at und
Manier der Entdeckung.\nbsp{} Dabei, mit seiner
gew\"ohnlichen Logik, hebt er sich selbst wieder
auf.\nbsp{} Er sagt:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Es ist unm\"oglich,
mit der Ansicht des Herrn Garnier einverstanden zu sein, der
aus dem, da\ss{} die Arbeit der \"Arzte, Juristen und
anderer derartiger Personen produktiv ist, den Schlu\ss{}
zieht, es sei f\"ur eine Nation ebenso vorteilhaft, sie
zu vermehren wie jede andere Art Arbeit.\grqq{} (l.c. p.
120.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Und warum nicht, wenn die eine Arbeit so
produktiv ist wie die andre und die Vermehrung der
produktiven Arbeit \"uberhaupt \glqq{}avantageux \`a
une nation\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p238_fn8}{\textsuperscript{341}} ist?\nbsp{} Warum ist es nicht
ebenso vorteilhaft, diese Art Arbeit zu vermehren, wie jede
andre?\nbsp{} Weil -- antwortet Say mit seinem
charakteristischen Tiefsinn --, weil es \"uberhaupt
nicht vorteilhaft ist, produktive Arbeit irgendeiner Art
\"uber das Bed\"urfnis dieser Arbeit hinaus zu
vermehren.\nbsp{} Aber dann hat ja Garnier recht.\nbsp{} Dann
ist es ebenso vorteilhaft -- d.h., ebenso unvorteilhaft
--, die eine dieser Art Arbeiten wie die andre
\"uber ein gewisses Ma\ss{} hinaus zu
vermehren.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Es verh\"alt sich
damit\grqq{}, f\"ahrt Say fort, \glqq{}wie mit der
Handarbeit, die man auf ein Produkt \"uber das Ma\ss{}
dessen anwenden w\"urde, was zu seiner Herstellung
n\"otig ist.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}(Um einen Tisch zu machen, soll nicht mehr
Tischlerarbeit verwandt werden, als zur Produktion des
Tisches n\"otig ist.\nbsp{} So zum Flicken eines kranken
K\"orpers nicht mehr, als n\"otig ist, um ihn
herzustellen.\nbsp{} Also lawyers\hyperlink{mia.mew26.1p239_fn1}{\textsuperscript{342}} und \"Arzte sollen nur die
n\"otige Arbeit zur Hervorbringung ihres produit
immat\'eriel\hyperlink{mia.mew26.1p239_fn2}{\textsuperscript{343}} anwenden.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die produktive Arbeit, die
immaterielle Produkte produziert, ist, \emph{wie jede andere
Arbeit}, nur solange produktiv, wie sie die
N\"utzlichkeit und daher den Wert\grqq{} (i.e. den
Gebrauchswert, aber Say verwechselt die utilit\'e\hyperlink{mia.mew26.1p239_fn3}{\textsuperscript{344}} mit dem
Tauschwert) \glqq{}eines Produkts vermehrt; dar\"uber
hinaus ist sie eine v\"ollig unproduktive Arbeit.\grqq{}
(l.c. p. 120.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Die Logik Says also diese:\par\endgroup{}

\begingroup{}Es ist f\"ur die Nation \emph{nicht so
n\"utzlich}, die \glqq{}Produzenten des produits
immat\'eriels\grqq{} zu vermehren, als die Produzenten
materieller Produkte.\nbsp{} \emph{Beweis:} Es ist absolut
unn\"utz, die Produzenten irgendeines Produkts, sei es
materiell oder immateriell, \"uber den Bedarf hinaus zu
vermehren.\nbsp{} \emph{Also} ist es n\"utzlicher, die
unn\"utzen Produzenten materieller als die immaterieller
Produkte zu vermehren.\nbsp{} Es folgt in beiden F\"allen
nicht, da\ss{} es unn\"utz, diese Produzenten zu
vermehren, sondern nur die Produzenten eines bestimmten
genre in ihrem respektiven genre.\par\endgroup{}

\begingroup{}Materielle Produkte k\"onnen \(\Vert{}\)400\(\vert{}\)
[nach Say] nie zuviel produziert werden,
ebensowenig immaterielle.\nbsp{} Aber variatio delectat\hyperlink{mia.mew26.1p239_fn4}{\textsuperscript{345}}.\nbsp{}
Daher mu\ss{} man verschiedne genres in beiden
F\"achern produzieren.\nbsp{} Au\ss{}erdem lehrt ja Herr
Say:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die Stockung im Absatz
mancher Produkte r\"uhrt von der Seltenheit mancher
anderen her.\grqq{} [l.c. p. 438.]\par\endgroup{}

\begingroup{}Es k\"onnen also nie zuviel Tische
produziert werden, sondern h\"ochstens etwa zuwenig
Sch\"usseln, um sie auf den Tisch zu stellen.\nbsp{}
Werden die \"Arzte zuviel vermehrt, so liegt der Fehler
nicht darin, da\ss{} ihre services im \"Uberflu\ss{}
vorhanden sind,
sondern vielleicht, da\ss{} die services andrer
Produzenten von immateriellen Produkten, z.B. Kurtisanen
(sieh l.c. p. 123, wo die industrie des portefaix, des
courtisanes\hyperlink{mia.mew26.1p240_fn1}{\textsuperscript{346}} etc,
zusammengestellt wird und wo Say die Behauptung wagt,
da\ss{} die \glqq{}apprentissage\grqq{} f\"ur une
courtisane \glqq{}se reduise \`a rien\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p240_fn2}{\textsuperscript{347}}) zu wenig
vorhanden sind.\par\endgroup{}

\begingroup{}Endlich neigt sich hiernach die Balance auf seiten
der \glqq{}unproduktiven Arbeiter\grqq{}.\nbsp{} Man
wei\ss{} genau, unter gegebnen Produktionsbedingungen,
wieviel Arbeiter n\"otig sind, um einen Tisch zu machen,
wie gro\ss{} das Quantum einer bestimmten Art Arbeit sein
mu\ss{}, um ein bestimmtes Produkt hervorzubringen.\nbsp{}
Bei vielen \glqq{}immateriellen Produkten\grqq{} dies nicht
der Fall.\nbsp{} Das erheischte Arbeitsquantum, um ein bestimmtes
Resultat zu erreichen, ebenso konjektural wie das Resultat
selbst.\nbsp{} Zwanzig Geistliche vereint bringen vielleicht
die Bekehrung hervor, die einem mi\ss{}lingt; 6
\"Arzte, die zusammen konsultieren, finden vielleicht das
Heilungsmittel, das einer allein nicht findet.\nbsp{} In
einem Richterkollegium wird vielleicht mehr Gerechtigkeit
produziert als von einem einzelnen, nur sich selbst
kontrollierenden Richter.\nbsp{} Die Masse der Soldaten, die
erheischt ist, um das Land zu sch\"utzen, der Polizisten,
um es in Ordnung zu halten, der Beamten, um es gut \glqq{}zu
regieren\grqq{} usw., alle diese Dinge sind problematisch
und werden z.B. sehr oft in englischen Parlamenten
diskutiert; obgleich man in England sehr genau wei\ss{},
wieviel Spinnerarbeit n\"otig ist, um 1000 lbs. Twist zu
spinnen.\nbsp{} Andre \glqq{}produktive\grqq{} Arbeiter
dieser Art schlie\ss{}en in ihren Begriff ein, da\ss{}
die N\"utzlichkeit, die sie hervorbringen, grade
blo\ss{} von ihrer Zahl abh\"angt, in ihrer Anzahl
selbst besteht.\nbsp{} Z.B. Lakaien, die Zeugen von dem
Reichtum und der Vornehmheit ihrer masters\hyperlink{mia.mew26.1p240_fn3}{\textsuperscript{348}} sein
sollen.\nbsp{} Je gr\"o\ss{}er ihr Quantum, um so
gr\"o\ss{}er der Effekt, den sie
\glqq{}produzieren\grqq{} sollen.\nbsp{} Es bleibt also bei
Herrn Say dabei: \glqq{}Improduktive Arbeiter\grqq{}
k\"onnen nie genug vermehrt werden.\nbsp{} \(\vert{}\)400\(\Vert{}\)\par\endgroup{}



\section{[13.\nbsp{} Destutt de Tracy.\nbsp{} Vulg\"are
Ansicht vom Ursprung des Profits.\nbsp{} Verherrlichung der
industriellen Kapitalisten als einzig produktive
Arbeiter]}

\begingroup{}\(\Vert{}\)400\(\vert{}\) \emph{Le Comte Destutt de
Tracy. \glqq{}\'El\'emens
d'id\'eologie\grqq{}, IVe et Ve
parties.\nbsp{} Trait\'e de la volont\'e et de ses
effets, Paris 1826 (1815).}\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Jede n\"utzliche Arbeit
ist wirklich produktiv, und die ganze arbeitende Klasse der
Gesellschaft verdient in gleichem Ma\ss{}e
\emph{produktiv} genannt zu werden.\grqq{} (p.
87.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Aber in dieser classe
productive unterscheidet er\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}die arbeitende Klasse, die
\emph{umittelbar} unseren ganzen Reichtum
\emph{produziert}\grqq{} (p. 88),\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}also was Smith the productive labourers nennt.\par\endgroup{}

\begingroup{}Dagegen besteht die
\emph{sterile} Klasse aus den Reichen, die ihre Grundrente
oder Geldrente verzehren.\nbsp{} Sie sind die \emph{classe
oisive}\hyperlink{mia.mew26.1p241_fn1}{\textsuperscript{349}}.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die wahre \emph{sterile}
Klasse ist die der M\"u\ss{}igg\"anger, die nichts
tun als das, was man \emph{vornehm} leben nennt vom Produkt
der vor ihnen verrichteten Arbeiten, von den Produkten, die
entweder in Grundbesitz realisiert sind, den sie verpachten,
das hei\ss{}t einem Arbeiter \emph{vermieten}, oder die in
Geld oder Sachen bestehen, die sie gegen eine
Entsch\"adigung ausleihen, was auch ein \emph{Vermieten}
ist.\nbsp{} Dies sind die wahren Drohnen des Bienenstocks
(fruges consumere nati)\grqq{} (p. 87), oder diese oisifs
\glqq{}k\"onnen nichts verausgaben als \emph{ihre
Revenue}.\nbsp{} Wenn sie ihre Fonds \(\Vert{}\)401\(\vert{}\)
angreifen, werden diese durch nichts ersetzt, und ihr Konsum
wird f\"ur den Augenblick \"uberm\"a\ss{}ig
gesteigert und h\"ort dann f\"ur immer auf.\grqq{} (p.
237.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Diese \emph{Revenue} ist nichts
anderes~\dots{} als ein Abzug von den Produkten der
T\"atigkeit der arbeitenden B\"urger.\grqq{} (p.
236.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Wie verh\"alt es sich nun mit den Arbeitern,
die diese oisifs direkt anwenden?\nbsp{} Soweit sie Waren
konsumieren, konsumieren sie nicht direkt Arbeit, sondern
die Produkte der produktiven Arbeiter.\nbsp{} Es handelt sich
hier also um die Arbeiter, gegen deren Arbeit sie direkt
ihre Revenue verausgaben; also um Arbeiter, die ihr Salair
direkt aus Revenue, nicht aus Kapital beziehn.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Da die Leute, denen
sie\grqq{} (le revenu) \glqq{}geh\"ort,
M\"u\ss{}igg\"anger sind, ist es klar, da\ss{} sie
\emph{keine produktive Arbeit leiten}.\nbsp{} Alle von ihnen
bezahlten Arbeiter sind einzig und allein dazu bestimmt,
ihnen Gen\"usse zu verschaffen.\nbsp{} Ohne Zweifel sind
diese Gen\"usse verschiedener Art \Dots{} Die
Ausgaben dieser ganzen Menschenklasse~\dots{}
ern\"ahren eine zahlreiche Bev\"olkerung, deren
Existenz sie erm\"oglichen, deren Arbeit aber v\"ollig
steril ist \Dots{} Einige dieser Ausgaben k\"onnen
mehr oder weniger fruchtbringend sein, z.B. der Bau eines
Hauses, die Melioration des Bodens.\nbsp{} Aber das sind
Ausnahmen.\nbsp{} wodurch sie vor\"ubergehend zu Leitern
von produktiver Arbeit werden.\nbsp{} Abgesehen von diesen
geringf\"ugigen Ausnahmen ist die ganze Konsumtion dieser
Art Kapitalisten unbedingt ein reiner Verlust vom Standpunkt
der Reproduktion und ein ebenso gro\ss{}er Abzug vom
erworbenen Reichtum.\grqq{} (p. 236.)\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\{\)Die eigentliche
\"Okonomie \`a la Smith betrachtet den Kapitalisten
nur als personifiziertes Kapital.\nbsp{} G -- W --
G, Produktionsagent.\nbsp{} Aber wer soll die Produkte
verzehren?\nbsp{} Der Arbeiter?\nbsp{} quod non\hyperlink{mia.mew26.1p241_fn2}{\textsuperscript{350}}.\nbsp{} Der
Kapitalist selbst?\nbsp{} Dann ist er qua\hyperlink{mia.mew26.1p241_fn3}{\textsuperscript{351}}
gro\ss{}er consommateur oisif\hyperlink{mia.mew26.1p241_fn4}{\textsuperscript{352}} und nicht Kapitalist.\nbsp{} Die
Besitzer von Grund- und Geldrente?\nbsp{} Sie reproduzieren
ihre Konsumtion nicht und schaden damit dem Reichtum.\nbsp{} Es liegt
aber auch zweierlei Richtiges in dieser widersprechenden
Ansicht, die aus dem Kapitalisten nur einen realen
Schatzbildner macht, keinen illusorischen, wie der
eigentliche Schatzbildner ist: 1. das Kapital (hinc\hyperlink{mia.mew26.1p242_fn1}{\textsuperscript{353}} der
Kapitalist, seine Personifikation) wird nur als Agent zur
Entwicklung der Produktivkr\"afte und Produktion
betrachtet; 2. der Standpunkt der aufkommenden
kapitalistischen Gesellschaft, der es um den Tauschwert,
nicht den Gebrauchswert, den Reichtum, nicht den Genu\ss{}
zu tun ist.\nbsp{} Der genie\ss{}ende Reichtum erscheint
ihr als eine superf\'etation\hyperlink{mia.mew26.1p242_fn2}{\textsuperscript{354}}, bis sie selbst Exploitation und
Konsumtion verbinden lernt und den genie\ss{}enden
Reichtum sich unterjocht hat.\(\}\)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Um aufzufinden, wie diese
Revenuen\grqq{} (von denen die oisifs leben) \glqq{}gebildet
werden, mu\ss{} man, stets auf die \emph{industriellen
Kapitalisten} zur\"uckgehen.\grqq{} (p. 237,
Note.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Die \emph{industriellen Kapitalisten} -- die
2te Sorte Kapitalisten --\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}umfassen alle Unternehmer
irgendeiner Industrie, das hei\ss{}t alle Leute, die,
\emph{im Besitz von Kapitalien}, \dots{} ihre
F\"ahigkeiten und ihre Arbeit dazu anwenden, sie selbst
zu verwerten, statt sie andern zu vermieten, und die daher
weder von Arbeitsl\"ohnen noch von Revenuen leben,
sondern von \emph{Profiten}.\grqq{} (p. 237.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Bei Destutt tritt es recht hervor -- was
schon bei A. Smith --, da\ss{} die scheinbare
Verherrlichung der produktiven Arbeiter in der Tat nur die
Verherrlichung der \emph{industriellen Kapitalisten} im
Gegensatz zu Landlords und such monied capitalists\hyperlink{mia.mew26.1p242_fn3}{\textsuperscript{355}} ist, die
blo\ss{} von ihrer Revenue leben.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Sie haben~\dots{}
fast den ganzen Reichtum der Gesellschaft in ihren
H\"anden \Dots{} Es ist nicht nur die Rente dieses
Reichtums, die sie j\"ahrlich ausgeben, sondern eben das
Kapital selbst und mitunter mehrere Male im Jahr, wenn der
Gang der Gesch\"afte rasch genug ist, um das zu
erm\"oglichen.\nbsp{} Denn da sie als Gesch\"aftsleute
keine Ausgaben machen, die nicht mit Profit zu ihnen
zur\"uckkehren, sind ihre Profite um so
gr\"o\ss{}er, je mehr Ausgaben sie unter dieser
Bedingung machen k\"onnen.\grqq{} (p. 237,
238.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Was ihre Privatkonsumtion angeht, so ist sie wie
die der capitalistes oisifs.\nbsp{} Aber sie ist\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}im allgemeinen m\"a\ss{}ig,
denn die Gesch\"aftsleute sind gew\"ohnlich
bescheiden\grqq{} (p. 238).\nbsp{} Anders mit ihrer
industriellen Konsumtion, \glqq{}sie ist nichts weniger als
endg\"ultig; sie kehrt mit Profit zu ihnen
zur\"uck.\grqq{}\nbsp{} (l.c.)\nbsp{} Ihr Profit mu\ss{}
gro\ss{} genug sein, nicht nur f\"ur ihre
\glqq{}Privatkonsumtion, sondern auch\grqq{} f\"ur
\glqq{}die Rente f\"ur den Boden und das Geld, welches im
Besitz der m\"u\ss{}igen Kapitalisten ist.\grqq{} (p.
238.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Das sieht Destutt richtig.\nbsp{} Grundrente und
Geldrente sind nur des
\glqq{}\emph{pr\'el\`evements\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p242_fn4}{\textsuperscript{356}}} auf den
industriellen Profit, Teile desselben, die der industrielle
Kapitalist von seinem
Bruttoprofit abgibt an Landlords und moneyed
capitalists.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die Revenuen der reichen
M\"u\ss{}igg\"anger sind nur Renten, die der
Produktion entzogen werden; nur die Produktion
l\"a\ss{}t sie entstehen.\grqq{}\nbsp{} (p. 248.)\nbsp{}
Die capitalistes industriels \glqq{}mieten gegen eine Rente
ihr\grqq{} (n\"amlich der capitalistes oisifs)
\glqq{}Land, ihre H\"auser und ihr Geld, und sie wenden
sie in einer Weise an, da\ss{} sie daraus \emph{Profite
\"uber diese Rente hinaus ziehen}\grqq{}, n\"amlich
die Rente, die sie den oisifs zahlen, die also nur Teil
dieses Profits ist.\nbsp{} Diese rente, die sie so den oisifs
zahlen, ist \glqq{}die einzige Revenue dieser
M\"u\ss{}igg\"anger und der einzige Fonds ihrer
j\"ahrlichen Ausgaben.\grqq{} (p. 238.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Bis hierher all right.\nbsp{} Aber wie steht es
nun mit den \emph{salari\'es\hyperlink{mia.mew26.1p243_fn1}{\textsuperscript{357}}} (den travailleurs
productifs, die von den capitalistes industrieux angewandt
werden)?\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Jene besitzen keinen
anderen Schatz als ihre tagt\"agliche Arbeit.\nbsp{} Diese
Arbeit verschafft
ihnen den Lohn \Dots{} Aber woraus werden diese
L\"ohne gezahlt?\nbsp{} Es ist klar, da\ss{} sie aus dem
Besitztum derjenigen kommen, denen die
\emph{\(\Vert{}\)}402\(\vert{}\) Lohnarbeiter \emph{ihre
Arbeit verkaufen}, das hei\ss{}t aus den Fonds, die
sich vorher in deren Besitz befinden und die nichts
\emph{anderes} darstellen \emph{als die akkumulierten Produkte
fr\"uher ausgef\"uhrter Arbeiten}.\nbsp{} Es folgt
daraus, da\ss{} der aus diesen Reicht\"umern bezahlte
Konsum wohl in dem Sinne der Konsum der Lohnarbeiter ist,
da\ss{} sie damit unterhalten werden; aber im Grunde sind
\emph{nicht sie es, die ihn bezahlen}, oder wenigstens
bezahlen sie ihn nur \emph{mit den Fonds, die sich schon vorher
in den H\"anden ihrer Anwender befanden}.\nbsp{} Ihre
Konsumtion mu\ss{} also als die Konsumtion derjenigen
betrachtet werden, die sie dingen.\nbsp{} Sie empfangen nur
mit einer Hand und gehen mit der andern zur\"uck
\Dots{} Man mu\ss{} nicht blo\ss{} alles, was
sie\grqq{} (les salari\'es) \glqq{}ausgeben, sondern
auch alles, was sie erhalten, als wirkliche Ausgabe und
\emph{eigene Konsumtion derjenigen} betrachten, \emph{die ihre
Arbeit kaufen}.\nbsp{} Das ist so wahr, da\ss{} man, um
festzustellen, ob diese Konsumtion dem vorhandenen Reichtum
mehr oder weniger Abbruch tut oder sogar die Tendenz hat,
ihn zu vermehren~\dots{}, auf jeden Fall wissen
mu\ss{}, \emph{welchen Gebrauch die Kapitalisten von der
Arbeit machen, die sie kaufen}.\grqq{} (p. 234,
235.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Very well.\nbsp{} Und woher kommen die Profite der
entrepreneurs, die sie bef\"ahigen, sich selbst und den
capitalistes oisifs revenus etc. zu zahlen?\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Man wird mich fragen, wie
diese lndustrieunternehmer so gro\ss{}e Profite machen und
von wem sie sie ziehn k\"onnen.\nbsp{} Ich antworte,
da\ss{} \emph{sie dies tun, indem sie alles, was sie
produzieren, teurer verkaufen, als es ihnen zu produzieren
gekostet}.\grqq{} (p. 239.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Und an wen verkaufen sie alles teurer, als es
ist?\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Sie verkaufen
es,\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}1. aneinander f\"ur
den ganzen Teil ihrer Konsumtion, bestimmt zur Befriedigung
ihrer Bed\"urfnisse, welche sie bezahlen mit einem Teil
ihrer Profite;\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}2. an die Lohnarbeiter,
sowohl an die, welche sie besolden, wie die, welche die
m\"u\ss{}igen Kapitalisten besolden; \emph{von welchen
Lohnarbeitern sie} auf diesem Wege \emph{ihren ganzen Lohn
zurtickerhalten}, ausgenommen etwa deren kleine
Ersparnisse;\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}3. an die
m\"u\ss{}igen Kapitalisten, \emph{welche sie bezahlen mit
dem Teil ihrer Revenue}, den sie nicht schon abgegeben
haben an die von ihnen direkt besch\"aftigten
Lohnarbeiter; so da\ss{} die ganze Rente, welche sie ihnen
j\"ahrlich zahlen, ihnen auf dem einen oder andern dieser
Wege wieder zur\"uckflie\ss{}t.\grqq{} (l.c. p.
239.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Sehn wir uns nun diese 3 Rubriken von ventes\hyperlink{mia.mew26.1p244_fn1}{\textsuperscript{358}}
an.\par\endgroup{}

\begingroup{}1. \emph{Einen Teil} ihres Produkts (oder Proflts)
essen die capitalistes industrieux selbst auf.\nbsp{} Sie
k\"onnen sich selbst unm\"oglich dadurch bereichern,
da\ss{} sie sich selbst beschwindeln und sich ihre
Produkte \emph{teurer} verkaufen, als sie dieselben
\emph{bezahlt} haben.\nbsp{} Auch kann keiner den andren
dadurch beschwindeln.\nbsp{} Verkauft A sein Produkt zu
teuer, das der industrielle Kapitalist B aufi\ss{}t, so
verkauft B sein Produkt zu teuer, das der industrielle
Kapitalist A\hyperlink{mia.mew26.1p244_fn2}{\textsuperscript{359}}
aufi\ss{}t.\nbsp{} Es ist dasselbe, als h\"atten A und B
ihre Produkte zum wirklichen Wert einander verkauft.\nbsp{} Rubrik
1 zeigt uns, wie die Kapitalisten einen Teil ihres Profits
ausgeben; sie zeigt uns nicht, woher sie ihn beziehn.\nbsp{}
Jedenfalls machen sie dadurch keinen Profit, da\ss{} sie
\glqq{}\emph{aneinander}\grqq{} \glqq{}alles, was sie
produzieren, \emph{teurer verkaufen}, als es ihnen zu
produzieren gekostet\grqq{}.\par\endgroup{}

\begingroup{}2. Von dem Teil des Produkts, den sie ihren
Arbeitern \emph{tiber den Produktionskosten} verkaufen,
k\"onnen sie ebenfalls keinen Profit ziehn.\nbsp{} Nach
der Voraussetzung ist die ganze consommation der Arbeiter in
fact \glqq{}der eigene Konsum derjenigen, die ihre Arbeit
kaufen\grqq{}.\nbsp{} Au\ss{}erdem bemerkt Destutt noch zum
\"Uberflu\ss{}, da\ss{} die capitalistes, indem sie
den salari\'es (ihren eignen und denen der capitalistes
oisifs) ihre Produkte verkaufen, sie nur \glqq{}ihren ganzen
Lohn zur\"uckerhalten\grqq{}.\nbsp{} Und zwar nicht einmal
ganz, sondern mit Abzug von deren \"Okonomie.\nbsp{} Ob
sie ihnen die Produkte wohlfeil oder teuer verkaufen, ist
ganz gleich, da sie immer nur retirent ce qu'ils leur ont
donn\'e\hyperlink{mia.mew26.1p244_fn3}{\textsuperscript{360}} und, wie
oben gesagt, die \glqq{}Lohnarbeiter empfangen nur mit einer
Hand und geben mit der andern zur\"uck\grqq{}.\nbsp{} Der
Kapitalist zahlt erst \emph{Geld} als Salair dem
Arbeiter.\nbsp{} Dann verkauft er ihm sein Produkt \glqq{}zu
teuer\grqq{} und zieht damit das Geld wieder
zur\"uck.\nbsp{} Da der Arbeiter dem Kapitalisten aber
nicht mehr Geld zur\"uckzahlen kann, als er von ihm
erhalten hat, so kann dieser ihm seine Produkte \emph{nie
teurer} verkaufen, als er ihm seine Arbeit \emph{gezahlt}
hat.\nbsp{} Er kann immer nur soviel Geld im Verkauf seiner
Produkte von ihm zur\"uckerhalten, als er ihm Geld
f\"ur seine Arbeit gegeben hat.\nbsp{} Keinen Deut
mehr.\nbsp{} Wie soll sich sein Geld nun durch diese
\glqq{}Zirkulation\grqq{} vermehren?\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)403\(\vert{}\) Zudem
ein andrer
Bl\"odsinn bei Destutt.\nbsp{} Kapitalist C zahlt dem
Arbeiter A 1 \emph{l}. Wochenlohn und zieht dann das 1
\emph{l}. wieder an sich, indem er ihm Ware f\"ur 1
\emph{l}. verkauft.\nbsp{} Durch dies Mittel, meint Tracy,
hat er die totalit\'e des salaires\hyperlink{mia.mew26.1p245_fn1}{\textsuperscript{361}} wieder an
sich gezogen.\nbsp{} Aber erst gibt er dem Arbeiter 1
\emph{l}.\nbsp{} Und dann gibt er ihm Ware f\"ur 1
\emph{l}.\nbsp{} Was er ihm also in der Tat gegeben hat, sind
2 \emph{l.:} 1 \emph{l}. in Waren und 1 \emph{l}. in
Geld.\nbsp{} Von diesen 2 \emph{l}. zieht er 1 \emph{l}.
zur\"uck in der Form des Geldes.\nbsp{} Er hat also in der
Tat von dem Salair von 1 \emph{l}. keinen farthing
zur\"uckgezogen.\nbsp{} Und sollte er sich durch diese Art
\glqq{}Zur\"uckziehn\grqq{} des Salairs bereichern (statt
dadurch, da\ss{} der Arbeiter ihm.\nbsp{} in Arbeit
zur\"uckgegeben hat, was er ihm in Ware vorgeschossen),
so w\"urde er bald auf den Damm kommen.\par\endgroup{}

\begingroup{}Hier verwechselt der edle Destutt also die
Geldzirkulation mit der wirklichen Warenzirkulation.\nbsp{}
Weil der Kapitalist, statt dem Arbeiter direkt Ware f\"ur
1\emph{l}. zu geben, ihm 1\emph{l}. gibt, womit der Arbeiter
nun die Ware, die er kaufen will, beliebig bestimmen und dem
Kapitalisten in der Form des Geldes die Anweisung, die er
ihm auf seinen Kram gegeben, zur\"uckgibt, nachdem er,
der Arbeiter, seinen aliquoten Teil des Krams sich
angeeignet, bildet sich D[estutt] ein, da\ss{}
der Kapitalist \glqq{}retire\grqq{} le salaire\hyperlink{mia.mew26.1p245_fn2}{\textsuperscript{362}}, indem ihm
dasselbe St\"uck Geld wieder zuflie\ss{}t.\nbsp{} Und
auf derselben Seite bemerkt Herr D[estutt], das
Ph\"anomen der Zirkulation sei \glqq{}mal connu\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p245_fn3}{\textsuperscript{363}} (p.
239).\nbsp{} Allerdings total unbekannt ihm selbst.\nbsp{} H\"atte
D[estutt] nicht in dieser sonderbaren Methode sich
das \glqq{}Retirer de la totalit\'e des
salaires\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p245_fn4}{\textsuperscript{364}} erkl\"art, so w\"are der
Unsinn in einer gleich zu erw\"ahnenden Weise wenigstens
denkbar.\par\endgroup{}

\begingroup{}(Aber vorher noch zur Illustration seiner
Weisheit.\nbsp{} Wenn ich in einen Laden gehe und der
Ladenh\"uter mir 1\emph{l}. gibt, worauf ich mit diesem
1\emph{l}. f\"ur 1\emph{l}. Ware in seinem Laden kaufe,
so retiriert er dann das 1\emph{l}. wieder.\nbsp{} Niemand
wird behaupten, da\ss{} er sich durch diese Operation
bereichert hat.\nbsp{} Statt 1\emph{l}. in Geld und
1\emph{l}. in Ware hat er jetzt nur noch 1\emph{l}. in
Geld.\nbsp{} Selbst wenn seine Ware nur 10 sh. wert war und
er sie mir zu 1\emph{l}. verkauft hat, ist er nach wie vor
um 10 sh. \"armer, wie er vor dem Verkauf war, quoiqu'il
ait retir\'e la totalit\'e d'un livre st.\hyperlink{mia.mew26.1p245_fn5}{\textsuperscript{365}}.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Wenn C,
der Kapitalist, dem Arbeiter 1 \emph{l}. Salair gibt und
ihm nachher Ware zum Wert von 10 sh. f\"ur 1 \emph{l}.
verkauft, so h\"atte er allerdings einen Profit von 10
sh. gemacht, weil er die Ware dem Arbeiter 10 sh. zu teuer
verkauft h\"atte.\nbsp{} Aber vom Standpunkt des Herrn
D[estutt] w\"are selbst so nicht einzusehn, wie
daraus ein Profit f\"ur den C herr\"uhren soll.\nbsp{}
(Der Profit r\"uhrt daher, da\ss{} er ihm geringren
Arbeitslohn zahlt, in der Tat dem Arbeiter einen geringren
aliquoten Teil des Produkts im Austausch f\"ur seine
Arbeit gab, als er ihm \emph{nominell} gibt.)\nbsp{}
G\"abe er dem Arbeiter 10 sh. und verkaufte seine Ware
f\"ur 10 sh., so w\"are er ebenso reich, als wenn er
ihm 1\emph{l}. gibt und seine Ware von 10 sh. zu 1 \emph{l}.
verkauft.\nbsp{} Zudem r\"asoniert D[estutt]
unter der Voraussetzung des notwendigen Arbeitslohns.\nbsp{}
Im besten Sinne k\"ame hier nur eine Prellerei im
Arbeitslohn heraus, woraus sich der Profit
erkl\"arte.\par\endgroup{}

\begingroup{}Dieser case 2 zeigt also, da\ss{}
D[estutt] absolut vergessen hat, was ein
produktiver Arbeiter ist, und nicht die geringste Ahnung von
der Quelle des Profits hat.\nbsp{} H\"ochstens k\"onnte
gesagt werden, da\ss{} der Kapitalist einen Profit macht
durch die Verteurung der Produkte \"uber ihren Wert,
soweit er sie nicht seinen eigenen salari\'es, sondern
den salari\'es des capitalistes oisifs verkauft.\nbsp{}
Da aber die Konsumtion der travailleurs improductifs in der
Tat nur ein Teil der Konsumtion der capitalistes oisifs ist,
so kommen wir jetzt zu casus 3.\par\endgroup{}

\begingroup{}3. Drittens verkauft der capitaliste industriel
seine Produkte zu \glqq{}teuer\grqq{}, \"uber ihrem Wert,
an die\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}m\"u\ss{}igen Kapitalisten,
welche sie bezahlen mit dem Teil ihrer Revenue, den sie
nicht schon abgegeben haben an die von ihnen direkt
besch\"aftigten Lohnarbeiter; so da\ss{} die ganze
Rente, welche sie ihnen j\"ahrlich zahlen, ihnen\grqq{}
(les capitalistes industriels) \glqq{}auf dem einen oder
andern dieser Wege wieder zur\"uckflie\ss{}t.\grqq{}
[l.c. p. 239].\par\endgroup{}

\begingroup{}Hier wieder die kindische Anschauung von dem
Revenir de la rente\hyperlink{mia.mew26.1p246_fn1}{\textsuperscript{366}} etc., wie vorher von dem
Retirer de la totalit\'e des salaires\hyperlink{mia.mew26.1p246_fn2}{\textsuperscript{367}}.\nbsp{} Z.B.
C zahlt 100 \emph{l}. als Grund- und Geldrente an O (den
capitaliste oisif).\nbsp{} Die 100 \emph{l}. sind
Zahlungsmittel f\"ur C.\nbsp{} Sie sind Kaufmittel
f\"ur O, der mit ihnen f\"ur 100 \emph{l}. Ware dem
Lager des C entzieht.\nbsp{} Damit kehren die 100 \emph{l}.
an C zur\"uck als verwandelte Form seiner Ware.\nbsp{}
Aber er hat 100 \emph{l}. in Waren weniger wie vorher.\nbsp{}
Statt sie dem O
direkt zu geben, hat er ihm 100 \emph{l}. Geld gegeben,
womit der 100 \emph{l}. von seinen Waren kauft.\nbsp{} Er
kauft diese 100 \emph{l}. Waren aber mit dem Geld des C,
nicht mit eignern Fonds.\nbsp{} Und damit, bildet sich
T[racy] ein, revient \`a C la rente qu'il a
desservi \`a O.\nbsp{} Quelle
imb\'ecilit\'e!\hyperlink{mia.mew26.1p246_fn3}{\textsuperscript{368}} Erster Bl\"odsinn.\par\endgroup{}

\begingroup{}Zweitens hat D[estutt] uns selbst gesagt,
da\ss{} Grundrente und Geldrente nur
pr\'el\`evements\hyperlink{mia.mew26.1p246_fn4}{\textsuperscript{369}} auf den Profit des
industriellen Kapitals sind, also blo\ss{} an den oisif
abgegebne Quoten des Profits.\nbsp{} Gesetzt nun, C z\"oge
durch irgendein
Kunstst\"uck diese ganze Quote \(\Vert{}\)404\(\vert{}\) wieder an
sich, wenn auch ni par l'un ni par l'autre des
c\^ot\'es, as described by T[racy]\hyperlink{mia.mew26.1p247_fn1}{\textsuperscript{370}}, in andren
Worten der Kapitalist C bezahlt gar keine Rente, weder an
Landlord noch monied capitalist, er behielte seinen
\emph{ganzen} Profit, so handelte es sich ja grade darum, zu
erkl\"aren, \emph{woher} er ihn abgeleitet, wie er ihn
gemacht hat, wie er entstanden ist?\nbsp{} Wie dies nicht
dadurch erkl\"art wird, da\ss{} er ihn \emph{hat} oder
\emph{beh\"alt}, ohne an landlord und monied capitalist
eine Quote davon abzugeben, so kann es ebensowenig dadurch
erkl\"art werden, da\ss{} er \(\langle\)teilweise oder
ganz\(\rangle\) die Quote des Profits, die er an den oisif unter
einem oder dem andren Titel abgegeben hat, ganz oder zum
Teil, d'une mani\`ere oder de l'autre\hyperlink{mia.mew26.1p247_fn2}{\textsuperscript{371}} aus der
Hand des letztern in seine eigne wieder
zur\"uckbugsiert.\nbsp{} Zweiter
Bl\"odsinn!\par\endgroup{}

\begingroup{}Abgesehn von diesen Abgeschmacktheiten.\nbsp{} C hat
an O (den oisif) Rente zum Betrag von 100 \emph{l}. zu
zahlen f\"ur den Grund und Boden oder das Kapital, das er
von ihm gemietet hat (lou\'e).\nbsp{} Er zahlt die 100
\emph{l}. aus seinem Profit (woher der entsteht, wissen wir
noch nicht).\nbsp{} Nun verkauft er dem O seine Produkte, sei
es, da\ss{} O sie direkt oder durch seine retainers\hyperlink{mia.mew26.1p247_fn3}{\textsuperscript{372}} (die
salari\'es improductifs) i\ss{}t, und er verkauft sie
ihm \emph{zu teuer}, z.B. 25 p.c. \"uber ihrem
Wert.\nbsp{} Er verkauft ihm Produkte, die 80 \emph{l}. wert
sind, zu 100 \emph{l}.\nbsp{} Hier macht C unbedingt einen
Profit von 20 \emph{l}.\nbsp{} Er hat dem 0 eine Anweisung
auf 100 \emph{l}. Waren gegeben.\nbsp{} Sobald dieser die
Anweisung realisiert, liefert er ihm nur f\"ur 80
\emph{l}. Waren aus, indem er den Nominalpreis seiner Waren
25 p. c. \"uber ihren Wert\hyperlink{mia.mew26.1p247_fn4}{\textsuperscript{373}} erh\"oht.\nbsp{} W\"urde O
sich nun begn\"ugen, f\"ur 80 \emph{l}. Waren zu
verzehren und 100 \emph{l}. f\"ur sie zu zahlen, so
k\"onnten die Profite des C nie \"uber 25 p. c.
steigen.\nbsp{} Die Preise, die Beschwindlung, w\"urden
sich jedes Jahr wiederholen.\nbsp{} Aber O will f\"ur 100
\emph{l}. essen.\nbsp{} Ist er Grundbesitzer, que faire?\hyperlink{mia.mew26.1p247_fn5}{\textsuperscript{374}} Er
hypothekiert dem C f\"ur 25 \emph{l}., wof\"ur dieser
ihm Ware von 20 \emph{l}.\nbsp{} liefert; denn er verkauft
die Ware 25 p.c. (1/4) \"uber ihrem
Wert.\nbsp{} Ist er Geldverleiher, so
\"uberl\"a\ss{}t er dem C 25 \emph{l}. von seinem
Kapital, wof\"ur dieser ihm f\"ur 20 \emph{l}. Waren
liefert.\par\endgroup{}

\begingroup{}Gesetzt, das Kapital (oder der Bodenwert) war zu 5 p.
c. ausgeliehn.\nbsp{} So betrug es 2000 \emph{l}.\nbsp{} Es
betr\"agt jetzt nur noch 1975 \emph{l}.\nbsp{} Seine Rente
nun 98 3/4 \emph{l}.\nbsp{} Und so
w\"urde es weitergehn, indem 0 stets f\"ur 100
\emph{l}.\nbsp{} Wirklichen Warenwert verzehrt, seine Rente
aber best\"andig abnimmt, weil er, um f\"ur 100
\emph{l}. Ware zu haben, stets einen stets
gr\"o\ss{}eren Teil seines Kapitals selbst aufessen
mu\ss{}.\nbsp{} So w\"urde nach und nach C das ganze
Kapital des O in seine Hand bekommen und die Rente desselben mit dem
Kapital, d.h., [da\ss{} er] diesen Teil des
Profits, den er vom geborgten Kapital macht, sich selbst
aneignen w\"urde mit dem Kapital selbst.\nbsp{} Dieser
Proze\ss{} schwebt offenbar dem Herrn D[estutt]
vor, denn er f\"ahrt fort:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Aber, wird man sagen, wenn
es sich so verh\"alt und wenn die industriellen
Unternehmer tats\"achlich \emph{jedes Jahr mehr ernten, als
sie ges\"at haben}, so m\"u\ss{}ten sie in sehr
kurzer Zeit \emph{das ganze gesellschaftliche Verm\"ogen}
an sich gezogen haben, und im Staat w\"urden bald nur
noch besitzlose Lohnarbeiter und kapitalistische Unternehmer
\"ubrigbleiben.\nbsp{} \emph{Das ist richtig}, und die
Dinge st\"anden tats\"achlich so, w\"urden sich
nicht die Unternehmer oder ihre Erben in dem Ma\ss{}e, in
dem sie sich bereichern, zur Ruhe setzen und so immer wieder
die Klasse der m\"u\ss{}igen Kapitalisten
auff\"ullen; und dennoch, ungeachtet dieser h\"aufigen
Wanderung, findet man, wenn die Produktion in einem Lande
ohne allzu gro\ss{}e St\"orungen einige Zeit t\"atig
gewesen ist, da\ss{} ihre Kapitalien sich immer vermehrt
haben, nicht nur im Verh\"altnis zum Anwachsen des
Gesamtreichtums, sondern in noch viel gr\"o\ss{}erem
Verh\"altnis \Dots{} Man k\"onnte
hinzuf\"ugen, da\ss{} diese Wirkung ohne die ungeheuren
Auflagen, womit alle Regierungen jedes Jahr die industrielle
Klasse in Form von Steuern belasten, noch f\"uhlbarer
w\"are.\grqq{} (p. 240, 241.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Und Herr D[estutt] hat ganz recht to a
certain point\hyperlink{mia.mew26.1p248_fn1}{\textsuperscript{375}}, obgleich gar nicht f\"ur
das, was er erkl\"aren will.\nbsp{} Zur Zeit des
untergehenden Mittelalters und der aufgehenden
kapitalistischen Produktion ist die rasche Bereicherung der
industriellen Kapitalisten zum Teil zu erkl\"aren aus der
direkten Prellerei der landlords.\nbsp{} Als der Geldwert
sank, infolge der Entdeckungen sn Amerika, zahlten ihnen die
P\"achter nominell, nicht reell, die alte Rente,
w\"ahrend die manufacturers ihnen die Waren \"uber
ihrem Wert verkauften, nicht nur zu dem gestiegnen
Geldwert.\nbsp{} Ebenso in allen L\"andern, wie den
asiatischen z.B., wo die Hauptrevenue des Landes in der Form
der Grundrente in der Hand der landlords, F\"ursten etc.,
verkaufen ihnen die \emph{wenig zahlreichen} und daher nicht
durch die Konkurrenz bedingten manufacturers ihre Waren zu
Monopolpreisen und eignen sich so einen Teil ihrer Revenue
an; bereichern sich \(\Vert{}\)405\(\vert{}\) nicht nur
dadurch, da\ss{} sie ihnen \glqq{}unbezahlte\grqq{} Arbeit
verkaufen, sondern die Waren \"uber der Quantit\"at
Arbeit verkaufen, die in ihnen steckt.\nbsp{} Nur hat Herr
D[estutt] wieder unrecht, wenn er glaubt, die
Geldverleiher lassen sich ebenso prellen.\nbsp{} Sie share\hyperlink{mia.mew26.1p248_fn2}{\textsuperscript{376}} vielmehr in
den hohen Zinsen, die sie ziehn, an jenen hohen Profiten, an
jener Prellerei, direkt und indirekt.\nbsp{} Da\ss{} dem
Herrn D[estutt] dies Ph\"anomen vorschwebte,
zeigt folgender Satz:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Man braucht nur zu sehen,
wie sie\grqq{} (les capitalistes industrieux) \glqq{}vor
drei oder vier Jahrhunderten in ganz Europa schwach waren im
Verh\"altnis zu den ungeheuren Reicht\"umern aller m\"achtigen
Personen und wie sehr sie his heute sich vermehrt haben und
gewachsen sind, indes die anderen sich vermindert
haben.\grqq{} (l.c. p. 241.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Was Herr D[estutt] uns erkl\"aren
wollte, waren die \emph{Profite} und die \emph{hohen
Profite} des
industriellen Kapitals.\nbsp{} Er hat es doppelt
erkl\"art.\nbsp{} Erstens, indem das \emph{Geld}, das
diese Kapitalisten in der Form von Salairen und Renten
zahlen, ihnen wieder zur\"uckstr\"omt, indem diese
Salaire und Renten Produkte von ihnen kaufen.\nbsp{} Damit
ist in der Tat nur erkl\"art, warum sie Salaire und
Renten nicht \emph{doppelt} zahlen, erst in der Form von
Geld, und zweitens in der Form von Ware zu demselben
Geldbetrag.\nbsp{} Die zweite Erkl\"arung ist, da\ss{}
sie ihre Waren \"uber ihrem Preis verkaufen, \emph{zu
teuer} verkaufen, erstens \emph{an sich selbst}, also
sich selbst prellen; zweitens an die Arbeiter, also wieder
sich selbst prellen, da Herr Destutt uns gesagt, da\ss{}
die consommation des salari\'es\hyperlink{mia.mew26.1p249_fn1}{\textsuperscript{377}}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}als die Konsumtion derjenigen
betrachtet werden mu\ss{}, die sie dingen\grqq{} (p.
235);\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}endlich drittens an die \emph{Rentner} und diese prellen,
und dies w\"urde in der Tat erkl\"aren, warum die
industriellen Kapitalisten einen stets gr\"o\ss{}ren
Teil ihres Profits f\"ur sich selbst behalten, statt ihn
abzugeben an die oisifs.\nbsp{} Es w\"urde zeigen, warum
\emph{die Verteilung des Gesamtprofits} zwischen den
industriellen und nichtindustriellen Kapitalisten immer mehr
zum Vorteil der erstren auf Kosten der letztren vor sich
geht.\nbsp{} Es w\"urde kein Jota zum Verst\"andnis
beitragen, \emph{woher} dieser \emph{Gesamtproflt}
r\"uhrt, Gesetzt, die industriellen Kapitalisten
h\"atten sich ganz desselben bem\"achtigt, so bleibt
die Frage: Wo kommt er her?\par\endgroup{}

\begingroup{}D[estutt] hat also nicht nur nichts beantwortet,
sondern nur verraten, da\ss{} er den Reflux des Geldes
f\"ur einen Reflux der Ware selbst h\"alt.\nbsp{}
Dieser \emph{Reflux des Geldes} hei\ss{}t nichts, als
da\ss{} die Kapitalisten salaire und Rente zuerst in Geld
zahlen, statt sie in Ware zu zahlen; da\ss{} mit diesem
Geld ihre Waren gekauft werden und sie auf diesem Umweg also
in Ware gezahlt haben.\nbsp{} Dies Geld str\"omt also
best\"andig zu ihnen zur\"uck, aber nur in dem Umfang,
worin Waren zum selben Geldwert definitiv ihnen entzogen
worden sind und der Konsumtion der salari\'es und
rentiers anheimgefallen sind.\par\endgroup{}

\begingroup{}Herr D[estutt] (echt franz\"osisch,
bei Proudhon finden sich \"ahnliche erstaunte
Exklamationen \"uber sich selbst) ist ganz
\"uberrascht \"uber die \glqq{}clart\'e\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p249_fn2}{\textsuperscript{378}}, welche
diese\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}Art, die Konsumtion unsrer
Reicht\"umer zu betrachten~\dots{}, \"uber die
ganze Bewegung der Gesellschaft verbreitet.\nbsp{} Woher
kommt diese \"Ubereinstimmung und diese lichte
Erkenntnis?\nbsp{} Daher, da\ss{} wir die Wahrheit
getroffen haben.\nbsp{} Das erinnert an die Wirkung jener Spiegel, in
denen sich die Gegenst\"ande klar und in ihren richtigen
Proportionen abzeichnen, wenn man den richtigen Standpunkt
einnimmt, und in denen alles verworren und verzerrt
erscheint, wenn man zu nahe oder zu weit entfernt
steht.\grqq{} (p. 242, 243.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Sp\"ater ganz beil\"aufig erinnert sich Herr
D[estutt] aus A. Smith des wirklichen Verlaufs der
Dinge, den er aber essentiellement\hyperlink{mia.mew26.1p250_fn1}{\textsuperscript{379}} nur der Phrase nach wiederholt,
nicht verstanden hat, da er sonst unm\"oglich obige
Lichtstr\"ome h\"atte ausgie\ss{}en k\"onnen
(dieses membre de l'Institut de France\hyperlink{mia.mew26.1p250_an81}{\textsuperscript{380}}).\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Woher kommen die Revenuen
dieser m\"u\ss{}igen Leute?\nbsp{} Kommen sie nicht aus
der Rente, die ihnen aus ihrem \emph{Profit} diejenigen
zahlen, die \emph{die Kapitale der erstern arbeiten machen},
das hei\ss{}t diejenigen, die mit den Fonds der erstem
eine \emph{Arbeit besolden, die mehr produziert, als sie
kostet}, in einem Worte, die
Industriellen?\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}(Aha!\nbsp{} Also die rentes (und auch die eignen
profits), die die industriellen Kapitalisten den
capitalistes oisifs zahlen f\"ur die von diesen geborgten
fonds, kommen daher, da\ss{} sie mit diesen fonds Arbeit
salarieren, \glqq{}die \emph{mehr produziert, als sie
kostet}\grqq{}, d.h. also, deren Produkt mehr Wert hat,
als ihnen bezahlt wird; oder der Profit kommt also aus dem,
was die salarierten Arbeiter \"uber ihre Kosten hinaus
produzieren, ein Surplusprodukt, was sich der industrielle
Kapitalist aneignet und wovon er nur einen Teil den Grund-
und Geldrentnern abgibt.)\nbsp{} Herr D[estutt]
schlie\ss{}t daraus: Nicht zu diesen produktiven
Arbeitern, sondern zu den Kapitalisten, die sie in Bewegung
setzen, mu\ss{} man zur\"uckgehn.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Sie sind es, die in
Wirklichkeit die von den erstren besch\"aftigten
Lohnarbeiter ern\"ahren.\grqq{} (p. 246.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Allerdings.\nbsp{} Sofern sie direkt die Arbeit exploitieren
und die capitalistes oisifs dies nur through their agency\hyperlink{mia.mew26.1p250_fn2}{\textsuperscript{381}} tun, Und in
diesem Sinn richtig, das industrielle Kapital als source de
richesse\hyperlink{mia.mew26.1p250_fn3}{\textsuperscript{382}} zu \(\Vert{}\)406\(\vert{}\)
betrachten.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Auf diese\grqq{} (die
industriellen Kapitalisten) \glqq{}mu\ss{} man also immer
zur\"uckgehn, um die Quelle alles Reichtums zu
finden.\grqq{} (p. 246.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Mit der Zeit \emph{haben sich
Reicht\"umer in mehr oder weniger gro\ss{}er Menge
angesammelt, weil das Ergebnis fr\"uherer Arbeit nicht
sofort vollst\"andig konsumiert wurde, als es produziert
worden war}.\nbsp{} Von den Besitzern dieser
Reicht\"umer begn\"ugen sich die einen damit, daraus
eine Rente zu ziehen und diese zu verzehren.\nbsp{} Das sind
jene, die wir die M\"u\ss{}igen genannt haben.\nbsp{}
Die anderen, Aktiveren lassen ihre eigenen Fonds, und die,
die sie gemietet haben, arbeiten.\nbsp{} Sie wenden sie an,
\emph{um Arbeit zu bezahlen, die sie mit Profit
reproduziert}.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\{\)Daher also nicht nur die
Reproduktion dieser Fonds, sondern [auch] des
Surplus, das den \emph{Profit} bildet.\(\}\)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Mit
diesem Profit
bezahlen sie ihren eigenen Konsum und bestreiten den der
anderen.\nbsp{} Durch diese Konsumtion selbst\grqq{} (ihre
eigne und die der oisifs?\nbsp{} Hier wieder der alte
Bl\"odsinn) \glqq{}kehren ihre Fonds etwas
vergr\"o\ss{}ert zur\"uck, und sie beginnen von
neuem.\nbsp{} Und das stellt die Zirkulation dar.\grqq{} (p.
246, 247.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Die Untersuchung \"uber den
\glqq{}produktiven Arbeiter\grqq{} und das Ergebnis,
da\ss{} nur der ein produktiver Arbeiter ist, dessen
K\"aufer ein industrieller Kapitalist ist, der Arbeiter,
dessen Arbeit Profit f\"ur ihren unmittelbaren
K\"aufer produziert, f\"uhrte Herrn
D[estutt] dahin, da\ss{} in der Tat die
\emph{industriellen Kapitalisten} die \emph{einzigen
produktiven Arbeiter} im h\"ohern Sinn sind.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Jene, die von Profiten
leben\grqq{} (les capitalistes industrieux),
\glqq{}ern\"ahren alle \"ubrigen Menschen, vermehren
allein das \"offentliche Verm\"ogen und schaffen alle
unsre Mittel des Genusses.\nbsp{} Das mu\ss{} so sein,
\emph{weit die Arbeit die Quelle alles Reichtums ist} und
weil sie allein \emph{der lebendigen Arbeit} eine
\emph{n\"utzliche Richtung} geben, indem sie einen
\emph{n\"utzlichen Gebrauch von} der \emph{akkumulierten
Arbeit} machen.\grqq{} (p. 242.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Da\ss{} sie \glqq{}une direction utile au travail
actuel\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p251_fn1}{\textsuperscript{383}} geben, hei\ss{}t in der Tat
nur, da\ss{} sie n\"utzliche Arbeit anwenden, Arbeit,
die in Gebrauchswerten resultiert.\nbsp{} Aber da\ss{} sie
\glqq{}un usage utile du travail accumul\'e\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p251_fn2}{\textsuperscript{384}} machen
-- wenn es nicht wieder dasselbe hei\ss{}en soll,
da\ss{} sie akkumulierten Reichtum industriell, zur
Produktion von Gebrauchswerten vernutzen --,
hei\ss{}t, da\ss{} sie den \glqq{}usage utile du travail
accumul\'e\grqq{} machen, mehr travail actuel mit ihm
zu kaufen, als in ihr enthalten ist.\nbsp{} In dem eben
zitierten Satz fa\ss{}t D[estutt] naiv die
Widerspr\"uche zusammen, die das Wesen der
kapitalistischen Produktion ausmachen, Weil die Arbeit die
Quelle alles Reichtums ist, ist das Kapital die Quelle alles
Reichtums; ist der eigentliche Vermehrer des Reichtums nicht
der, der arbeitet, sondern der einen Profit von der Arbeit
andrer macht.\nbsp{} Die Produktivkr\"afte der Arbeit sind
die Produktivkr\"afte des Kapitals.\hyperlink{mia.mew26.1p251_fn3}{\textsuperscript{385}}\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Unsere Verm\"ogen sind
unser einziger Originalreichtum, unsere Arbeit produziert
alle anderen, und jede wohl dirigierte Arbeit ist
produktiv.\grqq{} (p. 243.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Daraus folgt nach D[estutt] von selbst,
da\ss{} die industriellen Kapitalisten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}alle andern ern\"ahren, den
\"offentlichen Reichtum allein vermehren und alle Mittel
des Genusses schaffen\grqq{}.\par\endgroup{}

\begingroup{}Unsere Verm\"ogen (facult\'es) sind unser
einziger Originalreichtum, darum ist das
Arbeitsverm\"ogen kein Reichtum.\nbsp{} Die Arbeit
produziert alle andern
Reicht\"umer, d.h., sie produziert Reicht\"umer
f\"ur alle andern au\ss{}er sich selbst, und nicht sie
selbst ist Reichtum, sondern blo\ss{} ihr Produkt.\nbsp{}
Jede wohl dirigierte Arbeit ist produktiv; d.h., jede
produktive Arbeit, jede Arbeit, die dem Kapitalisten Profit
abwirft, ist wohl dirigiert.\par\endgroup{}

\begingroup{}Die folgenden Bemerkungen von
D[estutt], die sich nicht auf die \emph{verschiednen
Klassen der Konsumenten}, sondern auf die \emph{verschiedne
Natur der Konsumtionsmittel} beziehn, umschreiben sehr
gut A. Smiths Ansicht l. II, ch. III, wo er am Schlu\ss{}
untersucht, welche Art der (unproduktiven) d\'epense\hyperlink{mia.mew26.1p252_fn1}{\textsuperscript{386}}, d.h. der
individuellen Konsumtion, der Konsumtion der Revenue, mehr
oder minder vorteilhaft.\nbsp{} Er leitet dort diese
Untersuchung (G[arnier], t. II, p. 345) mit den
Worten ein:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Wenn die \"Okonomie die
allgemeine Masse der Kapitalien vermehrt und die
Verschwendung sie vermindert, so tragen diejenigen, die
gerade ihre ganze Revenue verausgaben, ohne ihre Fonds zu
vergr\"o\ss{}ern oder anzugreifen, weder zu ihrer
Vermehrung noch zur Verminderung bei.\nbsp{} Es gibt demnach
gewisse Methoden des Geldausgebens, die offenbar mehr als
andere zum Anwachsen des allgemeinen Wohlstands
beitragen.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}D[estutt] fa\ss{}t die Smithsche Ausf\"uhrung so
zusammen:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Wenn der Konsum sehr
verschieden ist, je nach der Art des Konsumenten, so
wechselt er auch mit der Art der konsumierten Dinge.\nbsp{}
Zwar repr\"asentieren alle Arbeit, aber ihr Wert ist in
den einen Dingen dauerhafter fixiert als in den
anderen.\nbsp{} Es kann ebensoviel M\"uhe kosten, ein
Feuerwerk zu veranstalten, wie einen Diamanten zu finden und
zu schleifen, und das eine kann folglich ebensoviel Wert
haben wie das andere.\nbsp{} Aber wenn ich beide gekauft,
bezahlt und ihrem bestimmungsgem\"a\ss{}en Zweck
zugef\"uhrt habe, wird von dem ersten nach einer halben
Stunde nichts \"ubrig sein, w\"ahrend der andere noch
nach einem Jahrhundert f\"ur meine Enkel eine Quelle von
Reichtum sein kann \Dots{} Ebenso verh\"alt es
sich mit dem, \(\Vert{}\)407\(\vert{}\) was
man\grqq{} (c'est-\`a-dire Sayus\hyperlink{mia.mew26.1p252_fn2}{\textsuperscript{387}}) \glqq{}die immateriellen
Produkte nennt.\nbsp{} \emph{Eine Entdeckung ist vom ewigem
Nutzem}.\nbsp{} Ein Werk des Geistes, ein Gem\"alde
sind auch von mehr oder weniger dauerhaftem Nutzen; der
eines Balles dagegen, eines Konzerts, einer
Theatervorstellung ist rasch vorbei und verschwindet
sofort.\nbsp{} Dasselbe kann man von den \emph{pers\"onlichen
Dienstleistungen} der \"Arzte, Advokaten, Soldaten,
Bedienten und allgemein von allen jenen sagen, die man
\emph{Angestellte} nennt.\nbsp{} Ihre N\"utzlichkeit
besteht in dem Moment, da man sie ben\"otigt
\Dots{} Der ruinierendste Konsum ist der schnellere,
weil er in derselben Zeit mehr Arbeit oder in k\"urzerer
Zeit dieselbe Menge Arbeit zerst\"ort.\nbsp{} Im Vergleich
damit ist der langsamere Konsum eine Art
\emph{Schatzbildung}, weil er in k\"unftigen Zeiten den
Genu\ss{} eines Teils der gegenw\"artigen Opfer
zul\"a\ss{}t \Dots{} Jedermann wei\ss{},
da\ss{} es viel \"okonomischer ist, \emph{f\"ur
denselben Preis} einen Anzug zu haben, der drei Jahre
h\"alt, als einen \"ahnlichen, der nur drei Monate
h\"alt.\grqq{} (p. 243, 244.)\par\endgroup{}



\section{[14.\nbsp{}
Allgemeine Charakteristik der Polemik gegen Smith'
Unterscheidung von produktiver und unproduktiver
Arbeit]}

\begingroup{}Die meisten Schriftsteller, die gegen Smith'
produktive und unproduktive Arbeit angek\"ampft,
betrachten die \emph{Konsumtion} als notwendigen Stachel der
Produktion, und \emph{daher} sind ihnen \emph{selbst f\"ur
den materiellem Reichtum} die \emph{salari\'es}, die
von der Revenue leben, die unproduktiven Arbeiter, deren
Ankauf nicht Reichtum produziert, sondern deren Ankauf
selbst neue Konsumtion des Reichtums ist, ebenso produktiv
als die produktiven Arbeiter, indem sie das field of
material consumption\hyperlink{mia.mew26.1p253_fn1}{\textsuperscript{388}} erweitern und damit das field
of production\hyperlink{mia.mew26.1p253_fn2}{\textsuperscript{389}}.\nbsp{} Dies war also
gr\"o\ss{}tenteils Apologie vom b\"urgerlichen
\"okonomischen Standpunkt, teils f\"ur die riches
oisifs\hyperlink{mia.mew26.1p253_fn3}{\textsuperscript{390}} und die
\glqq{}travailleurs improductifs\grqq{}, deren
\emph{Dienste} sie konsumieren, teils f\"ur \glqq{}des
gouvernements forts\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p253_fn4}{\textsuperscript{391}}, die gro\ss{}e Ausgaben
machen, f\"ur Vermehrung der Staatsschulden, f\"ur
Pfr\"under in Kirche und Staat, Sinekuristen etc.\nbsp{}
Denn diese \glqq{}travailleurs improductifs\grqq{} --
deren Dienste unter den Ausgaben der riches oisifs
figurieren -- haben alle das gemein, da\ss{}, wenn
sie \glqq{}\emph{des produits immat\'eriels\grqq{}
produzieren, sie \glqq{}des produits
mat\'eriels}\grqq{} konsumieren, also Produkte der
produktiven Arbeitcr.\par\endgroup{}

\begingroup{}Andre \"Okonomen, wie Malthus, lassen die
Unterscheidung zwischen travailleurs productifs und
improductifs zu, beweisen aber dem capitaliste industriel,
da\ss{} die letztern ihm ebenso notwendig, selbst zur
Produktion des materiellen Reichtums, sind wie die
erstern.\par\endgroup{}

\begingroup{}Es n\"utzt hier nichts, weder die Phrase,
da\ss{} Produktion und Konsumtion identisch oder da\ss{}
die Konsumtion der Zweck aller Produktion oder da\ss{}
Produktion die Voraussetzung aller Konsumtion ist.\nbsp{} Was
-- abgesehn von der Tendenz -- dem ganzen Streit
zugrunde liegt, ist vielmehr das.\par\endgroup{}

\begingroup{}Die Konsumtion des Arbeiters im Durchschnitt nur
gleich seinen Produktionskosten, nicht gleich seiner
Produktion.\nbsp{} Das ganze Surplus also produziert er
f\"ur andre, und so ist dieser ganze Teil seiner
\emph{Produktion Produktion f\"ur andre}.\nbsp{} Der
industrielle Kapitalist ferner, der den Arbeiter zu dieser
\emph{\"Uberproduktion} (d.h. Produktion
\"uber seine eignen Lebensbed\"urfnisse hinaus) treibt
und alle Mittel anspannt, um sie m\"oglichst zu steigern,
diese relative \emph{\"Uberproduktion} im Gegensatz zur
notwendigen Produktion zu steigern, eignet sich unmittelbar
das Surplusprodukt an.\nbsp{} Aber er als personifiziertes
Kapital produziert der Produktion wegen, will die
Bereicherung der
Bereicherung wegen.\nbsp{} Soweit er blo\ss{}er
Funktion\"ar des Kapitals, also Tr\"ager der
kapitalistischen Produktion ist, ist es ihm um den
Tauschwert zu tun und dessen Vermehrung, nicht um den
Gebrauchswert und die Vermehrung seiner
Gr\"o\ss{}e.\nbsp{} Es ist ihm um die Vermehrung des
abstrakten Reichtums zu tun, steigende Aneignung fremder
Arbeit.\nbsp{} Er ist ganz von demselben absoluten
Bereicherungstrieb beherrscht wie der Schatzbildner, nur
da\ss{} er ihn nicht in der illusorischen Form der Bildung
goldner und silberner Sch\"atze befriedigt, sondern in
der Kapitalbildung, die wirkliche Produktion ist.\nbsp{} Ist
die \"Uberproduktion des Arbeiters \emph{Produktion f\"ur
andre}, so die Produktion des normalen Kapitalisten, des
industriellen Kapitalisten, wie er sein soll, Produktion um
der Produktion willen.\nbsp{} Je mehr sein Reichtum
w\"achst, f\"allt er zwar hinter dies Ideal und wird
selbst verschwenderisch, schon zur Schaustellung des
Reichtums.\nbsp{} Aber es ist stets genie\ss{}ender
Reichtum mit b\"osem Gewissen, mit dem Hinterhalt der
\"Okonomie und der Berechnung.\nbsp{} Er bleibt trotz
aller Verschwendung, wie der Schatzbildner,
essentiellement\hyperlink{mia.mew26.1p254_fn1}{\textsuperscript{392}} geizig.\par\endgroup{}

\begingroup{}Wenn Sismondi sagt, da\ss{} die Entwicklung der
Produktivkr\"afte der Arbeit den Arbeiter zu immer
gr\"o\ss{}eren Gen\"ussen bef\"ahigt, da\ss{}
aber diese Gen\"usse selbst, wenn sie ihm w\"urden,
ihn zur Arbeit (als Lohnarbeiter) disqualifizieren
w\"urden \(\{\)\emph{Sismondi} sagt:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Durch den Fortschritt der
Industrie und Wissenschaft kann jeder Arbeiter jeden Tag
viel mehr produzieren, als zu seiner notwendigen Konsumtion
erheischt ist.\nbsp{} Aber zu gleicher Zeit, wo seine Arbeit
den Reichtum produziert, w\"urde der Reichtum, w\"are
er berufen, ihn zu konsumieren, ihn zur Arbeit wenig
geeignet machen.\grqq{} (\glqq{}\emph{Nouv. Princ.}\grqq{},
t. I, p. 85.)\(\}\),\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}so ist es nicht minder richtig, da\ss{} der
industrielle Kapitalist mehr oder minder zu seiner Funktion
unf\"ahig wird, sobald er selbst den genie\ss{}enden
Reichtum vorstellt, sobald er Akkumulation der Gen\"usse
statt des Genusses der Akkumulation will.\par\endgroup{}

\begingroup{}Er ist also ebenfalls ein Produzent von
\emph{\"Uberproduktion, Produktion f\"ur andre}.\nbsp{}
Dieser \"Uberproduktion auf der einen Seite mu\ss{} die
\"Uberkonsumtion auf der andern, der Produktion um der
Produktion wegen, die Konsumtion um der Konsumtion wegen
gegen\"ubertreten.\nbsp{} Was der industrielle Kapitalist
an Grundrentner, Staat, Staatsgl\"aubiger, Kirche usw.,
die blo\ss{} Revenue verzehren, abgeben mu\ss{}, \(\Vert{}\)408\(\vert{}\)
vermindert absolut seinen Reichtum, erh\"alt aber seinen
Bereicherungstrieb fl\"ussig und erh\"alt so seine
kapitalistische Seele.\nbsp{} W\"urden die Grundrentner,
Geldrentner etc. ihre Revenue ebenfalls in produktiver statt in
unproduktiver Arbeit verzehren, so w\"are der Zweck ganz
verfehlt.\nbsp{} Sie w\"urden selbst industrielle
Kapitalisten, statt die Funktion der Konsumtion als solche
darzustellen.\nbsp{} Wir werden \"uber diesen Punkt
sp\"ater eine h\"ochst komische Polemik zwischen einem
Ricardian und einem Malthusianer besichtigen.\hyperlink{mia.mew26.1p255_an82}{\textsuperscript{393}}\par\endgroup{}

\begingroup{}Weil Produktion und Konsumtion unzertrennlich
\emph{an sich} sind, daraus folgt, da\ss{}, da sie
faktisch im System der kapitalistischen Produktion getrennt
sind, ihre Einheit sich durch ihren Gegensatz herstellt,
da\ss{}, wenn A f\"ur B produzieren, B f\"ur A
konsumieren mu\ss{}.\nbsp{} Wie man bei jedem einzelnen
Kapitalisten findet, da\ss{} er pour sa part\hyperlink{mia.mew26.1p255_fn1}{\textsuperscript{394}}
Verschwendung auf seiten derer will, die einmal copartners\hyperlink{mia.mew26.1p255_fn2}{\textsuperscript{395}} seiner
Revenue sind, so beruht das ganze \"altre Merkantilsystem
auf der Idee, da\ss{} eine Nation f\"ur sich selbst
frugal sein, aber den Luxus f\"ur fremde genie\ss{}ende
Nationen produzieren mu\ss{}.\nbsp{} Es ist hier immer die
Idee: Produktion f\"ur die Produktion auf der einen
Seite, daher Konsumtion fremder Produktion auf der
andren.\nbsp{} Diese Idee des Merkantilsystems u.a.
ausgedr\"uckt in \emph{Dr. Paley}, \glqq{}\emph{Moral
Philosophy}\grqq{}, vol. II, ch. XI\hyperlink{mia.mew26.1p255_an83}{\textsuperscript{396}}:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Ein gen\"ugsames und
arbeitsames Volk verwendet seine T\"atigkeit dazu, die
Nachfrage einer reichen, dem Luxus ergebenen Nation zu
befriedigen.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Sie\grqq{} (nos politiques\hyperlink{mia.mew26.1p255_fn3}{\textsuperscript{397}}, Garnier
etc.), sagt Destutt, \glqq{}stellen als allgemeines Prinzip
auf, da\ss{} die Konsumtion die Ursache der Produktion
ist, da\ss{} es also gut sei, wenn sie stark ist.\nbsp{}
Sie behaupten, da\ss{} gerade dies einen gro\ss{}en
Unterschied zwischen der gesellschaftlichen und der privaten
\"Okonomie bewirke.\grqq{} (l.c. p. 249, 250.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Gute Phrase noch:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}\emph{Die armen Nationen}
sind die, wo das Volk gut dran ist, und \emph{die reichen
Nationen} sind die, wo es gew\"ohnlich arm ist.\grqq{}
(l.c. p. 231.)\par\endgroup{}



\section{[15.\nbsp{} Henri Storch.\nbsp{} Unhistorische
Betrachtung der Beziehungen zwischen materieller und
geistiger Produktion.\nbsp{} Seine Auffassung von der
\glqq{}immateriellen Arbeit\grqq{} der herrschenden
Klassen]}

\begingroup{}\emph{Henri Storch}, \glqq{}Cours d'\'econ.
politique etc.\grqq{}, \'ed. von J.-B.Say, Paris 1823
(Vorlesungen, gehalten dem Gro\ss{}f\"ursten Nikolaus,
geschlossen 1815), \emph{t. III}.\par\endgroup{}

\begingroup{}Storch ist, seit Garnier, in der Tat der erste der
Polemiker gegen A. Smiths Unterscheidung von produktiver und
unproduktiver Arbeit, der sich auf einen neuen Boden
stellt.\par\endgroup{}

\begingroup{}Von den materiellen
G\"utern, den Bestandteilen der materiellen Produktion,
unterscheidet er die \glqq{}\emph{biens internes} ou les
\'el\'emens de la civilisation\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p256_fn1}{\textsuperscript{398}}, mit den
Gesetzen, von deren Produktion sich die
\glqq{}th\'eorie de la civilisation\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p256_fn2}{\textsuperscript{399}} zu befassen
hat. (l.c., t.III, p. 217.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}(\glqq{}Es ist klar, da\ss{}
der Mensch niemals dahin kommt, Reicht\"umer zu
produzieren, solange er nicht innere G\"uter besitzt, das
hei\ss{}t, solange er nicht seine physischen,
intellektuellen und moralischen F\"ahigkeiten entwickelt
hat, was die Mittel zu ihrer Entwicklung voraussetzt, wie
die \emph{gesellschaftlichen Einrichtungen} usw.\nbsp{} Je
zivilisierter also ein Volk ist, desto mehr kann sein
nationaler Reichtum wachsen.\grqq{} (l.c., t. I, p.
136.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Ebenso verh\"alt es sich umgekehrt.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Gegen Smith:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Smith~\dots{} schlie\ss{}t von den
\emph{produktiven Arbeiten} alle jene aus, die nicht
\emph{direkt} zur Produktion von Reicht\"umern beitragen;
auch hat er nur den
nationalen \emph{Reichtum} im Auge.\grqq{} Sein Fehler ist
der, \glqq{}nicht die \emph{immateriellen} Werte von \emph{den
Reicht\"umern} unterschieden zu haben.\grqq{} (t.III,
p. 218.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Damit ist die Sache eigentlich am Ende.\nbsp{} Die
Unterscheidung der travaux productifs von den travaux
improductifs\hyperlink{mia.mew26.1p256_fn3}{\textsuperscript{400}} ist von
entscheidender Wichtigkeit f\"ur das, was Smith
betrachtet: die Produktion des materiellen Reichtums, und
zwar eine bestimmte Form dieser Produktion, die
kapitalistische Produktionsweise.\nbsp{} Bei der geistigen
Produktion erscheint andre Art von Arbeit produktiv.\nbsp{}
Aber Smith betrachtet sie nicht.\nbsp{} Endlich die
Wechselwirkung und der innre Zusammenhang beider
Produktionen f\"allt ebensowenig in seinen
Betrachtungskreis, kann \"ubrigens nur [dann]
zu mehr als Redensarten f\"uhren, wenn die materielle
Produktion sub sua propria specie\hyperlink{mia.mew26.1p256_fn4}{\textsuperscript{401}} betrachtet ist.\nbsp{} Soweit er
von nicht direkten travailleurs productifs spricht,
geschieht es nur, sofern sie \emph{direkt} an der Konsumtion
des materiellen Reichtums teilnehmen, nicht aber an seiner
Produktion.\par\endgroup{}

\begingroup{}Bei Storch selbst bleibt die \emph{Th\'eorie
de la civilisation}, obgleich einige geistreiche
aper\c cus\hyperlink{mia.mew26.1p256_fn5}{\textsuperscript{402}} unterlaufen -- z.B.,
da\ss{} die materielle Teilung der Arbeit die
Voraussetzung der Teilung der geistigen Arbeit -- \hyperlink{mia.mew26.1p256_fn6}{\textsuperscript{403}}, bei
trivialen Redensarten.\nbsp{} Wie sehr dies der Fall sein
\emph{mu\ss{}te}, wie wenig er sich auch nur die Aufgabe
\emph{formuliert} hatte, von ihrer L\"osung gar nicht zu
sprechen, geht aus einem \emph{einzigen} Umstand
hervor.\nbsp{} Um den Zusammenhang zwischen der geistigen
\(\Vert{}\)409\(\vert{}\)
Produktion und der materiellen zu betrachten, vor allem n\"otig, die letztre
selbst nicht als allgemeine Kategorie, sondern in
\emph{bestimmter historischer} Form zu fassen.\nbsp{} Also
z.B. der kapitalistischen Produktionsweise entspricht eine
andre Art der geistigen Produktion als der mittelaltrigen
Produktionsweise.\nbsp{} Wird die materielle Produktion
selbst nicht in ihrer \emph{spezifischen historischen} Form
gefa\ss{}t, so ist es unm\"oglich, das Bestimmte an der
ihr entsprechenden geistigen Produktion und die
Wechselwirkung beider aufzufassen.\nbsp{} Es bleibt sonst bei
Fadaisen\hyperlink{mia.mew26.1p257_fn1}{\textsuperscript{404}}.\nbsp{} Dies
wegen der Phrase von \glqq{}Zivilisation\grqq{}.\par\endgroup{}

\begingroup{}Ferner: Aus der bestimmten Form der materiellen
Produktion ergibt sich eine bestimmte Gliederung der
Gesellschaft -- Nr.I, zweitens ein bestimmtes
Verh\"altnis der Menschen zur Natur.\nbsp{} Ihr
Staatswesen und ihre geistige Anschauung ist durch beides
bestimmt.\nbsp{} Also auch die Art ihrer geistigen
Produktion.\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Endlich} versteht Storch unter geistiger Produktion
zugleich die Berufst\"atigkeiten aller Arten der
herrschenden Klasse, die \emph{soziale} Funktionen als ein
Gesch\"aft treiben.\nbsp{} Die Existenz dieser
St\"ande, wie die Funktion derselben, nur aus der
bestimmten historischen Gliederung ihrer
Produktionsverh\"altnisse zu verstehn.\par\endgroup{}

\begingroup{}Indem Storch die materielle Produktion selbst
nicht \emph{historisch} fa\ss{}t -- sie als
Produktion von materiellen G\"utern \"uberhaupt
fa\ss{}t, nicht als eine bestimmte historisch entwickelte und
spezifische Form dieser Produktion --, zieht er sich
selbst den Boden unter den F\"u\ss{}en weg, auf dem
allein teils die ideologischen Bestandteile der herrschenden
Klasse, teils die freie geistige Produktion dieser gegebnen
Gesellschaftsformation begriffen werden kann.\nbsp{} Er kann
nicht \"uber allgemeine schlechte Redensarten
hinauskommen.\nbsp{} Das Verh\"altnis ist daher auch nicht
so einfach, wie er von vornherein denkt.\nbsp{} Z.B.,
kapitalistische Produktion ist gewissen geistigen
Produktionszweigen, z.B. der Kunst und Poesie,
feindlich.\nbsp{} Man k\"ommt sonst auf die Einbildung der
Franzosen im 18. Jahrhundert, die Lessing so sch\"on
persifliert hat.\hyperlink{mia.mew26.1p257_an84}{\textsuperscript{405}}\nbsp{} Weil wir in der Mechanik
etc. weiter sind als die Alten, warum sollten wir nicht auch
ein Epos machen k\"onnen?\nbsp{} Und die Henriade\hyperlink{mia.mew26.1p257_an85}{\textsuperscript{406}} f\"ur
die Iliade!\par\endgroup{}

\begingroup{}Richtig dagegen hebt Storch hervor -- und mit
spezieller Polemik gegen Garnier, der eigentlich der Vater
\emph{dieser} Polemik gegen Smith --, da\ss{} Smiths
Gegner die Sache am falschen Ende auffassen.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Was machen Smiths
Kritiker?\nbsp{} Weit entfernt, diese Unterscheidung\grqq{}
(zwischen valeurs immat\'erielles\hyperlink{mia.mew26.1p257_fn2}{\textsuperscript{407}} und
richesses\hyperlink{mia.mew26.1p257_fn3}{\textsuperscript{408}}) \glqq{}zu
etablieren, vollenden sie die Konfusion dieser beiden Arten
von Werten, die so evident verschieden
sind.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}(Sie behaupten, die
Produktion geistiger Produkte oder die Produktion von
Diensten sei \emph{materielle} Produktion.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Indem sie die immaterielle
Arbeit f\"ur \emph{produktiv} halten, nehmen sie an, sie
\emph{produziere Reicht\"umer}\grqq{} (d.h. direkt),
\glqq{}das hei\ss{}t materielle und austauschbare Werte,
w\"ahrend sie doch nur immaterielle und unmittelbare
Werte produziert; sie gehen von der Voraussetzung aus, die
Produkte der immateriellen Arbeit seien denselben Gesetzen
unterworfen wie die der materiellen Arbeit, w\"ahrend
sich doch die ersten nach anderen Prinzipien regeln als die
zweiten.\grqq{} (t. III, p. 218.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Folgende S\"atze des Storch zu bemerken als von
den Sp\"atren abgeschrieben:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Daraus, da\ss{} die inneren
G\"uter zum Teil das Produkt von Dienstleistungen sind,
hat man geschlossen, da\ss{} sie nicht mehr Dauer
h\"atten als die Dienstleistungen selbst und da\ss{}
sie notwendigerweise in dem Ma\ss{}e konsumiert
werden, wie sie produziert werden.\grqq{} (t. III, p.
234.)\nbsp{} \glqq{}Die urspr\"unglichen
[inneren] G\"uter, weit entfernt, durch den
Gebrauch zerst\"ort zu werden, verbreiten und vermehren
sich durch ihre Aus\"ubung, so da\ss{} \emph{die
Konsumtion} selbst ihren Wert vermehrt.\grqq{} (l.c. p.
236.)\nbsp{} \glqq{}Die inneren G\"uter sind f\"ahig,
akkumuliert zu werden wie die Reicht\"umer und Kapitalien
zu bilden, die man zur Reproduktion anwenden kann
etc.\grqq{} (l.c. p. 236.)\nbsp{} \glqq{}Die materielle
Arbeit mu\ss{} geteilt und ihre Produkte m\"ussen
akkumuliert sein, ehe man daran denken kann, die
immaterielle Arbeit zu teilen.\grqq{} (p. 241.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Dies sind nun nichts als allgemeine
oberfl\"achliche Analogien und Beziehungen zwischen
geistigem und materiellem Reichtum.\nbsp{} Ebenso z.B.,
da\ss{} unentwickelte Nationen ihre geistigen Kapitalien
im Ausland \emph{pumpen}, wie materiell unentwickelte
Nationen ihre materiellen Kapitalien (l.c. p. 306),
da\ss{} die
Teilung der immateriellen Arbeit von der Nachfrage nach ihr,
kurz, vom Markt abh\"angt, etc. (p. 246.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Folgendes sind aber die eigentlich abgeschriebenen
S\"atze:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\(\Vert{}\)410\(\vert{}\) \glqq{}Die \emph{Produktion} der
inneren G\"uter, weit entfernt, den nationalen Reichtum
durch die Konsumtion materieller Produkte zu verringern,
deren sie bedarf, ist vielmehr ein m\"achtiges Mittel,
sie zu vermehren, wie umgekehrt die Produktion der
Reicht\"umer ein ebenso m\"achtiges Mittel ist, die
Zivilisation zu vermehren.\grqq{} (l.c. p. 517.)\nbsp{}
\glqq{}Es ist das Gleichgewicht der beiden Arten der
Produktion, was die nationale Wohlfahrt
vorw\"artsbringt.\grqq{} (l.c. p. 521.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Nach Storch produziert der Arzt Gesundheit (aber
auch die Krankheit), Professoren und Schriftsteller les
lumi\`eres\hyperlink{mia.mew26.1p258_fn1}{\textsuperscript{409}} (aber auch den Obskurantismus),
Poeten, Maler etc. den go\^ut\hyperlink{mia.mew26.1p258_fn2}{\textsuperscript{410}} (aber auch die
Geschmacklosigkeit), die Moralisten etc. die moeurs\hyperlink{mia.mew26.1p258_fn3}{\textsuperscript{411}}, Prediger
den Kultus, die Arbeit der Souverains die Sicherheit, etc. (p.
347--350.)\nbsp{} Ebensogut kann gesagt werden,
da\ss{} die Krankheit \"Arzte, die Dummheit Professoren
und Schriftsteller, die Geschmacklosigkeit Poeten und Maler,
die Sittenlosigkeit Moralisten, der Aberglauben Prediger und
die allgemeine Unsicherheit Souveraine produziert.\nbsp{}
Diese Manier, in der Tat zu sagen, da\ss{} alle diese
T\"atigkeiten, diese services, einen wirklichen oder
eingebildeten Gebrauchswert produzieren, ist von den
Sp\"atren wiederholt, um zu beweisen, da\ss{} sie
travailleurs productifs im Smithschen Sinn sind, d.h. direkt
nicht die Produkte sui generis\hyperlink{mia.mew26.1p259_fn1}{\textsuperscript{412}}, sondern die Produkte der
materiellen Arbeit produzieren und daher direkt
Reichtum.\nbsp{} Bei Storch dieser Bl\"odsinn noch nicht,
der \"ubrigens sich in zweierlei aufl\"ost:\par\endgroup{}

\begingroup{}1. da\ss{} die verschiednen Funktionen in der
b\"urgerlichen Gesellschaft sich wechselseitig
voraussetzen;\par\endgroup{}

\begingroup{}2. da\ss{} die Gegens\"atze in der
materiellen Produktion eine Superstruktur ideologischer
St\"ande n\"otig machen, deren Wirksamkeit -- sei
sie gut oder schlecht -- gut, weil n\"otig
ist;\par\endgroup{}

\begingroup{}3. da\ss{} alle Funktionen im Dienst des
Kapitalisten sind, zu seinem \glqq{}Guten\grqq{}
auslaufen;\par\endgroup{}

\begingroup{}4. da\ss{} selbst die h\"ochsten geistigen
Produktionen nur anerkannt und vor dem Bourgeois
\emph{entschuldigt} werden sollen, da\ss{} sie als direkte
Produzenten von materiellem Reichtum dargestellt und
f\"alschlich nachgewiesen werden.\par\endgroup{}



\section{[16.\nbsp{} Nassau Senior.\nbsp{} Verherrlichung
aller der Bourgeoisie n\"utzlichen T\"atigkeiten als
produktiv.\nbsp{} Liebedienerei vor der Bourgeoisie und dem
b\"urgerlichen Staat]}

\begingroup{}\emph{W. Nassau Senior, \glqq{}Principes fondamentaux
de l'\'econ. polit}.\grqq{}, \emph{traduits par Jean
Arrivabene, Paris 1836}.\nbsp{} Nassau Senior setzt sich
aufs hohe Pferd.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Nach Smith war der
Gesetzgeber der Hebr\"aer ein unproduktiver
Arbeiter.\grqq{} (l.c. p. 198.)\par\endgroup{}

\begingroup{}War es Moses von \"Agypten oder Moses
Mendelssohn?\nbsp{} Moses w\"urde sich sch\"on bei
Herrn Senior bedankt haben, ein Smithscher
\glqq{}travailleur productif\grqq{} zu sein.\nbsp{} Diese
Menschen sind so unter ihre fixen Bourgeoisideen unterjocht, da\ss{} sie
glauben w\"urden, den Aristoteles oder den Julius
C\"asar zu beleidigen, wenn sie dieselben
\glqq{}travailleurs improductifs\grqq{} nennten.\nbsp{} Diese
w\"urden schon den
Titel \glqq{}travailleurs\grqq{} als eine Beleidigung
betrachtet haben.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Der Arzt, der durch eine
Verordnung ein krankes Kind heilt und ihm so das Leben
f\"ur viele Jahre erh\"alt, \emph{produziert} er nicht
ein dauerhaftes Resultat?\grqq{} (l.c.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Fadaise!\nbsp{} Wenn das Kind stirbt, ist das Resultat nicht
minder durable\hyperlink{mia.mew26.1p260_fn1}{\textsuperscript{413}}.\nbsp{} Und wenn das Kind ganz
beim alten bleibt, mu\ss{} sein \emph{service} nicht
minder bezahlt werden.\nbsp{} Nach Nassau m\"u\ss{}ten
die \"Arzte nur bezahlt werden, sofern sie kurieren, und
die Advokaten, soweit sie Prozesse gewinnen, und die
Soldaten, soweit sie siegen.\par\endgroup{}

\begingroup{}Jetzt aber wird er wahrhaft erhaben:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Haben die Holl\"ander,
als sie sich der Tyrannei der Spanier widersetzten, oder die
Engl\"ander, als sie sich gegen eine Tyrannei
emp\"orten, die noch viel schrecklicher zu werden drohte,
zeitweilige Resultate produziert?\grqq{} (l.c. p.
198.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Belletristische Schei\ss{}e!\nbsp{} Holl\"ander und
Engl\"ander revoltierten auf ihre eignen Kosten.\nbsp{}
Niemand zahlte sie daf\"ur, da\ss{} sie \glqq{}in
Revolution\grqq{} arbeiten.\nbsp{} Bei travailleurs
productifs oder improductifs handelt es sich aber immer um
K\"aufer und Verk\"aufer von Arbeit.\nbsp{} Welcher
Bl\"odsinn also!\par\endgroup{}

\begingroup{}Diese fade Belletristerei der Burschen, sobald sie
gegen Smith polemisieren, zeigt nur, da\ss{} sie den
\glqq{}gebildeten Kapitalisten\grqq{} vertreten,
w\"ahrend Smith den offenherzig brutalen bourgeois
parvenu\hyperlink{mia.mew26.1p260_fn2}{\textsuperscript{414}}
\emph{auslegte}.\nbsp{} Der gebildete Bourgeois und sein
Wortf\"uhrer sind beide so stupid, da\ss{} sie die
Wirkung jeder T\"atigkeit nach ihrer \(\Vert{}\)411\(\vert{}\) Wirkung
auf den Beutel abmessen.\nbsp{} Andrerseits sind sie so
gebildet, da\ss{} sie auch die Funktionen und
T\"atigkeiten, die nichts mit der Produktion des
Reichtums zu tun haben, \emph{anerkennen}, und zwar
anerkennen, indem auch diese ihren Reichtum
\glqq{}indirekt\grqq{} vermehren etc., kurz, eine f\"ur
den Reichtum \glqq{}n\"utzliche\grqq{} Funktion
aus\"uben.\par\endgroup{}

\begingroup{}Der Mensch selbst ist die Basis seiner
materiellen Produktion, wie jeder andren, die er
verrichtet.\nbsp{} Alle Umst\"ande also, die den Menschen
affizieren, das \emph{Subjekt} der Produktion, modifizieren
plus ou moins\hyperlink{mia.mew26.1p260_fn3}{\textsuperscript{415}} alle seine Funktionen und
T\"atigkeiten, also auch seine Funktionen und
T\"atigkeiten als Sch\"opfer des materiellen
Reichtums, der Waren.\nbsp{} In dieser Hinsicht kann in der
Tat nachgewiesen werden, da\ss{} \emph{alle} menschlichen
Verh\"altnisse und Funktionen, wie und worin sie sich
immer darstellen, die materielle Produktion beeinflussen und
mehr oder minder bestimmend auf sie eingreifen.\par\endgroup{}



\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Es gibt L\"ander, wo
es ganz unm\"oglich ist, das Land zu bebauen, ohne von
Soldaten besch\"utzt zu werden.\nbsp{} Nun gut!\nbsp{}
Nach der Klassifikation von Smith ist die Ernte nicht das
Produkt der gemeinsamen Arbeit des Mannes, der hinter dem
Pfluge geht, und des
Mannes, der mit der Waffe in der Hand nebenherschreitet;
nach ihm ist nur der Landmann ein produktiver Arbeiter, und
die T\"atigkeit des Soldaten ist unproduktiv.\grqq{} (l.c. p. 202.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Erstens ist das falsch.\nbsp{} Smith w\"urde
sagen, da\ss{} der soin du soldat est productif de
d\'efense\hyperlink{mia.mew26.1p261_fn1}{\textsuperscript{416}}, aber nicht du grain de
bl\'e\hyperlink{mia.mew26.1p261_fn2}{\textsuperscript{417}}.\nbsp{}
Stellte sich die Ordnung im Lande her, so w\"urde der
labourer nach wie vor das bl\'e produzieren, ohne
gezwungen zu sein, das Leben, weil den Unterhalt der
soldiers into the bargain\hyperlink{mia.mew26.1p261_fn3}{\textsuperscript{418}}, zu produzieren.\nbsp{} Der
soldier geh\"ort zu den faux frais de production\hyperlink{mia.mew26.1p261_fn4}{\textsuperscript{419}}, wie ein
gro\ss{}er Teil der unproduktiven Arbeiter, die nichts
selbst produzieren, weder geistig noch materiell, sondern
nur n\"utzlich, n\"otig sind wegen der mangelhaften
sozialen Verh\"altnisse -- social evils\hyperlink{mia.mew26.1p261_fn5}{\textsuperscript{420}} ihr Dasein
verdanken.\par\endgroup{}

\begingroup{}Aber Nassau k\"onnte sagen, erfinde eine
Maschine, wodurch von 20 labourers 19 \"uberfl\"ussig
werden, so sind diese 19 auch faux frais de
production.\nbsp{} Aber der Soldat kann wegfallen, obgleich
die \emph{materiellen Produktionsbedingungen}, die
Bedingungen der Kultur als solche, dieselben bleiben.\nbsp{}
Die 19 Arbeiter k\"onnen nur wegfallen, wenn die Arbeit
des \"ubrigbleibenden 1 labourer 20mal produktiver wird,
also nur durch eine Revolution in den gegebnen materiellen
Produktionsbedingungen.\nbsp{} \"Ubrigens bemerkt schon
\emph{Buchanan:}\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Wenn zum Beispiel der
Soldat ein produktiver Arbeiter genannt werden soll, weil
seine Arbeit die Produktion unterst\"utzt, k\"onnte
der produktive Arbeiter mit demselben Recht auf
milit\"arische Ehren Anspruch erheben, da es gewi\ss{}
ist, da\ss{} ohne seinen Beistand keine Armee je ins Feld
r\"ucken k\"onnte, um Schlachten zu schlagen oder
Siege zu erringen.\grqq{} (\emph{D. Buchanan,
\glqq{}Observations on the Subjects treated of in Dr.
Smith's Inquiry\grqq{} etc}., Edinb. 1814, p.
132.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Der Reichtum einer Nation
h\"angt nicht von der zahlenm\"a\ss{}igen Proportion
zwischen jenen sh. die \emph{Dienstleistungen}, und jenen,
die \emph{Werte} produzieren, sondern von derjenigen
Proportion zwischen ihnen, die die geeignetere ist, die
Arbeit jedes von beiden m\"oglichst wirksam zu
machen.\grqq{} (\emph{Senior}, l.c. p. 204.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Dies hat Smith nie geleugnet, da er die
\glqq{}notwendigen\grqq{} travailleurs improductifs, wie
Staatsbeamte, lawyers\hyperlink{mia.mew26.1p261_fn6}{\textsuperscript{421}}, Pfaffen etc, auf das
\emph{Ma\ss{}} reduzieren will, worin ihre Dienste
unvermeidlich.\nbsp{} Und dies ist jedenfalls die
\glqq{}Proportion\grqq{}, worin sie machen le plus efficace
le travail des travailleurs productifs\hyperlink{mia.mew26.1p261_fn7}{\textsuperscript{422}}, Was aber
die andren \glqq{}travailleurs improductifs\grqq{} angeht,
deren Arbeiten jeder \emph{nur freiwillig} kauft, um ihre
\emph{services} zu genie\ss{}en, also als einen in seinem
Belieben stehenden Konsumtionsartikel, so ist \`a
distinguer\hyperlink{mia.mew26.1p261_fn8}{\textsuperscript{423}}.\nbsp{} Ist
die Anzahl dieser von
Revenue lebenden Arbeiter gro\ss{} im Verh\"altnis zu
den \glqq{}produktiven\grqq{}, so \emph{entweder}, weil der
Reichtum \"uberhaupt klein oder einseitig ist, z.B.
mittelaltrige Barone mit ihren retainers\hyperlink{mia.mew26.1p262_fn1}{\textsuperscript{424}}.\nbsp{}
Statt Manufakturwaren zu irgendwelchem gro\ss{}en Belang
zu verzehren, a\ss{}en sie mit den Retainers ihre
Agrikulturprodukte auf.\nbsp{} Sobald sie statt dessen
Manufaktur[waren] verzehrten, mu\ss{}ten die
retainers sich ans Arbeiten setzen.\nbsp{} Die Zahl der von
der Revenue Lebenden war nur gro\ss{}, weil ein
gro\ss{}er Teil des j\"ahrlichen Produkts nicht
\emph{reproduktiv} konsumiert wurde.\nbsp{} Bei alledem war
die Gesamtbev\"olkerung klein.\nbsp{} \emph{Oder} die Zahl
der von der Revenue Lebenden gro\ss{}, weil die
Produktivit\"at der travailleurs productifs gro\ss{}
ist, also ihr surplus produce which the retainers feed upon\hyperlink{mia.mew26.1p262_fn2}{\textsuperscript{425}}.\nbsp{} In
diesem Falle die Arbeit der travailleurs productifs nicht
produktiv, weil so viele retainers, sondern umgekehrt so
viele retainers, weil die Arbeit der erstren so
produktiv.\par\endgroup{}

\begingroup{}Zwei L\"ander nun genommen von gleicher
Bev\"olkrung und gleicher Entwicklung der
Produktivkr\"afte der Arbeit, w\"are es immer richtig,
zu sagen mit A. Smith, da\ss{} der Reichtum der beiden
L\"ander zu messen nach dem Verh\"altnis zwischen
produktiven und unproduktiven Arbeitern.\nbsp{} Denn das
hei\ss{}t nichts, als da\ss{} in dem Lande, wo die
verh\"altnism\"a\ss{}ig gr\"o\ss{}ere Zahl von
produktiven Arbeitern, ein verh\"altnism\"a\ss{}ig
gr\"o\ss{}res Quantum der j\"ahrlichen Revenue
reproduktiv konsumiert, also eine gr\"o\ss{}ere Masse
von va1ues\hyperlink{mia.mew26.1p262_fn3}{\textsuperscript{426}}
j\"ahrlich produziert wird.\nbsp{} Also umschreibt Herr
Senior nur den Satz \(\Vert{}\)412\(\vert{}\) Adams,
statt ihm a novelty\hyperlink{mia.mew26.1p262_fn4}{\textsuperscript{427}} gegen\"uberzustellen.\nbsp{}
Ferner macht er hier selbst den Unterschied zwischen den
producteurs von services\hyperlink{mia.mew26.1p262_fn5}{\textsuperscript{428}} und den producteurs von
valeurs\hyperlink{mia.mew26.1p262_fn6}{\textsuperscript{429}}, und so
geht es ihm wie den meisten dieser Polemiker gegen die
Smithsche Unterscheidung, da\ss{} sie dieselbe annehmen
und selbst brauchen, w\"ahrend sie sie
verwerfen.\par\endgroup{}

\begingroup{}Charakteristisch, da\ss{} alle \'economistes
\glqq{}improductifs\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p262_fn7}{\textsuperscript{430}}, die nichts in ihrem eignen
Fach leisten, gegen die Unterscheidung des travail productif
et travail improductif.\nbsp{} Aber dem Bourgeois
gegen\"uber dr\"uckt es einerseits den Servilismus
aus, alle Funktionen als im Dienst der Produktion des
Reichtums f\"ur ihn darzustellen; dann andrerseits,
da\ss{} die b\"urgerliche Welt die beste aller Welten,
alles in ihr n\"utzlich ist, und der Bourgeois selbst so
gebildet ist, dies einzusehn.\par\endgroup{}

\begingroup{}Den Arbeitern gegen\"uber, da\ss{} die
gro\ss{}e Masse [Produkte], die die
Unproduktiven essen, ganz in der Ordnung, da sie ebensoviel
zur Produktion des Reichtums beitragen wie die Arbeiter,
wenn auch in their own way\hyperlink{mia.mew26.1p262_fn8}{\textsuperscript{431}}.\par\endgroup{}

\begingroup{}Endlich aber berstet Nassau
aus und zeigt, da\ss{} er kein Wort von der wesentlichen
Unterscheidung Smiths verstanden hat.\nbsp{} Er
sagt:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Es scheint in
Wirklichkeit, da\ss{} Smith in diesem Fall seine
Aufmerksamkeit v\"ollig auf die Verh\"altnisse der
\emph{Gro\ss{}grundbesitzer} richtete, die einzigen, auf
die seine Bemerkungen \"uber die unproduktiven Klassen
\"uberhaupt angewendet werden k\"onnen.\nbsp{} Anders
kann ich mir seine Voraussetzung nicht erkl\"aren,
\emph{da\ss{} das Kapital nur zum Unterhalt produktiver
Arbeiter angewandt werde, w\"ahrend die unproduktiven von
der Revenue leben}.\nbsp{} Der gr\"o\ss{}te Teil
derjenigen, die er im wahrsten Sinne des Wortes unproduktiv
nennt -- die Lehrer, diejenigen, die den Staat regieren
-- werden \emph{auf Kosten des Kapitals} erhalten, das
hei\ss{}t \emph{von den Mitteln, die im voraus f\"ur die
Reproduktion ausgegeben werden}.\grqq{} (l.c. p. 204,
205.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Hier steht in fact der Verstand still.\nbsp{} Die
Entdeckung des Herrn Nassau, da\ss{} Staat und
Schulmeister auf Kosten des Kapitals leben und nicht auf
Kosten der Revenue, bedarf keiner weitern Glosse.\nbsp{} Will
Herr Senior uns damit sagen, da\ss{} sie vom Profit des
Kapitals leben, also insofern au moyen du capital\hyperlink{mia.mew26.1p263_fn1}{\textsuperscript{432}}, so
vergi\ss{}t er nur, da\ss{} die Revenue des Kapitals
nicht das Kapital selbst ist und da\ss{} diese Revenue, das
Resultat der kapitalistischen Produktion, n'est pas
d\'epens\'e d'avance pour la reproduction, dont
eile est au contraire le r\'esultat\hyperlink{mia.mew26.1p263_fn2}{\textsuperscript{433}}.\nbsp{} Oder
meint er, weil gewisse Steuern in die Produktionskosten
bestimmter Waren eingehn?\nbsp{} Also in die
d\'epenses\hyperlink{mia.mew26.1p263_fn3}{\textsuperscript{434}} bestimmter Produktionen?\nbsp{}
So wisse er, da\ss{} dies nur eine Form ist, um die Steuer
auf die Revenue zu erheben.\par\endgroup{}

\begingroup{}Mit Bezug auf Storch bemerkt Nassau Senior, der
Klugschei\ss{}er, noch:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Herr Storch irrt sich ohne
jeden Zweifel, wenn er ausdr\"ucklich behauptet,
da\ss{} diese \emph{Resultate}\grqq{} (Gesundheit,
Geschmack etc.) \glqq{}wie die anderen Dinge, die Wert
haben, einen Teil der \emph{Revenue} derjenigen bildeten,
die sie besitzen, und da\ss{} sie ebenso austauschbar
seien\grqq{} (sofern sie n\"amlich von ihren Produzenten
gekauft werden k\"onnen).\nbsp{} \glqq{}Wenn dem so
w\"are, wenn Geschmack, Sittlichkeit, Religion wirklich
\emph{Dinge} w\"aren, die man \emph{kaufen} kann, so
h\"atte der Reichtum eine ganz andere Bedeutung, als die
\"Okonomisten~\dots{} ihm beimessen.\nbsp{} Was wir
kaufen, ist keineswegs Gesundheit, Wissen oder
Fr\"ommigkeit.\nbsp{} Der Arzt, der Priester, der
Lehrer~\dots{} k\"onnen nur die Werkzeuge
produzieren, womit diese Ergebnisse schlie\ss{}lich mit
gr\"o\ss{}erer oder geringerer Gewi\ss{}heit und
Vollkommenheit erreicht werden \Dots{} Wenn in jedem
besonderen Falle die geeignetsten Mittel angewendet wurden,
einen Erfolg zu erzielen, hat der Produzent dieser
\emph{Mittel} ein Recht auf eine Belohnung, selbst wenn er
nicht Erfolg gehabt oder nicht die Resultate hervorgebracht
hat, die man erwartete.\nbsp{} Der Austausch ist vollzogen,
sobald der Rat oder der Unterricht erteilt und der Lohn
daf\"ur empfangen worden ist.\grqq{} (l.c. p. 288,
289.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Schlie\ss{}lich nimmt der gro\ss{}e
Nassau selbst wieder die Smithsche Unterscheidung an.\nbsp{}
Er unterscheidet n\"amlich, statt zwischen travail
productif et improductif, zwischen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}der produktiven Konsumtion und der
unproduktiven Konsumtion\grqq{} (p. 206).\par\endgroup{}

\begingroup{}Nun ist der Gegenstand der Konsumtion entweder
Ware -- davon handelt es sich hier nicht -- oder
direkt Arbeit.\par\endgroup{}

\begingroup{}Die Konsumtion w\"are produktiv, die solche
Arbeit anwendet, die entweder das Arbeitsverm\"ogen
selbst reproduziert (was z.B. die Arbeit von Schulmeister
oder Arzt tun m\"ogen) oder die den Wert der Waren, womit
sie gekauft wird, \emph{reproduziert}.\nbsp{} Unproduktiv
w\"are die Konsumtion solcher Arbeit, die weder das eine
noch das andre bewerkstelligt.\nbsp{} Und nun sagt Smith, die
Arbeit, die nur produktiv (i.e. industriell) konsumiert
werden kann, nenne ich produktive Arbeit, und die, die
unproduktiv konsumiert werden kann, deren Konsumtion nicht
ihrer Natur nach industrielle Konsumtion ist, nenne ich
unproduktive Arbeit.\nbsp{} Damit hat Herr Senior also seinen
Witz bewiesen durch nova vocabula rerum\hyperlink{mia.mew26.1p264_fn1}{\textsuperscript{435}}.\nbsp{} Im
ganzen schreibt Nassau den Storch ab.\par\endgroup{}



\section{[17.\nbsp{} P. Rossi.\nbsp{} Ignorierung der
gesellschaftlichen Form \"okonomischer
Erscheinungen.\nbsp{} Vulg\"are Auffassung des
\glqq{}Arbeit-Ersparens\grqq{} durch unproduktive
Arbeiter]}

\begingroup{}\(\Vert{}\)413\(\vert{}\) P. Rossi.\nbsp{}
\glqq{}Cours
d'\'Econ. Polit.\grqq{} (ann\'ee 1836--1837),
\emph{\'edit. Bruxelles 1842}.\par\endgroup{}

\begingroup{}Hier ist Weisheit!\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}\emph{Die
indirekten
Mittel}\grqq{} (de la production) \glqq{}umfassen alles,
was die Produktion f\"ordert, alles, was dahin wirkt, ein
Hindernis zu beseitigen, die Produktion aktiver, rascher,
leichter zu machen.\grqq{} (Er sagt vorhin, p. 268:
\glqq{}Es gibt direkte und indirekte Mittel der
Produktion.\nbsp{} Das hei\ss{}t, es gibt Mittel, die eine
Ursache \emph{sine qua non\hyperlink{mia.mew26.1p264_fn2}{\textsuperscript{436}}} der zu erzielenden Wirkung
sind, Kr\"afte, welche diese Produktion
\emph{verrichten}.\nbsp{} Es gibt andere, die zur Produktion
beitragen, aber sie nicht verrichten.\nbsp{} Die ersteren
k\"onnen sogar \emph{allein} t\"atig sein, die zweiten
k\"onnen nur die ersteren bei der Produktion
unterst\"utzen.\grqq{}) \glqq{}\dots{} die ganze
Regierungsarbeit ist ein indirektes Mittel der Produktion
\Dots{} Derjenige, der diesen Hut fabriziert hat,
mu\ss{} anerkennen, da\ss{} der Gendarm, der durch die
Stra\ss{}e geht, da\ss{} der Richter, der zu Gericht
sitzt, da\ss{} der Kerkermeister, der einen
\"Ubelt\"ater aufnimmt und gefangenh\"alt,
da\ss{} die Armee, die die Grenze gegen die Einbr\"uche
des Feindes verteidigt, zur Produktion beitragen.\grqq{} (p.
272.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Welcher Genu\ss{} f\"ur
den chapelier, da\ss{} tout le monde se met en mouvement
afin qu'il produise et vende ce chapeau\hyperlink{mia.mew26.1p265_fn1}{\textsuperscript{437}}!\nbsp{}
Rossi, indem er diese ge\^oliers\hyperlink{mia.mew26.1p265_fn2}{\textsuperscript{438}} etc.
\emph{indirekt}, nicht \emph{direkt} zur materiellen
Produktion kontribuieren l\"a\ss{}t, macht in fact
dieselbe Distinktion wie Adam. (XIIe
le\c con\hyperlink{mia.mew26.1p265_fn3}{\textsuperscript{439}}.)\par\endgroup{}

\begingroup{}In der folgenden, XIIIe le\c con
geht Rossi ex professo\hyperlink{mia.mew26.1p265_fn4}{\textsuperscript{440}} gegen Smith ins Geschirr, in
der Tat ziemlich [wie] seine
Vorg\"anger.\par\endgroup{}

\begingroup{}Aus drei Gr\"unden, sagt er, kommt die
falsche Unterscheidung zwischen travailleurs productifs und
travailleurs improductifs.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}1. \glqq{}Unter den
\emph{K\"aufern} kaufen die einen Produkte oder
\emph{Arbeit, um sie selber direkt zu konsumieren}; andere
kaufen sie nur, um neue Produkte zu verkaufen, die sie mit
den Produkten und der Arbeit, welche sie erworben haben,
hervorbringen.\grqq{} [l.c. p. 275,
276.]\par\endgroup{}

\begingroup{}F\"ur die erstren ist die \emph{valeur en usage}\hyperlink{mia.mew26.1p265_fn5}{\textsuperscript{441}} das
Bestimmende, f\"ur die zweiten die valeur en
\'echange\hyperlink{mia.mew26.1p265_fn6}{\textsuperscript{442}}.\nbsp{} Indem man sich nun nur
um die valeur en \'echange k\"ummert, f\"allt man
in den Smithschen Irrtum.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die Arbeit meines
Bedienten ist f\"ur mich, nehmen wir das f\"ur einen
Augenblick an, unproduktiv; ist sie f\"ur ihn
unproduktiv?\grqq{} (l.c. p. 276.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Da die ganze kapitalistische Produktion darauf
beruht, da\ss{} die Arbeit direkt gekauft wird, um im
Proze\ss{} der Produktion einen Teil davon \emph{ohne
Kauf} sich anzueignen, den man aber im Produkt
\emph{verkauft} -- da dies der Existenzgrund, der
Begriff des Kapitals ist -- ist die Unterscheidung
zwischen der Arbeit, die Kapital produziert, und der, die es
nicht produziert, nicht die Basis, um den kapitalistischen
Produktionsproze\ss{} zu verstehn?\nbsp{} Da\ss{} die
Arbeit des Bedienten f\"ur \emph{ihn} produktiv ist,
leugnet Smith nicht.\nbsp{} Jeder Dienst ist f\"ur seinen
Verk\"aufer produktiv.\nbsp{} Falsche Eide schw\"oren
ist f\"ur den produktiv, der es f\"ur bares Geld
tut.\nbsp{} Aktenst\"ucke f\"alschen ist f\"ur den
produktiv, der daf\"ur bezahlt wird.\nbsp{} Einen morden
ist f\"ur den produktiv, dem der Mord bezahlt wird.\nbsp{}
Das Gesch\"aft des Sykophanten, Denunzianten,
Schmarotzers, Parasiten, Speichelleckers ist produktiv
f\"ur ihn, wenn er solche \glqq{}services\grqq{} nicht
gratis verrichtet.\nbsp{} Also sind sie \glqq{}produktive Arbeiter\grqq{},
Produzenten nicht nur von Reichtum, sondern von
Kapital.\nbsp{} Auch der Spitzbub, der sich selbst bezahlt,
ganz wie es die Gerichte tun und der Staat, \glqq{}wendet
eine Kraft an, benutzt sie in einer bestimmten Weise,
produziert ein Resultat, das ein Bed\"urfnis des Menschen
befriedigt\grqq{} [p. 275], n\"amlich de
l'homme voleur\hyperlink{mia.mew26.1p265_fn7}{\textsuperscript{443}} und vielleicht noch obendrein
seiner Frau und Kinder.\nbsp{} Also produktiver Arbeiter, wenn es
blo\ss{} darauf ankommt, ein \glqq{}Resultat\grqq{} zu
produzieren, das ein \glqq{}Bed\"urfnis\grqq{}
befriedigt, oder, in den obigen F\"allen, wenn es nur
darauf ankommt, da\ss{} er seine \glqq{}services\grqq{}
verkauft, damit sie \glqq{}produktiv\grqq{} sind.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}2. \glqq{}Ein zweiter Irrtum
bestand darin, die direkte und die indirekte Produktion
nicht zu unterscheiden.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}Darum ist der magistrat nicht produktiv bei A.
Smith.\nbsp{} Aber\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}wenn die Produktion fast
unm\"oglich\grqq{} (sans le travail du magistrat\hyperlink{mia.mew26.1p266_fn1}{\textsuperscript{444}}) \glqq{}ist
es nicht klar, da\ss{} diese Arbeit dazu beitr\"agt,
wenn nicht durch direkte und materielle Mithilfe, so
wenigstens durch eine indirekte T\"atigkeit, die man
nicht \"ubersehen darf?\grqq{} (l.c. p. 276.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Diese indirekt an der Produktion beteiligte Arbeit
(und sie bildet nur einen Teil der unproduktiven Arbeit)
nennen wir eben unproduktive Arbeit.\nbsp{} Oder sonst
m\"u\ss{}te, da der magistrat absolut nicht ohne den
Bauer leben kann, gesagt werden, da\ss{} der Bauer est un
producteur indirect de justice\hyperlink{mia.mew26.1p266_fn2}{\textsuperscript{445}} etc.\nbsp{} Fadaise!\nbsp{}
Es ist noch ein auf die Teilung der Arbeit bez\"uglicher
Gesichtspunkt, wovon sp\"ater.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}[3.] \glqq{}Man hat nicht
sorgf\"altig die drei grundlegenden Tatsachen des
Ph\"anomens der Produktion unterschieden: die \emph{Kraft
oder das produktive Mittel, die Anwendung} dieser Kraft,
das \emph{Resultat}.\grqq{} [l.c. p.
276.]\par\endgroup{}

\begingroup{}Wir kaufen eine Uhr beim Uhrmacher; nur das
\emph{Resultat} der Arbeit interessiert uns.\nbsp{} Ebenso
einen Rock beim Schneider; ditto.\nbsp{} Aber:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Es gibt noch immer Leute
vom alten Schlag, die die Dinge nicht so anfassen.\nbsp{} Sie
lassen einen Arbeiter zu sich kommen und \"ubergeben ihm
die Anfertigung dieses oder jenes Kleidungsst\"ucks, wozu
sie ihm den Stoff und alles zu dieser Arbeit Notwendige
liefern.\nbsp{} Was kaufen diese?\nbsp{} Sie kaufen eine
Kraft\grqq{} \(\{\)aber doch auch une application de cette
force\hyperlink{mia.mew26.1p266_fn3}{\textsuperscript{446}}\(\}\),
\glqq{}ein Mittel, das irgendwelche Resultate auf ihre
Gefahr und ihr Risiko liefern wird \Dots{} Das Objekt
des Vertrags ist der Kauf einer Kraft.\grqq{} [l.c. p.
276.]\par\endgroup{}

\begingroup{}(Der Spa\ss{} ist nur, da\ss{} diese
\glqq{}gens de la vieille roche\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p266_fn4}{\textsuperscript{447}} eine
Produktionsweise anwenden, die mit der kapitalistischen
nichts gemein hat und in der alle Entwicklung der
Produktivkr\"afte der Arbeit, wie sie die kapitalistische
Produktion mit sich bringt, unm\"oglich.\nbsp{}
Charakteristisch, da\ss{} solch spezifischer Unterschied
f\"ur Rossi e tutti quanti\hyperlink{mia.mew26.1p266_fn5}{\textsuperscript{448}} unwesentlich.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Bei einem Bedienten kaufe
ich eine Kraft, zu hunderterlei Dienstleistungen brauchbar,
deren Resultate vom Gebrauch abh\"angen, den ich davon
mache.\grqq{} (p. 276.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Dies alles hat nichts mit der Sache zu
tun.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\(\Vert{}\)414\(\vert{}\) \glqq{}Man
kauft oder
mietet~\dots{} eine bestimmte Anwendung einer Kraft
\Dots{} Ich kaufe nicht ein Produkt, ich kaufe nicht
das Resultat, das ich im Auge habe.\nbsp{} Das Plaidoyer des
Advokaten mag mich den Proze\ss{} gewinnen machen oder nicht.\nbsp{} Auf jeden
Fall besteht das Gesch\"aft zwischen mir und meinem
Advokaten darin, da\ss{} er f\"ur einen bestimmten Wert
an dem und dem Tag an den und den Ort gehen wird, um dort
f\"ur mich zu sprechen und in meinem Interesse seine
geistigen Kr\"afte anzuwenden.\grqq{} (p. 276.)\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\{\)Hierher noch eine
Bemerkung.\nbsp{} In le\c con XIIe, p. 273,
sagt R[ossi]:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Ich bin weit davon
entfernt, blo\ss{} in jenen Leuten Produzenten zu sehen,
die ihr Leben damit verbringen, Kattun oder Schuhe
anzufertigen.\nbsp{} Ich ehre die Arbeit, welche es auch sei
\Dots{} Aber dieser Respekt soll nicht das
ausschlie\ss{}liche Privileg des \emph{Handarbeiters}
sein.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}Das tut A. Smith nicht.\nbsp{} Wer ein Buch, ein
Gem\"alde, eine Komposition, eine Statue macht, ist bei
ihm un \glqq{}travailleur productif\grqq{} im zweiten Sinn,
obgleich der Improvisator, Deklamator, Virtuos etc. es nicht
ist.\nbsp{} Und die services, soweit sie in die Produktion
direkt eingehn, fa\ss{}t A. Smith als materialisiert im
Produkt, die Arbeit der manual labourers\hyperlink{mia.mew26.1p267_fn1}{\textsuperscript{449}} sowohl wie
die des managers, commis, ingenieur und selbst des savant\hyperlink{mia.mew26.1p267_fn2}{\textsuperscript{450}}, soweit er
Erfinder, \emph{in} door or out of door labourer\hyperlink{mia.mew26.1p267_fn3}{\textsuperscript{451}} des
Ateliers.\nbsp{} Er setzt in der Teilung der Arbeit
auseinander, wie diese Operationen sich an verschiedne
Personen verteilen, und es ist ihre Kooperativarbeit, deren
Resultat das Produkt, die Ware ist, nicht die Arbeit eines
einzelnen unter ihnen.\nbsp{} Aber die Angst der
\glqq{}geistigen\grqq{} Arbeiter \`a la Rossi, die
gro\ss{}e share\hyperlink{mia.mew26.1p267_fn4}{\textsuperscript{452}}, die sie aus der materiellen
Produktion beziehn, zu rechtfertigen.\(\}\)\par\endgroup{}

\begingroup{}Rossi f\"ahrt nach dieser Auseinandersetzung
fort:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Auf diese Weise wendet man
bei den Tauschhandlungen seine Aufmerksamkeit auf die eine
oder die andere der drei grundlegenden Tatsachen der
Produktion.\nbsp{} \emph{Aber} k\"onnen \emph{diese
versclsiedenen Formen des Austauschs} bestimmten
\emph{Produkten} den Charakter des \emph{Reichtums} und den
\emph{Anstrengungen einer Klasse von Produzenten die
Qualit\"at produktiver Arbeit} nehmen?\nbsp{} Offenbar
besteht zwischen diesen Ideen kein solcher Zusammenhang, der
eine derartige Schlu\ss{}folgerung rechtfertigen
w\"urde.\nbsp{} Deswegen, weil ich, statt das Resultat zu
kaufen, die Kraft kaufe, die zu seiner Hervorbringung
n\"otig ist, \emph{soll die Bet\"atigung dieser Kraft
nicht produktiv} und das \emph{Produkt nicht Reichtum
sein?} Nehmen wir zum Beispiel wieder den
Schneider.\nbsp{} Ob man von einem Schneider fertige Kleidung
kauft oder sie von einem Schneiderarbeiter anfertigen
l\"a\ss{}t, dem man Material und Arbeitslohn gibt, im
Resultat kommt beides immer auf das gleiche hinaus.\nbsp{}
Niemand wird sagen, das erste sei \emph{produktive Arbeit}
und das zweite \emph{unproduktive Arbeit;} nur ist im zweiten Fall
derjenige, \emph{der einen Anzug haben will}, sein
\emph{eigener Unternehmer} gewesen.\nbsp{} Welcher
Unterschied besteht denn zwischen dem Schneiderarbeiter, den
Sie ins Haus kommen lassen, und Ihrem Bedienten unter dem
Gesichtswinkel der Produktivkr\"afte?\nbsp{}
Keiner!\grqq{} (l.c. p. 277.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Hier ist die Quintessenz der ganzen Aberweisheit
und wichtigtuenden Seichbeutelei!\nbsp{} Soweit A. Smith
in seiner zweiten, flacheren Auffassung produktive und
unproduktive Arbeit unterscheidet, je nachdem sie sich
direkt in einer f\"ur den K\"aufer verkaufbaren Ware
realisieren oder nicht, nennt er den tailleur\hyperlink{mia.mew26.1p268_fn1}{\textsuperscript{453}} in beiden F\"allen
produktiv.\nbsp{} Aber er ist ein \glqq{}unproduktiver
Arbeiter\grqq{} nach seiner tieferen Auffassung.\nbsp{} Rossi
zeigt nur, da\ss{} er \glqq{}\'evidement\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p268_fn2}{\textsuperscript{454}} den
A.S[mith] nicht versteht.\par\endgroup{}

\begingroup{}Da\ss{} die \glqq{}\emph{formes de
l'\'echange\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p268_fn3}{\textsuperscript{455}}} dem R[ossi]
gleichg\"ultig erscheinen, ist grade, als ob der
Physiolog sagte, die bestimmten Lebensformen seien
gleichg\"ultig, sie seien alle nur Formen von organischer
Materie.\nbsp{} Grade auf diese Formen allein kommt es an,
wenn es sich darum handelt, den spezifischen Charakter einer
gesellschaftlichen Produktionsweise aufzufassen.\nbsp{} Rock
ist Rock.\nbsp{} La\ss{} aber in der ersten Form der
\'echanges ihn machen, so habt ihr die kapitalistische
Produktion und die moderne b\"urgerliche Gesellschaft;
die zweite, so habt ihr eine Form der Handarbeit, die sich
mit asiatischen Verh\"altnissen selbst vertr\"agt oder
mit mittelaltrigen etc.\nbsp{} Und diese \emph{Formen} sind
bestimmend f\"ur den stofflichen Reichtum
selbst.\par\endgroup{}

\begingroup{}Rock ist Rock, das ist R[ossis]
Weisheit.\nbsp{} Aber im ersten Falle produziert der ouvrier
tailleur\hyperlink{mia.mew26.1p268_fn4}{\textsuperscript{456}} nicht nur
einen Rock, er produziert Kapital; also auch Profit; er
produziert seinen ma\^{\i}tre\hyperlink{mia.mew26.1p268_fn5}{\textsuperscript{457}} als Kapitalist und sich selbst
als Lohnarbeiter.\nbsp{} Wenn ich mir einen Rock von einem
ouvrier tailleur im Haus machen lasse, zum Tragen, so werde
ich dadurch sowenig mon propre \emph{entrepreneur\hyperlink{mia.mew26.1p268_fn6}{\textsuperscript{458}}} (im
kategorischen Sinn), wie der \emph{entrepreneur tailleur\hyperlink{mia.mew26.1p268_fn7}{\textsuperscript{459}}}
entrepreneur ist, soweit \(\Vert{}\)415\(\vert{}\) er einen
von seinen ouvriers gemachten Rock selbst tr\"agt und
konsumiert.\nbsp{} Im einen Fall stehn der K\"aufer der
Schneiderarbeit und der ouvrier tailleur einander
gegen\"uber als blo\ss{}e K\"aufer und
Verk\"aufer.\nbsp{} Der eine zahlt Geld, der andre liefert
die Ware, in deren Gebrauchswert mein Geld sich
verwandelt.\nbsp{} Es ist hier durchaus kein Unterschied, als
ob ich den Rock im Laden kaufe, Verk\"aufer und
K\"aufer stehn sich hier einfach als solche
gegen\"uber.\nbsp{} Im andren Fall dagegen stehn sie sich
als Kapital und Lohnarbeit gegen\"uber.\nbsp{} Was den
domestique\hyperlink{mia.mew26.1p268_fn8}{\textsuperscript{460}} angeht, so
hat er mit dem ouvrier tailleur Nr.II, den ich selbst des
Gebrauchswerts seiner Arbeit wegen kaufe, dieselbe Formbestimmtheit
gemein.\nbsp{} Beide sind einfache K\"aufer und
Verk\"aufer.\nbsp{} Nur tritt hier durch die Art, wie der
Gebrauchswert genossen wird, noch ein patriarchalisches
Verh\"altnis, ein Verh\"altnis des Herrschens und
Dienens herein, was das Verh\"altnis seinem Inhalt, wenn
nicht der \"okonomischen Form, nach modifiziert und
ekelhaft macht.\par\endgroup{}

\begingroup{}\"Ubrigens wiederholt R[ossi] nur in andern
Redensarten den Garnier:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Wenn Smith sagte, von der
Arbeit des Bedienten bleibe nichts zur\"uck, hat er sich
in einem Ma\ss{}e geirrt, wie sich -- offen gesagt
-- ein A. Smith nicht irren d\"urfte.\nbsp{} Ein
Fabrikant leite selbst eine gro\ss{}e Fabrik, deren
\"Uberwachung eine gro\ss{}e Aktivit\"at und viel
Arbeit erfordert \dots{}\dots{} Derselbe Mann, der keine
unproduktiven Arbeiter um sich leiden mag, habe keine
Dienerschaft.\nbsp{} Er ist also gezwungen, sich \emph{selbst zu
bedienen}~\dots{} was wird aus seiner produktiven
Arbeit w\"ahrend der Zeit, die er dieser angeblich
unproduktiven Arbeit widmen mu\ss{}?\nbsp{} Ist es nicht klar, da\ss{} Ihre
Dienstleute eine Arbeit verrichten, die es Ihnen
erm\"oglicht, sich einer Ihren F\"ahigkeiten besser
entsprechenden T\"atigkeit zu widmen?\nbsp{} Wie kann man
also sagen, da\ss{} von ihren Diensten keine Spuren
zur\"uckbleiben?\nbsp{} Es bleibt alles das, was Sie tun
und was Sie nicht tun k\"onnten, wenn sie Sie in der
Bedienung Ihrer Person und Ihres Hauses nicht ersetzt
h\"atten.\grqq{} (l.c. p. 277.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Dies wieder das \emph{Arbeit-Ersparen} von
Garnier, Lauderdale und Ganilh.\nbsp{} Danach w\"aren die
travails improductifs nur produktiv, soweit sie Arbeit
ersparen und mehr Zeit zu seiner eignen Arbeit lassen, sei
es dem capitaliste industriel, sei es dem produktiven\hyperlink{mia.mew26.1p269_fn1}{\textsuperscript{461}} Arbeiter,
der eine wertvollere Arbeit, durch diesen remplacement\hyperlink{mia.mew26.1p269_fn2}{\textsuperscript{462}} in der
minder wertvollen verrichten kann.\nbsp{} Ein gro\ss{}er
Teil der travailleurs improductifs, die damit
ausgeschlossen, [sind] menial servants\hyperlink{mia.mew26.1p269_fn3}{\textsuperscript{463}}, soweit sie
blo\ss{}e Luxusartikel, und alle travailleurs
improductifs, die blo\ss{}en Genu\ss{} produzieren und
deren Arbeit ich nur genie\ss{}en kann, sofern ich
\emph{grade soviel Zeit verwende, um sie zu genie\ss{}en},
als ihr \emph{Verk\"aufer braucht, um sie zu
produzieren}, um sie zu leisten.\nbsp{} In beiden
F\"allen kann von \glqq{}Ersparung\grqq{} von Arbeit
nicht die Rede sein.\nbsp{} Endlich w\"aren selbst die
wirklich Arbeit ersparenden services individuels\hyperlink{mia.mew26.1p269_fn4}{\textsuperscript{464}} nur
produktiv, soweit ihr Konsument ein Produzent ist.\nbsp{} Ist
er ein capitaliste oisif\hyperlink{mia.mew26.1p269_fn5}{\textsuperscript{465}}, so sparen sie ihm nur die
Arbeit, \"uberhaupt etwas zu tun: Da\ss{} ein Saumensch
sich frisieren oder die N\"agel schneiden
l\"a\ss{}t, statt es selbst zu tun, oder ein
foxhunter\hyperlink{mia.mew26.1p269_fn6}{\textsuperscript{466}}, statt sein
eigner Stallknecht zu sein, einen Stallknecht verwendet,
oder ein blo\ss{}er Fresser, statt selbst zu kochen, sich
einen Koch h\"alt.\par\endgroup{}

\begingroup{}Unter diese travailleurs geh\"orten dann auch
die nach Storch (l.c.), die das \glqq{}\emph{loisir\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p269_fn7}{\textsuperscript{467}}}
produzieren, wodurch einer freie Zeit erh\"alt f\"ur
Genu\ss{}, geistige Arbeit etc.\nbsp{} Der Polizist erspart mir
die Zeit, mein eigner Gendarm zu sein, der Soldat, mich
selbst zu verteidigen, der Regierungsmensch, mich selbst zu
regieren, der Stiefelwichser, mir selbst die Stiefel zu
wichsen, der Pfaffe, die Zeit zu denken, etc.\par\endgroup{}

\begingroup{}Was richtig an dieser Sache ist, ist --
\emph{Teilung der Arbeit}.\nbsp{} Au\ss{}er seiner
produktiven Arbeit oder der Exploitation der produktiven
Arbeit h\"atte jeder eine Masse Funktionen zu verrichten,
die nicht produktiv w\"aren und zum Teil in die
Konsumtionskosten eingehn.\nbsp{} (Die eigentlichen
produktiven Arbeiter m\"ussen diese Konsumtionskosten
selbst tragen und selbst ihre unproduktive Arbeit
verrichten.)\nbsp{} Sind diese \glqq{}services\grqq{}
angenehm, so verrichtet sie zuweilen der Herr f\"ur den
Knecht, wie das jus primae noctis\hyperlink{mia.mew26.1p270_fn1}{\textsuperscript{468}} beweist, die M\"uhe des
Regierens etc. beweist, der sich die Herrn von je
unterziehn.\nbsp{} Dadurch ist aber keineswegs der
Unterschied zwischen produktiver und unproduktiver Arbeit
aufgehoben, sondern dieser Unterschied erscheint selbst als
ein Resultat der \emph{Teilung der Arbeit} und
bef\"ordert insofern die allgemeine Produktivit\"at
der Arbeiter dadurch, da\ss{} sie die unproduktive Arbeit
zur \emph{ausschlie\ss{}lichen} Funktion eines Teils der
Arbeiter und die produktive zur ausschlie\ss{}lichen
Funktion eines andern macht.\par\endgroup{}

\begingroup{}Aber selbst der travail
einer Masse menial servants, blo\ss{} zur Schaustellung,
Befriedigung der Eitelkeit \glqq{}n'st pas
improductif\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p270_fn2}{\textsuperscript{469}}.\nbsp{} Warum?\nbsp{} Weil sie
\emph{etwas} produziert, Befriedigung der Eitelkeit,
Ostentation, Schaustellung von Reichtum (l.c. p. 277).\nbsp{}
Hier kommen wir wieder auf den Bl\"odsinn, da\ss{} jede
Art von services etwas produziert, die Kurtisane Wollust,
der M\"order Totschlag etc.\nbsp{} \"Ubrigens hat Smith
gesagt, da\ss{} jede Art dieser Schei\ss{}e ihre
\emph{valeur} hat.\nbsp{} Es fehlte \(\Vert{}\)416\(\vert{}\) noch,
da\ss{} diese services gratis geleistet werden.\nbsp{}
Darum handelt es sich nicht.\nbsp{} Aber selbst, wenn sie
gratis geleistet werden, werden sie den Reichtum
(materiellen) nicht um einen Deut vermehren.\par\endgroup{}

\begingroup{}Nun die belletristische Seiche:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Man betont, da\ss{} der
S\"anger, wenn er aufgeh\"ort hat zu singen, uns
nichts hinterl\"a\ss{}t.\nbsp{} -- Er
hinterl\"a\ss{}t uns eine
Erinnerung!\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}(Sehr scheen!)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Wenn Sie Champagner
getrunken haben, was bleibt dann \"ubrig?\nbsp{}
\Dots{} Die \"okonomischen Resultate k\"onnen
verschieden sein, je nachdem, ob die Konsumtion dem
Produktionsakt sofort folgt oder nicht; sie mag sich rascher
oder langsamer vollziehen -- aber die Tatsache der
Konsumtion kann, welcher Art sie auch sei, dem Produkt nicht
den Charakter des Reichtums nehmen.\nbsp{} Es gibt
immaterielle Produkte, die von l\"angerer Dauer sind als manche
materielle Produkte.\nbsp{} Ein Palast besteht lange Zeit,
aber die \emph{Iliade} ist eine Quelle noch dauerhafteren
Genusses.\grqq{} (p. 277, 278.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Welches Blech!\par\endgroup{}

\begingroup{}Im Sinne, wie er hier richesse\hyperlink{mia.mew26.1p271_fn1}{\textsuperscript{470}} nimmt, als
Gebrauchswert, macht\hyperlink{mia.mew26.1p271_fn2}{\textsuperscript{471}} sogar die \emph{consommation},
sie mag sich langsam oder rasch vollziehn (ihre Dauer
h\"angt von ihrer eignen Natur und der des Gegenstandes
ab) -- macht nur die consommation das produit erst zu
richesse.\nbsp{} Der Gebrauchswert hat nur Wert f\"ur den
Gebrauch, und sein Dasein f\"ur den Gebrauch ist nur ein
Dasein als Gegenstand der consommation, sein Dasein in der
consommation.\nbsp{} Sowenig wie das Champagnertrinken eine
produktive Konsumtion ist, obgleich es
\glqq{}Katzenjammer\grqq{} produzieren mag, sowenig das
H\"oren von Musik, obgleich es \glqq{}un
souvenir\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p271_fn3}{\textsuperscript{472}} hinterl\"a\ss{}t.\nbsp{}
Ist die Musik gut und versteht der H\"orer Musik, so ist
die Musikkonsumtion h\"oher als die
Champagnerkonsumtion\hyperlink{mia.mew26.1p271_fn4}{\textsuperscript{473}}, obgleich die Produktion des
letztren eine \glqq{}produktive Arbeit\grqq{} ist und die
der erstern nicht.\par\endgroup{}

\begingroup{}Nehmen wir den ganzen Kohl gegen die Smithsche
Unterscheidung von produktiver und unproduktiver Arbeit
zusammen, so hatte Garnier, und etwa noch Lauderdale und
Ganilh (aber dieser nichts Neues), [die Polemik]
ersch\"opft.\nbsp{} Die Sp\"atren (den
verungl\"uckten Versuch Storchs abgerechnet) blo\ss{}
belletristische Ausf\"uhrung, gebildetes
Geschw\"atz.\nbsp{} Garnier der \'economiste des
Direktoriums und des Konsulats, Ferrier und Ganilh die
\"Okonomisten des empire\hyperlink{mia.mew26.1p271_fn5}{\textsuperscript{474}}.\nbsp{} Anderseits Lauderdale,
der Herr Graf, dem es viel mehr darum zu tun war, \emph{die
Konsumenten als die Produzenten \glqq{}der unproduktiven
Arbeit\grqq{} zu apologisieren}.\nbsp{} \emph{Die
Verherrlichung} des Bediententums und Lakaientums, tax gatherers\hyperlink{mia.mew26.1p271_fn6}{\textsuperscript{475}}, Parasiten,
l\"auft durch alle die Hunde durch.\nbsp{} Dagegen
erscheint der grobzynische Charakter der klassischen
\"Okonomie als Kritik bestehender
Zust\"ande.\par\endgroup{}



\section{[18.\nbsp{} Chalmers verteidigt die Verschwendung
der Reichen, des Staates und der Kirche]}

\begingroup{}Einer der fanatischsten Malthusianer der
\emph{Reverend Th. Chalmers}, nach dem es f\"ur alle
sozialen Mi\ss{}st\"ande kein Mittel gibt, au\ss{}er
religi\"ose Erziehung der arbeitenden Klasse (worunter er
christlich verbr\"amtes, pf\"affisch erbauliches Einpauken der
malthusischen Populationstheorie versteht); zugleich ein
gro\ss{}er Verteidiger aller abuses, of wasteful
expenditure\hyperlink{mia.mew26.1p272_fn1}{\textsuperscript{476}} des Staats,
starker Pfr\"unden f\"ur Pfaffen und toller
Verschwendung der Reichen; der jammert (p. 260 sqq.)
\"uber den Geist der Zeit, die \glqq{}hard and
hungerbitten economy\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p272_fn2}{\textsuperscript{477}} und [der] viel taxes
will, viel zu fressen f\"ur die \glqq{}h\"ohern\grqq{}
und unproduktiven Arbeiter, Pfaffen usw. (l.c.); poltert
nat\"urlich gegen die Smithsche Unterscheidung.\nbsp{} Er
hat ihr ein ganzes Kapitel geliefert (ch.XI), das nichts
Neues enth\"alt, au\ss{}er, da\ss{} \"Okonomie
etc. \glqq{}den produktiven Arbeitern\grqq{} nur schadet,
dessen Tendenz sich aber charakteristisch in folgendem
zusammenfa\ss{}t: Diese\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}Unterscheidung scheint wertlos und
dabei unheilvoll in der Anwendung zu sein\grqq{} (l.c, p.
344).\par\endgroup{}

\begingroup{}Und worin besteht dieses mischief\hyperlink{mia.mew26.1p272_fn3}{\textsuperscript{478}}?\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Wir haben dies Argument
deshalb so ausf\"uhrlich behandelt, weil wir der Ansicht
sind, da\ss{} \emph{die politische \"Okonomie} unserer
\emph{Tage eine strenge und feindliche Ansicht \"uber eine
kirchliche Einrichtung} hat; und wir zweifeln nicht,
da\ss{} \emph{die sch\"adliche Unterscheidung von
Smith} viel dazu beigetragen hat.\grqq{} (\emph{Thomas
Chalmers} (Prof. of Divinity\hyperlink{mia.mew26.1p272_fn4}{\textsuperscript{479}}) \glqq{}\emph{On Political
Economy, in Connexion with the Moral State and Moral
Prospects of Society\grqq{}, 2nd ed., London 1832}, p.
346.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Unter der \glqq{}ecclesiastical
establishment\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p272_fn5}{\textsuperscript{480}} versteht der Pfaff seine eigne
Kirche, die Church of England as by law
\glqq{}established\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.1p272_fn6}{\textsuperscript{481}}.\nbsp{} Dazu war er einer der
Burschen, die dies \glqq{}establishment\grqq{} had fostered
upon Ireland\hyperlink{mia.mew26.1p272_fn7}{\textsuperscript{482}}.\nbsp{}
Wenigstens ist der Pfaffe offenherzig.\par\endgroup{}



\section{[19.\nbsp{} Schlu\ss{}bemerkungen \"uber Smith
und seine Unterscheidung von produktiver und unproduktiver
Arbeit]}

\begingroup{}\(\Vert{}\)417\(\vert{}\) Ehe wir nun mit A. Smith
abschlie\ss{}en, wollen wir noch zwei Stellen zitieren,
die erste, worin er seinem Ha\ss{} gegen das unproduktive
government\hyperlink{mia.mew26.1p272_fn8}{\textsuperscript{483}} Luft macht,
die zweite, worin er zu entwickeln sucht, warum Fortschritt
der Industrie etc. freie Arbeit voraussetzt.\nbsp{} \"Uber
\emph{Smiths Ha\ss{} gegen die Pfaffen.\hyperlink{mia.mew26.1p272_fn9}{\textsuperscript{484}}}\par\endgroup{}

\begingroup{}Die erste Stelle lautet:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Es ist daher die
gr\"o\ss{}te Unversch\"amtheit und Anma\ss{}ung,
wenn K\"onige und Minister den Anspruch erheben,
\"uber die Sparsamkeit der Privatleute zu wachen und ihre Ausgaben durch
Aufwandgesetze oder durch ein Einfuhrverbot
ausl\"andischer Luxuswaren einzuschr\"anken.\nbsp{} Sie
sind selbst stets und ohne Ausnahme die gr\"o\ss{}ten
Verschwender in der Gesellschaft.\nbsp{} La\ss{}t sie nur
gut auf ihren eigenen Aufwand achthaben, und sie k\"onnen
den Privatleuten getrost den ihrigen \"uberlassen.\nbsp{}
Wenn ihre eigenen
Extravaganzen den Staat nicht ruinieren, werden es die ihrer
Untertanen niemals tun.\grqq{} (t. II, l. II, ch. III, ed.
McC[ulloch], p. 122.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Und noch einmal die folgende Stelle\hyperlink{mia.mew26.1p273_fn1}{\textsuperscript{485}}:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die Arbeit einiger der
angesehensten St\"ande der Gesellschaft ist, ebenso wie
die der \emph{Dienstboten, nicht wertbildend}\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\(\{\)sie hat value.\nbsp{} kostet daher ein
\"Aquivalent, aber sie produziert keine value\(\}\)\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}und fixiert oder realisiert sich
nicht in einem dauerhaften Gegenstand oder einer
verk\"auflichen Ware \Dots{} So sind zum Beispiel
der Souverain mit allen seinen Justizbeamten und Offizieren,
die ihm unterstehen, die ganze Armee und Flotte
\emph{unproduktive Arbeiter}.\nbsp{} Sie sind die
\emph{Diener} der Gesellschaft und werden von einem Teil des
j\"ahrlichen Produkts des \emph{Flei\ss{}es anderer
Leute} erhalten \Dots{} In \emph{die gleiche
Klasse} geh\"oren~\dots{} Geistliche, Juristen,
\"Arzte, Literaten und Gelehrte aller Art; Schauspieler,
Possenrei\ss{}er, Musiker, Operns\"anger,
Ballett\"anzer usw.\grqq{} (l.c. p. 94, 95.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Dies ist die Sprache der noch revolution\"aren
Bourgeoisie, die sich die ganze Gesellschaft, Staat etc.,
noch nicht unterworfen hat.\nbsp{} Diese transzendenten
Besch\"aftigungen, altehrw\"urdig, Souverain, Richter,
Offiziere, Pfaffen etc., die Gesamtheit der alten
ideologischen St\"ande, die sie erzeugen, ihre Gelehrten,
Magister und Pfaffen werden \emph{\"okonomisch}
gleichgestellt dem Schwarm ihrer eignen Lakaien und
Lustigmacher, wie sie und die richesse oisive\hyperlink{mia.mew26.1p273_fn2}{\textsuperscript{486}}, Grundadel
und capitalistes oisifs\hyperlink{mia.mew26.1p273_fn3}{\textsuperscript{487}}, sie unterhalten.\nbsp{} Sie
sind blo\ss{}e \emph{servants} des public\hyperlink{mia.mew26.1p273_fn4}{\textsuperscript{488}}, wie die
andren ihre servants sind.\nbsp{} Sie leben von dem produce
of \emph{other} people's \emph{industry\hyperlink{mia.mew26.1p273_fn5}{\textsuperscript{489}}},
m\"ussen also auf das unvermeidliche Ma\ss{} reduziert
werden.\nbsp{} Staat, Kirche etc, blo\ss{} berechtigt,
soweit sie Aussch\"usse zur Verwaltung oder Handhabung
der gemeinschaftlichen Interessen der produktiven Bourgeois
sind; und ihre Kosten, da sie an und f\"ur sich zu den
faux frais de production\hyperlink{mia.mew26.1p273_fn6}{\textsuperscript{490}} geh\"oren, m\"ussen auf
das unentbehrliche Minimum reduziert werden.\nbsp{} Diese
Ansicht [hat] historisches Interesse in ihrem
scharfen Gegensatz teils zur Ansicht des antiken Altertums,
worin die materiell produktive Arbeit das Brandmal der
Sklaverei tr\"agt und blo\ss{} als Piedestal f\"ur
den citoyen oisif\hyperlink{mia.mew26.1p273_fn7}{\textsuperscript{491}} betrachtet wird, teils zu der
Ansicht [der] aus der Aufl\"osung des
Mittelalters hervorgehenden absoluten oder aristokratisch-konstitutionellen
Monarchie, wie Montesquieu, selbst noch in ihr befangen, sie
so naiv in folgendem Satz ausspricht (l. VII, ch. IV
\glqq{}\emph{Esprit des lois}\grqq{}):\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Wenn die Reichen nicht viel
ausgeben, werden die Armen Hungers sterben.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}Sobald die Bourgeoisie dagegen das Terrain erobert
hat, teils selbst des Staats sich bem\"achtigt, teils ein
Kompromi\ss{} mit seinen alten Inhabern gemacht, ditto die
ideologischen St\"ande als Fleisch von ihrem Fleisch
erkannt und sie \"uberall in ihre Funktion\"are, sich
gem\"a\ss{}, umgewandelt hat; sobald sie selbst nicht
mehr als Repr\"asentant der produktiven Arbeit diesen
gegen\"ubersteht, sondern sich ihr gegen\"uber die
eigentlichen produktiven Arbeiter erheben und ihr ebenfalls sagen,
da\ss{} sie von other people's industry lebt; sobald sie
gebildet genug ist, nicht ganz in der Produktion aufzugehn,
sondern auch \glqq{}gebildet\grqq{} konsumieren zu wollen;
sobald mehr und mehr die geistigen Arbeiten selbst in ihrem
\emph{Dienst} sich vollziehn, in den Dienst der
kapitalistischen Produktion treten, wendet sich das Blatt,
und sie sucht \glqq{}\"okonomisch\grqq{} von ihrem eignen
Standpunkt aus zu rechtfertigen, was sie fr\"uher
kritisch bek\"ampfte.\nbsp{} Ihre Wortf\"uhrer und
Gewissenabesch\"oniger in dieser line sind die Garniers
etc, Es kommt hinzu der Eifer dieser \"Okonomen, die
selbst Pfaffen, Professoren etc, sind, ihre
\glqq{}produktive\grqq{} N\"utzlichkeit zu beweisen, ihre
Salaire \glqq{}\"okonomisch\grqq{} zu
rechtfertigen.\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)418\(\vert{}\) Die zweite, auf die
Sklaverei bez\"ugliche Stelle lautet (l.c., t. III, l.
IV, ch. IX, p. 549--551, \'ed. Garnier):\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Solche Besch\"aftigungen\grqq{} (d'artisan et de
manufacturier\hyperlink{mia.mew26.1p274_fn1}{\textsuperscript{492}}) \glqq{}wurden\grqq{} (in
plusieurs anciens \'etats\hyperlink{mia.mew26.1p274_fn2}{\textsuperscript{493}}) \glqq{}als nur Sklaven
geziemend betrachtet, und den B\"urgern war ihre
Aus\"ubung verboten.\nbsp{} Selbst in Staaten, wo dieses
Verbot nicht galt, wie in Athen und Rom, war
tats\"achlich das Volk von all den Besch\"aftigungen
ausgeschlossen, die heute gew\"ohnlich die unterste
Klasse der st\"adtischen Bev\"olkerung
aus\"ubt.\nbsp{} Diese Besch\"aftigungen wurden in
Athen und Rom von Sklaven der Reichen ausgef\"uhrt, die
sie auf Rechnung ihrer Herren betrieben; und der Reichtum,
die Macht und die Protektion der letzteren machten es einem
armen Freien fast unm\"oglich, f\"ur sein
Arbeitsprodukt Absatz zu finden, wenn dieses Arbeitsprodukt
mit dem der Sklaven des Reichen zu konkurrieren hatte.\nbsp{}
Aber Sklaven sind selten erfinderisch, und die f\"ur die
Produktion vorteilhaftesten Verbesserungen, die die Arbeit
erleichtern und abk\"urzen, sei es durch Maschinen, sei
es durch bessere Anordnung oder Verteilung der Arbeit, sind
alle von Freien erfunden worden.\nbsp{} Wenn gar ein Sklave
sich einfallen lie\ss{}, eine derartige Verbesserung
vorzuschlagen, so war sein Herr geneigt, seinen Vorschlag
als eine Eingebung der Faulheit und des Wunsches zu
betrachten, auf Kosten des Herrn die eigene M\"uhe zu
sparen.\nbsp{} Der arme Sklave hatte wahrscheinlich statt
einer Belohnung blo\ss{} eine sehr schlechte Aufnahme zu erwarten,
vielleicht sogar eine Z\"uchtigung.\nbsp{} In den
Manufakturen, die mit Sklaven betrieben werden, mu\ss{}
folglich in der Regel, um dieselbe Menge Produkte
hervorzubringen, mehr Arbeit angewendet werden als in denen,
die mit Freien betrieben werden.\nbsp{} Aus diesem Grunde ist
das Arbeitsprodukt der Manufakturen der ersten Art in der
Regel teurer als das der zweiten.\nbsp{} Herr Montesquieu
bemerkt, da\ss{} die ungarischen Bergwerke, obwohl nicht
ergiebiger als die t\"urkischen in ihrer Nachbarschaft,
stets mit geringeren Kosten und daher mit
gr\"o\ss{}erem Profit ausgebeutet wurden.\nbsp{} Die
t\"urkischen Bergwerke werden von Sklaven ausgebeutet,
und die Arme \emph{dieser Sklaven sind die einzigen
Maschinen}, an deren Anwendung \emph{die T\"urken}
jemals dachten.\nbsp{} Die ungarischen Bergwerke werden von
Freien ausgebeutet, die, um ihre Arbeit zu erleichtern und
abzuk\"urzen, zahlreiche Maschinerie anwenden.\nbsp{} Nach
dem wenigen, was wir \"uber die Preise der
Manufakturprodukte in der Zeit der Griechen und R\"omer
wissen, scheint es, da\ss{} die von feinster Qualit\"at
\"au\ss{}erst teuer waren.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{A. Smith} sagt selbst, l.c., t. III, l. IV, ch. I, p.
5\hyperlink{mia.mew26.1p275_an86}{\textsuperscript{494}}:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Herr Locke bemerkt,
da\ss{} ein Unterschied zwischen dem Geld und den anderen
beweglichen G\"utern zu machen ist.\nbsp{} Alle anderen
beweglichen G\"uter, meint er, sind von \emph{so
verg\"anglicher Natur}, da\ss{} man nicht sehr auf
einen Reichtum bauen kann, der aus dieser Art von
G\"utern besteht \Dots{} Geld dagegen ist ein
wirklicher Freund etc.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}Und weiter, l.c. p. 24, 25:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die konsumablen Waren,
sagt man, sind bald verrnichtet, w\"ahrend Gold und
Silber von \emph{dauerhafterer Natur} sind.\nbsp{}
W\"urden sie nicht best\"andig exportiert, so
k\"onnten diese Metalle sich mehrere Jahrhunderte lang
akkumulieren, so da\ss{} der wirkliche Reichtum eines
Landes unglaublich anwachsen w\"urde.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}Der Mann des Monetarsystems schw\"armt
f\"ur Gold, Silber, weil sie \emph{Geld} sind,
selbst\"andiges Dasein, greifbares Dasein des
Tauschwerts, und unzerst\"orbares, ewig dauerndes Dasein
desselben, soweit ihnen nicht erlaubt wird,
Zirkulationamittel zu werden, blo\ss{} verschwindende Form
des Tauschwerts der Waren.\nbsp{} Akkumulation derselben,
Aufh\"aufen, Schatzbildung daher seine Art, sich zu
bereichern.\nbsp{} Und wie ich im Zitat von Petty gezeigt\hyperlink{mia.mew26.1p275_an87}{\textsuperscript{495}},
[werden] die andren Waren selbst gesch\"atzt in
dem Grade, worin sie mehr oder minder dauerhaft sind, also
Tauschwert bleiben.\par\endgroup{}

\begingroup{}Nun wiederholt A. Smith erstens dieselbe
Betrachtung \"uber die relativ gr\"o\ss{}re oder
geringre Dauerhaftigkeit der Waren in dem Abschnitt, wo er
von der mehr oder minder der Bildung des Reichtums
n\"utzlichen Konsumtion spricht, je nachdem sie sich in
minder oder mehr verg\"anglichen Konsumtionsartikeln
vollzieht.\hyperlink{mia.mew26.1p275_an88}{\textsuperscript{496}}\nbsp{} Also
hier blickt das Monetarsystem durch; und notwendig so, da
selbst bei der direkten Konsumtion der Hinterhalt bleibt,
da\ss{} der \(\Vert{}\)419\(\vert{}\)
Konsumtionsartikel \emph{Reichtum} bleibt, Ware, also Einheit von Gebrauchswert
und Tauschwert, und letztres h\"angt von dem Grad ab, wie
der Gebrauchswert dauerhaft ist, die Konsumtion also nur
langsam seine M\"oglichkeit, \emph{Ware} zu sein oder
Tr\"ager des Tauschwerts, aufhebt.\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Zweitens}.\nbsp{} In seiner zweiten Unterscheidung zwischen
produktiver und unproduktiver labour kommt er ganz in
breiterer Form -- auf die Unterscheidung des
Monetarsystems zur\"uck.\par\endgroup{}

\begingroup{}Die produktive labour\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}fixiert und realisiert sich in einem
besonderen Gegenstand oder einer verk\"auflichen Ware,
\emph{die wenigstens noch eine Zeitlang fortbesteht, nachdem
die Arbeit beendet ist}.\nbsp{} Es wird
gewisserma\ss{}en eine bestimmte Menge Arbeit gesammelt
und gespeichert, um sp\"ater, wenn notwendig, verwendet
zu werden.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}Dagegen die improductive labour's Resultate oder
services\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}vergehen gew\"ohnlich im
Augenblick ihrer Leistung und hinterlassen selten eine Spur
oder einen \emph{Wert}, f\"ur den sp\"ater eine
gleiche Menge von Dienstleistungen beschafft werden
k\"onnte.\grqq{} (v. II, b. II, ch. III, ed. McCulloch,
p. 94.)\par\endgroup{}



\begingroup{}Also denselben Unterschied, den das Monetarsystem
zwischen Gold und Silber und den andren Waren, macht Smith
mit den Waren und den services.\nbsp{} Auch hier ist es die
Akkumulation, aber nicht mehr in der Form der Schatzbildung,
sondern der reellen, der Reproduktion.\nbsp{} Die Ware
vergeht in der Konsumtion, aber dann erzeugt sie Ware von
h\"oherem Wert wieder, oder, wenn so nicht angewandt, iat
sie selbst Wert, womit andre Ware gekauft werden kann.\nbsp{}
Es ist die Eigenschaft des Produkts der Arbeit, da\ss{} es
in einem plus ou moins\hyperlink{mia.mew26.1p276_fn1}{\textsuperscript{497}} dauerhaften und darum wieder
ver\"au\ss{}erbaren Gebrauchswert existiert, in einem
Gebrauchswert, worin es vendible commodity\hyperlink{mia.mew26.1p276_fn2}{\textsuperscript{498}},
Tr\"ager des Tauschwerts, selbst \emph{Ware} ist --
oder in der Tat, worin es \emph{Geld} ist.\nbsp{} Die
services der travailleurs improductifa werden nicht wieder
\emph{Geld}.\nbsp{} Ich kann keine Schulden zahlen noch Ware
kaufen, noch Surpluswert zeugende Arbeit kaufen mit den
Diensten, die ich dem Advokat, Arzt, Pfaffen, Musiker etc.,
Staatsmann, Soldat etc. zahle.\nbsp{} Sie sind vergangen wie
verg\"angliche Konsumtionsartikel.\par\endgroup{}

\begingroup{}Also au fond\hyperlink{mia.mew26.1p276_fn3}{\textsuperscript{499}} sagt Smith dasselbe wie das
Monetarsystem.\nbsp{} Bei ihnen nur die Arbeit produktiv, die
\emph{Geld}, Gold und Silber, zeugt.\nbsp{} Bei Smith nur die
Arbeit produktiv, die ihrem K\"aufer \emph{Geld}
produziert, nur da\ss{} er den Geldcharakter in allen
Waren trotz ihrer Verh\"ullung erblickt, w\"ahrend das
Monetarsystem ihn nur in der Ware erblickt, die das
selbst\"andige Dasein des Tauschwerts.\par\endgroup{}

\begingroup{}Diese Unterscheidung
gr\"undet sich auf das Wesen der b\"urgerlichen
Produktion selbst, da der Reichtum nicht gleich
Gebrauchswert ist, sondern nur die \emph{Ware} Reichtum ist,
der Gebrauchswert als Tr\"ager des Tauschwerts, als
Geld.\nbsp{} Was das Monetarsystem nicht begriff, wie dies
Geld gemacht wird und vermehrt wird durch den Konsum der
Waren, nicht durch ihre Verwandlung in Gold und Silber,
worin sie als selbst\"andiger Tauschwert kristallisiert
sind, aber nicht nur den Gebrauchswert verlieren, sondern
ihre \emph{Wertgr\"o\ss{}e} nicht
ver\"andern.\par\endgroup{}




\section{Fu\ss{}noten}

\subsection{Fu\ss{}noten des Autors}


\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p171_fnst}{*} \emph{Return to
an address of the H. o. C.}, dated 24 April 1861 (printed
11 Feb. 1862).\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p183_fnst}{**} \(\{\)Und
darum sagt derselbe Bursche eine Seite sp\"ater,
\glqq{}da\ss{} jede Arbeit Reichtum \emph{produziert} in
dem Verh\"altnis ihres Tauschwerts, der durch Angebot und
Nachfrage bestimmt wird\grqq{} (sie \emph{produziert}
Reichtum, nicht im Ma\ss{} wie sie valeur
d'\'echange\hyperlink{mia.mew26.1p183_fn1}{\textsuperscript{500}} produziert, sondern valeur
d'\'echange ist, d.h. nicht nach dem, was sie
produziert, sondern was sie kostet), \glqq{}da\ss{} ihr
respektiver Wert zur Akkumulation der Kapitalien nur
beitr\"agt, durch \emph{die Ersparung und den
Nichtkonsum} der Produkte, die dieser Wert aus der
Gesamtproduktion zu nehmen berechtigt ist.\grqq{}\(\}\)\hyperlink{mia.mew26.1p183_fn2}{\textsuperscript{501}}\par\endgroup{}

\subsection{Fu\ss{}noten und Anmerkungen der Herausgeber}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p122_an57}{1} Anmerkung 57 not
yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p122_miafn1}{2} Der
entsprechende Text in MEGA II/3.2, p. 439, hat Kommas vor
und nach \glqq{}im Sinne der kapitalistischen
Produktion\grqq{} [Fu\ss{}note der
MIA]\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p122_fn1}{3} blo\ss{}e
Existenz\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p123_fn1}{4}
Nettoprodukt\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p123_fn2}{5} der
Mehrwert\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p123_fn3}{6}
Mehrprodukt\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p124_fn1}{7}
Einstr\"omen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p124_fn2}{8}
nat\"urlich\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p125_fn1}{9} Konsumtion im
Inland\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p126_fn1}{10} in hervorragender
Weise\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p126_fn2}{11} produktiver
Arbeit\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p126_fn3}{12} \glqq{}den Profit
seines Herrn\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p126_fn4}{13} des Werts
\glqq{}seines\grqq{} (des Arbeiters) \glqq{}eigenen
Unterhalts\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p126_fn5}{14} Manufakturist
nicht \emph{reich} werden \glqq{}durch die
Besch\"aftigung einer Vielzahl von Manufakturisten\grqq{}
(Arbeitern)\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p126_fn6}{15} \glqq{}einen Wert
produziert\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p126_fn7}{16} produktiver
Arbeiter\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p126_fn8}{17} den vollen
Wert\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p126_fn9}{18} \glqq{}mit einem
Profit\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p126_fn10}{19} In der
Handschrift: ihrem\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p126_fn11}{20} auf die eine oder
andere Weise\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p127_an58}{21} Anmerkung 58 not
yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p127_fn1}{22}
Teilhaber\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p127_fn2}{23}
Unternehmers\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p128_fn1}{24}
nichtigsten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p128_fn2}{25}
\emph{entweder}~\dots{} \emph{oder}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p128_fn3}{26}
Teilhaberschaft\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p128_fn4}{27} Anteil\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p129_fn1}{28} Kellner\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p129_fn2}{29}
Dienstboten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p130_fn1}{30} In der
Handschrift: Produktionsverm\"ogen; Marx hat
\glqq{}Arbeits-\grqq{} dar\"ubergeschrieben und beides
stehenlassen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p131_fn1}{31}
Unterscheidungsmerkmal\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p131_fn2}{32} Arbeit des
unproduktiven Arbeiters\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p132_fn1}{33} \glqq{}produktiv,
wertbildend\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p132_fn2}{34}
\glqq{}unproduktiv, nicht wertbildend\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p132_fn3}{35} Abirrung\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p133_fn1}{36} \glqq{}ein
Nettoprodukt\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p133_fn2}{37} nicht Ackerbau
treibende, industrielle Klasse\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p134_fn1}{38} die Arbeit, die
sich fixiert und sich realisiert in einer k\"auflichen
und austauschbaren Ware\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p134_fn2}{39} Aufseher\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p134_fn3}{40}
Zusammenwirken\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p134_an59}{41} Anmerkung 59 not
yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p135_fn1}{42}
Dienstboten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p135_fn2}{43}
zugegeben\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p135_fn3}{44}
Hammelkoteletts\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p136_fn1}{45}
besonderen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p136_fn2}{46}
Schreiber\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p136_fn3}{47} umfangreichen
\glqq{}besonderen Gegenst\"anden\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p137_fn1}{48}
Gegenwert\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p137_fn2}{49} verk\"aufliche
Waren\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p137_fn3}{50} \glqq{}eine Ware,
die man verkaufen kann etc.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p137_fn4}{51}
\glqq{}Bildung\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p137_fn5}{52} Nebenkosten der
Produktion\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p138_fn1}{53} Korn und andere
Lebensmittel\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p138_fn2}{54}
Vergn\"ugen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p139_fn1}{55}
Gegenst\"anden\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p139_fn2}{56}
\emph{n\"amlich:} dem Wert dessen, was sie
produzieren\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p139_fn3}{57} Arbeiter und
Unternehmer\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p139_fn4}{58}
Zirkelschlu\ss{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p140_fn1}{59} das sie (die
Arbeit) in T\"atigkeit h\"alt\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p140_fn2}{60}
\emph{Sparen}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p140_fn3}{61} den
Rohstoff\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p140_an60}{62} Anmerkung 60 not
yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p140_an19}{63} Anmerkung 19 not
yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p141_fn1}{64} Land und
Stadt\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p141_fn2}{65} Fesseln,
Beschr\"ankungen, die den Manufakturen und dem
Au\ss{}enhandel auferlegt sind\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p141_fn3}{66} Folglich\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p141_fn4}{67} siehe vorl. Band,
S. 131\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p142_fn1}{68} unhegr\"undete
Anspr\"uche\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p142_fn2}{69} \glqq{}eine
verk\"aufliche Ware\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p143_fn1}{70}
Dienstboten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p143_fn2}{71} der
M\"oglichkeit nach\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p143_fn3}{72} Anwender\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p143_fn4}{73}
dargestellt\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p143_fn5}{74} In der
Handschrift: distinctive\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p144_fn1}{75} In der Handschrift
ist die hier kursiv gegebene Textstelle mit Bleistift
unterstrichen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p144_fn2}{76} mehr oder
weniger\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p144_fn3}{77} tats\"achlich
der Nichtverzehrbarkeit\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p144_fn4}{78} siehe Band 13
unserer Ausgabe, S. 107\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p144_fn5}{79} niederen
G\"otter\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p145_fn1}{80} zweitrangigen
Burschen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p145_fn2}{81}
Possenrei\ss{}ern und Dienstboten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p145_fn3}{82} Juristen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p146_fn1}{83}
H\"andler\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p146_an61}{84} Anmerkung 61 not
yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p146_an62}{85} Anmerkung 62 not
yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p146_fn2}{86}
Schranzen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p147_fn1}{87}
Gemeinpl\"atze\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p147_fn2}{88} wie z.B.
Dienstboten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p148_fn1}{89} betitelt\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p148_fn2}{90} \glqq{}die den
Reichtum des K\"onigreichs \emph{vermehrt},
2\,675\,520 K\"opfe\grqq{}, und \glqq{}die
den Reichtum des K\"onigreichs \emph{vermindert},
2\,825\,000 K\"opfe\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p148_fn3}{91} Lords, Baronen,
Rittern, Hochwohlgeborenen, Leuten von Stand, Ober- und
Unterbeamten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p148_fn4}{92} Juristen,
Geistlichen, Freisassen, P\"achtern, in den freien
K\"unsten und Wissenschaften t\"atigen Personen,
Kr\"amern und H\"andlern, Handwerkern,
Marineoffizieren, Armeeoffizieren\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p148_fn5}{93}
H\"ausler\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p148_fn6}{94} gemeine Soldaten,
Paupers, Zigeuner, Diebe, Bettler und \"uberhaupt
Vagabunden\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p149_fn1}{95} In der
Handschrift: widerlegen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p149_an63}{96} Anmerkung 63 not
yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p150_fn1}{97} Seemann, Kaufmann,
Soldat\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p151_fn1}{98} der
Gesellschaft\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p151_fn2}{99} unter sonst
gleichen Umst\"anden\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p151_fn3}{100} d.h. Teil,
Anteil\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p152_fn1}{101} Mehrwert,
Nettoprodukt\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p152_an64}{102} Anmerkung 64 not
yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p153_fn1}{103} die
\glqq{}produktive Arbeit\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p153_an65}{104} Anmerkung 65 not
yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p154_fn1}{105} produktiven
Arbeitern\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p154_fn2}{106} Diener\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p154_fn3}{107} die Arbeit, die
sich in einem mehr oder weniger bleibenden Gegenstand
fixiert\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p154_fn4}{108}
\glqq{}Ersparens\grqq{} von Arbeit\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p154_fn5}{109} unproduktiven
Arbeit\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p155_fn1}{110} w\"ortlich:
Br\"ucken und Chausseen (so bezeichnet man in Frankreich
die Verwaltung der Verkehrswege)\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p155_fn2}{111}
\glqq{}Inspektoren der gro\ss{}en sozialen
Manufaktur\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p155_fn3}{112}
\glqq{}Parf\"umeriefabrikant, der meinem
Geruchssinn\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p155_fn4}{113} Musiker\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p155_fn5}{114} \glqq{}mein Ohr
bezaubert\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p155_fn6}{115}
\glqq{}Geigenmacher, der Orgelbauer, der Notenh\"andler,
der Maschinist\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p155_fn7}{116} Berufe\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p155_fn8}{117}
\glqq{}Voraussetzungen\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p155_fn9}{118} dieser
Schlu\ss{}folgerung\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p156_fn1}{119} die nur ein
Mittel ist, diesen Zweck zu erreichem\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p156_fn2}{120} irgendein
Produkt\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p157_fn1}{121}
ungewollt\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p157_fn2}{122}
verk\"auflichen Ware\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p157_fn3}{123} materielle und
greifbare Dinge\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p157_fn4}{124} entweder aus dem
L\"ohnen der produktiven Arbeiter oder aus den Profiten
ihrer Anwender (und der Teilhaber an diesen Profiten), ganz
abgesehen davon, da\ss{} diese produktiven Arbeiter die
materielle Basis der Erhaltung und daher der Existenz der
unproduktiven Arbeiter schaffen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p158_fn1}{125} als
Diener\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p158_fn2}{126}
\glqq{}aber\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p158_fn3}{127} in der
Handschrift: Bestandteile des Kapitals\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p159_an66}{128} Anmerkung 66 not
yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p159_fn1}{129} In der
Handschrift: vergangne Arbeit\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p160_fn1}{130} In der
Handschrift: in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p160_fn2}{131} In der
Handschrift: in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p160_fn3}{132} In der
Handschrift: verkauft\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p161_fn1}{133} In der
Handschrift: was er mehr an ihn verkauft als er von ihm
kauft\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p161_fn2}{134} In der
Handschrift sind die hier kursiv gegebenen Textstellen mit
Bleistift unterstrichen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p161_fn3}{135}
Gesch\"aftsleuten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p161_fn4}{136}
Konsumenten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p161_fn5}{137} vgl. vorl. Band,
S. 93/94 und 112/113\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p164_fn1}{138} Kohle\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p164_fn2}{139} auf den ersten
Blick\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p164_fn3}{140} weil der Preis
ihrer Artikel der Voraussetzung nach gleich ist ihren Werten
und daher nur im Verh\"altnis zu der verminderten
Produktivit\"at ihrer Arbeit gestiegen ist\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p164_fn4}{141} d.h.: Rate des
Arbeitslohns\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p165_fn1}{142} In der
Handschrift folgt ein unleserliches Wort\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p165_fn2}{143} im Sinne von:
mehr Arbeitsquantum\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p166_fn1}{144}
Hilfsstoff\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p166_fn2}{145} siehe vorl. Band,
S.81-115\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p166_fn3}{146} In der
Handschrift: hier wegen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p169_fn1}{147}
schlie\ss{}lich\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p169_fn2}{148} Revenue des
Konsumenten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p169_fn3}{149} \glqq{}seinem
Besitzer keinen Profit abwerfe\grqq{} (siehe vorl. Band, S.
158)\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p170_fn1}{150} die das Produkt
des Bodens genie\ss{}t\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p170_fn2}{151} das nicht nur den
Mittelsm\"annern Profite abwirft\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p170_fn3}{152} dem
Grundeigent\"umer eine Grundrente\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p170_fn4}{153} Um \glqq{}diese
produktiven Leute zu besch\"aftigen\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p170_fn5}{154}
Mittelsmann\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p171_fn1}{155} Vereinigten
K\"onigreichs\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p171_fn2}{156}
Kammerdiener\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p171_fn3}{157}
vielmehr\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p171_fn4}{158} Gewohnheiten des
Volkes\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p171_fn5}{159} der
Entwicklungsstufe\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p172_fn1}{160}
\glqq{}aufliest\grqq{} die \"Uberreste der
\glqq{}Revenue\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p172_fn2}{161} einen neuen
Wert\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p172_an67}{162} Anmerkung 67 not
yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p172_fn3}{163}
Landwirtschaft\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p172_fn4}{164} k\"unstlichen
Bed\"urfnisse\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p172_fn5}{165} seiner
Vorrede\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p173_fn1}{166} Kapitel \"uber
die Staatsschulden\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p173_fn2}{167} Er schlie\ss{}t
daraus, da\ss{} die Staatsschulden sehr n\"utzlich
sind, da sie diese Bed\"urfnisse vermehren.\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p173_an68}{168} Anmerkung 68 not
yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p173_fn3}{169}
Zeitersparnis\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p173_fn4}{170} gro\ss{}er
Ausgaben\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p174_an69}{171} Anmerkung 69 not
yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p174_fn1}{172}
\glqq{}\emph{Reichtum, eine Akkumulation
\"uberfl\"ussiger Arbeit}\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p174_fn2}{173} springt\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p174_fn3}{174}
\glqq{}Handelssystem\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p174_fn4}{175}
\glqq{}Modifikation\grqq{} des Monetarsystems\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p175_fn1}{176} wenn er auch
sonst nichts taugt\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p175_fn2}{177}
Tauschwert\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p175_fn3}{178} \emph{allgemeine}
Arbeit\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p175_fn4}{179} Verk\"orperung
der allgemeinen Arbeit\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p175_fn5}{180}
\glqq{}\emph{Wert} der allgemeinen Arbeit\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p175_fn6}{181} Wert des
Werts\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p175_fn7}{182} die Arbeit ohne
den Austausch\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p176_fn1}{183}
\emph{Dinge}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p176_fn2}{184} einen
gr\"o\ss{}eren Wert, den sie ohne ihn nicht
h\"atten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p176_fn3}{185}
Zun\"achst\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p176_fn4}{186} \glqq{}die
n\"utzlichsten\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p176_fn5}{187}
\glqq{}nutzlosesten Produkte\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p177_fn1}{188}
\glqq{}N\"utzlichkeit\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p177_fn2}{189}
\glqq{}Nutzlosigkeit\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p177_fn3}{190} \glqq{}die
nutzlosesten \emph{Produkte}\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p177_fn4}{191} nutzlosen
Gegenst\"ande\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p177_fn5}{192} der ausgetauschte
Wert\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p177_fn6}{193} Ding ohne
Austausch\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p177_fn7}{194} den Wert der
Dinge\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p178_fn1}{195} alle\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p178_fn2}{196} jeder\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p178_fn3}{197}
Reichtum\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p179_fn1}{198} Konsumenten des
Korns\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p179_fn2}{199} den Tauschwert
des Korns\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p179_fn3}{200}
Landwirte\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p179_fn4}{201} der sich aus
Tauschwerten zusammensetzt\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p180_fn1}{202} In der
Handschrift: weil mehr Gold = weniger Eisen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p180_fn2}{203} die
Arbeiten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p180_fn3}{204} ebenso produktiv
wie die \emph{Summe}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p180_fn4}{205} Arbeiten, die
materielle Produkte liefern, und Arbeiten, die keine
liefern\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p181_fn1}{206} die
V\"olker\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p181_fn2}{207} mit denen sie zu
bezahlen sind\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p182_fn1}{208}
Nettoprodukt\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p182_fn2}{209} \glqq{}der
Produktion des Reichtums\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p183_fn3}{210}
Nettorevenue\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p184_fn1}{211}
M\"u\ss{}igg\"anger\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p184_an70}{212} Anmerkung 70 not
yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p184_fn2}{213}
Mehrwert\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p184_fn3}{214}
Mehrprodukt\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p185_fn1}{215} In der
Handschrift: Diese Mehrwertsrate\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p185_fn2}{216} In der
Handschrift: verdoppeln\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p185_fn3}{217} In der
Handschrift: Verdopplung\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p185_fn4}{218}
Gesamtsumme\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p185_an71}{219} Anmerkung 71 not
yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p187_fn1}{220} In der
Handschrift: =\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p187_fn2}{221} In der
Handschrift: Surplusprodukts\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p187_fn3}{222}
Fr\"uchte\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p187_fn4}{223} weder; in der
Handschrift: either\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p188_fn1}{224} In der
Handschrift: zu\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p188_fn2}{225}
Hilfsstoffe\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p189_fn1}{226} Gewerbe\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p189_fn2}{227} In der
Handschrift: jetzt\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p189_fn3}{228}
Dienstleistungen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p190_fn1}{229}
Mittelsm\"anner\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p190_fn2}{230}
Landwirte\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p190_fn3}{231}
Hilfsstoffe\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p191_fn1}{232} In der
Handschrift: f\"allt\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p191_fn2}{233} siehe vorl. Band,
S. 111\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p192_fn1}{234} den Gesamtwert
des Produkts sich in Revenue aufl\"osen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p192_an72}{235} Anmerkung 72 not
yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p192_fn2}{236} Die Gesamtrevenue
einer Nation besteht aus dem Teil ihres Bruttoprodukts, das
hei\ss{}t aus dem Bruttowert aller Produkte, die sich als
Revenuen unter die Produzenten verteilen, das hei\ss{}t
abz\"uglich des Teils aller Produkte, die in jedem
Industriezweig die Produktionsmittel zu ersetzen
hatten.\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p193_fn1}{237} In der
Handschrift: capital\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p193_fn2}{238} Seine Revenue
besteht niemals aus seinen Ersparnissen, obwohl seine
Ersparnisse immer aus seiner Revenue bestehen.\nbsp{} Um zu
beweisen, da\ss{} eine Nation j\"ahrlich sowohl ihr
Kapital als auch ihre Revenue verzehren kann, vergleicht Say
sie mit einem Privatmann, der sein Kapital unber\"uhrt
l\"a\ss{}t und j\"ahrlich nur seine Revenue
verzehrt.\nbsp{} Wenn dieser Privatmann in einem einzigen
Jahr sowohl sein Kapital von 200\,000 frs. als auch
seine Revenue von 20\,000 frs. verzehrte, h\"atte
er im n\"achsten Jahre nichts zu verzehren.\nbsp{} Wenn
das ganze Kapital einer Nation und folglich der ganze
Bruttowert ihrer Produkte sich in Revenuen auflaste, dann
h\"atte Say recht.\nbsp{} DerPrivatmann verzehrt seine
20\,000 frs. Revenue.\nbsp{} Seine 200\,000 frs.
Kapital, die er nicht verzehrt, best\"anden aus den
Revenuen anderer Privatleute, von denen jeder seinen Teil
verzehrt, und so w\"are am Jahresende das ganze Kapital
verzehrt.\nbsp{} Aber w\"urde es nicht reproduziert,
w\"ahrend es verzehrt wird, und so ersetzt?\nbsp{} Aber
der fragliche Privatmann reproduziert j\"ahrlich seine
Revenue von 20\,000 frs., weil er sein Kapital von
200\,000 frs. nicht verzehrt hat.\nbsp{} Die anderen
haben dieses Kapital verzehrt.\nbsp{} Sie haben also kein
Kapital, um Revenue zu produzieren.\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p193_fn3}{239} des
Staates\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p194_fn1}{240}
Manufakturisten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p194_fn2}{241} \emph{besoldete
Klassen}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p194_fn3}{242}
\emph{Lohnarbeiter}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p194_fn4}{243} da\ss{} ihr
Konsum, das hei\ss{}t ihr Arbeitslohn, gleich ist nicht
ihrer Arbeitszeit, sondern jener Arbeitszeit, die sie
brauchen, um diesen Arbeitslohn zu produzieren\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p194_fn5}{244} industrielle
Klasse (Unternehmer und Arbeiter)\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p195_an73}{245} Anmerkung 73 not
yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p196_fn1}{246}
Bestandteil\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p197_fn1}{247}
Abschaffung\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p197_an74}{248} Anmerkung 74 not
yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p197_fn2}{249} Bruttoprodukts,
vorausgesetzt, da\ss{} jener Teil des Bruttoprodukts, der
das Nettoprodukt bildet, derselbe bleibt oder w\"achst,
auf jeden Fall nicht abnimmt\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p197_an75}{250} Anmerkung 75 not
yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p197_an76}{251} Anmerkung 76 not
yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p198_fn1}{252} wenn der durch
eine gr\"o\ss{}ere Arbeitamenge produzierte Mehrwert
derselbe w\"are wie der durch eine geringere Arbeitsmenge
produzierte\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p198_fn2}{253} ein
Schaden\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p198_fn3}{254}
Weinh\"andler\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p199_fn1}{255} desto
besser\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p199_fn2}{256} der
kapitalistischen Produktionsweise\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p199_fn3}{257}
Baumwolle\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p200_fn1}{258} gleichen
Schrittes\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p201_fn1}{259} Ersparnisse aus
dem Lohn des Sklaven\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p201_fn2}{260}
Dienstleute\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p201_fn3}{261}
Gesellschaft\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p205_an77}{262} Anmerkung 77 not
yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p207_fn1}{263} Fall\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p212_fn1}{264} In der
Handschrift: Weber\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p213_an78}{265} Anmerkung 78 not
yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p214_fn1}{266} insofern
als\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p217_fn1}{267} mehr oder weniger
Hilfsstoffe\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p218_fn1}{268} die
Baumwolle\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p218_fn2}{269} d.h., A ersetzt
sein eignes konstantes Kapital, das
2/3 des Produkts bildet\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p218_fn3}{270}
umgekehrt\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p221_fn1}{271} In der
Handschrift findet sich die Textstelle in
\(\{\)\dots{}\(\}\) am Ende dieses Absatzes.\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p221_fn2}{272} siehe vorl. Band,
S. 78-121 und 158-168\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p221_fn3}{273}
Gesch\"aftsleuten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p221_fn4}{274} dem Austausch
zwischen Kapital und Revenue\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p221_fn5}{275} gesamten
Warenaustausch\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p222_fn1}{276}
Gesch\"afte\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p222_fn2}{277}
Ver\"anderung\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p222_an79}{278} Anmerkung 79 not
yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p223_fn1}{279} \emph{Unterinspektor
des Zollwesens}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p223_fn2}{280} \glqq{}von den
Bestandteilen des Warenpreises\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p224_fn1}{281} der
\glqq{}Tauschwert\grqq{} des j\"ahrlichen Produkts der
Arbeit, also auch \glqq{}\emph{das j\"ahrliche Produkt der
Arbeit}\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p224_fn2}{282} Vorrats\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p225_fn1}{283}
zun\"achst\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p225_fn2}{284} um es zu
produzieren\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p225_fn3}{285} den
Tauschwert\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p226_fn1}{286} \glqq{}um\grqq{}
Mengen lebendiger Arbeit \glqq{}zu kaufen und zu
kommandieren\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p226_fn2}{287} siehe vorl. Band.
S. 67--69\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p226_fn3}{288}
Arbeitsl\"ohne\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p226_fn4}{289} entsteht aus der
Arbeit\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p226_fn5}{290}
ausschlie\ss{}lich\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p227_fn1}{291}
\glqq{}j\"ahrliche Produkt der Arbeit\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p227_fn2}{292} \glqq{}um eine
weit gr\"o\ss{}ere Arbeitsmenge zu kaufen und zu
kommandieren\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p227_fn3}{293} unproduktiven
Arbeiter\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p227_fn4}{294}
Lohnfonds\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p227_fn5}{295}
\glqq{}\emph{kaufen} und zu \emph{kommandieren}\grqq{} eine
\glqq{}weit gr\"o\ss{}ere Arbeitsmenge\grqq{} als die
im vergangenen Jahr, wenn nicht eine weit gr\"o\ss{}ere
Menge Arbeit\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p228_fn1}{296} k\"ame auf
dasselbe heraus\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p228_fn2}{297} \glqq{}kaufen und
kommandieren\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p228_fn3}{298} zus\"atzliche
Arbeitsmenge\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p228_fn4}{299} eher;
lieber\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p228_fn5}{300} Gemisch\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p229_fn1}{301} da\ss{} es
keine Gesellschaft gibt\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p229_fn2}{302}
\emph{Einleitung}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p229_fn3}{303}
\glqq{}Bogen\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p229_fn4}{304} etwas
\"ahnliches\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p229_fn5}{305} irgendeines
Mundvorrats\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p229_fn6}{306}
\glqq{}Zeit~\dots{}, das Produkt seiner Arbeit \emph{zu
verkaufen}\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p230_fn1}{307}
Arbeitsteilung\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p230_fn2}{308}
Kapitalakkumulation\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p230_fn3}{309}
Konsumtionsfonds\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p230_fn4}{310} produktive und
unproduktive Arbeit\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p230_fn5}{311} Zum
Beispiel\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p231_fn1}{312} ausl\"andische
Weine, Seidenstoffe\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p231_fn2}{313} der
Anwendung\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p231_fn3}{314}
Verschwendung\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p233_fn1}{315} sehr unbedeutende
Kapitalien\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p233_fn2}{316} der bestimmt ist,
produktive Arbeit zu erhalten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p234_fn1}{317} voran\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p234_fn2}{318} sparsamen
Menschen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p234_fn3}{319} j\"ahrlichen
Ersparnisse\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p234_fn4}{320} eine
\"offentliche Werkstatt\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p234_fn5}{321} eine
zus\"atzliche Anzahl produktiver Leute\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p234_fn6}{322}
Verschwender\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p234_fn7}{323} Verschwendung des
Verschwenders\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p234_fn8}{324} tats\"achlich
\glqq{}die Vernunft\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p235_fn1}{325} \glqq{}\emph{Die
verschiedenartige Anwendung von
Kapitalien}\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p235_fn2}{326} infolgedessen den
\glqq{}Tauschwert\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p235_fn3}{327} Mengen
produktiver Arbeit in Bewegung setzen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p235_fn4}{328} produktiven
Arbeitern\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p236_fn1}{329} franz\"osische
\"Ubersetzung\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p236_fn2}{330} den
Vorrang\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p237_fn1}{331}
\emph{Geld}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p237_an80}{332} Anmerkung 80 not
yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p237_fn2}{333} \glqq{}\emph{Sparen
von Arbeit}\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p238_fn1}{334} diese
T\"atigkeiten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p238_fn2}{335} eine Art von
\glqq{}Produkt\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p238_fn3}{336}
Staatsdiener\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p238_fn4}{337} Produkte,
Resultate\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p238_fn5}{338}
\glqq{}unproduktiv\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p238_fn6}{339} \glqq{}produktiv
an immateriellen Produkten\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p238_fn7}{340} Arbeiten f\"ur
\emph{unproduktiv}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p238_fn8}{341} \glqq{}f\"ur
eine Nation vorteilhaft\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p239_fn1}{342}
Juristen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p239_fn2}{343} immateriellen
Produkts\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p239_fn3}{344}
N\"utzlichkeit\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p239_fn4}{345} Abwechslung
erg\"otzt\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p240_fn1}{346} Arbeit der
Lasttr\"ager, der Kurtisanen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p240_fn2}{347}
\glqq{}Lehrzeit\grqq{} f\"ur eine Kurtisane \glqq{}sich
auf nichts reduziert\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p240_fn3}{348} Herren\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p241_fn1}{349}
\emph{m\"u\ss{}ige Klasse}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p241_fn2}{350} was nicht (der
Fall ist)\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p241_fn3}{351} als\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p241_fn4}{352} Konsument ein
M\"u\ss{}igg\"anger\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p242_fn1}{353} daher\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p242_fn2}{354}
\"uberfl\"ussige \"Ubertreibung\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p242_fn3}{355} solchen
Geldkapitalisten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p242_fn4}{356} die
\glqq{}\emph{Abz\"uge}\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p243_fn1}{357}
\emph{Lohnarbeitern}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p244_fn1}{358}
Verk\"aufen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p244_fn2}{359} In der
Handschrift: B\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p244_fn3}{360} das
zur\"uckerhalten, was sie ihnen gegeben haben\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p245_fn1}{361} den ganzen
Lohn\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p245_fn2}{362} den Lohn
\glqq{}zur\"uckzieht\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p245_fn3}{363}
\glqq{}unbekannt\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p245_fn4}{364}
\glqq{}Zur\"uckziehen des ganzen Lohns\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p245_fn5}{365} obwohl er die
Gesamtsumme von einem Pfund Sterling zur\"uckgezogen
hat\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p246_fn1}{366}
Zur\"uckstr\"omen der Rente\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p246_fn2}{367} Zur\"uckziehen
des ganzen Lohns\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p246_fn3}{368} flie\ss{}e die
Rente dem C wieder zur\"uck, die er O gezahlt hat.\nbsp{}
Welche Torheit!\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p246_fn4}{369}
Abz\"uge\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p247_fn1}{370} weder auf dem
einen noch auf dem andern Wege, wie es von Tracy dargestellt
wird\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p247_fn2}{371} auf die eine oder
andere Weise\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p247_fn3}{372}
Dienstleute\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p247_fn4}{373} In der
Handschrift: Nominalpreis\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p247_fn5}{374} was
tun?\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p248_fn1}{375} bis zu einem
gewissen Punkt\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p248_fn2}{376} nehmen
teil\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p249_fn1}{377} Konsumtion der
Lohnarbeiter\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p249_fn2}{378}
\glqq{}Klarheit\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p250_fn1}{379} im
wesentlichen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p250_an81}{380} Anmerkung 81 not
yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p250_fn2}{381} durch ihre
Vermittlung\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p250_fn3}{382} Quelle des
Reichtums\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p251_fn1}{383} \glqq{}der
lebendigen Arbeit eine n\"utzliche
Richtung\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p251_fn2}{384} \glqq{}einen
n\"utzlichen Gebrauch von der akkumulierten
Arbeit\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p251_fn3}{385} vgl. vorl. Band,
S. 365ff.\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p252_fn1}{386} Ausgabe\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p252_fn2}{387} das hei\ss{}t
Say\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p253_fn1}{388} Feld der
materiellen Konsumtion\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p253_fn2}{389} Feld der
Produktion\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p253_fn3}{390}
m\"u\ss{}igen Reichen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p253_fn4}{391} \glqq{}starke
Regierungen\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p254_fn1}{392} im
wesentlichen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p255_an82}{393} Anmerkung 82 not
yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p255_fn1}{394} f\"ur seinen
Teil\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p255_fn2}{395}
Teilhaber\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p255_an83}{396} Anmerkung 83 not
yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p255_fn3}{397} unsere
Politiker\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p256_fn1}{398} \glqq{}\emph{inneren
G\"uter} oder die Elemente der
Zivilisation\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p256_fn2}{399} \glqq{}Theorie
der Zivilisation\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p256_fn3}{400} produktiven
Arbeiten von den unproduktiven Arbeiten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p256_fn4}{401} unter ihrer
eigenen Form\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p256_fn5}{402}
Bemerkungen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p256_fn6}{403} In der
Handschrift findet sich die Textstelle innerhalb der
Gedankenstriche am unteren Rand, und ist von Marx zur
Einf\"ugung an diese Stelle bezeichnet\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p257_fn1}{404}
Gemeinpl\"atzen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p257_an84}{405} Anmerkung 84 not
yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p257_an85}{406} Anmerkung 85 not
yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p257_fn2}{407} immateriellen
Werten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p257_fn3}{408}
Reicht\"umern\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p258_fn1}{409} die
Aufkl\"arung\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p258_fn2}{410}
Geschmack\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p258_fn3}{411} Sitten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p259_fn1}{412} eigener
Art\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p260_fn1}{413}
dauerhaft\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p260_fn2}{414}
Bourgeois-Empork\"ommling\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p260_fn3}{415} mehr oder
weniger\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p261_fn1}{416} die
T\"atigkeit des Soldaten Verteidigung
produziert\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p261_fn2}{417} Korn\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p261_fn3}{418} Soldaten
obendrein\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p261_fn4}{419} Nebenkosten der
Produktion\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p261_fn5}{420} sozialen
\"Ubeln\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p261_fn6}{421}
Juristen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p261_fn7}{422} die Arbeit der
produktiven Arbeiter m\"oglichst wirksam\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p261_fn8}{423} zu
unterscheiden\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p262_fn1}{424}
Dienstleuten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p262_fn2}{425} Mehrprodukt, das
die Dienstleute aufessen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p262_fn3}{426} Werten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p262_fn4}{427} etwas
Neues\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p262_fn5}{428} Produzenten von
Dienstleistungen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p262_fn6}{429} Produzenten von
Werten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p262_fn7}{430}
\glqq{}unproduktiven\grqq{} \"Okonomisten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p262_fn8}{431} auf ihre eigene
Weise\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p263_fn1}{432} auf Kosten des
Kapitals\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p263_fn2}{433} nicht im voraus
f\"ur die Reproduktion ausgegeben wird, deren Resultat
sie im Gegenteil ist\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p263_fn3}{434}
Ausgaben\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p264_fn1}{435} neue
Bezeichnungen der Dinge\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p264_fn2}{436}
\emph{unerl\"a\ss{}liche} Ursache\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p265_fn1}{437} Hutmacher,
da\ss{} die ganze Welt sich in Bewegung setzt, damit er
diesen Hut produziert und verkauft\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p265_fn2}{438}
Kerkermeister\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p265_fn3}{439} Lektion\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p265_fn4}{440}
unverbl\"umt\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p265_fn5}{441} der
\emph{Gebrauchswert}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p265_fn6}{442} der
Tauschwert\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p265_fn7}{443} des
Diebes\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p266_fn1}{444} ohne die Arbeit
der Obrigkeit\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p266_fn2}{445} ein indirekter
Produzent von Rechtspflege ist\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p266_fn3}{446} eine Anwendung
dieser Kraft\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p266_fn4}{447} \glqq{}Leute vom
alten Schlag\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p266_fn5}{448} und die ganze
Gesellschaft\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p267_fn1}{449}
Handarbeiter\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p267_fn2}{450}
Gelehrten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p267_fn3}{451} Arbeiter
innerhalb oder au\ss{}erhalb\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p267_fn4}{452} Anteil\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p268_fn1}{453}
Schneider\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p268_fn2}{454}
\glqq{}offenbar\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p268_fn3}{455} \glqq{}\emph{Formen
des Austausches}\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p268_fn4}{456}
Schneiderarbeiter\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p268_fn5}{457} Herrn
(Unternehmer)\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p268_fn6}{458} mein eigener
\emph{Unternehmer}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p268_fn7}{459}
\emph{Schneidereiunternehmer}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p268_fn8}{460}
Bedienten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p269_fn1}{461} In der
Handschrift: improduktiven\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p269_fn2}{462} Ersatz\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p269_fn3}{463}
Dienstboten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p269_fn4}{464} pers\"onlichen
Dienste\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p269_fn5}{465}
m\"u\ss{}iger Kapitalist\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p269_fn6}{466}
Landjunker\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p269_fn7}{467} die
\glqq{}\emph{Mu\ss{}e}\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p270_fn1}{468} Recht der ersten
Nacht\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p270_fn2}{469} \glqq{}ist nicht
unproduktiv\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p271_fn1}{470}
Reichtum\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p271_fn2}{471} In der
Handschrift: gibt\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p271_fn3}{472} \glqq{}eine
Erinnerung\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p271_fn4}{473} In der
Handschrift: Champagnerproduktion\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p271_fn5}{474}
Kaiserreich\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p271_fn6}{475}
Steuereintreiber\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p272_fn1}{476}
Mi\ss{}br\"auche, verschwenderischer Ausgaben\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p272_fn2}{477} \glqq{}harte und
an Hunger grenzende Sparsamkeit\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p272_fn3}{478} Unheil\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p272_fn4}{479} der
Theologie\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p272_fn5}{480}
\glqq{}kirchlichen Einrichtung\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p272_fn6}{481} (Staats)kirche
als vom Gesetz \glqq{}eingerichtet\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p272_fn7}{482}
\glqq{}Einrichtung\grqq{} in Irland beg\"unstigt
hatten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p272_fn8}{483}
Regierung\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p272_fn9}{484} Vgl. dazu Band 23
unserer Ausgabe, S. 644-646 (Note 75)\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p273_fn1}{485} Siehe vorl. Band,
S. 130 und 236/237\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p273_fn2}{486} der
m\"u\ss{}ige Reichtum\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p273_fn3}{487} m\"u\ss{}ige
Kapitalisten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p273_fn4}{488} \emph{Diener} der
Gesellschaft\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p273_fn5}{489} Produkt von
\emph{anderer} Leute \emph{Flei\ss{}}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p273_fn6}{490} Nebenkosten der
Produktion\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p273_fn7}{491}
m\"u\ss{}igen B\"urger\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p274_fn1}{492} des Handwerkers
und des Manufakturisten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p274_fn2}{493} mehreren antiken
Staaten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p275_an86}{494} Anmerkung 86 not
yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p275_an87}{495} Anmerkung 87 not
yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p275_an88}{496} Anmerkung 88 not
yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p276_fn1}{497} mehr oder
weniger\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p276_fn2}{498} verk\"aufliche
Ware\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p276_fn3}{499} im
Grunde\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p183_fn1}{500}
Tauschwert\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.1p183_fn2}{501} In der
Handschrift findet sich die vorstehende Textstelle innerhalb
des Zitats an der bezeichneten Stelle; sie wird der besseren
\"Ubersicht wegen als Fu\ss{}note gebracht\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}Zum Inhaltsverzeichnis\par\endgroup{}





\end{document}
